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CfP: Beyond Transformation, Tutzing 1.-3.6.2012 (15.1.)

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  • Andreas Umland
    Antwortadresse: Call for Papers & Panels Die Organisatoren der JOE-Tagung und die Nachwuchswissenschaftler des Kompetenznetzes
    Message 1 of 1 , Dec 5, 2011
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      Antwortadresse: <joe-tagung@...>

      Call for Papers & Panels

      Die Organisatoren der JOE-Tagung und die Nachwuchswissenschaftler des
      Kompetenznetzes "Institutionen und institutioneller Wandel im
      Postsozialismus" (KomPost) laden ein zur:

      20. Tagung Junger Osteuropa-Experten (JOE), 1.-3. Juni 2012, Tutzing

      Thema: "Jenseits der Transformation"

      Einsendeschluss: 15. Januar 2012

      Seit dem Zusammenbruch des Staatssozialismus in Ostmitteleuropa und
      der Sowjetunion sind zwei Jahrzehnte vergangen. In Ländern mit
      scheinbar identischen Ausgangsbedingungen haben sich Dynamiken
      entfaltet, die zu unterschiedlichen Entwicklungen in Politik,
      Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur führten. Anlässlich der
      zwanzigsten JOE-Tagung soll eine Zwischenbilanz des
      postsozialistischen Wandels sowie seiner Beobachtung und Bewertung
      vorgenommen werden. Dafür sind insbesondere Beiträge und Panels in
      folgenden Perspektiven aufgerufen:

      - empirische Analysen (Fallstudien oder Vergleiche) einzelner
      Dimensionen und Probleme des Übergangs vom Staatssozialismus zum
      Zustand eines (womöglich genauer zu bezeichnenden) "something else":
      Welche politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen
      und kulturellen Entwicklungen haben in den Ländern Osteuropas und
      Zentralasiens nach dem Abschluss des unmittelbaren Systemumbruchs
      stattgefunden? Was sind ihre Ergebnisse? Wie können sie erklärt
      werden?

      - empirische Analysen (Fallstudien oder Vergleiche) von
      Identitätsdiskursen und Erinnerungen an die Zeit vor und nach dem
      Zusammenbruch des Staatssozialismus: Wie veränderten sich
      individuelle Selbstbilder? Wie werden der Systembruch und die Zeit
      davor rückwirkend bewertet? Welchen Stellenwert nehmen
      staatssozialistische Symbole und Alltagsbilder in den heutigen
      Gesellschaften und ihrer Kultur ein?

      - Analysen, welche die methodische oder theoretische Reflektion
      innerhalb der (und zwischen den) Disziplinen zum Inhalt haben:
      Welchen Einfluss haben die Erfolge, Misserfolge und Überraschungen
      der sogenannten Transformation auf die Theoriebildung gehabt? Welchen
      Beitrag können Theorien des institutionellen Wandels leisten? Welche
      Bedeutung haben "historische" und "kulturelle" Faktoren für die
      Erklärung von Ergebnissen des gesellschaftlichen Wandels? Lassen sich
      historische Erfahrungen politischer und gesellschaftlicher Umbrüche
      in Ostmittel- und Osteuropa mit dem Zusammenbruch des
      Staatssozialismus vergleichen? Auf welche Konzepte und Perspektiven
      wird in den einzelnen Disziplinen zurückgegriffen, seitdem (und wenn)
      das "Transformationsparadigma" als ausgeschöpft gilt?

      Die Tagung richtet sich an Studierende, Doktoranden und jüngere
      Promovierte aller Disziplinen der Geistes- und Kultur-, Rechts-
      Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit (sub)regionaler Kompetenz
      in Ostmittel- und Südosteuropa bzw. Eurasien.

      Die allgemeine Konferenzsprache ist Deutsch. Beiträge können jedoch
      auch auf Englisch eingereicht und gehalten werden. Dies trifft auch
      auf ganze Panels zu.

      Die Tagung bietet Gelegenheiten
      - zur Diskussion in intensiver Arbeitsatmosphäre unter
      NachwuchswissenschaftlerInnen sowie mit ausgewiesenen
      FachvertreterInnen, - zur Auseinandersetzung mit neuen theoretischen
      und empirischen Ansätzen zur postsozialistischen Länderforschung, -
      zum multidisziplinären Dialog von Sozial-, Rechts-, Wirtschafts-,
      Geistes- und Kulturwissenschaften.

      Vorschläge für Einzelbeiträge
      - Abstract von ca. 500 Wörtern mit Angaben zu
      Fragestellung, Erkenntnisinteresse, theoretischem
      Ansatz und Methode (zur Veröffentlichung
      im Tagungsreader vorgesehen)
      - Mitteilung über den Stand des Forschungsprojekts
      und institutionelle Anbindung

      Vorschläge für Panels
      - Zusammenfassung von ca. 200 Wörtern mit Angaben
      zu Titel, Thema und Ziel des Panels
      - Abstracts und Informationen zu den jeweiligen Einzelbeiträgen
      (siehe linke Spalte)
      - Ein Panel sollte aus ca. drei Vortragenden und einem
      Moderator bestehen und mind. zwei unterschiedliche
      Institutionen repräsentieren

      Bewerbungen spätestens bis 15. Januar 2012 an joe-tagung@uni-
      bremen.de. Auswahlentscheidungen werden Mitte Februar mitgeteilt.
      WICHTIG: Bei Zusage muss bis 1.05.2012 ein deutsch- oder
      englischsprachiges Paper von mind. 10 Seiten eingereicht werden.
      ---
      20.Tagung Junger Osteuropaexperten (JOE), 1.-3.6.2011, Tutzing
      Ewa Dabrowska (Universität Erfurt, Hamburgisches
      Weltwirtschaftsinstitut) Constanze Dobler (Universität Hohenheim)
      Regina Elsner (Katholisch-Theologische Fakultät Münster) André Schultz
      (Frankfurt School of Finance & Management)
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