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[Synoptic-L] [Synoptic L] Minor Agreements and John

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  • Peter Hofrichter
    Dear collegues, by chance I discovered your discussion forum about the synoptic problem. In 1997 I published a book “Modell und Vorlage der Synoptiker - das
    Message 1 of 1 , Dec 31, 1969
      Dear collegues, by chance I discovered your discussion forum about the synoptic problem. In 1997 I published a book “Modell und Vorlage der Synoptiker - das vorredaktionelle Johanesevangelium³ (Georg Olms Verlag). My result was that all three synoptic Gospels are depending from what I called “Hellenistenbuch³, Mark for the whole idea of a gospel, for its frame and a lot of material, Matthew and Luke referring again to it in addition to their other sources. In my book I delt also with the question of the Minor Agrements. May be, my observations are interesting also for you. I copied the relevant chapters for you in this mail. I put out the eqivalents for Greek accents.

      2.3.2 Exklusive Parallelen von “Johannes³ und Markus gegenueber Matthäus und Lukas
      Da der Markusstoff auch bei Matthäus und Lukas ueberliefert ist, koennte ja eine literarische Beziehungzwischen “Johannes³ und Markus auch ohne das Markusevangelium ueber Matthäus oder Lukas gegeben sein. Tatsächlich wird aber eine direkte literarische Beziehung zwischen “Johannes³ und Markus durch die Übereinstimmung der beiden Evangelien gegenueber gemeinsamen Abweichungen bei Matthäus und Lukas ­ “Minor Agreements³ ­ sichergestellt.

      An 31 Stellen lassen sich Übereinstimmungen zwischen “Johannes³ und Markus gegen “Minor Agreements³ zwischen Matthäus und Lukas feststellen. Diese Übereinstimmungen verteilen sich ueber den gesamten gemeinsamen Stoff:
      1. Joh 1,1 || Mk 1,1: arch <> Mt/Lk ­ (1. Der Logos; Neyrinck § 1,1)
      2. Joh 1,6 || Mk 1,2b: apestalmenos / apostellw <> Mt/Lk: ­ (2. Der Gesandte; Neirynck § 1, 5).
      3. Joh 1,33 || Mk 1,8: ­ <> Mt 3,11 || Lk 3,16: kai puri (3. Täuferzeugnis und Taufe Jesu; Neirynck § 2,6).
      4. Joh 1,33 || Mk 1,10: eis auton <> Mt 3,16 || Lk 3,22: ep¹ auton (3. Täuferzeugnis und Taufe Jesu; Neirynck § 3,6).
      5. Joh 2,13 || Mk 11,15: Und er stieg hinauf / sie kamen nach Jerusalem <> Mt 21,12 || Lk 19,45: ­ (5. Tempelreinigung; Neirynck § 71,1)
      6. Joh 3,1 || Mk 12,13: Dieser kam zu ihm nachts und sagte ihm: / Und sie kamen und sagten ihm: <> Mt 22,16 || Lk 20,21: ­ (6. Einleitung einer Frage: Wiedergeburt bzw. Kaisersteuer; Neirynck § 75,1).
      7. Joh 3,25 || Mk 2,18: ek twn maqhtwn Iwannou meta Ioudaiou / oi maqhtai Iwannou kai oi Farisaioi <> Mt 9,14 /Lk 5,33: ­ (7. Der Bräutigam; Neirynck § 16,1)
      8. Joh 3,25 || Mk 2,18: kai hlqon . . . kai eipan autw kai e[rcontai kai legousin autw <> Mt 9,14 /Lk 5,33 (7. Der Bräutigam; Neirynck § 16,1)
      9. Joh 3,29 || Mk 2,19: numfios <> Mt 9,15/Lk 5,34 ­ (7. Der Bräutigam; Neirynck § 16,1)
      10. Joh 4,3 || Mk 1,14: aphlqen / hlqen <> Mt 4,12 || Lk 4,14: anecwrhsen / upestreyan (8. Jesus geht nach Galiläa: Neirynck § 5,1).
      11. Joh 4,44 || Mk 6.4: o{ti <> Mt 13,57 || Lk 4,24: ­ (9. Ein Prophet gilt nichts in seiner Vaterstadt: Neirynck § 34,6).
      12. Joh 5,8 || Mk 2,11: egeire aron <> Mt 9,6 || Lk 5,24: egerqeis aron / egeire kai aras (11. Heilung eines Lahmen; Neirynck § 14,17).
      13. Joh 6,1 || Mk 6,32: aphlqen / aphlqon <> Mt 14,13 || Lk 9,10: anecwrhsen / upecwrhsen (12. Speisungsgeschichte; Neirynck § 38,4).
      14. Joh 6,5 || Mk 6,36; 8,2: ina fagwsin / ti fagwsin <> Mt 14,15 || Lk 9,12.13: brwmata / episitismon, brwmata (12. Speisungsgeschichte: Neirynck § 38,14).
      15. Joh 6,7 || Mk 6,37: zweihundert Denare <> Mt/Lk: ­ (12. Speisungsgeschichte: Neirynck § 38,17).
      16. Joh 6,9 || Mk 6,38: fuenf Brote und zwei Fische <> Mt/Lk: ­ (12. Speisungsgeschichte; Neirynck § 38,18).
      17. Joh 6,10 || Mk 6,40: anepesan <> Mt/Lk: ­ (12. Speisungsgeschichte; Neirynck § 38,21).
      18. Joh 6,11 || Mk 6,41: austeilen der Fische <> Mt 14,19 || Lk 9,16: ­ (12. Speisungsgeschichte; Neirynck § 38,24).
      19. Joh 6,68 || Mk 8,29: autw <> Mt 16,16 || Lk 9,20: ­ (15. Petrusbekenntnis; Neirynck § 48,6).
      20. Joh 12,3 || Mk 14,3: nardou pistikhs polutimou / nardou pistikhs polutelous <> Mt 26,7 || Lk 7,37: barutimiou / ­ (20. Bethanien; Neirynck § 90,2).
      21. Joh 12,7 || Mk 14,6: ­ <> Mt 26,10 || Lk 7,40: ergaenzen autois / pros auton (20. Bethanien: Neirynck § 90,5).
      22. Joh 12,27 || Mk 14,35: “Stunde³<> Mt 26,39 || Lk 22,41: ­ (24. Todesangst; Neirynck § 96,3).
      23. Joh 12,28 || Mk 1,11; 9,7: ­ <> Mt 17,5 || Lk 9,35 ergaenzen zur Himmelsstimme: legousa (25. Himmelsstimme; Neirynck § 51,10).
      24. Joh 18,13 || Mk 14,53: ­ <> Mt 26,57 || Lk 22,54 ergaenzen: krathsante" / sullabonte" (35. Verleugnung des Petrus 1; Neirynck § 98,1).
      25. Joh 18,15 || Mk 14,54: (e{w" e[sw: Mk) eij" th;n aujlhvn <> Mt 26,58 || Lk 22,55: e{w" ths aujlhs / en mesw ths aulhs (35. Verleugnung des Petrus 1; Neirynck § 98,4).
      26. Joh 18,18 || Mk 14,54: kai qermainomenos <> Mt 26,58 || Lk 22,55f: ­ (35. Verleugnung des Petrus 1: Neirynck § 98,6).
      27. Joh 18,22 || Mk 14,65: rapisma / rapismasin <> Mt 26,67.68 || Lk 22,65: ­ (erapisan / blasfhmounte") ­ (35. Verhoer durch Hannas; Neirynck § 99,11).
      28. Joh 18,25 || Mk 14,67: qermainomeno" / qermainomenon <> Mt 26,69 || Lk 22,56: ­ (35. Verleugnung des Petrus 2; Neirynck § 100,3).
      29. Joh 19,9 || Mk 15,4: palin <> Mt 27,13 || Lk 23,9: ­ (41. Freigabe zur Kreuzigung; Neirynck § 102,4).
      30. Joh 19,14 || Mk 15,12: kai legei tois Ioudaiois, Ide o basileus umwn. / elegen autois, Ti oun [qelete] poihsw [on levgete] ton basilea twn IoudaiwnŠ <> Mt 27,22 || Lk 23,20: ti oun poihsw Ihsoun ton legomenon Criston; / qelwn apolusai ton Ihsoun (41. Freigabe zur Kreuzigung: Neirynck § 103,7).
      31. Joh 19,15 || Mk 15,13: ekraugasan oun ekeinoi, Aron aron, staurwson auton. / oi de palin ekraxan, Staurwson auton. <> Mt 27,22 || Lk 23,21: legousin pantes: staurwqhtw. / efwnoun legontes: staurou staurou auton. (41. Freigabe zur Kreuzigung: Neirynck § 103,8).
      32. Joh 20, 12 || Mk 16,5: en loikoi'" / stolhn loikhn <> Mt 28,3 || Lk 24,4: ws astraph / en esqhti astrapoush (51. Erscheinung von Jesus und Engeln; Neirynck § 109,9).

      Weitere exklusive Beziehungen zwischen Johannes und Markus
      nach Kieffer 118-121:

      33. Joh 18,39 || Mk 15,9 Freilassung des Koenigs der Juden
      34. Joh 12.5 || Mk 14,5 Fuer dreihundert Denare verkaufen
      35. Joh 12.7 || Mk 14,6 Lass sie!

      Diese auffaelligen Übereinstimmungen von Johannes und Markus gegen Matthaeus und Lukas erweisen sich zum Teil als die urspruenglicheren Textformen gegenueber stilistischen oder inhaltlichen Verbesserungen. Was fuer die “Minor Agreements³ ganz allgemein gilt, gilt auch hier: Sie sind im Vergleich zu Markus sekundaer. Das Besondere daran ist nur, dass Markus eben hier mit “Johannes³ uebereinstimmt. Haeufungen solcher Übereinstimmungen gegenueber den Grosssynoptikern finden sich in vier Bereichen: 1. im Zusammenhang der Taufe Jesu (2mal), 2. in der Speisungsgeschichte (5mal), 3. in der Salbungsgeschichte (2mal), 4. im Zusammenhang der Verleugnung des Petrus (4mal) und 5. im Bericht ueber die Geiselung, Dornenkroenung und Freigabe zur Kreuzigung (4mal).
      Zwischen Johannes und Markus besteht somit eine direkte literarische Beziehung. Nun ist zu fragen, ob es einen plausiblen Grund dafuer gibt, dass “Johannes³ als der letzte Evangelist und Benuetzer der synoptischen Evangelien hier hinter die beiden Grosssynoptiker auf Markus zurueckgegriffen haette, wie dies in der bisherigen Forschung vorausgesetzt wird. In einzelnen Faellen waere dies aus theologischen Gruenden vorstellbar. In den meisten Faellen waere es hingegen schwer einzusehen, warum ein spaeter Kompilator die uebereinstimmenden stilistischen Verdeutlichungen und Verbesserungen in Mt/Lk wieder rueckgaengig gemacht haette, zumal er nach bisher ueblicher Auffassung zumindest auch Lukas und wahrscheinlich auch Matthaeus benuetzt haben muesste. Besonders unverstaendlich waere etwa der Rueckgriff auf die erste der beiden Brotwunderperikopen des Markus, wo doch Lukas diese Doppelung schon wieder auf ein einziges Brotwunder reduziert haette und damit das geeignete Vorbild gewesen waere.
      Im Falle der Prioritaet des Hellenistenbuches hat Matthaeus hingegen den auf dem Hellenistenbuch beruhenden Text des Markus veraendert oder verbessert, und Lukas hat diese Änderungen oder Verbesserungen fuer so gut gehalten, dass er sie uebernommen hat. Meist handelt es sich ja um verdeutlichende Ergaenzungen oder Streichungen von ueberfluessigen Woertern und Wendungen.



      3.3.1 “Minor Agreements³ von Mt und Lk mit “Joh³ gegen Mk
      Die gemeinsamen Übereinstimmungen der beiden Grosssynoptikern mit dem Hellenistenbuch gegen Markus, dort wo beide grundsaetzlich dem Markustext folgen, sind wie die “Minor Agreements³ insgesamt viel zu zahlreich, als dass sie sich durch zufaellige parallele Redaktionen von Matthaeus und Lukas erklaeren liessen. Die einfachste Loesung ist ­ wie ueberhaupt fuer die “Minor Agreements³ ­, dass Lukas zusaetzlich zu seinen uebrigen Quellen das Matthaeusevangelium mitbenuetzt hat. Dort wo die “Minor Agreements³ mit “Johannes³ uebereinstimmen, hat also schon Matthaeus auf das Hellenistenbuch zurueckgegriffen, und Lukas ist ihm darin gefolgt. Die folgende Liste ist aus dem Vergleich der von Neirynck zusammengestellten Agreements von Matthaeus und Lukas gegenueber Markus mit den Paralleltexten zwischen Johannes und Markus entstanden:
      1. Joh 1,23 || Mt 3,3 || Lk 3,4: ­ <> Mk 1,2: Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht, damit er dir den Weg bereite (Mal 3,1) (Joh/Mk, Nr. 2: Der Gesandte; Neirynck § 1,5).
      2: Joh 1,27 || Mt 3,11 || Lk 3,16: ­ <> Mk 1,7: kuysas (Joh/Mk, Nr. 3: Taeuferzeugnis und Taufe Jesu; Neirynck § 2,4).
      3. Joh 1,26 || Mt 3,11 || Lk 3,16: baptizw <> Mk 1,8: ebaptisa (Joh/Mk, Nr. 3: Taeuferzeugnis und Taufe Jesu; Neirynck § 2,5).
      4. Joh 1,32 || Mt 3,16 || Lk 3,22: katabainon ws peristeran . . . ep auton <> Mk 1,10 ws peristeran katabainon eis auton (Joh/Mk, Nr. 3: Taeuferzeugnis und Taufe Jesu; Neirynck § 2,6).
      5. Joh 6,2 || Mt 14,13 || Lk 9,10: hkolouqei de autw oclos polus oi (de: Lk) ocloi (gnontes: Lk) hkolouqhsan autw <> Mk 6,33: epegnwsan polloi kai (. . .) sunedramon ekei kai prohlqon autous (Joh/Mk, Nr 12: Brotvermehrung; Neirynck §38,5).
      6. Joh 6,12 || Mt 14,20 || Lk 9,17: ta perisseusanta klasmata . . . dwdeka kofinous klasmatwn || to; perisseuon . . . klasmatwn dwdeka kofinous (kofinous dwdeka: Lk) <> Mk 9,43: klasmata dwdeka kofinwn (Joh/Mk, Nr 12: Brotvermehrung; Neirynck § 38, 25).
      7. Joh 6,67 || Mt 16,16 || Lk 9,20: o agios tou qeou || o cristos (o uios: Mt) tou qeou (tou zwntos: Mt) <> Mk 8,29: o cristos ­ (Joh/ Mk, Nr 15: Petrusbekenntnis; Neirynck § 48, 7).
      8. Joh 8,51 || Mt 16,29 || Lk 9,27: ­ <> Mk 9,1: Kai elegen autois (Joh/Mk, Nr 16: Den Tod nicht kosten; Neirynck § 50, 8)
      9. Joh 12,3 || Mt 27,7 || Lk 7,38 ­ <> Mk 14,3: suntriyasa thn alabastron (Joh/Mk, Nr 20: Bethanien; Neirynck § 90,3).
      10. Joh 12,5 || Mt 26,10 || Lk 7,40 ­ <> Mk 14,5: enebrimwnto auth (Joh/Mk, Nr 20: Bethanien; Neirynck § 90,5).
      11. Joh 12,8 || Mt 26,12 || Lk 7,46 ­ <> Mk 14,8: o escen epoihsen (Joh/ Mk, Nr 20: Bethanien; Neirynck § 90,6).
      12. Joh 12,27 || Mt 26,39 || Lk 22,42: Pavter <> Mk 14,35: Abba o pathr (Joh/Mk, Nr 24: Todesangst; Neirynck § 96,4).
      13. Joh 13,26 || Mt 26,23 || Lk 22,21 ­ <> Mk 14,20: Eis twn dwdeka (Joh/Mk Nr 28: Abschiedsmahl und Verraeter; Neirynck § 93,4)
      14. Joh 13,37 || Mt 26,33 || Lk 22,33: legei aujtw <> Mk 14,29: efh aujtw (Joh/Mk, Nr 29: Vorhersage der Verleugnung des Petrus; Neirynck § 95,1).
      15. Joh 13,38 || Mt 26,34 || Lk 22,34: ­ <> Mk 14,29: su . . . h dis (Joh/Mk, Nr 29: Vorhersage der Verleugnung des Petrus; Neirynck § 95,2).
      16. Joh 18,11 || Mt 26,52 || Lk 22,51: Es folgt ein Jesuswort. <> Mk 14,47: ­ (Joh/Mk, Nr 33: Gefangennahme; Neirynck § 97,7).
      17. Joh 18,15 || Mt 26,58 || Lk 22,54: hkolouqei <> Mk 14,54: hkolouqhsen (Joh/Mk, Nr 33: Verleugnung des Petrus 1; Neirynck § 98,3).
      18. Joh 18,26 || Mt 26,71 || Lk 22,58: eis ek twn doulwn tou ajrcierews, suggenhs wn ou apekoyen Petros to wtion / allh / eteros <> Mk 14,69: h paidiskh (. . .) hrxato palin (Joh/Mk, Nr 37: Verleugnung des Petrus 2; Neirynck § 100,6).
      19. Joh 18,27 || Mt 26,74 || Lk 22,60: ­ <> Mk 14,69: ek deuterou (Joh/Mk, Nr 37: Verleugnung des Petrus 2; Neirynck § 100,12).
      20. Joh 19,3 || Mt 27,29 || Lk 23,37: kai elegon / legontes <> Mk 15,18: hrxanto aspazesqai auton (Joh/Mk, Nr. 40: Geisselung und Dornenkroenung; Neirynck § 104,2).
      21. Joh 19,9 || Mt 27,14 || (Lk 23,9): apokrisin ouk edwken autw / oujk apekriqh aujtw / oujden apekrinato autw <> Mk 15,5: ouketi ouden apekriqh ­ (Joh/Mk, Nr. 41: Freigabe zur Kreuzigung; Neirynck § 102,5).
      22. Joh 19,24 || Mt/Lk ­ <> Mk 15,24: ep auton tis arh (Joh/Mk, Nr. 39. Verteilung der Kleider; Neirynck § 106).
      23. Joh 19,30 || Mt 27,50 || Lk 23,46: paredwken / afhken / paratiqemai to pneuma <> Mk 15,37: exepneusen (Joh/Mk, Nr 45: Essig und Tod Jesu; Neirynck § 107,3).
      24. Joh 19,38 || Mt 27,58 || Lk 23,52: ­ <> Mk 15,44/45: eqaumasen bis kentouriwnos (Joh/Mk, Nr 46: Josef von Arimathaea; Neirynck § 108,6).
      25. Joh 19,40 || Mt 27,59 || Lk 23, 53: ­ <> Mk 15,46: agorasas sindona (Joh/Mk, Nr 47: Grablegung; Neirynck § 108,7).
      26. Joh 20,1 || Mt 28,1 || Lk 24,1: ­ <> Mk 16,1: hgorasan arwmata (Joh/Mk, Nr 48: Frauen beim Grab; Neirynck § 109,3).
      27. Joh 20,1 || Mt 28,2 || Lk 24,2: ­ <> Mk 16,3: Und sie sagten zueinander: Wer wird uns den Stein von der Tuer des Grabe waelzen? (Joh/Mk, Nr 48: Frauen beim Grab; Neirynck § 109,6).
      28. Joh 20,18 || Mt 28,8 || Lk 24,9: ercetai aggellousa / edramon apaggeilai / aphggeilan <> Mk 16,3: kai oudeni eipen ouden (Joh/Mk, Nr. 50: Erscheinung von Engeln und Jesus; Neirynck § 109,17).
      An den oben aufgelisteten Stellen hat Matthaeus zwar den Text des Markusevangeliums uebernommen, ist aber in manchen Details doch dem dahinter liegenden Hellenistenbuch gefolgt. Lukas hat an diesen Stellen entweder die matthaeische Redaktion uebernommen oder vielleicht auch manchmal zufaellig die gleiche Entscheidung getroffen. Es gibt aber auch eine Reihe von Stellen, an denen entweder nur Matthaeus oder nur Lukas dem Hellenistenbuch gegenueber Markus den Vorzug gegeben haben.
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