Loading ...
Sorry, an error occurred while loading the content.

RE: [Synoptic-L] Carlson's Synoptic Problem Website

Expand Messages
  • Wieland Willker
    ... Who s interested in history? Or who is interested in who was the first who uttered a certain theory? The facts are on the table. What we really need is a
    Message 1 of 10 , Oct 20, 2004
    • 0 Attachment
      John C. Poirier wrote:
      > I'll go further than that, Stephen: you should write a book on the
      > history of the Synoptic Problem


      Who's interested in history? Or who is interested in who was the first
      who uttered a certain theory?
      The facts are on the table. What we really need is a new Streeter.

      Best wishes
      Wieland
      <><
      ------------------------------------------------
      Wieland Willker, Bremen, Germany
      mailto:willker@...-bremen.de
      http://www.uni-bremen.de/~wie
      Textcritical commentary:
      http://www.uni-bremen.de/~wie/TCG/index.html


      Synoptic-L Homepage: http://www.bham.ac.uk/theology/synoptic-l
      List Owner: Synoptic-L-Owner@...
    • Stephen Goranson
      Of course, Wieland, I would be happy if someone would just explain the facts on the table, as you invite, with or without noting who first uttered a certain
      Message 2 of 10 , Oct 21, 2004
      • 0 Attachment
        Of course, Wieland, I would be happy if someone would just explain the facts on
        the table, as you invite, with or without noting who first uttered a certain
        theory. On the other hand, I'm interested in history. And where is the
        dividing line between history of scholarship and transmission of NT texts?

        best wishes,
        Stephen Goranson

        Quoting Wieland Willker <willker@...-bremen.de>:

        > John C. Poirier wrote:
        > > I'll go further than that, Stephen: you should write a book on the
        > > history of the Synoptic Problem
        >
        >
        > Who's interested in history? Or who is interested in who was the first
        > who uttered a certain theory?
        > The facts are on the table. What we really need is a new Streeter.
        >
        > Best wishes
        > Wieland
        > <><


        Synoptic-L Homepage: http://www.bham.ac.uk/theology/synoptic-l
        List Owner: Synoptic-L-Owner@...
      • John C. Poirier
        ... Alright, so we won t sell the book to members of the First Church of Henry Ford. Just as the best systematic theologies are written by those most familiar
        Message 3 of 10 , Oct 21, 2004
        • 0 Attachment
          Wieland Willker wrote:

          > Who's interested in history? Or who is interested in who was the first
          > who uttered a certain theory?
          > The facts are on the table. What we really need is a new Streeter.

          Alright, so we won't sell the book to members of the First Church of Henry
          Ford.

          Just as the best systematic theologies are written by those most familiar
          with the history of theology, so also the best solutions to the synoptic
          problem are/will be written by those most familiar with the history of the
          synoptic problem. Too many errors of statement or reasoning that crop up in
          discussions of the synoptic problem could be avoided by a better knowledge
          of those who took the same path earlier. The type of history I'm looking
          for is one that critically engages past contributions, and therefore
          represents in itself a significant contribution toward a better solution.


          John C. Poirier
          Middletown, Ohio



          Synoptic-L Homepage: http://www.bham.ac.uk/theology/synoptic-l
          List Owner: Synoptic-L-Owner@...
        • Stephen C. Carlson
          ... You mean something like A Treatise on the Synoptic Problem ...? By the way, I ve just received an email from Albert Fuchs announced the publication of
          Message 4 of 10 , Oct 21, 2004
          • 0 Attachment
            At 10:37 AM 10/20/2004 -0400, John C. Poirier wrote:
            >Leonard Maluf wrotes:
            >> You should write a short article on the topic, responding specifically to
            >> de Jonge, (if you have not already done so).
            >
            >I'll go further than that, Stephen: you should write a book on the history
            >of the Synoptic Problem (or the next best thing: a book on "The Synoptic
            >Problem Today").

            You mean something like "A Treatise on the Synoptic Problem" ...?

            By the way, I've just received an email from Albert Fuchs announced the
            publication of his magnum opus. Here it is:

            Stephen Carlson

            Albert Fuchs
            Spuren von Deuteromarkus I
            Mit zwei Beiträgen von Hermann Aichinger
            <http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-7/reihe/sntsu>Reihe: Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt N.F.
            Bd. 1, 2004, 296 S., 34.90 EUR, br., ISBN 3-8258-7658-6


            Entgegen dem verbreiteten Konsens der Exegese, der hauptsächlich in den minor agreements, den unerwartet zahlreichen Übereinstimmungen des Mt und Lk gegenüber Mk, ein Problem für die Forschung bzw. die offene Flanke der Zweiquellentheorie sieht (H. Conzelmann), stellen sich besonders jene Logien, die bei Mt und Lk als parallele Einschübe in den Mk-Stoff erscheinen, als größte Infragestellung des Systems heraus. Während die minor agreements nämlich darauf verweisen, dass mit einer sprachlichen und inhaltlichen Überarbeitung des ganzen MkEv zu rechnen ist und diese, und nicht der kanonische Mk, die Grundlage der Seitenreferenten darstellt, führen die major agreements zur Erkenntnis, dass auch bereits ein Teil des üblicherweise Q zugeschriebenen Materials vom Redaktor der Zweitauflage des Mk verwendet wurde. Damit sind beide Prämissen der Zweiquellentheorie stärkstens in Frage gestellt und eine neue Lösung dringend nötig.



            Die vier Bände "Spuren von Deuteromarkus" versuchen eine neue Lösung des synoptischen Problems, für das die weltweit akzeptierte Zweiquellentheorie nur eine unzureichende bzw. irreführende Erklärung bietet. Während das herrschende System die agreements des Mt und Lk gegen Mk nur als Störfälle empfindet und mit allen Mitteln zu beseitigen sucht, versucht die deuteromarkinishe Interpretation die Phänomene in ihrem eigenen Wert zu verstehen. Die große Zahl der Fälle - über 1000 parallel zur ganzen Länge des MkEv - und ihr kohärenter Sinn verlangen ein positives Verständnis und nicht eine sachfremde Unterordnung unter die defizitäre Zweiquellentheorie. Die genaue Analyse der sogenannten minor agreements führt zur Annahme einer Zweitauf"|lage des kanonischen Mk, die major agreements stellen sich als Einschübe von Logienmaterial während des gleichen Überarbeitungsprozesses heraus. Beides erweist die zwei Grundpfeiler der Zweiquellentheorie als falsch und verlangt eine grundlegend neue S
            icht der Zusammenhänge. Die Exegese muss entwicklungsgeschichtlich, nicht quellenkritisch an die agreements herangehen.

            Albert Fuchs
            Spuren von Deuteromarkus II
            <http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-7/reihe/sntsu>Reihe: Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt N.F.
            Bd. 2, 2004, 336 S., 39.90 EUR, br., ISBN 3-8258-7659-4


            Es entspricht dem von der Zweiquellentheorie geförderten und weltweit auch noch immer praktizierten Vorgehen der Exegese, die für die Theorie störenden minor agreements als zufälliges Zusammentreffen der literarischen und theologischen Redaktionsarbeit des Mt und Lk an Mk zu verstehen. Dagegen zeigt Deuteromarkus in ein und demselben Prozess der Zweitauflage des MkEv durch sprachliche Überarbeitung die minor agreements produziert wie die major agreements durch den Einschub neuer Logien verursacht wurden. Dementprechend sind alle Versuche verfehlt, die eine Vielzahl von Gründen für die kritischen Phänomene vermuten. Eine solche Bearbeitung ist auch nicht das Werk eines beliebigen Redaktors, sondern bedurfte der Akzeptanz der ganzen Kirche.



            Die vier Bände "Spuren von Deuteromarkus" versuchen eine neue Lösung des synoptischen Problems, für das die weltweit akzeptierte Zweiquellentheorie nur eine unzureichnde bzw. irreführende Erklärung bietet. Während das herrschende System die agreements des Mt und Lk gegen Mk nur als Störfälle empfindet und mit allen Mitteln zu beseitigen sucht, versucht die deuteromarkinishe Interpretation die Phänomene in ihrem eigenen Wert zu verstehen. Die große Zahl der Fälle - über 1000 parallel zur ganzen Länge des MkEv - und ihr kohärenter Sinn verlangen ein positives Verständnis und nicht eine sachfremde Unterordnung unter die defizitäre Zweiquellentheorie. Die genaue Analyse der sogenannten minor agreements führt zur Annahme einer Zweitauflage des kanonischen Mk, die major agreements stellen sich als Einschübe von Logienmaterial während des gleichen Überarbeitungsprozesses heraus. Beides erweist die zwei Grundpfeiler der Zweiquellentheorie als falsch und verlangt eine grundlegend neue Sich
            t der Zusammenhänge. Die Exegese muss entwicklungsgeschichtlich, nicht quellenkritisch an die agreements herangehen.

            Albert Fuchs
            Spuren von Deuteromarkus III
            <http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-7/reihe/sntsu>Reihe: Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt N.F.
            Bd. 3, 2004, 312 S., 34.90 EUR, br., ISBN 3-8258-7660-8


            Für das richige Verständnis der agreemnts ist es neben anderem von entscheidender Bedeutung, sich jenes Fehlschlusses bewusst zu werden, der darin besteht zu meinen, dass es die erste Aufgabe der Exegese sei, diese Störfälle des Systems im Rahmen der Zweiquellentheorie verständlich zu machen. Den Autoren ist dabei nicht bewusst, dass den agreements damit eine sachfremde Zwangsjacke angelegt wird, die sie selbst nicht zu ihrem Recht kommen lässt. Denn zu fragen ist nicht, ob sich die agreements dem herrschenden Denksystem einordnen lassen, sondern ob dieses zu ihrem Verständnis genügt. Als grosser Trugschluss stellt sich dabei auch die Vorstellung heraus, die agreements könnten z.B. mit Mt-Redaktion erklärt werden, weil sie häufig mt Eigenart an sich haben. Dieser verbreitete Irrtum berücksichtigt nicht die alternative Möglichkeit, dass Mt deuteromarkinisch aussieht, weil er von den agreements beeinflusst ist, sodass Ursache und Wirkung in umgekehrtem Verhältnis stehen zur üblichen
            Meinung.hspace*0mm



            Die vier Bände "Spuren von Deuteromarkus" versuchen eine neue Lösung des synoptischen Problems, für das die weltweit akzeptierte Zweiquellentheorie nur eine unzureichnde bzw. irreführende Erklärung bietet. Während das herrschende System die agreements des Mt und Lk gegen Mk nur als Störfälle empfindet und mit allen Mitteln zu beseitigen sucht, versucht die deuteromarkinishe Interpretation die Phänomene in ihrem eigenen Wert zu verstehen. Die große Zahl der Fälle - über 1000 parallel zur ganzen Länge des MkEv - und ihr kohärenter Sinn verlangen ein positives Verständnis und nicht eine sachfremde Unterordnung unter die defizitäre Zweiquellentheorie. Die genaue Analyse der sogenannten minor agreements führt zur Annahme einer Zweitauflage des kanonischen Mk, die major agreements stellen sich als Einschübe von Logienmaterial während des gleichen Überarbeitungsprozesses heraus. Beides erweist die zwei Grundpfeiler der Zweiquellentheorie als falsch und verlangt eine grundlegend neue Sich
            t der Zusammenhänge. Die Exegese muss entwicklungsgeschichtlich, nicht quellenkritisch an die agreements herangehen.

            Albert Fuchs
            Spuren von Deuteromarkus IV
            <http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-7/reihe/sntsu>Reihe: Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt N.F.
            Bd. 4, 2004, 320 S., 34.90 EUR, br., ISBN 3-8258-7661-6


            Durch die genaue Untersuchung der agreements kommt ans Licht, dass sowohl Name wie Begriff der Zweiquellentheorie zur Lösung des synoptischen Problems unangemessen sind und teilweise sogar in die Irre führen. Durch die Berücksichtigung der minor agreements hat sich nämlich ergeben, dass nicht der kanonische Mk Grundlage für Mt und Lk ist, sondern eine inhaltlich wie sprachlich überarbeitete Zweitauflage. Die major agreements, d.h. die parallelen Einschübe von Logien in den Mk-Stoff, haben darüber hinaus gezeigt, dass auch die Q-Vorstellung der Zweiquellentheorie defekt ist, weil zumindest ein Teil des für gewöhnlich dieser Quelle zugerechneten Materials bereits von Deuteromarkus verwendet wurde, sodass sich die besonders in letzter Zeit vom International Q Project und anderen so stark propagierte Einheitlichkeit von Q als Fehlvorstellung herausstellt. Theoretisch ist sogar mit der Möglichkeit zu rechnen, dass dieses Material nie zu Q gehörte.



            Die vier Bände "Spuren von Deuteromarkus" versuchen eine neue Lösung des synoptischen Problems, für das die weltweit akzeptierte Zweiquellentheorie nur eine unzureichnde bzw. irreführende Erklärung bietet. Während das herrschende System die agreements des Mt und Lk gegen Mk nur als Störfälle empfindet und mit allen Mitteln zu beseitigen sucht, versucht die deuteromarkinishe Interpretation die Phänomene in ihrem eigenen Wert zu verstehen. Die große Zahl der Fälle - über 1000 parallel zur ganzen Länge des MkEv - und ihr kohärenter Sinn verlangen ein positives Verständnis und nicht eine sachfremde Unterordnung unter die defizitäre Zweiquellentheorie. Die genaue Analyse der sogenannten minor agreements führt zur Annahme einer Zweitauflage des kanonischen Mk, die major agreements stellen sich als Einschübe von Logienmaterial während des gleichen Überarbeitungsprozesses heraus. Beides erweist die zwei Grundpfeiler der Zweiquellentheorie als falsch und verlangt eine grundlegend neue Sich
            t der Zusammenhänge. Die Exegese muss entwicklungsgeschichtlich, nicht quellenkritisch an die agreements herangehen.

            --
            Stephen C. Carlson mailto:scarlson@...
            Weblog: http://www.mindspring.com/~scarlson/hypotyposeis/blogger.html
            "Poetry speaks of aspirations, and songs chant the words." Shujing 2.35


            Synoptic-L Homepage: http://www.bham.ac.uk/theology/synoptic-l
            List Owner: Synoptic-L-Owner@...
          • Peter M. Head
            Wieland wrote: Who s interested in history? Or who is interested in who was the first ... I am interested in the history. Dungan s book has some strengths in
            Message 5 of 10 , Oct 22, 2004
            • 0 Attachment
              Wieland wrote:
              Who's interested in history? Or who is interested in who was the first
              >who uttered a certain theory?
              >The facts are on the table. What we really need is a new Streeter.

              I am interested in the history. Dungan's book has some strengths in looking
              at broader world-view issues and influences (a much needed contribution
              even if not always very convincing), but is pretty hopeless on the history
              of the study of the synoptic problem (as everyone but him defines it).
              We've got Schmithals, but it is only in German and based on a rather
              triumphalist (teutonic) view of history ('to trace the history of the
              synoptic problem is to solve the problem). But he does go into the actual
              arguments that people used. We've got bits in Ku/mmel's History (useful
              quotes and such like) and in Baird's History. We've got bits of protest
              history in Farmer and Stoldt. We've got a bit as regards Q in various
              places (esp. K-V Excavating). And we've got quite a few bits and bobs in
              articles, monographs etc.

              But we don't have any history of the study of the synoptic problem. Despite
              the intrinsic importance of the subject and its influence on the rest of NT
              studies (esp. hist. Jesus, but other areas as well). If Stephen wants to
              write one, then more strength to him.

              Peter


              >Best wishes
              > Wieland
              > <><
              >------------------------------------------------
              >Wieland Willker, Bremen, Germany
              >mailto:willker@...-bremen.de
              >http://www.uni-bremen.de/~wie
              >Textcritical commentary:
              >http://www.uni-bremen.de/~wie/TCG/index.html
              >
              >
              >Synoptic-L Homepage: http://www.bham.ac.uk/theology/synoptic-l
              >List Owner: Synoptic-L-Owner@...

              Peter M. Head, PhD
              Sir Kirby Laing Senior Lecturer in New Testament
              Tyndale House
              36 Selwyn Gardens Phone: (UK) 01223
              566607
              Cambridge, CB3 9BA Fax: (UK) 01223 566608
              http://www.tyndale.cam.ac.uk/Tyndale/staff/Head/Staff.htm


              Synoptic-L Homepage: http://www.bham.ac.uk/theology/synoptic-l
              List Owner: Synoptic-L-Owner@...
            Your message has been successfully submitted and would be delivered to recipients shortly.