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Interessante akte over een Egbert Clant uit Frankenthal/Groningen, in gevangenschap te Keulen

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  • Erick Staal
    Hoi, ... Historisches Archiv der Stadt Köln - Neue Klassifikation Best. 310K Reichskammergericht - Buchstabe K A10 Kläger: Eggebert Klandt,
    Message 1 of 1 , Feb 6, 2012
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      Hoi,

      Deze vond ik gisteravond:

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      Historisches Archiv der Stadt Köln - Neue Klassifikation


      Best. 310K Reichskammergericht - Buchstabe K

      A10 Kläger: Eggebert Klandt, Frankental./.Beklagter:
      Bürgermeister und Rat der Stadt Köln


      Enthält : Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Jacob Grönberger [1600];
      Prokuratoren (Bekl.): Dr. Heinrich Stemler [1588] 1603, Dr. Johann
      Jacob Kremer, 1603;
      Prozeßart: citationis;
      Streitgegenstand: Klaganspruch des Eggebert Klandt (“articulirte
      injurienclag”) auf Wiedergutmachung und Schadensersatz nach
      schwerwiegenden Unrechtshandlungen der Stadt Köln, bestehend aus
      vierzehnwöchiger, angeblich unverschuldeter Inhaftierung
      (“incarceration”) des Klandt im Frankenturm. Kläger sieht Ehrverletzung
      u.a. darin begründet, daß die Stadt Köln einen Nicht-Kölner von
      nachweislich freiadeliger friesischer Abstammung (“ein freyer von adell
      dem reich ohne mittel unterworffen”) ohne weiteres in Haft gebracht
      habe. Köln habe dabei mißachtet, daß stets der Wohnort des Bekl. den
      Gerichtsstand definiere (“nemo citari possit nisi a suo iudice”).
      Klägerischer Schätzwert des wiedergutzumachenden Schadens: 12000 fl.
      Einreden der Stadt Köln bezweifeln Zuständigkeit des RKG in
      “malefitzisch sachen” (“exceptiones fori declinatoriae et
      incompetentiae”), weil das in Köln noch schwebende Verfahren
      strafrechtlicher Natur sei (“pendente adhuc processu criminali”) und von
      einem Anspruch des Klandt auf Erhebung einer Injurienklage überhaupt
      keine Rede sein könne, solange diese “hauptsach” noch nicht entschieden
      ist. Vorwurf der Stadt Köln gegen Klandt: Verstoß gegen geltendes
      stadtkölnisches Münzedikt durch mehrjährigen unerlaubten Handel
      (“verbottene muntzhandlungh”) mit dem gräflich Culemborgischen
      Münzmeister Heinrich Cranenfenger, wodurch Klandt schließlich
      “straffellig” geworden sei.;
      Instanzen: 1. RKG, 1601-1609;
      Beweismittel: Notarielle Zustellung des RKG-Ladungsschreibens vom
      18.2.1601, Abschr., mit Botenbericht (Q 2), Auszug aus den Turmbüchern
      der Stadt Köln, 1600 (Q 8), Abstammungsbescheinigung für Eggebert
      Klandt, ausgestellt durch Bürgermeister und Rat der Stadt Appinghadamme
      (Q 9), desgl., ausgestellt durch die Stadt Groningen (Q 10), Schreiben
      des Rates der Stadt Köln an den RKG-Prokuratoren Dr. Heinrich Stemler,
      1609 (Bl. 63-64, ohne Q).
      Bestellsignatur : (), A 10
      Altsignatur : K119/406
      Sperrvermerk :
      Bemerkung : Verlust am 03.03.2009

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      Hopelijk is deze akte en bijlagen (m.n. Q9 en Q10
      Abstammungsbescheinigungen) niet definitief verloren, maar komen ze na
      restauratie weer boven water.

      mvg, Erick
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