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police raid: Basler Zeitung; Mar. 9

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  • Robert Mason
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    Message 1 of 1 , Mar 14, 2007
    • 0 Attachment
      --- Lochmann-Verlag <info@...> wrote:

      > From: "Lochmann-Verlag" <info@...>
      > To: <info@...>
      > Subject: Goetheanum im Visier der Behörden
      > Date: Sun, 11 Mar 2007 19:19:02 +0100
      >
      > Hier noch der 2. Artikel in der "Basler Zeitung" vom 9.3.2007;
      > der erste war
      > am 7. oder 8. erschienen und liegt mir noch nicht vor:
      >
      > Basler Zeitung, 9.3.2007, Seite 28 (Region.
      > Laufental/Schwarzbubenland
      > Legende zum Großbild des Goetheanums: Strafverfahren mit
      > Folgen. Am Dienstag
      > in der Früh hat das Goetheanum in Dornach Besuch von der
      > Solothurner
      > Staatsanwaltschaft und der Polizei erhalten. Bei der
      > Hausdurchsuchung ging
      > es um eine Strafanzeige gegen den Vorstand des Vereins wegen
      > ungetreuer
      > Geschäftsführung. Foto Hanne
      > Goetheanum im Visier der Behörden
      > Dornach. Die Ermittlungen haben eine neue Phase erreicht
      >
      >
      > PETER WALTHARD
      > Mit der Hausdurchsuchung im Goetheanum erreicht der
      > Richtungsstreit in der
      > Anthroposophi-schen Gesellschaft eine neue Ebene. Gegen den
      > Vorstand wird
      > wegen Veruntreuung ermittelt.
      > Seit dem letzten Sommer liefern sich der Vorstand der
      > Allgemeinen
      > An-throposophischen Gesellschaft (AAG) und die Gruppierung
      > «Gelebte
      > Weihnachtstagung» einen erbitterten Rechtsstreit, in dem
      > bisher alle
      > Versöhnungsversuche scheiterten.
      > Nachdem der Vorstand den dissi-denten Mitgliedern den
      > Rücktritt nahegelegt
      > und mit einem Ausschluss aus der Gesellschaft gedroht hat,
      > gerät er nun
      > selber in die Defensive. Bereits am 7. Juli 2006 war eine
      > Strafanzeige gegen
      > die sechs Vorstandsmitglieder eingegangen. Nun ermittelt die
      > Solothurner
      > Staatsanwaltschaft wegen Veruntreuung und ungetreuer
      > Geschäftsführung. «Wir
      > hätten uns einen anderen Weg gewünscht, aber es gab keinen»,
      > sagt Bernhard
      > Ruchti von der «Weihnachtstagung», deren Repräsentanten der
      > Ausschluss aus
      > der AAG droht. Die Anzeige sei nötig geworden, weil der
      > Vorstand den
      > Kritikern den Dialog verweigert habe. Hintergrund ist ein
      > Streit um
      > Gerichtskosten, die bei früheren Prozessen angefallen waren.
      > Diese müssen
      > laut Ruchti von den Vorstandsmitgliedern privat bezahlt
      > werden. 800 000
      > Franken sollen jedoch über die Vereinskasse abgerechnet worden
      > sein.
      > VERURTEILT. Zentraler Streitpunkt ist die Interpretation eines
      > Urteils des
      > Solothurner Obergerichts vom Jahr 2005. Dieses hatte damals
      > festgestellt,
      > dass es nur eine Anthroposophische Gesellschaft gebe. Der
      > Vorstand war bis
      > dahin davon ausgegangen, dass die an der Weihnachtstagung 1923
      > von Rudolf
      > Steiner gegründete Gesellschaft neben der AAG weiterexistiert
      > habe. Dieser
      > «AAG (WI> genannte Verein sollte wieder zum Leben erweckt und
      > mit der AAG
      > vereinigt werden. Die Kritiker warfen dem Vorstand vor, bei
      > dem zweiten
      > Verein handle es sich um ein blosses Konstrukt, und klagten
      > gegen die AAG
      > (WT). Das Obergericht hieß die Klage gut und verurteilte die
      > AAG (WT) zur
      > Übernahme der Gerichtskosten. Da diese aber gemäss dem Verdikt
      > der Richter
      > gar nicht existiert, wurden die sechs Vorstandsmitglieder der
      > AAG, die zuvor
      > auch als Vertreter der AAG (WT) aufgetreten waren, für die
      > «Einbringlichkeit» der Mittel verantwortlich gemacht.
      > ENTLASTUNG. Für Bernhard Ruchti ist klar: «Die AAG war an dem
      > Prozess gar
      > nie beteiligt und muss deshalb auch nicht für die Kosten
      > aufkommen.» Die
      > Vorstandsmitglieder hätten das «Konstrukt AAG (WT)»
      > eigenmächtig erfunden
      > und seien für den Schaden persönlich haftbar. Christian
      > Brückner, Anwalt der
      > AAG, weist diese Interpretation zurück.
      > Es sei immer klar gewesen, dass der Vorstand im Interesse der
      > AAG gehandelt
      > habe. Das Gericht habe die Vorstandsmitglieder denn auch nicht
      > für schuldig
      > befunden, sondern sie lediglich mit der Beschaffung der Mittel
      > beauftragt.
      > Schliesslich sei dem Vorstand an der letztjährigen
      > Generalversammlung die
      > Entlastung mit grossem Mehr und unter Applaus gewährt worden,
      > was das
      > Vorgehen legitimiere. Doch Bernhard Ruchti zweifelt die
      > Rechtmässigkeit
      > dieses Beschlusses an: «Der Vorstand hatte falsch informiert»,
      > sagt er.
      > Schatzmeister Cornelius Pietzner habe behauptet, die Prozesse
      > seien von der
      > AAG geführt worden. Dabei sei es das von den
      > Vorstandsmitgliedern erfundene
      > «Kon-strukt» gewesen.
      > Für Goetheanum-Sprecher Wolfgang Held sind dies
      > Spitzfindigkeiten. Er
      > spricht von einem «juristischen Kümmzug». Die Entlastung sei
      > unter langem
      > und heftigem Applaus erfolgt. «Das kann man als Plebiszit
      > werten.» Bei den
      > Anzeigestellern handle es sich um eine verschwindend kleine
      > Minderheit. «Wir
      > gehen davon aus, dass das Verfahren eingestellt wird», sagt
      > Brückner. Bei
      > der Staatsanwaltschaft kann man über den weiteren Verlauf der
      > Untersuchung
      > noch keine Angaben machen. «Das ist stark von den Prioritäten
      > abhängig»,
      > sagt Mediensprecherin Sabine Husi.
      > Langer Streit unter Rudolf Steiners Erben
      > SCHIKANE? Die Hausdurchsuchung im Goetheanum ist der jüngste
      > Höhepunkt in
      > einem seit Jahren schwelenden Streit. Seit Mitte der 90er
      > Jahre kritisiert
      > die an-throposophische Gruppe «Gelebte Weihnachtstagung» den
      > Vorstand, weil
      > dieser nach Ansicht der Mitglieder die Prinzipien Rudolf
      > Steiners verraten
      > hat. Trotz des Erfolgs vor Gericht blieb die Kritik bislang
      > wirkungslos: An
      > der Mitgliederversammlung vom 8. April 2006 hatten die
      > Vertreter der
      > «Weihnachtstagung» Schiffbruch erlitten: Sie konnten keinen
      > ihrer Anträge
      > durchbringen, der Vorstand wurde mit Applaus entlastet. «Es
      > handelt sich
      > hier um eine Minderheit, welche die Mehrheit schikaniert»,
      > sagt
      > Mediensprecher Wolfgang Held. Der Vorstand prüft nun einen
      > Atisschluss der
      > Kritiker. In einer öffentlichen Mitteilung hatte der Vorstand
      > diesen zuvor
      > einen freiwilligen Austritt nahegelegt. In den letzten Wochen
      > fanden mehrere
      > Anhörungen statt, in denen sich die
      > «Weihnachtstagungs»-Mitglieder
      > rechtfertigten, wap
      >
      >





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