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Berliner Silvesterbilanz 2007/2008 gemäß Zeitungsberichten

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  • Amü
    Liebe Feuerwerksfreunde, meine guten Wünsche für das Feuerwerksjahr 2008 zuvor! Nicht zuletzt aufgrund der von Steuern finanzierten Propagandaaktion der
    Message 1 of 1 , Jan 4, 2008
      Liebe Feuerwerksfreunde,
      meine guten Wünsche für das Feuerwerksjahr 2008 zuvor!

      Nicht zuletzt aufgrund der von Steuern finanzierten Propagandaaktion
      der Berliner Feuerwehr gegen Feuerwerk und gegen Böller im Besonderen,
      veröffentliche ich nachstehend einige Zeitungsberichte, die ich auf
      den Internetzseiten der Tageszeitung "Berliner Tagesspiegel" gefunden
      habe.
      Mögen sie der Aufklärung dienlich sein und Euch eigene Schlüsse
      ermöglichen und Argumente in Diskussionen zur Verfügung stellen!

      Die nachfolgenden Zitate aus der Quelle
      http://www.tagesspiegel.de/
      sind durch Anführungszeichen gekennzeichnet.
      Eigene Kommentare habe ich in Klammern eingefügt.

      Viel Freude nun beim Lesen!

      Euer amuefw@...

      "Polizeieinsatzleiter Michael Krömer bedankte sich gestern beim Wetter
      für das „überaus erfreuliche" Ergebnis. Der nassen Kälte schrieb der
      Polizist nämlich seine friedliche Silvester-Bilanz zu: Mehr feiernde
      Menschen am Brandenburger Tor, aber stadtweit deutlich weniger
      Schlägereien und Brände. Bei der ungemütlichen Witterung habe es die
      meisten schnell wieder nach Hause getrieben, meinte Krömer. Und die
      Polizei hatte dadurch etwa 20 Prozent weniger Einsätze, die Feuerwehr
      16 Prozent weniger Brände. Die Zahl der Böllerverletzten halbierte
      sich auf 47"

      (Anmerkung amuefw: Gemäß Tagesspiegelbericht vom 3.1.2007 gab es
      2006/2007 31 Feuerwerksverletzte. Nach "Angaben" der Berliner
      Feuerwehr auf den "Hände weg von Böllern"-Plakaten sind es jährlich in
      Berlin über 500 Verletzte. Lügt die Feuerwehr?)

      "Der schlimmste Unfall ereignete sich in der Neuköllner
      Hobrechtstraße: Ein 18-Jähriger zündete eine Rakete in der Hand, dabei
      fing seine Kleidung Feuer. Er schwebt in Lebensgefahr. Die Zahl der
      Menschen, die in der Nacht verarztet wurden, lag mit 1100 im Mittel.
      1000 Polizisten waren im Einsatz, dazu 1500 Feuerwehrleute und Sanitäter."

      (Anmerkung amuefw: Was ist das für Bekleidung und wie hat sich der
      Raketenzünder dabei angestellt? Sollte es nicht eine Industrienorm
      (DIN) geben, die die Entzündungsfähigkeit von Kleidungsstücken
      einschränkt?)

      *
      "Bekannt hingegen ist die Brandursache für einen Vorfall in
      Alt-Hohenschönhausen: In der Landsberger Allee fing eine Wohnung eines
      21-geschossigen Hochhauses Feuer, eine Person wurde verletzt. Schuld
      war ein fehlgeleiteter Feuerwerkskörper. Auf dem Balkon der Wohnung im
      dritten Obergeschoss seien durch die Rakete Gegenstände in Brand
      geraten, teilte die Feuerwehr mit. Das Feuer habe sich dann über die
      Küche bis in die darüberliegende Wohnung im vierten Stock ausgebreitet"

      (Anmerkung amuefw: "Brandbeschleuniger", also feuergefährliche
      Gegenstände, gehören nicht nur zu Silvester nicht auf Balkone. Gegen
      ein paar strohähnliche Strünke abgestorbener Pflanzen ist allerdings
      nichts zu sagen, die entfachen keinen Brand, der um sich greifen könnte.)

      *

      "Mehr als 500 Brände und 1100 andere Rettungsdiensteinsätze haben in
      der Silvesternacht die Feuerwehr in Berlin beschäftigt. Überwiegend
      waren Müllcontainer, Balkone und Einrichtungsgegenstände betroffen."

      (Anmerkung amuefw: Somit ist nicht davon auszugehen, dass alle Brände
      durch Feuerwerkskörper verursacht wurden, sondern auch durch
      Brandstiftung (Müllbehälter), implodierte Fernseher oder gar die
      Verpuffung von Weihnachtsbäumen oder unbeaufsichtigte Kerzen
      (Einrichtungsgegenstände). In Berlin gibt es in vielen Nächten
      dreistellige Zahlen von Bränden, wobei auch ein in Brand geratener
      Haufen trockenen Laubs mitgerechnet werden kann.)

      *

      Zur Erinnerung und zum Vergleich Tagesspiegelberichte von 2006/7:

      "Spiel mit dem Feuer
      605 Brände, 31 Verletzte – die Silvesterbilanz Und das EU-Recht macht
      Knaller noch riskanter

      Jörn Hasselmann
      3.1.2007 0:00 Uhr

      Mehr Böller, mehr Brände – die simple Gleichung galt auch bei diesem
      Jahreswechsel. Die Feuerwehr registrierte 605 Feuer in der
      Silvesternacht – im Vorjahr waren es 245. Der Schaden ist noch nicht
      abzuschätzen, unter anderem hatten Raketen und Kracher Balkone,
      Wohnungen und Dachstühle entzündet, darunter das Dachgeschoss im
      Wohnhaus des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit."

      *

      "Dabei wird das Knallen gefährlicher. Noch in diesem Jahr will die EU
      eine „Pyrotechnik-Richtlinie" verabschieden – und die wird längst
      nicht so streng sein wie die deutschen Regeln von der Bundesanstalt
      für Materialforschung (Bam). „Das Sicherheitsniveau wird nicht
      besser", sagte Bam-Experte Lutz Kurth. Künftig werden Böller mit dem
      „CE" der Europäischen Gemeinschaft gekennzeichnet. In Spanien ist zum
      Beispiel statt der deutschen sechs Gramm Schwarzpulver ein sogenannter
      „Blitzknallsatz" erlaubt.
      Den Unterschied erklärt Kurth so: Wer einen Schwarzpulverböller in der
      Hand zündet, dem tut die Hand weh. Wer einen spanischen Böller zündet,
      dessen Hand ist ab. Spanische oder polnische Böller „vom deutschen
      Markt fernzuhalten, wird sehr schwer", sagt der Bam-Experte."

      (Anmerkung amuefw: Die BAM gab also zu, dass unsere Böller harmlos sind.
      Es ist allerdings fragwürdig, warum es in Spanien dann nicht viel mehr
      Handamputierte gibt als bei uns.
      Vielleicht ist die "Entschärfung", die Vermeidung von Gefahr, ein
      falscher Weg. Vielleicht wäre es besser, den Menschen
      Gefahrenbewusstsein zu vermitteln und den sicheren Umgang mit
      gefährlichen Feuerwerkskörpern, statt sie bis zum 12. Lebensjahr von
      allem fernzuhalten und sich danach verkokeln zu lassen. Der Deutsche,
      China-Böller gewöhnt, könnte sich unter Fehleinschätzung der
      Explosivkraft vielleicht wirklich an einem spanischen Böller
      verletzen, während der Spanier weiß, dass er Abstand halten muss und
      ihn nicht in der Hand zünden sollte.)
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