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Streulichter: Eindrücke und Gedanken zu Silvester 2009 Teil 3

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  • Gilbert
    Quo vadis Zink? (Ist das Zink- Management von Weco?) Worte an die Firma Zink Gerüchten zufolge will Zink die Herstellung der kleineren Quodlibet-Hülsen
    Message 1 of 1 , Mar 13, 2010
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      Quo vadis Zink? (Ist das Zink-"Management" von Weco?)
      Worte an die Firma Zink

      Gerüchten zufolge will Zink die Herstellung der kleineren Quodlibet-Hülsen einstellen. Es soll die beliebten Sonderfüllungen nur noch in der Größe der Zink-Spezial- bzw. Girandol-Rakete geben (Premium-Serie?)
      Kenner haben schon festgestellt, dass die Quodlibet bei offenbar gleicher Befüllung deutlich wirkungsstärker ist als die Spezial.
      Die begrenzten Füllungen und Treibsätze kommen mit der Quodilbet viel besser zur Geltung. Auch dürfte die Steighöhe der Quodlibet größer sein.
      Zink macht mit der Einstellung der Quodlibet den gleichen Fehler wie die großen, konzernabhängigen Anbieter: Voluminöse Hülsen voller Luft statt überraschender Qualität.
      Das ist unbegreiflich, da der "Verbraucher" sich eine Enttäuschung merkt.
      Diese Enttäuschung führt manche dazu, sich ganz vom Feuerwerk abzuwenden. Das wird jeder bestätigen können, der Kollegen, Bekannte usw. auf Silvesterfeuerwerk anspricht. Viele haben früher gerne Feuerwerk gemacht, sich dann aber aufgrund enttäuschter Mega-, Super-, Hyper- usw. -Versprechungen kopfschüttelnd abgewandt, weil sie statt mit den erhofften riesigen Effekten mit Qualitätsmängeln, Mogelpackungen und der Einstellung ihrer Lieblingsfeuerwerkskörper konfrontiert wurden.

      Unverständlich war mir auch schon im Vorjahr, warum Zink scheinbar ausschließlich auf Zerlegerladungen setzt und sich somit den Konkurrenten angleicht, statt wie Ofi mit den "Schüttladungen" ohne Zerlegersatz etwas Eigenes, Unverwechselbares anzubieten.
      Gleiches gilt für die Hülsengestaltung der Premium-Serie. Sie hat sich, obwohl nicht hässlich, mit der indifferenten Feuerwerksdarstellung doch sehr den China-Importen der anderen Firmen angeglichen.

      Was soll das?
      Wer trifft bei Zink solche eklatanten Fehlentscheidungen?

      Verlässt sich Zink etwa auf Typen aus der "Manager"-Generation, die meinen, Feuerwerkskörper wie Waschmittel oder Schokoriegel verkaufen zu können?

      Ich fühlte mich an den Wechsel vom Nico-Römischen Licht zum Silberhütte-Römischen Licht erinnert, als ich neben dem geringeren Gewicht des RL aus Silberhütte kopfschüttelnd die bunt beschmierte Hülse betrachtete, die sich viel weniger deutlich von den billigen, schlechteren chinesischen RL unterschied - wo doch das Gegenteil sinnvoll gewesen wäre, um dem Kunden den Unterschied zu verdeutlichen.
      Nun, bei den Konzernen kann man unterstellen, dass sie kein deutsches Feuerwerk mehr verkaufen wollen, aber für die kleine, noch unabhängige (?) Firma Zink kann das doch nicht zutreffen?

      Ich hoffe, wenigstens die Zink-Comet-Rakete möge uns erhalten bleiben. Wer sie mit der in gleicher Weise befüllten Quodlibet vergleicht, wird feststellen, dass die Bukettstandzeit der Zink-Comet ohne Zerlegerladung doppelt so lang ist wie die der Quodlibet - obwohl auch letztere "Ahs" und "Ohs" von Straße und Balkonen ringsum herbeiführt. Dabei hat Zink die Inhaltsmenge bei der "Comet" offenbar sogar etwas verringert. Jedenfalls sind mir Bukettstandzeiten von 15 Sekunden (mit der davontreibenden Goldfunkenwolke) bei den Zink-Comet-Raketen der letzten zwei Jahre nicht mehr vorgekommen. Für knapp zehn Sekunden reicht es aber immer noch, und damit übertrifft die Zink-Comet-Rakete alle mir bekannten Raketen egal welcher Zulassungsklasse.

      Was "Design", also Auszier, Gestaltung von Hülsen angeht, erinnere ich an den Verkauf von Bengalischen Zylinderflammen in Läden. Kaum größer als ein China-Böller "F" traten sie unter dem Glasdeckel der Vitrine deutlich aus der bunten Konkurrenz hervor: pappgrau - professionell aussehend, schlicht und ohne unnötige Zier (oder Entstellung, wie bei den austauschbar beschmierten Banderolen der heutigen Batterien und chinesichen Raketen).
      Den Kunden gingen die Augen über! Rücken beugten sich zur Auslage. Stotternd wurden erstaunliche Stückzahlen geordert, der hohe Preis schien das Interesse eher noch zu fördern. Anständigerweise erklärten wir den Leuten, um was für einen Artikel es sich handelt. Es war ihnen oft egal; die "Bengal-Böller" mussten sie haben!
      Es ist bei Feuerwerkskörpern nicht anders als bei Menschen: Schlichte, feine, geschmackvolle Bekleidung macht mehr her als geckenhaft Aufgeblasenes, Dezentes beeindruckt mehr als Schrilles.

      Warum also, Firma Zink, protzen Sie mit unnötig großen Hülsen, wohl wissend, dass damit nicht einmal die Täuschung der Kunden gelingt?
      Die haben aus jahrelangem Silvesterfeiern so ab dem 12. Lebensjahr ihre Erfahrungen mit "Luft in leeren Hülsen" und rümpfen die Nase.
      Nur die Dümmsten und die Unerfahrenen kann man blenden!
      Ist das Ihre Absicht, Firma Zink? Setzen Sie auf Dummheit, die Dummen und vorsätzliche Täuschung der wenigen unerfahrenen und beratungsresistenten Feuerwerksneulinge?
      Ihnen, werte Firma Zink, sollte eine anspruchsvollere Unternehmensethik eigen sein! Verdummung - das können die Konzerne besser, und sie machen es professionell und über die Medien.
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