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Radio freeFM Ulm betritt die digitale Welt

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  • Mark Breyer
    ... Wir freuen uns, euch heute erstmals öffentlich die Möglichkeit zu geben, Radio freeFM über die Grenzen der Frequenzen zu empfangen. Radio freeFM sendet
    Message 1 of 2 , May 1, 2004
    • 0 Attachment
      Radio freeFM Ulm betritt die digitale Welt:
      ---------------------------------------

      Wir freuen uns, euch heute erstmals öffentlich die Möglichkeit zu geben,
      Radio freeFM über die Grenzen der Frequenzen zu empfangen. Radio freeFM
      sendet nun endlich nicht mehr nur "in Ulm, um Ulm und um Ulm herum", sondern
      seit einigen Tagen auch im Internet mit einem eigenen MP3-LiveStream.

      Hierzu besucht bitte die Webseite http://freefm.lauschangriff.org
      Dort findet Ihr alle weiteren Informationen und Möglichkeiten konstruktive Kritik
      und Meinungen zu hinterlassen, welche wir dringend für die weitere
      Entwicklung brauchen.

      Wir freuen uns auf euer Feedback und wünschen euch viel Spass damit :)

      LauschAngriff.org

      Ps.: Weitersagen ist ausdrücklich erlaubt ...

      ++++++++++++++++++++++++++++++++++

      Achja, backTOtheROOTs, hier noch die ganze Geschichte von freeFM:

      Es war einmal am 17. Juni 1995. Nein, der Tag der deutschen Einheit war es
      nicht... es war vielmehr der Tag der großen Freiheit,
      der Tag auf den alle hingefiebert hatten, der Tag an den keiner mehr so
      richtig geglaubt hatte: In einer wohnzimmerähnlichen Rumpelkammer
      ging das rote ON AIR Licht an und eine völlig überdrehte Moderatorin
      verkündete der ganzen Stadt: "Hier ist FreeFM auf (damals noch) 100,8 Mhz".

      Damit begannen die verrückten Tage auf dem Äther über Ulm:

      Eine Gruppe 17jähriger 90er-Girls drehten durch und East Seventeen den Gar
      aus. Sie nannten sich fortan selbst Ost17 und berichteten wöchentlich
      über das coolste von der ersten Liebe bis Zuhause ausgezogen. Die
      Umweltredaktion gründete das Unternehmen Friedemann Grün und überließ der
      Firma freundlicherweise den Sendeplatz. Die Firma revanchierte sich und engagierte
      sich gegen Genmais, Müllverbrennungsanlagen, CastorTransporte,
      gab Verbrauchertips und stellte Umweltinitativen vor. Kinder kamen an die
      Macht - Mikrowelle macht's möglich. Sie fragten nach Walen
      und anderen Tieren. Ein Heer von Arbeitslosen fand Arbeit als ehrenamtliche
      Moderatoren und sämtliche Ulmer Meister der Plattenteller erzählen
      seit jenem denkwürdigen Tag jeden Abend Gute-Nacht-Geschichten über, unter
      und zwischen Musikstückchen und deren Interpreten.

      Und während die Kritiker noch ihre Zeit mit munkeln über die Einjahresfliege
      freeFM verbringen, verkannte Mathematiker den Zeitpunkt des
      Zusammenbruchs berechnen und die Kreuzwortfans rätseln, ob freeFM vielleicht
      Freiheit für Frank Maier heißt, haben auch die Organisatoren nicht
      geschlafen und wundersames vollbracht:
      Sie haben für freeFM die alte AFN-Frequenz 102,6 MHz ergattert. Damit auch
      die Landbevölkerung nicht mehr benachteiligt wird.
      Neue Räume in der Söflinger Str. 206 wurden bezogen, so daß Moderatoren und
      Redakteure jetzt nicht mehr im Dutzend gestapelt aufeinander
      oder wie Fledermäuse von der Decke herabhängen müssen. Der Landtag in
      Stuttgart hatte ein Einsehen und die Gesetze geändert. freeFM kann jetzt
      direkt gefördert werden.

      Sogar etliche rechtliche Verfahren hat freeFM unbeschadet überstanden: Den
      Namen wollte man auch klauen. Zum Glück wussten die Diebe nicht
      den Geheimcode, der verrät, was freeFM in Wirklichkeit bedeutet.

      Alle lebten also munter und zufrieden bis plötzlich eine dunkle häßliche
      Wolke den Äther über Ulm überschattete: Die Redakteure waren vom
      vielen morgens um 5 Uhr upgetten und upstanden völlig übermüdet und wurden
      depressiv. Sie steckten den Morgen an, der droht fortan nicht mehr
      happy zu sein. Das High könnte darum plötzlich ins Noon umkippen und dann
      wissen die Ulmer nicht mehr, was Freiheit bedeutet. Da beendeten alle
      Schwarzhörer ihr Dasein und wurden Mitglied bei freeFM. In ihrer Euphorie
      steckten sie noch sämtliche Freunde an und schleppten sie mit zum
      coolsten Sender der Stadt.

      Und heute? Heute senden wir 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche, 53 Wochen
      das Jahr auf 102,6 MHz ... und nun eben auch digital ;-)
    • Mark Breyer
      ... Wir freuen uns, euch heute erstmals öffentlich die Möglichkeit zu geben, Radio freeFM über die Grenzen der Frequenzen zu empfangen. Radio freeFM sendet
      Message 2 of 2 , May 1, 2004
      • 0 Attachment
        Radio freeFM Ulm betritt die digitale Welt:
        ---------------------------------------

        Wir freuen uns, euch heute erstmals öffentlich die Möglichkeit zu geben,
        Radio freeFM über die Grenzen der Frequenzen zu empfangen. Radio freeFM
        sendet nun endlich nicht mehr nur "in Ulm, um Ulm und um Ulm herum", sondern
        seit einigen Tagen auch im Internet mit einem eigenen MP3-LiveStream.

        Hierzu besucht bitte die Webseite http://freefm.lauschangriff.org
        Dort findet Ihr alle weiteren Informationen und Möglichkeiten konstruktive Kritik
        und Meinungen zu hinterlassen, welche wir dringend für die weitere
        Entwicklung brauchen.

        Wir freuen uns auf euer Feedback und wünschen euch viel Spass damit :)

        LauschAngriff.org

        Ps.: Weitersagen ist ausdrücklich erlaubt ...

        ++++++++++++++++++++++++++++++++++

        Achja, backTOtheROOTs, hier noch die ganze Geschichte von freeFM:

        Es war einmal am 17. Juni 1995. Nein, der Tag der deutschen Einheit war es
        nicht... es war vielmehr der Tag der großen Freiheit,
        der Tag auf den alle hingefiebert hatten, der Tag an den keiner mehr so
        richtig geglaubt hatte: In einer wohnzimmerähnlichen Rumpelkammer
        ging das rote ON AIR Licht an und eine völlig überdrehte Moderatorin
        verkündete der ganzen Stadt: "Hier ist FreeFM auf (damals noch) 100,8 Mhz".

        Damit begannen die verrückten Tage auf dem Äther über Ulm:

        Eine Gruppe 17jähriger 90er-Girls drehten durch und East Seventeen den Gar
        aus. Sie nannten sich fortan selbst Ost17 und berichteten wöchentlich
        über das coolste von der ersten Liebe bis Zuhause ausgezogen. Die
        Umweltredaktion gründete das Unternehmen Friedemann Grün und überließ der
        Firma freundlicherweise den Sendeplatz. Die Firma revanchierte sich und engagierte
        sich gegen Genmais, Müllverbrennungsanlagen, CastorTransporte,
        gab Verbrauchertips und stellte Umweltinitativen vor. Kinder kamen an die
        Macht - Mikrowelle macht's möglich. Sie fragten nach Walen
        und anderen Tieren. Ein Heer von Arbeitslosen fand Arbeit als ehrenamtliche
        Moderatoren und sämtliche Ulmer Meister der Plattenteller erzählen
        seit jenem denkwürdigen Tag jeden Abend Gute-Nacht-Geschichten über, unter
        und zwischen Musikstückchen und deren Interpreten.

        Und während die Kritiker noch ihre Zeit mit munkeln über die Einjahresfliege
        freeFM verbringen, verkannte Mathematiker den Zeitpunkt des
        Zusammenbruchs berechnen und die Kreuzwortfans rätseln, ob freeFM vielleicht
        Freiheit für Frank Maier heißt, haben auch die Organisatoren nicht
        geschlafen und wundersames vollbracht:
        Sie haben für freeFM die alte AFN-Frequenz 102,6 MHz ergattert. Damit auch
        die Landbevölkerung nicht mehr benachteiligt wird.
        Neue Räume in der Söflinger Str. 206 wurden bezogen, so daß Moderatoren und
        Redakteure jetzt nicht mehr im Dutzend gestapelt aufeinander
        oder wie Fledermäuse von der Decke herabhängen müssen. Der Landtag in
        Stuttgart hatte ein Einsehen und die Gesetze geändert. freeFM kann jetzt
        direkt gefördert werden.

        Sogar etliche rechtliche Verfahren hat freeFM unbeschadet überstanden: Den
        Namen wollte man auch klauen. Zum Glück wussten die Diebe nicht
        den Geheimcode, der verrät, was freeFM in Wirklichkeit bedeutet.

        Alle lebten also munter und zufrieden bis plötzlich eine dunkle häßliche
        Wolke den Äther über Ulm überschattete: Die Redakteure waren vom
        vielen morgens um 5 Uhr upgetten und upstanden völlig übermüdet und wurden
        depressiv. Sie steckten den Morgen an, der droht fortan nicht mehr
        happy zu sein. Das High könnte darum plötzlich ins Noon umkippen und dann
        wissen die Ulmer nicht mehr, was Freiheit bedeutet. Da beendeten alle
        Schwarzhörer ihr Dasein und wurden Mitglied bei freeFM. In ihrer Euphorie
        steckten sie noch sämtliche Freunde an und schleppten sie mit zum
        coolsten Sender der Stadt.

        Und heute? Heute senden wir 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche, 53 Wochen
        das Jahr auf 102,6 MHz ... und nun eben auch digital ;-)
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