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"NAHOSTKONFLIKT - DOPPELAUSGABE" - Danke an Yelda fü r die Zusammenstellung dieses Mails...

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    I N H A L T S A N G A B E 1. TEIL 1 - Kurzkommentare & Kurzmeldungen 1. NEUES VON ULRICH W. SAHM.... 2. NEUESTE
    Message 1 of 9 , May 4, 2007
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      I N H A L T S A N G A B E


      HINWEIS ZU UNSERER MAILINGLISTE...

      Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über die Geschehnisse in Nahost zu bekommen.
      Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
      JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!


      1. BREAKING NEWS...


        1. YNET - Palestinian minister refused entry to Belgium - Police hold Hamas' Bassem Naim on board his plane after Dutch authorities withdraw his visa to attend conference in Netherlands
          Archive photo: AP
          Belgian police held a Palestinian minister on board his plane on Friday after Dutch authorities withdrew his visa to attend a conference in the Netherlands, Dutch authorities and conference organizers said.
          Youth and Sports Minister Bassem Naim, a Hamas member, arrived in Brussels on a flight from Egypt after being granted a visa by Dutch authorities in Tel Aviv. But he was prevented from disembarking by 10 Belgian police, said Majed al-Zeer, director of the London-based Palestinian Return Center and one of the organizers of Saturday's conference on Palestinian refugees.
          "What happened on the flight was the humiliation of the Palestinian people," Al-Zeer told The Associated Press. "He was not even allowed to go to the toilet."
          Dutch Foreign Ministry spokesman Ahmed Dadou said Naim had been granted a visa but that it was withdrawn on Thursday after checks revealed his Hamas affiliation. Dadou said Dutch authorities contacted Naim and made it clear he would not pass through Dutch immigration control.
          "We told him his visa was canceled from that moment ... and for that reason there was no way he would be able to get into the Netherlands by legal means," Dadou said.
          Naim tried to board an Amsterdam-bound flight Thursday night but was turned away, Dadou said. He then managed to get on an Egyptian plane from Cairo to Brussels on Friday. "Now he will be sent back with the first flight available," Dadou said.
          Saturday's conference in the Dutch city of Rotterdam, which is an hour by road or rail from Brussels, is expected to attract Palestinians from around Europe to discuss the plight of Palestinian refugees.
          Palestinian Prime Minister Ismail Haniyeh was invited to attend but Dutch authorities said they would not grant him a visa. Haniyeh is expected to address the conference via a videolink, organizers say.
          Naim is a senior Hamas figure who at one stage was touted as a possible prime minister.


          1. AFP - Niederlande widerrufen Visum für Hamas-Minister
            Die Niederlande haben kurzfristig das Einreise-Visum für einen palästinensischen Minister von der radikal-islamischen Hamas-Bewegung widerrufen, was am Freitag dessen Zurückweisung durch die belgischen Einwanderungsbehörden zur Folge hatte. ... mehr


      2. NEUES VON ULRICH W. SAHM....


        1. ULRICH W. SAHM – Tabubruch durch EU-Abgeordnete bei Ismail Hahnija
          Jerusalem, 4. Mai 2007 - Abgeordnete des EU-Parlaments akzeptieren nicht mehr den Boykott der Hamas. Deshalb besuchten sie in Gaza den Hamas-Regierungschef Ismail Hanija. Johannes Voggenhuber (Grüne) aus Österreich zählt sich zu den pro-israelischen Parlamentariern in Straßburg und wollte „die andere Seite“ kennen lernen.
          „Ich war traumatisiert, dass wir im europäischen Parlament den Nahostkonflikt auf skurrile Weise nachspielen. Wir sind nicht Opfer, wir haben nichts zu verlieren, es kostet uns nichts. Aus vermessener Naivität heraus schlug ich eine gemeinsame Reise vor, der pro-israelischen und der pro-palästinensischen Fraktion, damit sie die jeweils andere Seite kennen lernen.“
          In Tel Aviv erzählte der deutsche Botschafter Harald Kindermann von einem „gewaltigen Fehler der EU, weil wir Europäer wollten, dass die Hamas an der Wahl teilnimmt. Wir wollten sie einbetten. Dann passierte aber, womit wir nicht gerechnet hatten: die Hamas erhielt eine Mehrheit.“ Für Voggenhuber war das ein gefährliches Spiel. „Würde man in Deutschland die NPD oder die RAF kandidieren lassen, weil man sie einbetten will? Nein!“ Demokratische Wahlen und eine Mehrheit legitimieren keineswegs die Hamas-Statuten.
          Beim Gespräch mit fünf Hamas-Ministern, fragte Voggenhuber, ob sie bereit seien, mit Olmert zu reden. Sie antworteten: „Wir anerkennen die Regierung Israels, nicht aber Israel.“ Der Österreicher kommentierte: „Die Natur einer Regierung ist es, einen Staat lenken. Wer nur die Regierung, nicht aber den Staat anerkennt, den sie repräsentiert, dann ist das ein böses Spiel.“
          Erschüttert schildert Voggenhuber, was er bei seinem Besuch in den Palästinensergebieten gesehen hat: militärisches Hinterland, zerstückelt, geschlossene Grenzen, 560 Blockaden. Hebron ist eine Maschine, um Gewalt, Elend und Terrorismus zu erzeugen. Bethlehem – hinter einem Stahlkorsett sitzt diese alte Stadt. „Es widerspricht allem, was wir uns unter Menschenrechten, Bürgerrechten und zivilisiertem Verhalten vorstellen. Was ich dort sah, ist grauenhaft.“ Voggenhuber weiß, wie alles zustande kam, auf was die Israelis regierten. Gleichwohl ist für ihn „Sicherheit“ das „missbrauchteste aller Worte“.
          Über Hanija sagt der Österreicher: „Es gab nur einen einzigen, bei dem ich aufgestanden bin und meinen Nachbarn gesagt habe: Diesem Mann glaube ich nicht ein einziges Wort. Das war Hanija.“
          „Für mich war Hanija der eiskalte Mensch, der die ganze nationale Geschichte (der PLO) hier (als Islamist) für ein Unglück hält. Er tauchte in Gaza als Warlord auf, vor goldenen Seidenvorhängen unter einer Styropordecke, einer Sultansästhetik aus dem Supermarkt um die Ecke. Das war Provinzbühne in Galizien, wo man Kaiserhof spielte. Und da saß er. Als einziger, leicht abgewandt, mit einem Dolmetscher, obwohl er mit Sicherheit gut Englisch spricht. Und er hat Fragen nicht beantwortet. In der ganzen skurrilen Atmosphäre war er tatsächlich der Diabolus.“
          Voggenhuber wandte sich an Hanija: „Eines will ich von Ihnen wissen. Und das sage ich Ihnen jetzt persönlich. Ich habe die Hamas-Verfassung gelesen  und war zutiefst schockiert. Ich habe einen solchen abscheulichen Text,  strotzend von Antisemitismus, Rassismus und Gewalt noch nicht gelesen.  Und ich möchte jetzt von Ihnen wissen, wie Sie das unterschreiben können und das Programm der Einheitsregierung, wenn Sie doch darauf verpflichtet sind.“ Doch Hanija antwortete nicht.
          „Hanija war der einzige, der uns missbrauchte. Im Gespräch hat er uns für die Dummen gehalten. Er spielte eine Rolle in seinem Zirkus in dieser chaotischen Gesellschaft. Gaza ist sein Reich. Das Chaos als Ressource seines Daseins. Die Verzweiflung, die Angst, der Schrecken, hat etwas Totalitäres. Der Schrecken kriecht in jede Pore. So habe ich ihn gesehen.“
          Gleichwohl: „Mein Gott, ein Segen, dass der eingebunden ist.“ Hanija warte auf seine Stunde, dem Zufall der Einheitsregierung. Deshalb könne ihm nichts Schlimmeres passieren, als dass „wir der Einheitsregierung helfen“.
          „Wie klein ist der doch geworden, nach dem Wahlsieg. Der sitzt in Gaza. Die haben ihn abgeschnitten. Seine Arroganz zeigt, dass er zu Allem bereit ist. Auch zu Dingen, von denen wir noch gar keine Ahnung haben. Tatsächlich hat es dieser Mann nicht zusammengebracht, obwohl er leicht angespannt war, sich vom (Hamas) Programm zurückzuziehen.“
          Beim Treffen mit NGO´s (Nichtregierungsorganisationen) erlaubte sich Voggenhuber einen weiteren Tabubruch: „Ich wollte über Ihren Beitrag zum Frieden reden. Da hätte ich ein Problem, nämlich die Anerkennung Israels.“ Nachdem die Delegation erfror und unter den Palästinensern Geschrei ausbrach, sagte einer: „There is no need for this“. (Das ist doch unnötig)


          1. Die Presse - Nahost: EU-Abgeordnete durchbrechen Hamas-Boykott
            Der österreichische EU-Parlamentarier Hannes Swoboda (SPÖ) zeigt sich gegenüber der „Presse“ überzeugt, dass er während seiner Nahost-Reise das Richtige ...
             
          2. ACHGUT- Dr. Swoboda erkennt die Hamas an
            Wenn der SPÖ-Europaabgeordnete und Vizepräsident der SPE-Fraktion im Europäischen Parlament, Hannes Swoboda, nach Gesprächen mit mehreren Mitgliedern der neuen palästinensischen Führung in Ramallah die Anerkennung dieser Hamas-Regierung als legitime Vertretung des palästinensischen Volkes und als Gesprächspartner durch die EU fordert, dann setzt er die schlechten Traditionen seiner Partei fort. Schlussendlich hat sich ja seine Partei einige Jahre durch Fritz Edlinger im Nahostkomitee der Sozialistischen Internationale vertreten lassen.
            Dr. Swoboda erklärt:
      3. ULRICH W. SAHM – Zipi Livnis Ursünde
        Jerusalem, 3. Mai 2007 - Außenministerin Zipi Livni hat sich einen Verstoß gegen Grundsätze der Demokratie geleistet. Das kann ihr jetzt den Kopf kosten. Öffentlich rief sie Regierungschef Ehud Olmert auf, wegen seines Scheiterns während des Libanonkrieges zurückzutreten. Gleichzeitig verkündete sie, im Amt bleiben zu wollen. Olmerts Berater bezeichneten Livnis Vorgehen einen „Putsch“. Olmert ließ durchblicken, dass er Livni deswegen entlassen wolle, nicht heute, nicht morgen, sondern sowie es ihm passt. „Noch will er Zipi zappeln lassen, um ihr eine Lektion zu erteilen“, war aus Olmerts Büro zu hören. Daraufhin zogen sich alle anderen potentiellen Meuterer in der Kadima-Partei schnell wieder in ihre Löcher zurück. Nach einer Fraktionssitzung konnte Olmert so 26 von 29 Abgeordneten seiner Partei auf seine Seite ziehen. Olmert rettete vorläufig seine Haut, allen Rufen zum Trotz, „das einzig Richtige zu tun und zurückzutreten“.
        Livni wurde schon als Nachfolgerin Olmerts gehandelt und ging als einzige Politikerin „sauber“ aus dem Winograd-Report zum Verhalten der Regierung während des Libanonkrieges hervor.  Bei aller Sympathie für jene „anständige“ Frau halten auch politische Beobachter und Juristen ihren Ruf nach einem Rücktritt Olmerts für einen schweren Fehler. „Wo bleibt die kollektive Verantwortung der Minister für alle Beschlüsse der Regierung“, fragt ein Rechtsexperte. Livni könne nicht ihren Chef für gescheitert erklären, ihn zum Rücktritt aufzufordern und dennoch weiter Verantwortung am Kabinettstisch tragen. „Das ist eine Ursünde gegen die Grundsätze der Demokratie“, fügte er hinzu. Rücktrittsforderungen an den Regierungschef dürfe nur die Opposition aussprechen. Und wenn ein Minister so denkt, sollte er erst seinen Posten verlassen. Sonst ist dieses Vorgehen ein Widerspruch in sich.
        Im Dilemma befinden sich auch die Organisatoren einer für Donnerstag Abend geplanten Großdemonstration in Tel Aviv. Werden sich wirklich die politikmüden Massen zu einer Kundgebung gegen Olmert aufraffen, ohne zu wissen, wen sie an dessen Stelle wünschen? „Sagt nur nicht, dass Bibi (Benjamin Netanjahu) den Olmert ersetzen sollte“ forderte Uzi Dayan, einer der Organisatoren. Linke Israelis und jene aus der gemäßigten Mitte haben kein Vertrauen mehr in Olmert. Aber der Oppositionschef vom rechtskonservativen Likudblock, der selber schon als Regierungschef gescheitert ist, gilt für sie nicht als akzeptable Alternative. Zähneknirschend und leicht verzweifelt dürften am Ende die Mehrzahl der Israelis dem Wunsch des EU-Chefdiplomaten Xavier Solana und palästinensischer wie arabischer Politiker folgen: Ein Sturz der israelische Regierung und politische Instabilität käme einem Todesstoß für den Friedensprozess gleich.
      4. N-TV- Kommentar zur Affäre Olmert - Gescheiterte Existenzen
        Von n-tv Korrespondent Ulrich W. Sahm, Jerusalem
        Noch nie, in keinem Land der Welt, dürfte einer Regierung mit so scharfen Worten ein völliges Versagen auf der ganzen Linie bescheinigt worden sein - die von Premierminister Ehud Olmert ernannte Prüfungskommission zum Funktionieren der Regierung vor und während des Libanonkrieges geht mit der israelischen Führung hart ins Gericht.
      5. N-TV- Polizei entrüstet/ Bordell im Kindergarten
        von Ulrich W. Sahm 
        Die Polizisten in der israelischen Stadt Hadera glaubten, schon alles in ihrem Leben gesehen zu haben. Doch ein Bordell im Kindergarten, dass war für sie denn doch eine Neuigkeit.
        Nach Hinweisen auf einen Dienstleistungsbetrieb für Männer, "verkleideten" sich einige Detektive der örtlichen Polizei zu "Kunden" und begaben sich zu einem Privathaus in Hadera, wo eine etwa 30 Jahre alte Kindergärtnerin fünf Kleinkinder hütete. Die Männer wurden in ein kleines Nebenzimmer geführt, wo drei "junge Arbeiterinnen" bereit standen (oder lagen), die verkleideten Detektive zu bedienen.

      NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ....


      1. Deutsche begehen Israeltag
        MÜNCHEN (inn) - Zahlreiche Menschen haben am Donnerstagnachmittag in 46 deutschen Städten der israelischen Staatsgründung vor 59 Jahren gedacht. Schwerpunktveranstaltungen zum Israeltag gab es in München, Berlin, Frankfurt und Stuttgart.
        In München versammelten sich die Teilnehmer auf dem Odeonsplatz. Die Schirmherrschaft hatte Oberbürgermeister Christian Ude übernommen. Das Motto lautete: "Israel - Kulturland, Reiseland, Hightechland". Viele Aussteller aus dem Tourismusbereich boten aktuelle Israelreisen an; Hilfsorganisationen wie Keren Hayesod oder der Jüdische Nationalfonds waren mit Delegierten und Informationsständen ebenso vertreten wie israelische Firmen. Diese präsentierten sich in einem eigenen Technikzelt. Auf der politischen Seite zeigte die CSU-nahe "Hanns Seidel Stiftung" einen Überblick über ihre Aktivitäten in Israel und den palästinensischen Gebieten.
        Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, ging in ihrem Grußwort auf die Eröffnung der Synagoge ein: "Die Stadt hat ein neues Antlitz mit der Synagoge 'Ohel Jakob' bekommen - und da passt der Israeltag gut dazu." Sie wies auch darauf hin, dass angesichts der entführten israelischen Soldaten die Freude an einem solchen Tag getrübt sei. In Anspielung auf die Aktivitäten des Iran im Libanon meinte die Präsidentin des Zentralrats der Juden: "Wir wissen, wohin der Arm Teherans reicht. Die Weltgemeinschaft muss hier eine klare Haltung durchsetzen."
        Aus dem Bundestag kamen Hans-Peter Uhl (CSU) und Jerzy Montag (Die Grünen) zu Wort. Beide wiesen auf die Bedeutung hin, welche die vielfältigen Verbindungen auf vielen Ebenen hätten. Daran solle weiter gearbeitet werden, gerade auch auf kulturellem Gebiet. Israel und Deutschland - das sei eine Erfolgsgeschichte des kulturellen Zusammenwirkens. Der frühere Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) ging in seiner Ansprache unter anderem auf seine persönlichen Erfahrungen mit Israel ein. Verwandte von ihm bauen dort Wein an.
        Am Rande der Veranstaltung randalierte eine Neonazigruppe. Sie skandierte auch antisemitische Parolen. Dies wurde jedoch von der Polizei schnell unterbunden.
        Zufrieden zeigte sich der Initiator der Israeltage, Leo Sucharewicz von der Initiative "ILI - I like Israel": "Wenn man sieht, dass wir innerhalb von vier Jahren von einem Veranstaltungsort auf inzwischen 46 Städte in Deutschland angewachsen sind, dann freut uns das. Es zeigt, dass wir mit unserer Aktion richtig liegen. Solidarität für Israel muss sichtbar werden - und die gelungene Veranstaltung hier in München, aber auch an den anderen Orten, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg liegen. Mit unseren Veranstaltungen in ganz Deutschland haben wir mindestens so viele Leute erreicht, wie in Tel Aviv heute bei der politischen Demo auf den Beinen waren - und das waren über 100.000." Damit bezog er sich auf die Protestkundgebung, deren Teilnehmer Premier  
         
      2. Israelischer Film ausgezeichnet
        NEW YORK (inn) - Ein israelischer Film hat beim "Tribeca Film Festival" in New York einen Preis gewonnen. Der Streifen "My Father My Lord" ("Mein Vater, mein Herr") wurde am Donnerstag als bester erzählerischer Spielfilm ausgezeichnet.
        Regisseur David Volach erhielt 50.000 Dollar Preisgeld. Der hebräische Titel des Films von 2006 lautet "Hofshat Kaits" ("Sommerurlaub"). Der Schauspieler Assi Dajan stellt einen angesehenen ultra-orthodoxen Rabbi dar. Dieser wird gezwungen, "mit den Anforderungen seines Glaubens und dem Wohl seiner Familie zurechtzukommen", heißt es auf der Webseite des Festivals.
        Das Tribeca Film Festival wurde 2002 unter anderem von Robert De Niro gegründet. Mit dem Festival sollte das gleichnamige New Yorker Stadtviertel in der Nähe des früheren World Trade Centers mit neuem Leben gefüllt werden.
      3. Hisbollah würde Bischara Asyl bieten
        BEIRUT (inn) - Wenn der ehemalige Knesset-Abgeordnete Asmi Bischara im Libanon um Asyl bäte, würde ihm die Hisbollah dies gewähren. Das sagte ein Vertreter des politischen Lagers der Terrorgruppe gegenüber der israelisch-arabischen Zeitung "Kul al-Arab", die in Nazareth erscheint.
        "Wir heißen alle Mudschaheddin auf libanesischem Boden willkommen", so Ahmad Mali in dem Interview, das am heutigen Freitag abgedruckt wurde. "Der Libanon umarmt alle arabischen Kämpfer, es geht dabei nicht nur um den Libanon."
        Der Abgeordnete von Bischaras Balad-Partei, Dschamal Sahalka, sagte dazu gegenüber der israelischen Tageszeitung "Jediot Aharonot": "Dr. Bischara wird an keinem Ort um politisches Asyl bitten. Seine Rückkehr nach Israel ist gewiss. Sie wird diskutiert, sobald sich die Angelegenheiten beruhigen."
        Mali entgegnete in dem Gespräch mit "Kul al-Arab" auf die Frage, ob Bischara nach Beirut gehen sollte: "Ich denke, dass diese Entscheidung dem Kämpfer Asmi Bischara obliegt. Was uns betrifft - wir werden alles tun, was wir können, um in diesem Widerstandsapparat zu helfen."
        In dem Interview ging es auch um die Vorwürfe, die Israel gegenüber dem ehemaligen Knesset-Mitglied erhebt. Er soll während des Zweiten Libanonkrieges die Hisbollah unterstützt haben. "Ich meine, dass Asmi Bischara zu einem Symbol für den arabischen Kampf in Palästina und besonders für die Araber von 1948 geworden ist", so Mali. "Israel bezweckt mit diesen Anschuldigungen, die Gestalt des Kämpfers zu zerbrechen. Ich muss nicht sagen, dass diese Dinge nicht stimmen. Es gibt israelische Quellen, die gesagt haben, dass Bischara keine Informationen hatte, die er uns hätte weitergeben können. Diese Sache soll Bischaras Gestalt als Führer und als arabisches Symbol zerbrechen."
        Auf die Frage, ob der Israeli möglicherweise Geld von der Hisbollah erhalten habe, antwortete Mali: "Die Hisbollah ist ein Teil der arabischen Widerstandsbewegung, und Asmi Bischara ist ein Teil dieses Widerstands. Israel will uns in Fraktionen und Gruppen aufspalten."
        Bischara hält sich seit etwa drei Wochen im Ausland auf. Er war am 22. April aus der Knesset ausgetreten. Die Vorwürfe der israelischen Ermittler hat er zurückgewiesen.
      4. "Time": Livni gehört zu 100 einflussreichsten Menschen
        NEW YORK (inn) – Israels Außenministerin Zipi Livni erscheint auf der Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des US-Magazins “Time“. Die Zeitschrift kürte bedeutende Politiker, Künstler, Wissenschaftler und Pioniere, die die Welt gestalten.
        Livni wird unter der Rubrik “Führer und Revolutionäre“ gemeinsam mit dem saudischen König Abdullah, dem spirituellen Leiter des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, und Al-Qaida-Führer Osama bin Laden aufgeführt. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist als einzige Deutsche vertreten. Zudem werden neben Papst Benedikt XVI. etwa die beiden US-Senatoren Hillary Clinton und Barack Obama oder die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice genannt.
        Rice beschrieb etwa ihre israelische Kollegin Livni als “selbstbewusste und beeindruckende Frau“. Ihre Stärke und Ausdauer unter schwierigen und oft herzzerreißenden Bedingungen habe ihren Charakter gezeigt.
        Israels Premierminister Ehud Olmert und US-Präsident George W. Bush sind auf der Liste jedoch nicht vertreten. Beide waren im vergangenen Jahr noch auf der Liste. Insgesamt wurden 71 Männer und 29 Frauen aus 27 verschiedenen Ländern geehrt.
      5. Massendemonstration gegen Olmert
        TEL AVIV (inn) - Zehntausende Israelis haben am Donnerstagabend in Tel Aviv gegen Premier Ehud Olmert und Verteidigungsminister Amir Peretz demonstriert. Wegen der Misserfolge im Zweiten Libanonkrieg forderten sie den Rücktritt der beiden Politiker.
        "Premierminister Ehud Olmert, Sie haben gesagt, Sie würden für uns arbeiten. Sie sind gefeuert!", sagte der Hauptredner des Abends, der Schriftsteller Meir Shalev. "Amir Peretz, Sie haben gesagt, der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah würde Ihren Namen nie vergessen. Das werden wir auch nicht."
        Nach Angaben der Organisatoren nahmen mindestens 200.000 Menschen an der Kundgebung auf dem Rabin-Platz teil. Die Polizei sprach von etwa 120.000 Demonstranten.
        "Olmert und Peretz, wir haben die Bestätigung erhalten, dass Sie beide in den falschen Positionen an die Macht gekommen sind", fuhr Shalev fort. "Sie können mit der Position nicht umgehen. Gehen Sie nach Hause." Die beiden Politiker wüssten nicht, wie ein Krieg zu führen sei. "Aber Sie sind gleichermaßen unfähig, Frieden zu machen. Dank des Krieges, den Sie dummerweise verfolgt haben, haben wir verstanden, was nach 40 Jahren Besatzung geschehen ist. Dies ist das Ergebnis. Gehen Sie nach Hause, auf Wiedersehen und schön, Sie loszuwerden!"
        Der Generalmajor der Reserve Uri Dajan, einer der Organisatoren, sprach ebenfalls zu der Menge: "Das Winograd-Komitee, das der Premier eingesetzt hat, hat ihm mutig die Stirn geboten und klar gesagt: Herr Olmert, Sie haben versagt." Der Untersuchungsausschuss hatte am Montag einen vorläufigen Bericht zum Libanonkrieg veröffentlicht.
        "Der Premier weigert sich, die persönliche Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten", fügte Dajan hinzu. "Dadurch unterminiert er die Grundlagen der Demokratie. Olmert, schinden Sie nicht Zeit, zögern Sie das Ende nicht bis zum Sommer hinaus, tun Sie das Richtige und gehen Sie nach Hause."
        Ein Student vom Sapir-College in der raketengeplagten Wüstenstadt Sderot, der in der Ortschaft Ein Habessor nahe der Grenze zum Gazastreifen lebt, sagte gegenüber der Zeitung "Ha´aretz": "Ich bin gekommen, um gegen die Regierung zu protestieren, weil sie nichts tut. Weil sie die Winograd-Schlussfolgerungen nicht umsetzt, sich nicht ordentlich um die Bewohner von Sderot und anderen Orten in der Gaza-Region kümmert, weil sie uns nicht mit angriffssicheren Gebäuden versorgt. Außerdem schickt sie uns in den Reservedienst und kümmert sich dann nicht um uns."
        Die Organisatoren hatten bewusst keine Politiker als Redner eingeladen, um möglichst viele Menschen anzuziehen. Dadurch waren Anhänger von Parteien aus dem gesamten Spektrum vertreten. Unter den Demonstranten waren Familien, die einen Angehörigen im Krieg verloren haben.
        Auch Politiker nahmen an der Kundgebung teil, ohne eine besondere Aufgabe zu übernehmen. Zu ihnen gehörten die Avoda-Abgeordneten Ami Ajalon, Ophir Pines-Pas und Danny Jatom - sie streben den Vorsitz der Partei an. Auch Parlamentarier aus dem Likud, der Nationalreligiösen Partei, der Nationalen Union und der Meretz-Partei waren zugegen.
        Einer von Olmerts Beratern, Tal Silberstein, nahm die Kundgebung gelassen hin. Sie werde den Premier nicht dazu bringen, seine Entscheidung, im Amt zu bleiben, noch einmal zu überdenken.
      6. Hanije erhält Einladung nach Südafrika
        PRETORIA / RAMALLAH (inn) - Südafrika hat den palästinensischen Premier Ismail Hanije zu einem offiziellen Besuch eingeladen. Es wäre die erste Reise des Hamas-Vertreters in ein Land außerhalb der islamischen Welt.
        Wie Hanijes politischer Berater Ahmed Jussef mitteilte, strebt der Premierminister ein Treffen mit dem früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela an. Die Einladung überbrachte der Minister für Geheimdienstangelegenheiten, Ronnie Kasrils. Er traf Hanije am Donnerstag im Gazastreifen, berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".
        "Wir stehen hinter euch und unterstützen euch", sagte der südafrikanische Minister in Bezug auf die palästinensische Einheitsregierung. "Wir in Südafrika freuen uns darauf, eine Delegation in unser Land zu führen." Hanije nahm die Einladung an. Ein Termin wurde noch nicht vereinbart. Ein palästinensischer Regierungsvertreter sagte, der Premier plane den Südafrikabesuch als Teil einer Reise durch Malaysia, Indonesien und die Türkei.
        Kasrils forderte ein Ende des internationalen Boykotts gegen die Autonomiebehörde. "Die Palästinenser sind einer kollektiven Bestrafung durch diejenigen ausgesetzt, die über das Ergebnis einer demokratischen Wahl nicht glücklich waren." Die südafrikanische Regierung glaube, "dass die Regierung von Herrn Hanije und Präsident (Mahmud) Abbas einen langen Weg zurückgelegt hat, um jene Forderungen zu erfüllen, wie wir sie verstehen". Damit bezog er sich auf die Bedingungen der internationalen Gemeinschaft, die unter anderem eine Anerkennung Israels einschließen.
        Aus Israel kam Kritik an der südafrikanischen Initiative. Führer einer Bewegung einzuladen, die sich immer noch der Zerstörung Israels verschrieben habe, werde extremistische Standpunkte etablieren, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Mark Regev. Der Schritt habe einer unreformierten extremistischen Hamas-Führung Legitimität und Anerkennung verliehen.
      7. Netanjahu: "Versager können Fehler nicht korrigieren"
        JERUSALEM (inn) - Der israelische Oppositionsführer Benjamin Netanjahu hat der Regierung vorgeworfen, das Volk während des Libanonkriegs im Stich gelassen zu haben. In einer Knesset-Debatte am Donnerstag forderte er Premier Ehud Olmert zum Rücktritt auf.
        In der Diskussion ging es um den vorläufigen Winograd-Bericht, der Olmert, Verteidigungsminister Amir Peretz und dem früheren Generalstabschef Dan Halutz im Krieg schwere Fehler vorwirft. "Wer versagt hat, kann die Fehler nicht korrigieren", sagte Netanjahu. Der Krieg habe bewiesen, dass "die einseitige Annäherung nicht funktioniert".
        Der Likud-Chef fügte hinzu, der Krieg gegen die Hisbollah sei der erste Konflikt gewesen, in dem Israel keinen klaren Sieg errungen habe. Der Bericht der Winograd-Kommission zeige, dass "Israels Existenz von seiner Stärke abhängt".
        Olmert nahm an der Sitzung teil, meldete sich jedoch nicht zu Wort. Für die Regierung sprach Vize-Premier Schimon Peres. Er wies die Äußerung zurück, die israelische Führung habe versagt: "Wer nichts versucht, scheitert nicht." In Bezug auf Netanjahu sagte er, ein Führer brauche nicht nur einen Weg, sondern auch eine Mehrheit in der Knesset. "Die Regierung muss zuallererst das Misslingen wiedergutmachen, bevor sie irgendetwas anderes tut. Danach ist es das Ziel, auf dem Weg zum Frieden mit den Palästinensern weiterzugehen und, wenn möglich, auch mit den Syrern."
        Kritik aus Avoda und Balad
        Der Abgeordnete Danny Jatom (Avoda) kritisierte die Regierung und die Minister seiner Partei: "Diejenigen, die das Vertrauen der Wählerschaft verloren haben, können sie nicht länger vertreten. Meine Kollegen, Minister der Arbeitspartei - ihr tragt zusätzliche Verantwortung, indem ihr in euren Positionen innerhalb der Regierung bleibt." Die Regierung sei gescheitert und müsse nun dem Volk die Entscheidung überlassen.
        Tiefer ging die Kritik von Ahmed Tibi, der die arabische Balad-Partei im Parlament vertritt. "Wir prangern nicht die Misserfolge des Krieges an, wir prangern die Entscheidung an, in den Krieg zu ziehen", sagte der israelische Araber. "Olmert hätte alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen sollen, bevor er sich für den Krieg entschied." Laut der Zeitung "Ha´aretz" tadelte Tibi auch die Opposition. "Nur zwölf Abgeordnete können mit reinen Händen kommen und sagen: 'Ich habe es euch gesagt'. Und Netanjahu ist keiner von ihnen."
        Kadima-Politiker: "Olmert muss bleiben"
        Menachem Ben Sasson von Olmerts Kadima verteidigte dessen Entscheidung, sein Amt nicht niederzulegen. Ein echter Führer springe nicht in Einstimmung mit der öffentlichen Meinung hin und her, sondern bleibe fest. Die Rücktrittsforderungen gegen den Premier seien von den Medien diktiert.
        Ben Sasson nahm auch Bezug zu einer Protestkundgebung, die für den heutigen Donnerstagabend in Tel Aviv geplant ist: "Wir sind keine 'Kundgebungsdemokratie'. Wir hören auf Kritik, aber in Wirklichkeit vertrauen wir auf Urteile, nicht auf die unbeständigen Launen der Öffentlichkeit." Man müsse nicht nur den 25.000 Menschen zuhören, "die möglicherweise heute Abend auf dem Rabin-Platz zu der Kundgebung erscheinen. Wir müssen den Bewohnern des Nordens und dem militärischen Personal zuhören. Sie können jetzt ruhig schlafen".
        Olmert habe seine Führungsqualität gerade in einer Zeit der Krise gezeigt, so Ben Sasson weiter. "Die Lösung wird von einer Regierung geliefert, die ihre Schwächen kennt und weiß, wie sie Verantwortung für ihre Fehler übernehmen kann."
      8. Mutter von Entführtem appelliert an Hisbollah
        JERUSALEM / BEIRUT (inn) - Die Mutter des entführten Soldaten Ehud Goldwasser hat einen Brief an die Hisbollah gesandt. Darin bittet die Israelin um Informationen über den Zustand ihres Sohnes, der sich seit Juli in den Händen der Terrorvereinigung befindet.
        Miki Goldwasser hatte den Brief im März an einen UN-Gesandten übergeben. Am Mittwoch erfuhr sie, dass er den Hisbollah-Führer Muhammad Hussein Fadlallah erreicht hat. Der 32-jährige Ehud Goldwasser wurde am 12. Juli mit seinem Kameraden Eldad Regev (26) verschleppt. Seitdem haben die Familien kein Lebenszeichen von den beiden Soldaten erhalten.
        "Ich wünschte, es könnte Frieden sein zwischen uns und dem Libanon", schreibt Miki Goldwasser laut der "Jerusalem Post". "Aber ich bin eine Mutter und keine politische Person. Als Mutter würde ich einfach nur gerne etwas über meinen Sohn wissen. Ich weiß, dass er verwundet wurde."
        Am Mittwoch wurde der Brief in einem Artikel in der libanesischen Zeitung "A-Nahar" erwähnt. Sie sei dankbar, dass Fadlallah ihn erhalten habe, sagte die Mutter. "Ich hoffe, dass er jetzt etwas Mitleid zeigen und uns ein Lebenszeichen senden wird." Sie hoffe, ihr Sohn und Regev würden nach den humanitären Geboten des Koran behandelt.
        Der Sohn habe nur ein Jahr vor der Entführung geheiratet, fügte Miki Goldwasser hinzu. "Er hat mir versprochen, mich zu einer glücklichen Großmutter zu machen." Sie habe Fadlallah geschrieben, dass er "als Vater und vielleicht sogar Großvater meine Wünsche verstehen kann".
      9. "Livni muss im Kabinett bleiben"
        JERUSALEM (inn) - Der Minister für Innere Sicherheit, Avi Dichter, hat von einer Entlassung der israelischen Außenministerin Zipi Livni abgeraten. Er sei froh, dass Premier Olmert entsprechenden Aufrufen nicht gefolgt sei.
        Livni hatte den Regierungschef am Mittwoch öffentlich aufgefordert, sein Amt niederzulegen. Anlass ist der Winograd-Bericht über den Zweiten Libanonkrieg, der Olmert schwere Fehler vorwirft. Daraufhin wurden Forderungen nach Livnis Entlassung laut. Dichter sagte gegenüber dem israelischen Rundfunk, die Ministerin habe ihre Ansichten rechtschaffen und mutig geäußert. "Wehe uns, wenn von Herzen kommende Erklärungen zu einem scharfen Schwert gegen diejenigen verbogen werden, die sie abgegeben haben."
        In seiner Kadima-Fraktion hatte Olmert am Abend einen taktischen Sieg errungen. Die Mehrheit unterstützt ihn. Nur drei "Rebellen" haben ihre Ansichten öffentlich gemacht. Neben Livni sind es die Abgeordneten Avigdor Jitzhaki und Marina Solodkin, wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet. Jitzhaki ist von seinem Posten als Koalitionsvorsitzender zurückgetreten.
      10. Koalitionsvorsitzender zurückgetreten
        JERUSALEM (inn) - Der israelische Koalitionsvorsitzende Avigdor Jitzhaki (Kadima) hat sein Amt am Mittwochabend niedergelegt. Zuvor hatte Außenministerin Zipi Livni Premier Ehud Olmert zum Rücktritt aufgefordert.
        Der Kadima-Fraktionschef Jitzhaki gab seine Entscheidung zu Beginn einer Fraktionssitzung bekannt. Am Morgen hatte er bereits angekündigt, er werde zurücktreten, wenn nicht Olmert seinen eigenen Posten zur Verfügung stelle. Jitzhakis Nachfolger wird Zachi Hanegbi, der als Vertrauter des Regierungschefs gilt. Dies berichtet die Zeitung "Jediot Aharonot".
        In der Sitzung ging es um den Winograd-Bericht, der die Untersuchungsergebnisse zum Zweiten Libanonkrieg dokumentiert. Dieser wirft Olmert und Verteidigungsminister Amir Peretz schwere Fehler vor. Der Regierungschef sagte, er schätze Jitzhakis Offenheit. Doch mit der Rücktrittsforderung sei er nicht einverstanden. Er habe vom früheren Premierminister Menachem Begin gelernt. Dieser habe vor der Aktion im ugandischen Entebbe 1976, bei der israelische Geiseln befreit wurden, gesagt, dass er diesen Prozess auch danach unterstützen werde - "seien die Ergebnisse, wie sie sein werden".
        Olmert sagte, er übernehme die Verantwortung und wolle herausfinden, welche Schlüsse aus dem Bericht gezogen werden müssten. Doch die parteiinternen Streitigkeiten führten zu nichts. "Unsere Energie ist eingeschränkt, und wenn wir diskutieren, können wir nichts verbessern. Ich bin nicht in der angenehmsten Lage, aber ich habe gelernt, in keiner Lage und unter keiner Bedingung vor der Verantwortung zu fliehen. Ich weiß, dass wir gemeinsam den Staat führen können."
        Unterdessen mehren sich die Rücktrittsforderungen von Abgeordneten aus dem rechten und linken Spektrum. Sie richten sich nicht nur gegen Olmert, sondern gegen die gesamte Regierung.
      11. Nach Anhörung wegen Katzav: zweiter Termin in zwei Wochen
        JERUSALEM (inn) - Eine Anhörung bezüglich der Ermittlungen gegen Mosche Katzav ist am Mittwoch mit der Vereinbarung eines weiteren Treffens zu Ende gegangen. In zwei Wochen wollen die Anwälte des israelischen Präsidenten dem Generalstaatsanwalt Menachem Masus erneut Argumente präsentieren, die für die Unschuld ihres Mandanten sprechen.
        Die Anhörung dauerte vier Stunden. Danach wollte Masus ursprünglich entscheiden, ob er

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      Message 2 of 9 , Jun 9, 2007
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        Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über die Geschehnisse in Nahost zu bekommen.
        Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
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        1. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ....


          1. inn- EM-Qualifikation: Israel besiegt Andorra
            LA VELLA (inn) - Die Anstrengungen der israelischen Fußballnationalmannschaft, die Qualifikation für die Europameisterschaft zu erreichen, machen Fortschritte. Israel besiegte Andorra am Mittwoch mit 2:0.
            Die Führung der Israelis fiel in der 37. Minute durch Toto Tamuz Temile von Beitar Jerusalem.
            Roberto Colautti schoss acht Minuten nach dem Seitenwechsel das zweite Tor.
            Derzeit liegt Israel in der Tabelle mit 17 Punkten gleichauf mit Kroatien. Das nächste Spiel, das die israelische Mannschaft zu bestreiten hat, ist am 8. September gegen England.
          2. inn- Präsidentschaftswahlen: Schas unterstützt Peres
            JERUSALEM  - Der Rat der ultra-orthodoxen Schas-Partei hat sich am Donnerstag für Vizepräsident Schimon Peres (Likud) als Kandidaten für die Wahl des neuen Staatspräsidenten ausgesprochen. Sollten alle zwölf Knesset-Abgeordneten der Schas diesem Aufruf folgen, hätte Peres gute Chancen, die Wahl zu gewinnen.
            Der Parteivorstand, der Rat der Schriftgelehrten, traf sich am Donnerstag im Haus des geistigen Führers der Bewegung, Rabbi Ovadia Josef, in Har Nof bei Jerusalem. Der Sprecher des Schas-Rates, Rafael Pinhasi, sagte nach dem Treffen gegenüber Journalisten, der Rat habe entschieden, Peres zu unterstützen. Damit wolle er zeigen, wie sehr er dessen jahrelangen Einsatz für das Judentum zu schätzen wisse. Die Abstimmung in der Knesset ist für den 13. Juni angesetzt.
            Der Rat wünsche jedoch auch dem Kandidaten Reuven Rivlin (Likud) viel Glück im Rennen um das Amt. Der Vorsitzende der Schas-Partei, Handelsminister Eli Jischai, sagte, Rabbi Josef habe großen Respekt vor Rivlin, auch wenn er sich für Peres entschieden habe.
            Likud-Chef Benjamin Netanjahu hatte Rabbi Josef am Mittwoch besucht, um ihn dazu zu bringen, sich für den Likud-Kandidaten Rivlin stark zu machen und nicht für Peres, allerdings ohne Erfolg. Auch Rivlin selbst habe Josef besucht, um ihn davon abzuhalten, sich für Peres auszusprechen, so die "Jerusalem Post".
            Die Entscheidung bringt Peres gute Chancen ein. Sollten alle zwölf Schas-Abgeordneten für den Vizepräsidenten stimmen, hätte er die absolute Mehrheit von 61 Voten erreicht. Von mindestens drei Schas-Abgeordneten wird jedoch vermutet, dass sie dem Aufruf Josefs nicht folgen und lieber Rivlin wählen wollen. Rivlin selbst ist überzeugt: "Ich habe trotzdem gute Chancen, denn ich habe Unterstützer in allen Fraktionen."
            Der Sprecher der Schas, Roy Lachmanovich, hatte zuvor Drohbriefe erhalten, in denen ihn eine extrem rechte jüdische Gruppe warnte, jemanden bei der Präsidentschaftswahl zu unterstützen, der "Oslo-Blut an seinen Händen" habe. Damit ist das Oslo-Abkommen von 1993 und 1995 gemeint, an dem Peres maßgeblich beteiligt war und für das er 1994 zusammen mit Jitzhak Rabin und Jasser Arafat den Friedensnobelpreis erhielt. In Jerusalem waren Poster aufgehängt worden, welche die Schas davor warnen, für Peres zu stimmen.
          3. inn- Piratensender stört Flughafen-Funk
            TEL AVIV (inn) - Ein Piratensender aus Ramallah hat in den vergangenen zwei Tagen den Funkverkehr des internationalen Ben Gurion Flughafens so sehr gestört, dass Flüge abgesagt werden mussten. Viele andere Flüge hatten enorme Verspätung.
            Piloten berichteten, auf ihren Funkfrequenzen Musik gehört zu haben anstatt den Anweisungen des Towers. Ursache hierfür war ein illegaler palästinensischer Radiosender. Israel hat die Piratenstation inzwischen geschlossen.
            Der israelische Kommunikationsminister Ariel Attias besuchte den Flughafen nahe Tel Aviv am Donnerstagmorgen. Er versprach, das Problem der Piratensender zu beseitigen. Zudem forderte er mehr Geld für sein Ministerium, damit es mit moderner Technologie solchen Störsendern auf die Schliche kommen könne.
            Nachdem das israelische Verkehrsministerium die Quelle für die Störung ausgemacht hatte, erklärte es, alle illegalen Piratensender stoppen zu wollen. Seit Beginn des Jahres habe es bereits 50 solcher Piratensender geschlossen, hieß es.
            Angestellte des Flughafens hatten bereits damit gedroht, in den Streik zu treten, falls die Störung durch den Piratensender nicht behoben würde. Dies sagte ein Sprecher der Flughafenbehörde, Uri Orlev gegenüber dem israelischen Fernsehsender "Kanal 2". Die Interferenzen seien "eindeutig eine Gefahr", fügte Orlev hinzu. Als die Interferenzen am Donnerstag erneut auftraten, ordnete die Flughafen-Kontrolle Pausen von zehn Minuten zwischen den Starts der Flugzeuge an.
            Verkehrsminister Schaul Mofas kündigte an, am Sonntag eine Notfallsitzung anberaumen zu wollen. Dabei sollten das Problem der Störsender sowie gerichtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen besprochen werden. Die meisten der Piratensender in Israel haben ihren Sitz in der Region Dan im Westjordanland.
          4. inn- Israel: Ägypten unternimmt nichts gegen Waffenschmuggel
            JERUSALEM / KAIRO (inn) - Israel zeigt sich zunehmend unzufrieden darüber, dass ägyptische Soldaten nichts gegen den Waffenschmuggel nach Gaza unternehmen. Das Verteidigungsministerium warf Ägypten vor, offenbar "Gefallen am Vergießen israelischen Blutes" zu haben.
            Ägypten weigere sich, eine Lösung für den fortwährenden Waffenschmuggel an der Grenze zum Gazastreifen zu finden, hieß es aus dem Ministerium. Im vergangenen Monat hatte die "Jerusalem Post" berichtet, dass Ägypten den Bau eines Festungsgrabens entlang der Grenze zu Gaza versprochen habe. Unter diesem "Philadelphi-Korridor" genannten Streifen haben Palästinenser Dutzende Tunnel gegraben, um Waffen aus dem Sinai in den Gazastreifen zu schmuggeln. Bislang wartet Israel vergeblich auf den Bau dieser Sicherheitsanlage. Ägypten habe trotz mehrerer Anfragen und Besuchen von israelischen Vertretern in Kairo nichts in dieser Sache getan, hieß es aus Jerusalem.
            Entlang der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen sind derzeit 750 ägyptische Soldaten stationiert. Sie sollen den Schmuggel unterbinden. "Wenn die Ägypter wirklich wollten, hätten sie den Schmuggel bereits vor langer Zeit beendet", sagte ein israelischer Regierungsvertreter gegenüber der "Jerusalem Post". Er fügte hinzu, er zweifle daran, dass Ägypten jemals eine Sicherheitsanlage wie versprochen bauen werde. Die Grenzpolizisten würden wahrscheinlich immer ineffektiv bleiben.
            Die Grenze zum Sinai ist seit dem Camp David-Abkommen von 1979 eine entmilitarisierte Zone. Deswegen können dort keine weiteren Soldaten aufgestellt werden.
            Die Frage nach dem mangelhaften Einsatz der ägyptischen Truppen ist derzeit nicht der einzige Grund für Spannungen zwischen Israel und Ägypten. Vor kurzem wollte eine Delegation hochrangiger israelischer Vertreter nach Ägypten reisen, um ägyptische Kollegen zu treffen. Doch das Treffen wurde in letzter Minute abgesagt. Die Israelis vermuten, dass die Ägypter das Treffen platzen ließen, weil Ende Februar eine umstrittene Dokumentation auf dem israelischen Fernsehsender "Kanal 1" gelaufen war. Der Film mit dem Titel "Der Geist von Schaked" berichtete von einer israelischen Aufklärungseinheit namens "Schaked" während des Sechs-Tage-Krieges 1967, die 250 ägyptische Soldaten tötete. Ägypten behauptet jedoch, es habe sich dabei um Kriegsgefangene gehandelt.
            Verkehrsminister Schaul Mofas beklagte auch beim letzten Treffen mit US-Außenministerin Condoleezza Rice, dass Ägypten nichts gegen Waffenschmuggel tue. "Indem sie den Waffenschmuggel nicht verringern, tragen sie direkt dazu bei, dass die Hamas gestärkt und die Fatah geschwächt wird", so Mofas.
          5. inn- Bericht: Geheime Friedensgespräche mit Syrien
            JERUSALEM (inn) - Israel und Syrien tauschen sich im Geheimen über ein Abkommen aus, bei dem Israel bereit wäre, die Golanhöhen an das Nachbarland abzugeben. Dies berichtet die israelische Tageszeitung "Jediot Aharonot".
            Demnach sandte Israels Premier Ehud Olmert über deutsche und türkische Diplomaten eine Nachricht an Syriens Präsidenten Baschar Assad. Israel sei bereit für direkte Friedensgespräche und stelle die Abgabe des Golan in Aussicht, hieß es darin, so die Zeitung am Freitag.
            Olmert stellte an Syrien bislang die Bedingung, die Unterstützung für die Hisbollah-Miliz und den Terror sowie die engen Beziehungen zum Iran aufzugeben. Die Zeitung berichtet weiter, dass US-Präsident George W. Bush Olmert vor einem Monat grünes Licht gegeben habe, mit Syrien Friedensverhandlungen aufzunehmen. Am 19. Juni will Olmert Bush im Weißen Haus treffen.
            Am 17. Juni will Olmert in New York mit dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sprechen. Wie ein Vertreter der israelischen Regierung mitteilte, will Israel die UNO jedoch trotz der derzeitigen Spannungen zu Syrien nicht um eine Ausweitung des UN-Mandats im Golan bitten. Das Mandat der "United Nations Disengagement Observer Force" (UNDOF) verlängert sich automatisch alle sechs Monate. Es gebe keinen Grund, dies zu ändern, hieß es aus Jerusalem. Die UNDOF besteht aus 1.200 Soldaten aus Österreich, Kanada, Indien, Polen, Slowakei und Japan.
            Ein syrischer Diplomat dementierte in London, dass es Friedensverhandlungen mit Israel gebe. In Damaskus sei keine israelische Einladung zu Verhandlungen eingegangen, sagte er laut einem Bericht des israelischen Rundfunks.
            Der israelische Minister für Wohnungsbau, Meir Schitrit, erklärte, er werde eine syrische Herrschaft über den Golan akzeptieren können, wenn Syrien das Land Israel für die nächsten 20 Jahre verpachte. "Wenn sich abzeichnet, dass es echten Frieden geben könnte, dann ist das wichtiger als die Golanhöhen", sagte Schitrit.
            Fast jeder Zweite gegen Golan-Rückzug
            Israel eroberte die Golanhöhen 1967 im Sechs-Tage-Krieg und annektierte sie 1981. Der Vorschlag, die Golanhöhen wieder abzugeben, ist sehr unpopulär in Israel. Sie sind einerseits wichtige Quelle für Trinkwasser, ein beliebter Touristenmagnet und Anbaugebiet von Wein; andererseits ist der hoch gelegene Landstrich aus strategischen Gründen für Israel wichtig.
            Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes "Teleseker" ergab, sind nur 10 Prozent der Israelis für einen Rückzug aus dem Golan. 40 Prozent sähen lieber nur einen teilweisen Rückzug, und 44 Prozent sprachen sich explizit gegen jeden Rückzug aus dem Golan aus. Die Umfrage zeigte außerdem, dass 74 Prozent der Israelis trotz eines möglichen Friedensabkommens dem syrischen Präsidenten Assad nicht trauen. Die Forscher befragten im Auftrag der Tageszeitung "Ma´ariv" 500 Israelis. Die Fehlerquote wurde mit 4,5 Prozent angegeben.
          6. inn- Tote und Verletzte in Gaza
            GAZA (inn) - Ein bewaffnetes Mitglied der Terrorgruppe "Islamischer Dschihad" ist am Freitagmorgen seinen Verletzungen erlegen, die er Stunden zuvor bei Scharmützeln mit israelischen Soldaten in Gaza erlitten hatte. Zudem starb ein Fatah-Kämpfer bei erneuten Kämpfen mit der Hamas im Gazastreifen.
            Der Mann des "Islamischen Dschihad" hatte zusammen mit einem anderen das Feuer auf Soldaten eröffnet. Er selbst wurde angeschossen, sein Kollege konnte fliehen. Dies berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post".
            Palästinensische Terroristen haben zudem am Donnerstagabend zwei Kassam-Raketen vom Gazastreifen auf die israelische Ortschaft Sderot abgefeuert. Es gab keine Berichte von Verletzten oder größeren Zerstörungen, berichtet der israelische Rundfunk. Die israelische Armee erklärte, der "Islamische Dschihad" habe die Raketen abgefeuert.
            Bei erneuten Kämpfen zwischen der radikal-islamischen Hamas und der Fatah im Gazastreifen wurde ein Mitglied der Fatah getötet. 17 Personen erlitten Verletzungen. Bei Gefechten in Rafah wurden fünf Männer verletzt, zwei von ihnen schwer.
            Die beiden Gruppen hatten sich eigentlich vor einer Woche auf einen Waffenstillstand geeinigt. Sie kämpfen seit etwa einem Jahr gegeneinander. Mehr als 50 Palästinenser sind dabei allein in den vergangenen vier Wochen getötet worden. Insgesamt sind bei den innerpalästinensischen Kämpfen im vergangenen Jahr rund 345 Menschen getötet worden, teilte die "Unabhängige Palästinensische Kommission für Menschenrechte" mit.

        2. NEUES AUS DEM NEWSLETTER DER ISRAELISCHEN BOTSCHAFT....


          1. Botschaft des Staates Israel - Olmert stellt Rückzug vom Golan in Aussicht
            Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat dem syrischen Präsidenten Bashar Assad in einer geheimen Botschaft mitgeteilt, dass sein Land den Preis für den Frieden kenne und bereit sei, ihn zu zahlen. Im Tausch gegen ein umfassendes Friedensabkommen und die Auflösung des Bündnisses zwischen Damaskus und dem Iran sowie den Terrororganisationen in der Region würde Israel die Golan-Höhen an Syrien zurückgeben. Wie ein hoher Beamter in Jerusalem mitteilt, hat Assad bisher noch nicht auf das Angebot reagiert.
            Im rechten Spektrum der israelischen Politik hat diese Nachricht sofort für Aufruhr gesorgt. So rief der Likud-Abgeordnete Gideon Sa’ar die Parteien Israel Beitenu und Shas dazu auf, die Koalition umgehend zu verlassen. Zevulon Orlev, Vorsitzender der national-religiösen Einheitspartei meinte spontan: „Ehud Olmert würde die Golan-Höhen für seinen Stuhl verkaufen. Er versucht seine eigene Haut zu retten, und seine Erklärung in Bezug auf den Rückzug vom Golan ist ein verzweifelter Versuch zu überleben.“
            Politiker von der Linken zeigten sich hingegen erfreut über Olmerts Initiative. Yossi Beilin, Vorsitzender der Meretz-Partei, appellierte an den Ministerpräsidenten, so schnell wie möglich Verhandlungen zu initiieren und ein Abkommen auf Grundlage der arabischen Initiative zu erreichen: „Dies wird direkt der Hisbollah, der Hamas und dem Iran schaden und eine neue strategische Situation im Nahen Osten herbeiführen.“
            (Yedioth Ahronot, 08.06.07)
          2. Botschaft des Staates Israel - UN-Generalsekretär verurteilt anti-israelische Hetze Ahmadinejads
            UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat seiner Bestürzung angesichts der jüngsten Hasstiraden des iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinejad gegen Israel Ausdruck verliehen. Ahmadinejad hatte am Sonntag dem „Countdown“ der Vernichtung Israels das Wort geredet. Ban wies auf die UN-Charta hin, gemäß der sich alle Mitglieder verpflichtet hätten, von Drohungen und Gewaltaktionen gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit eines jeglichen Staates abzusehen.
            Israel hatte zuvor beim UN-Sicherheitsrat offiziell Beschwerde gegen die Äußerungen des iranischen Präsidenten erhoben. Israels UN-Botschafter Dan Gillermann begrüßte die Erklärung des Generalsekretärs und äußerte die Hoffnung, dass sich auch der Sicherheitsrat zu einer Verurteilung der Äußerungen durchringen wird.
            (Ha’aretz, 08.06.07)
          3. Botschaft des Staates Israel - Hamas-Führer: PA-Regierung unterstützt den Terror
            Der stellvertretende Leiter des politischen Büros der Hamas, Moussa Abu Marzouq hat sich am 01. Juni im Rahmen eines Treffens mit ägyptischen Intellektuellen und Politikern Fragen des Publikums gestellt. Die Fragesteller kritisierten die Hamas dafür, dass die Anzahl von Terroranschlägen („Widerstand“) seit ihrer Machtübernahme gesunken sei.
            Abu Maryouq antwortete daraufhin, dass sich die Situation geradezu gegenteilig darstelle: „Es ist das erste Mal seit dem Osloer Abkommen, dass eine palästinensische Regierung den Widerstand (d.i. Terrorismus) fördert, Widerstandsaktivisten unterstützt, sie nicht festnimmt und sie nicht an ihrer Aktivität hindert.“ Abu Mazouq prahlte sogar mit der „Qualität“ der Terrorangriffe gegen Israel („das zionistische Gebilde“) während der Regierungszeit der Hamas und schloss dabei auch die Entführung des „zionistischen Soldaten“ (Gilad Shalit) ein.
            Gleichwohl musste er zugeben, dass die Ausführung solcher Terror-„Attacken durch den Isolationszaun (d. i. Sicherheitszaun) und die Gatter, die die Bewohner des Westjordanlandes umgeben“, erschwert worden ist.
            Weitere Informationen und ein ausführlicher Bericht über den Auftritt Abu Marzouqs in Ägypten in arabischer Sprache finden sich unter dem folgenden Link: http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/hamas_060607e.htm
            (Intelligence and Terrorism Information Center/ Israel Intelligence Heritage and Commemoration Center, 07.06.07)
          4. Botschaft des Staates Israel - Waffenschmuggel über die Türkei? Libanesische Armee beschlagnahmt Raketen der Hisbollah
            Die libanesische Armee hat Mitte dieser Woche im Osten des Landes einen Lastwagen der Hisbollah gestoppt, der Raketen und Munition transportierte. Darunter befanden sich auch Raketen aus sowjetischer Produktion des Typs „Grad“. Der Vorfall ereignete sich unweit der Stadt Baalbek, einem Hauptstützpunkt der schiitischen Terrororganisation.
            Die libanesischen Soldaten ließen die sechs Hisbollah-Terroristen im Anschluss wieder frei, beschlagnahmten jedoch die Waffen. Bisher ist nicht klar, woher die Waffen kamen und an welches Ziel sie gelangen sollten.
            Unterdessen erhärtet sich der Verdacht, dass der Iran die Türkei als Durchgangsland bei seinen Waffenlieferungen an die Hisbollah über Syrien missbraucht. Vergangene Woche wurde in der Türkei über den Fund einer großen Menge von Waffen berichtet, die zwischen Baumaterial in einem Zug auf dem Weg vom Iran nach Syrien versteckt war. Der Transport wurde entdeckt, nachdem es kurdischen Rebellen gelungen war, den Zug zum Entgleisen zu bringen. Die Fracht enthielt neben verschiedenen Schusswaffen auch etwa 300 Raketen.
            (Yedioth Ahronot, 06.06.07)
          5. Botschaft des Staates Israel - Drei Gerechte unter den Völkern
            Die Botschaft des Staates Israel hat in der vergangenen Woche im Namen der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem drei Deutschen den Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ verliehen.
            Die Ehrung umfasst eine Medaille und eine Urkunde sowie die Verewigung des Namens auf der Gedenkmauer im „Garten der Gerechten“ in Yad Vashem, das sich auf dem Herzl-Berg im Westen Jerusalems befindet. Auf diese Weise gedenkt Israel in Dankbarkeit derer, die mit ihrem persönlichen Einsatz und unter Gefährdung ihres eigenen Lebens Juden retteten oder dies versuchten. Es ist dies die höchste Auszeichnung, die der Staat Israel an Nicht-Juden vergibt. Bis heute haben nahezu 23 000 Frauen und Männer aus allen Teilen Europas diesen Ehrentitel erhalten, darunter rund 500 Deutsche.
            Bei den nun in Berlin Geehrten handelt es sich um Prof. Stephan Hubertus Pfürtner, Joseph Tudyka und Margarete Meusel. Die beiden letztgenannten wurden posthum geehrt.
            Stephan Hubertus Pfürtner bewahrte im November 1944 drei junge jüdische Frauen vor dem sicheren Verderben, indem er ihnen zur Flucht aus dem Konzentrationslager Stutthof verhalf. Der damals 22-jährige Soldat auf Fronturlaub war sich des Risikos seiner Tat voll bewusst. Schließlich war er bereits ein Jahr zuvor vor dem Berliner Volksgerichtshof Lübeck des „Landes- und Hochverrats“ angeklagt und zu sechs Monaten Haft verurteilt worden.
            Joseph Tudyka bewahrte in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs die junge Jüdin Edith Sonnenberg vor dem sicheren Tod. Zu diesem Zeitpunkt wurden die in Westpolen befindlichen Konzentrationslager angesichts der vorrückenden Sowjetarmee durch die SS aufgelöst. Zigtausende überlebende Häftlinge wurden Hunderte von Kilometern unter brutalsten Bedingungen durch tiefwinterliche Landstriche Richtung Westen getrieben. Darunter auch Edith Sonnenberg. Sie konnte gemeinsam mit einer anderen Verfolgten fliehen, wurde jedoch nahe Glashüttenstadt Weißwasser wieder aufgegriffen und in das dort befindliche Zwangsarbeiterlager gebracht. Der Hafenmachermeister Joseph Tudyka war es, der die beiden völlig entkräfteten Flüchtigen versteckte, als auch das Lager Weißwasser geräumt wurde.
            Margarete Meusel war von 1932 bis zu ihrem Tod im Jahre 1953 Leiterin des Evangelischen Bezirkswohlfahrtsamtes Berlin-Zehlendorf, einer Einrichtung von fünf Berliner Kirchengemeinden, deren Verwaltungsausschussvorsitzender der Pfarrer Martin Niemöller war. In ihre Sprechstunde kamen seit 1934 immer mehr auf Beistand durch die Kirche hoffende „nichtarische“ Christen, da auch ihnen durch die gezielten antijüdischen Maßnahmen des Naziregimes nach und nach die Lebensgrundlage entzogen wurde. Margarete Meusel sah es als ihre Aufgabe an, gerade diesen Verfolgten jede nur erdenkliche Hilfe angedeihen zu lassen und deren Recht auf Schutz durch die neu gewählte Glaubensgemeinschaft bei ihrer Kirche einzufordern. Ihrem nimmermüden Einsatz und ihrer Couragiertheit verdanken viele Verfolgte konkrete Hilfe und ihr Überleben während der Zeit des Holocaust.
          6. Botschaft des Staates Israel -  Syrien reagiert auf israelische Friedenssignale
            Nachdem Israels Ministerpräsident Ehud Olmert seine grundsätzliche Bereitschaft zu Friedensverhandlungen erklärt hat, teilt heute die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen offiziellen Vertreter der syrischen Regierung mit, dass auch Syrien Verhandlungen gegenüber offen sei. „Unsere Position bleibt dieselbe. Wir sind bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Wir wollen für den Frieden wirken und werden die Erklärungen genau prüfen“, heißt es in Damaskus. Gleichzeitig zeigt man sich jedoch skeptisch hinsichtlich der konkreten Erfolgsaussichten: „Wir haben kaum Hoffnung, dass die Dinge sich ändern werden.“
            Nach den spannungsreichen Tagen zuvor hatte Olmert gestern auf der Sitzung des Sicherheitskabinetts ausdrücklich betont, dass er zu direkten Verhandlungen mit den Syrern bereit sei, vorausgesetzt sie würden keine Vorbedingungen festlegen wollen. Im Laufe der Kabinettsgespräche entschied Olmert, einen speziellen Ministerstab zu ernennen, der sich der syrischen Angelegenheit widmen soll.
            (Yedioth Ahronot, 07.06.07)
          7. Botschaft des Staates Israel -  Die guten Seiten der Kriegsdrohungen
            Aus einem Kommentar von Zeev Schiff
            Die gegenseitigen Kriegsdrohungen Israels und Syriens haben auch ihre guten Seiten. Endlich wird die israelische Öffentlichkeit die Wahrheit erfahren: Ist Israels Führung bereit für einen schmerzhaften territorialen Kompromiss auf den Golan-Höhen, gibt es eine Grundlage für die Botschaft, die von Jerusalem nach Damaskus hinsichtlich seiner Verhandlungsbereitschaft gesendet wird?
            Israel wird auch mehr darüber wissen, was die wirklichen Absichten von Bashar Assad sind. Israel wird besser verstehen, auf was Assad in Bezug auf seine Unterstützung der gegen Israel operierenden Terrororganisationen zu verzichten bereit ist und bis zu welchem Grade er sich von den strategischen Verbindungen mit dem iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinejad distanzieren kann und möchte. Die Bedingung dafür ist, dass Israel nicht vor einem Dialog mit Syrien zurückschreckt: sowohl in Form des direkten Kontakts, als auch im Rahmen der arabischen Friedensinitiative von Riad.
            Und es gibt noch einen weiteren positiven Aspekt: Es ist dies eine wichtige Möglichkeit für Israel, die Heimatfront im Norden besser vorzubereiten. Das Wissen über die Bedrohungen muss ihm eine erhöhte Anstrengung zur Stärkung der Heimatfront und der Verringerung der Schäden im Kriegsfall abverlangen. Die Bedingung dafür ist, dass die Regierung dieses sensible Thema aus den Händen der Beamten im Finanzministerium nimmt und einen eigens dafür zuständigen Minister ernennt.
            In der Zwischenzeit üben sich beide Seiten in Abschreckung und senden doppeldeutige Signale. In Damaskus droht man damit, Aktionen des „Widerstands“ in die Wege leiten zu müssen, falls die syrischen Friedensvorschläge nicht beantwortet werden und Israel sich nicht von den Golan-Höhen zurückzieht. Israel droht für seinen Teil nicht, aber zwei seiner Regierungen haben jegliche Verhandlungsmöglichkeiten im Wissen um den „Preis“, den Israel zahlen müsste, abgewehrt. Im zweiten Libanonkrieg hat Syrien Israel durch seine direkte Unterstützung der Hisbollah während der Kämpfe de facto angegriffen. Israel ist auf der anderen Seite darauf bedacht gewesen, Syrien nicht zu schädigen. Einer der Gründe für die Fehlentscheidung, die Reservisten nicht frühzeitig einzuberufen, war Sorge, dass Damaskus dies als einen Schritt Israels in Richtung eines Angriffs auf Syrien interpretieren würde.
            Israel und Syrien bewegen sich am Rand eines Krieges. Selbst wenn beide Seiten heute nicht beabsichtigen, einen Krieg zu initiieren, könnte ein solcher wegen Fehleinschätzungen, schlechter Geheimdienstarbeit oder der List eines Außenstehenden ausbrechen, der Interesse daran hat, Syrien und Israel in einen Krieg zu stürzen. Es ist nur natürlich, das sich beide Seiten für den schlimmstmöglichen Fall vorbereiten – Krieg.
            (Ha’aretz, 07.06.07)
          8. Botschaft des Staates Israel -   Trügerische Ruhe in Sderot
            In der Umgebung von Sderot sind am Mittwoch wieder vier Kassam-Raketen niedergegangen. Im Vergleich zu dem Dauerbeschuss, der in den vergangenen zwei Wochen die südisraelische Stadt in Atem gehalten hat, ist dies ein deutlicher zahlenmäßiger Rückgang.
            Die Einwohner von Sderot zeigen sich freilich wenig beeindruckt von der Abnahme der Kassam-Raketen, die ihre Stadt in den letzten Tagen erlebt hat. Noch immer leben die Menschen in Angst, viele Kinder gehen nach wie vor nicht zur Schule und das Geschäftsleben erholt sich nur mühsam. Trotz der relativen Ruhe sind auch viele Bürger noch nicht in die ramponierte Stadt zurückgekehrt. Der Ausnahmezustand ist noch nicht aufgehoben.
            Für manche Israelis, die nicht in Sderot leben, ist die Zahl der Raketen das Barometer für die Stimmung vor Ort. Für Yaki Cohen, einen Bewohner der Stadt, stellt sich die Situation jedoch völlig anders dar: „Was mich angeht, besteht zwischen einer Kassam oder 30 Kassam kein Unterschied. Gestern Nacht haben wir die Alarmstufe Rot gehört und eine Rakete fiel vom Himmel. Meine fünf Kinder wachten auf in Panik. Sie weinten, schrieen. Versuchen Sie einmal fünf komplett hysterische Kinder zu beruhigen. Selbst heute tagsüber, als wir die Alarmstufe Rot einmal gehört haben, hat dies gereicht, um alle Leute hier zu lähmen.“
            „Die Lage ist nun schwieriger, da die Palästinenser scheinbar eine Runde beendet haben, und nun wartet jeder auf das nächste Mal, dass sie abfeuern“, meint Yoel, ein anderer Bewohner Sderots. “Dies ist eine Situation, die die Leute verrückt machen kann.“
            (Yedioth Ahronot, 06.06.07)
            (4) Israelis vertrauen ihrer Armee
            Die Ergebnisse der diesjährigen Meinungsumfrage des Institute for National Security Studies (INSS), die in den Monaten Februar und März durchgeführt wurde, werfen ein Bild auf die sicherheitspolitische Stimmungslage der Israels ein halbes nach dem zweiten Libanonkrieg.
            Die meisten Israelis sehen die Ergebnisse des zweiten Libanonkriegs als eher unklar an, wobei die eine Hälfte denkt, dass keine Partei gewonnen habe und die andere Hälfte gleichmäßig zwischen jenen geteilt ist, die meinen, Israel habe gewonnen, und jenen, die in der Terrororganisation Hisbollah den Sieger sehen.
            Gleichwohl fühlen über 80 Prozent der jüdischen Bevölkerung, dass sie sich auf die Armee und darauf, dass sie das Land verteidigen kann, verlassen können. Über zwei Drittel der Befragten sind nach wie vor von der Richtigkeit der Entscheidung überzeugt, gegen die Hisbollah in den Krieg zu ziehen. Die große Mehrheit meint allerdings, dass Israel den Krieg hätte fortsetzen sollen, wenn nicht bis zur gänzlichen Zerschlagung der Hisbollah, dann doch zumindest bis zur Befreiung der entführten Soldaten.
            Eine wesentliche Beobachtung bestätigt die Stärke der politischen Mitte in der israelischen Gesellschaft. Nur jeweils etwa 10 Prozent lassen sich dem rechts- und linksextremen Spektrum zuordnen. Daraus lässt sich eine große Flexibilität der öffentlichen Meinung ablesen.
            Als die größte Bedrohung empfinden die Israelis mehrheitlich die Aussicht, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangen könnte.
            (Yedioth Ahronot, 07.06.07)
          9. Botschaft des Staates Israel -  46. Hebräische Buchwoche eröffnet
            Am gestrigen Mittwoch ist die 46. Woche des Hebräischen Buches eröffnet worden. Sie wird noch bis zum 16. Juni andauern. Die einzelnen Messen finden in Tel Aviv, Jerusalem, Haifa, Beer Sheva und 50 weiteren Städten und Gemeinden in ganz Israel statt.
            Die Gesamtinvestition der Messen beläuft sich dieses Jahr auf eine Million Dollar. 150 Verlage werden ihre Bücher präsentieren, und neben dem rein Geschäftlichen werden in den großen Städten Kulturveranstaltungen angeboten, wie Autorenlesungen, literarische Diskussionen und Unterhaltungsprogramme für Kinder.
            In der nächsten Woche wird im Rahmen der Buchwoche der Sapir-Preis der staatlichen Lotterie verliehen. Die fünf Nominierten sind Sara Shilo, Dror Burshtein, Shosh Breiner, Shahar Magen und Nir Baram.
            (Ha’aretz, 07.06.07)
          10. Botschaft des Staates Israel -  Deutsch-israelisches Wirtschaftsportal informiert über Israel als High-Tech-Land
            Die israelische Journalistin Vardina Hilloo betreibt seit nunmehr fast zwei Jahren ein deutsch-israelisches Wirtschaftsportal im Internet, das den Namen „Israfocus“ trägt und unter der Adresse http://www.israfocus.com/ zu erreichen ist. Tag für Tag wählt Hilloo, die lange Zeit für die israelische Wirtschaftszeitung „Globes“ und andere Zeitungen gearbeitet hat, Artikel rund um das israelische Wirtschafts- und Finanzleben aus den internationalen Medien aus.
            „Israel ist in vielen innovativen Branchen führend. Nur wissen das die wenigsten Europäer“, sagt die Expertin. „Ich hoffe, dass sich das ändert, wenn die Menschen mehr über Israel erfahren.“


        KURZMELDUNGEN VON THE MEDIA LINE....


        1. TML- Report: Olmert in Peace Approach to Al-Asad
          Israel’s Prime Minister Ehud Olmert has offered to withdraw from the Golan Heights in return for peace with Syria, according to the Israeli daily Yediot Aharonot. The proposal was made via German and Turkish intermediaries. Israel expects Syria to cut its ties with Iran and end contacts with terror groups. These conditions are in line with thinking in Washington, where the Bush administration has agreed to remain out of the negotiating frame between Jerusalem and Damascus. The news comes amid daily reports that Syria and Israel are preparing for possible war. However, Olmert has been dismissive of such media speculation.
        2. TML- One Dead in Latest Lebanon Bombing
          One person was killed and four injured in a bomb blast near the Lebanese capital, Beirut, on Thursday night. The blast occurred in a Christian-dominated area. There have been five explosions in the last three weeks. It is believed they are a part of the wider sectarian struggle in Lebanon. There is an ongoing major power-sharing battle between the pro-Syrian Shi’ite bloc and the anti-Syrian movement. Meanwhile, fighting continues between the government and rebels holed up in a refugee camp in northern Lebanon.
        3. TML- Oil Remains above $71 in Friday Trading
          With Oman’s exports on temporary hold, the price of a barrel of oil remains above $71 on Friday. Muscat temporarily halted exports because a cyclone rocked the Gulf on Wednesday and Thursday, leaving at least 20 people dead and causing widespread structural damage. Fears of a Turkish invasion of Kurdish northern Iraq also pushed up prices during the week.
        4. TML- Palestinian Truce Breaks Down
          A two-week truce between Fatah and Hamas broke down early Thursday morning when a Fatah member was killed and five others were wounded in a firefight near Rafah in the southern Gaza Strip. The incident came one day after the factions met in Cairo and reaffirmed their commitment to the cease-fire. Both Fatah and Hamas claim the gunfight was started when the other group opened fire.
        5. TML- 'Abbas Calls Off Meeting With Olmert
          Palestinian Authority Chairman Mahmoud 'Abbas on Wednesday called off the meeti

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      • Honestly Concerned e.V.
        HC ist ein gemeinnütziger Verein, der auf die großzügige Unterstützung seiner Leser angewiesen ist... Mehr Informationen über die Möglichkeiten uns zu
        Message 3 of 9 , Aug 16, 2007
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          HINWEIS ZU UNSERER MAILINGLISTE...

          Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über die Geschehnisse in Nahost zu bekommen.
          Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
          JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!


          1. NEUES VON ULRICH W. SAHM....


            1. ULRICH W. SAHM - Römischer Legionär hinterläßt Spuren
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              Jerusalem, 15. August 2007 - In Susita, einer seit 1300 Jahren verlassenen Stadt am Steilhang der Golanhöhen beim See Genezareth machten israelische Archäologen einen extrem seltenen Fund. Nur in einer Festungsanlage in Großbritannien, unter dem römischen Kaiser Hadrianus errichtet, hatte man zuvor den Abdruck der Schuhsohle eines römischen Legionärs gefunden. In Susita scheint ein Legionär einen Tritt in den noch nassen Zement getan, als er sich am Bau der Befestigungsanlagen beteiligte. Oder war es etwa ein Bürger der Stadt, der im römischen Heer gedient hatte, aber nach Ende seines Dienstes die Stiefel nicht wieder abgegeben hat? Professor Artur Segal von der Universität Haifa hat da keine eindeutige Antwort. Im Zement jedenfalls entdeckte er während der Grabungssaison in diesem Sommer den Schuhabdruck. Unter der Sohle waren drei Reihen Nägel angebracht, ähnlich wie bei den Sportschuhen von Fußballprofis.
              Solche genagelte Stiefel seien typisch für die römischen Legionäre gewesen, die vor zweitausend Jahren auch im Heiligen Land ihren Dienst taten, an der Kreuzigung Jesu beteiligt waren und im Jahr 70 die Stadt Jerusalem in Schutt und Asche legten.
              Susita, die aramäische Form für das lateinische "Hippos" (Pferd), existierte etwa tausend Jahre lang. Sie bestand bis in die byzantische Zeit. Im fünften Jahrhundert konvertierten die Bewohner zum Christentum und errichteten sechs prunkvolle Kirchen. Ein schweres Erdbeben im Jahr 749 besiegelte das Schicksal von Susita. Die Stadt wurde völlig zerstört und ihre Bewohner kehrten nie wieder zurück, ein Glück für die Archäologen heute, weil nichts über die Trümmer errichtet und verbaut wurde.
              Zeugen des schweren Erdbebens wurden die Archäologen beim Eingang von einer der Kirchen: Das Skelett einer jungen Frau und ihres Kindes. Man fanden sie unter einer umgestürzten Säulen. "Wir haben nicht viele Informationen über Opfer bei dem Erbeben. Aber dieser Anblick erschüttert auch noch nach über 1200 Jahren", sagte Segal.


              1. N-TV- Fundsache, Nr. 189 - Abdruck einer Schuhsohle - von Ulrich W. Sahm
                In Susita, einer seit 1300 Jahren verlassenen Stadt am Steilhang der Golanhöhen beim See Genezareth machten israelische Archäologen einen extrem seltenen Fund. Nur in einer Festungsanlage in Großbritannien, unter dem römischen Kaiser Hadrianus errichtet, hatte man zuvor den Abdruck der Schuhsohle eines römischen Legionärs gefunden. In Susita scheint ein Legionär einen Tritt in den noch nassen Zement getan, als er sich am Bau der Befestigungsanlagen beteiligte. Oder war es etwa ein Bürger der Stadt, der im römischen Heer gedient hatte, aber nach Ende seines Dienstes die Stiefel nicht wieder abgegeben hat? Professor Artur Segal von der Universität Haifa hat da keine eindeutige Antwort. Im Zement jedenfalls entdeckte er während der Grabungssaison in diesem Sommer den Schuhabdruck. Unter der Sohle waren drei Reihen Nägel angebracht, ähnlich wie bei den Sportschuhen von Fußballprofis.
            2. N-TV- Google gar nicht "unorthodox"/  Jgog.net ist online
              Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem 
               Seit einer Woche gibt es im weltweiten Netz eine rein jüdische Suchmaschine. Sie ist vorläufig nur auf Hebräisch und wurde von einem frommen israelischen Computerfachmann namens Jossi Mor-Josef ins Leben gerufen. Zu finden ist sie unter www.jgog.net wobei das „J“ für jüdisch steht und das „O“ als Davidstern gestylt ist. 
              „Eine Schwarzliste zu schaffen, um Porno und andere unerwünschte Webseiten auszuschalten oder unzugänglich zu machen, funktioniert nicht, wegen der Dimensionen des Internet. Deswegen arbeiten wir mit einer Weißliste.“ Mor-Josef erzählte im israelischen Fernsehen, dass insgesamt 7.00 Webseiten ausgefiltert worden seien. Nur die erreicht man bei der Eingabe von Suchwörtern.
              Beim Anklicken der „Regeln“ wurden nur zwei Bedingungen genannt, um in die jüdische Suchmaschine aufgenommen zu werden. Auf den Seiten einer Homepage dürfen keine „unzüchtigen“ Inhalte zu finden sein. Unerwünscht sind auch Inhalte, die dem „Geist der jüdischen Orthodoxie widersprechen“.
              Mor Josef sagte, dass die Suchmaschine noch nicht den Segen der Rabbiner erhalten habe.

          2. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ....


            1. INN- Netanjahu als Likud-Chef bestätigt
              JERUSALEM (inn) - Israels Oppositionsführer Benjamin "Bibi" Netanjahu bleibt Vorsitzender des konservativen Likud-Blockes. Bei der parteiinternen Wahl am Dienstag erhielt er 73,2 Prozent der Stimmen.
              Netanjahus Kontrahent Mosche Feiglin kam auf 23,4 Prozent. Er gehört dem äußerst rechten Flügel der Partei an. Der dritte Kandidat, Danny Danon, musste sich mit 3,4 Prozent der Wählerstimmen begnügen. Die Wahlbeteiligung lag bei 40 Prozent - an der vorigen Wahl 2005 zwischen Netanjahu und Silvan Schalom hatten 42 Prozent der Likud-Mitglieder teilgenommen. Rund 95.000 Anhänger der Partei waren wahlberechtigt.
              "Die Reise des Likud zurück ins Büro des Premierministers hat begonnen", kommentierte Netanjahu seinen Wahlsieg. Einer seiner Mitarbeiter sagte: "Wir haben den kleinen Kampf beendet, und jetzt beginnen wir den großen Krieg. Morgen werden wir anfangen, die Regierung zu stürzen und an die Macht zurückzukehren."
              Wahllokal für Urlauber
              Um eine hohe Wahlbeteiligung zu erreichen, ließen die Verantwortlichen die Wahllokale bis 23 Uhr Ortszeit geöffnet. Im Hotelbezirk der südisraelischen Stadt Eilat wurde eine zusätzliche Wahlurne aufgestellt, damit auch Urlauber abstimmen konnten. Davon machten mehr als 200 Likud-Mitglieder Gebrauch. "Die Leute kamen in ihrer Badebekleidung direkt aus dem Pool, wählten und gingen wieder in den Pool", sagte der Leiter des Wahllokals, Baruch Kabalo, gegenüber der "Jerusalem Post". "Die Beteiligung war höher, als ich es erwartet hätte. Wir hatten das am meisten entspannte Wahllokal im Land. In dieser Hitze hatte keiner Energie zum Kämpfen."
              Andernorts lief die Wahl weniger friedlich ab. In Kirijat Ata, Sderot, Javne und Schoham kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen, meist zwischen Anhängern von Netanjahu und Feiglin. In weiteren Städten gab es angeregte Diskussionen.
              Feiglin dennoch ermutigt
              Feiglin gab sich nach seiner Niederlage dennoch optimistisch. Das Ergebnis habe ihn ermutigt, teilte er gegenüber dem Armeerundfunk mit: "Etwa ein Viertel der Likud-Mitglieder sagt, sie wollen eine Führung, die an dieses Volk und dieses Land glaubt. Sie verstehen, dass dieses Land (im Augenblick) keine Chance hat." Der Politiker hatte den Wahltag mit einem Gebet auf dem Jerusalemer Tempelberg begonnen. Eine kleine Gruppe Unterstützer begleitete ihn. Einmal monierte ein Polizist, dass die Juden zu deutlich erkennbar beteten. Doch sie konnten den von Moslems beanspruchten Platz ohne Zwischenfälle betreten und wieder verlassen.  

            2. INN-  Zwei weitere Palästinenser sterben bei Armee-Einsatz
              CHAN JUNIS (inn) - Nach den israelischen Militäreinsätzen im Gazastreifen hat sich die Zahl der getöteten Palästinenser auf sechs erhöht. Etwa 100 Personen wurden festgenommen.Bei Luftangriffen und Schusswechseln starben der 18-jährige Ahmed al-Kara und der 20 Jahre alte Mussab Abu Dschamea. Ein Soldat und 32 Palästinenser erlitten Verletzungen. Am Dienstag waren bereits zwei Hamas-Mitglieder und zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Bei der Razzia entdeckten die Soldaten eine Bombe und einen Sprengstoffgürtel, berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz". 

            3. INN-  Gazastreifen: Tote bei palästinensischen Zusammenstößen
              GAZA (inn) - Bei innerpalästinensischen Kämpfen im Gazastreifen sind am Dienstag zwei Sicherheitsbedienstete der Hamas getötet worden. Acht weitere Palästinenser erlitten Verletzungen.
              Wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet, kam es zu Schusswechseln zwischen den Hamas-Leuten und Angehörigen des Dughmusch-Clans. Ein Sprecher des Hamas-Innenministeriums, Ahab Ghussen, teilte mit, dass Sicherheitskräfte ein Haus umstellt hätten, in dem sich mehrere Familienmitglieder versteckten. "Wir werden nicht zur Epoche des Chaos zurückkehren", fügte er hinzu. Nach Angaben des Clans wollte die Hamas einen Angehörigen festnehmen und sein Fahrzeug beschlagnahmen.
              Die Familie Dughmusch hat Beziehungen zu der relativ unbekannten Gruppierung "Armee des Islam", die im März den britischen Journalisten Alan Johnston entführt hatte. Der BBC-Mitarbeiter kam im Juli wieder frei. Zudem war die Gruppe an der Verschleppung des israelischen Soldaten Gilad Schalit beteiligt. Er befindet sich seit dem 25. Juni 2006 in den Händen palästinensischer Terroristen. 

            4. INN-  Botschafter Stein: "Deutschland steht zu Israel"
              BERLIN (inn) - Falls Israel in eine existentielle Krise geraten sollte, wird Deutschland dem jüdischen Staat sicherlich zur Seite stehen. Diese Ansicht vertrat der scheidende israelische Botschafter in Berlin, Shimon Stein, in einem Gespräch mit der "Berliner Morgenpost".
              Auf die Frage, für wie verlässlich er Deutschland im Falle einer echten Krise halte, antwortete der Israeli: "Wahre Freundschaft zeigt sich in Zeiten von Krisen, dann kommt die Bewährungsprobe. Hoffentlich wird es nie dazu kommen. Aber wenn doch, entnehme ich den Erklärungen, dass Deutschlands Bekenntnisse zum Existenzrecht und zur Sicherheit Israels mit der Bereitschaft verbunden sind, sich im Notfall auch dafür einzusetzen. In welcher Form das dann zur Geltung käme, muss abgewartet werden. Denkbar wäre, uns wirtschaftlich, deklaratorisch, politisch oder auch militärisch zur Seite zu stehen. Ich habe momentan keinen Zweifel, dass eine Bundesregierung so handeln würde, wie sie sich heute ausdrückt."
              Stein war im Jahr 1980 als Botschaftsrat erstmals nach Deutschland gekommen, ab 2001 war er Botschafter in Berlin. In dieser Zeit hat er eine deutliche Veränderung wahrgenommen: "Deutschland ist internationaler geworden. Es versucht, eine Rolle auf der Weltbühne zu finden, und hat zweifellos an internationalem Gewicht gewonnen. Die deutsche EU-Präsidentschaft hat gezeigt, dass Ihr Land auch in der Lage ist, internationale Verantwortung zu übernehmen. Ob sich allerdings auch die Bevölkerung schon darüber klar ist, was es bedeutet, Akteur auf der Weltbühne zu sein, weiß ich nicht. Ich glaube, da ist noch ein Lernprozess nötig. Insofern ist Deutschland international noch nicht da angekommen, wo manche Verbündete und Freunde Ihr Land vielleicht sehen wollen..."
              Gefragt, mit welchen Gefühlen er Berlin verlasse, meinte Stein: "Gefühle sind persönlich. Ich freue mich, dass ich so lange hier sein durfte. In meiner professionellen Laufbahn war es die Krönung. Ich habe viel dazugelernt. Nur der Hunger auf Kultur und die Landschaften Deutschlands, der ist nicht gestillt worden. Diese Zeit in Ihrem Land bleibt ein Teil meiner Biografie - ein Abschied aus einer Funktion, aber kein Abschied vom Interesse an Deutschland. Insofern verlasse ich Deutschland nicht."
              Stein räumt seinen Posten in der Bundeshauptstadt Ende September. Über eine neue Tätigkeit denke er "immer noch sehr intensiv nach", sagte er in dem Interview. Sein Nachfolger wird Yoram Ben Zeev. 

            5. INN-  Kanada: Jüdische und christliche Proteste gegen Werbung für Hisbollah
              Eine Werbetafel sorgt in der kanadischen Stadt Windsor für Diskussionen. Dort ist unter anderen Hisbollah-Führer Scheich Hassan Nasrallah zu sehen. Dazu heißt es in englischer Sprache: "Libanesische und arabische Gemeinschaften in Windsor gratulieren den Libanesen zu ihrer Standhaftigkeit und ihrem Bemühen, im Libanon Frieden zu schaffen." Juden und libanesische Christen protestierten gegen diese Reklame für die radikal-islamische Hisbollah - mittlerweile wurde sie entfernt.
            6. INN- Militärische Hilfe: Vertrag zwischen Israel und USA
              JERUSALEM / WASHINGTON (inn) - Israel und die USA haben am Donnerstag ein Abkommen über eine militärische Unterstützung für die Israelis unterzeichnet. In den kommenden zehn Jahren soll Israel 30 Milliarden Dollar von den Vereinigten Staaten erhalten.
              Die erste Rate von 2,55 Milliarden Dollar soll im Oktober 2008 überwiesen werden. Danach steigt die Summe jährlich um 150 Millionen Dollar, bis sie 2011 bei 3,1 Milliarden Dollar liegen wird. Israel darf 26,3 Prozent der Hilfsgelder in Schekel umtauschen und damit militärische Ausrüstung von israelischen Unternehmen erwerben. Der Rest ist für Einkäufe bei amerikanischen Firmen bestimmt, wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet.
              Am Mittwoch hatte sich Israels Premier Ehud Olmert mit US-Außenstaatssekretär R. Nicholas Burns getroffen, um den Vertragsabschluss vorzubereiten. Er bat seinen Gast, sich bei Präsident George W. Bush und Außenministerin Condoleezza Rice für die Unterstützung zu bedanken.
              Das Abkommen mit den USA habe für Israel große Bedeutung, sagte Olmert. "Es zeigt einmal mehr, wie tief die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind und wie sehr die USA der israelischen Sicherheit und den Bemühungen verpflichtet sind, Israels qualitativen Fortschritt gegenüber anderen Ländern im Nahen Osten zu bewahren."
              Burns kam zudem mit Verkehrsminister Schaul Mofas zusammen, der den strategischen Dialog mit den USA beaufsichtigt. Sie vereinbarten ein strategisches Gespräch für Mitte Oktober - dabei soll es um den Iran und den Libanon gehen.

            7. INN- Uniform von Arafat in Gaza verkauft
              GAZA (inn) - In Gaza ist eine Militäruniform von Jasser Arafat verkauft worden. Sie war nach der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen aus dem dortigen Büro des verstorbenen Palästinenserpräsidenten entwendet worden.
              Nach Angaben von Fatah-Vertretern in Ramallah betrug der Verkaufspreis umgerechnet rund 35 Euro. "Sie haben die Uniform in den Straßen von Gaza-Stadt verkauft. Das ist abscheulich und entwürdigend", so ein Mitglied der palästinensischen Gruppierung laut der "Jerusalem Post".
              Aus der Fatah hieß es weiter, Hamas-Aktivisten seien an der Plünderung des Hauses in Gaza beteiligt gewesen. Dabei sei unter anderem die Friedensnobelpreismedaille gestohlen worden. Die Hamas bestreitet die Vorwürfe. Sie bemühe sich vielmehr, die entwendeten Gegenstände zurückzubringen.

            8. INN- Umfrage: Netanjahu und Barak weiterhin am beliebtesten
              JERUSALEM (inn) - Benjamin Netanjahu bleibt auch nach seiner Wiederwahl zum Likud-Chef der beliebteste Kandidat für das Amt des israelischen Premierministers. Amtsinhaber Ehud Olmert (Kadima) halten hingegen nur wenige Israelis für den geeigneten Regierungschef.
              Wenn jetzt Wahlen stattfänden, erhielte Netanjahu 32 Prozent der Stimmen. Der Avoda-Vorsitzende Ehud Barak käme auf 30 Prozent. Olmert müsste sich mit 5 Prozent begnügen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die im Auftrag des Radiosenders "Kol Israel" durchgeführt wurde.
              Auch wenn Olmert durch andere Kadima-Kandidaten ersetzt wird, bleibt Netanjahu an der Spitze. Gegen Außenministerin Zipi Livni könnte er noch 29 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. Livni und Barak bekämen je 24 Prozent.
              Verkehrsminister Schaul Mofas und Innenminister Meir Schitrit würden jeweils 10 Prozent der Befragten wählen. In beiden Fällen erhielte Netanjahu 32 und Barak 31 Prozent.
              Der nächste planmäßige Termin für Parlamentswahlen ist im Jahr 2010.

            9. INN- Israelis, Palästinenser und Jordanier sprechen über gemeinsames Projekt
              JERICHO (inn) - Die Außenminister Israels, Jordaniens und Japans haben sich am Mittwoch mit Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) getroffen. Bei dem Gespräch in Jericho ging es um ein israelisch-palästinensisch-jordanisches Projekt - den so genannten "Korridor für Frieden und Wohlstand".
              Unter den palästinensischen Teilnehmern war auch der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas. Die Initiative will die landwirtschaftlichen und gewerblichen Beziehungen zwischen Israel, Jordanien und den Palästinensern stärken. Angedacht ist unter anderem ein agro-industrieller Park im Jordantal. Japan ist daran interessiert, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".
              Der japanische Außenminister Taro Aso äußerte die Hoffnung, dass solche gemeinsamen Projekte den Friedensprozess unterstützen könnten. Auch könne Abbas mit seinem Premierminister Salam Fajjad und anderen "erfahrenen Politikern" einen Weg finden, um den Gazastreifen und das Westjordanland durch Verhandlungen wieder zusammenzubringen. Im Juni hatte die Hamas gewaltsam die Macht im Gazastreifen übernommen. Daraufhin setzte Abbas im Westjordanland eine Notregierung unter Fajjad ein. "Ich versichere Ihnen, dass die Spaltung zeitlich begrenzt ist und beendet werden muss", entgegnete der PA-Chef.
              Aso kündigte zudem an, dass Japan die finanzielle Unterstützung für die Autonomiebehörde wieder aufnehmen werde. Er versprach 20 Millionen Dollar für die Palästinenser. Davon sollten 11 Millionen Dollar direkt an Fajjads Regierung in Ramallah gehen. Die restlichen 9 Millionen Dollar seien für humanitäre Zwecke auch im Gazastreifen bestimmt. Japan wolle Abbas durch die Gelder unterstützen.

            10. INN- Schmuggeltunnel im Gazastreifen gesprengt
              BEIT LAHIJA (inn) - Israelische Soldaten haben im nördlichen Gazastreifen einen Tunnel entdeckt, der nach Israel führte. Er wurde am Mittwochabend zerstört.
              Der Eingang zu dem Tunnel befand sich in einem Treibhaus nahe Beit Lahija, in dem Tomaten angebaut werden. Es ist 700 Meter vom Grenzzaun entfernt.
              Nach Ansicht von Armeevertretern ist durch die Entdeckung ein Terroranschlag vereitelt worden. Demnach hätten Palästinenser durch den Tunnel Sprengsätze nach Israel schmuggeln und sie unter einem militärischen oder zivilen Ziel zünden wollen. Außerdem wird untersucht, ob möglicherweise Terroristen auf diesem Wege nach Israel eindringen wollten.
              "Einsätze tragen Früchte"
              Die Armee war durch eine Geheimdienstinformation auf den Tunnel gestoßen. Sie rechnet damit, dass sich in dem Gebiet weitere Gänge befinden. "Es ist möglich, dass solche Tunnel schon bereit sind und Terroraktivisten auf die Anweisung warten, sie zu benutzen", sagten Militärvertreter gegenüber der Tageszeitung "Jediot Aharonot". Auch der israelische Soldat Gilad Schalit sei von Terroristen entführt worden, die durch einen Tunnel nach Israel gelangt seien.
              "Die Entdeckung des Tunnels im nördlichen Gazastreifen zeigt nur, wie wichtig die militärische Aktivität der vergangenen Monate in der Nähe des Zaunes ist und wie bedeutsam es für die Bemühungen ist, Terrorattentate zu verhindern", fügten die Armeevertreter hinzu. Durch die Einsätze hätten die Soldaten die Gegend besser kennen gelernt. "Wir befragen Leute, wir sammeln Informationen, und das führt gelegentlich zum Erfolg."

            11. INN- Tunesien: kein Zugang zu Arafats Archiv
              TUNIS (inn) - Die tunesische Regierung weigert sich, das frühere Büro des verstorbenen Palästinenserführers Jasser Arafat für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das berichtet die arabische Zeitung "Al-Quds al-Arabi".
              Dem Bericht zufolge hat es mehrere Versuche gegeben, Zugang zu Arafats persönlichen Archiven in Tunesien zu erhalten. Darin finden sich Korrespondenz, Dokumente und geheime Briefe an den ehemaligen PLO-Chef. Viele gehen davon aus, dass in dem Material das persönliche Leben hinter der öffentlichen Figur zutage tritt.
              Nach seiner Ausweisung aus dem Libanon in den 80er Jahren hatte Arafat sein Büro in Tunis eingerichtet. Er blieb dort bis 1993, als er seinen Lebensmittelpunkt in die Palästinensergebiete verlegte.

          3. NEUES AUS DEM NEWSLETTER DER ISRAELISCHEN BOTSCHAFT....


            1. Botschaft des Staates Israel - Japanischer Außenminister auf Besuch in Israel 
               
              Der japanische Außenminister Taro Aso befindet ist am Montag zu einem dreitägigen Besuch in Israel eingetroffen. Nachdem Israels Außenministerin Tzipi Livni im Januar in Japan zu Gast war, symbolisiert der Gegenbesuch ihres japanischen Kollegen nun erneut die freundlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Außerdem ist er ein Ausdruck des Verlangens der japanischen Regierung, ihr Engagement im Nahen Osten zu verstärken.
               
               
              Auf dem Programm Asos standen bisher Treffen mit seiner Amtskollegin Tzipi Livni, Staatspräsident Shimon Peres, Ministerpräsident Ehud Olmert und Verteidigungsminister Ehud Barak sowie ein Besuch der Shoah-Gedenkstätte Yad Vashem. Am heutigen Mittwoch nimmt Aso an einem von ihm initiierten Ministertreffen über das japanische Projekt "Corridor of Peace and Prosperitiy" in Jericho teil, bei dem außer ihm und Livni noch der jordanische Außenminister Abdelelah Al-Khatib und der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat anwesend sein werden. 
               
              (Israelisches Außenministerium, 15.08.07) 

            2. Botschaft des Staates Israel - Demokratie oder Terror?
              Ben-Gurion beharrte auf dem Rechtsstaatsprinzip und der Notwendigkeit, sich gegen eine aufrührerische Minderheit zu behaupten.
              Von Yechiam Weitz
              In den Jugendjahren des Staates Israel formte der erste Ministerpräsident David Ben-Gurion die Grundmuster der Staatsführung. Ein entscheidender Punkt dabei war die Notwendigkeit, die Autorität der staatlichen Institutionen - wie der Armee und der Knesset - zu respektieren und zu akzeptieren. Darin sah er das wichtigste Instrument zur Verhinderung von Anarchie, zumal in einer ideologisierten Gesellschaften wir der unseren zu jener Zeit.
              Um diesem für ihn heiligen Prinzip Geltung zu verschaffen, zögerte er nicht, eine eiserne Faust einzusetzen und sogar physische Zusammenstöße in Kauf zu nehmen. Ein Beispiel dafür ist die Affäre um das Schiff Altalena, das der Organisation "Irgun" im Sommer 1948 Waffen lieferte, die diese für ihre Einheiten in Jerusalem, das damals noch kein Teil des Staates Israel war, zur Verfügung gestellt wissen wollte. Die provisorische Regierung und ihr Oberhaupt wiesen diese Forderung zurück. Ungeachtet dessen versuchte die Irgun, die Schiffslandung an der Küste Tel Avivs an Land zu bringen. Ben-Gurions Antwort war entschieden. Er befahl der Armee, das Schiff unter Beschuss zu nehmen, und das Ergebnis war tragisch: Dutzende von Menschen wurden getötet.
              Veteranen der Irgun haben Ben-Gurion als einen Mörder von Juden betrachtet, eine Figur, die imstande war, jüdisches Blut zu vergießen. Ben-Gurion selbst betrachtete dies in einem völlig anderen Licht. Er sah den harten Schritt, den er vollzogen hatte, als nötig dafür an, die Souveränität des jungen Staates durchzusetzen. Nach dieser Sichtweise waren die inneren Feind genau so gefährlich wie die äußeren. Die Kanone, die das Schiff beschossen hatte, bezeichnete er als "heilige Kanone". Selbst der Dichter Natan Altermann schrieb über den Vorfall und meinte, die Kanone habe einem wichtigen Zweck gedient und einen Sieg des Bedürfnisses einer Nation über das Bedürfnis einer Herde bedeutet.
              Heute, kurz vor dem 60sten Unabhängigkeitstag, ist dieses Phänomen im großen Maßstab zurückgekehrt. Seine Knospen wurden vor vielen Jahren sichtbar, als die erste Regierung Yitzhak Rabins dem Druck der Siedlerbewegung "Gush Emunim" nachgab und die Gründung einer Gemeinde im Herzen des Westjordanlands erlaubte. Seit dem hat diese Methode gegenüber allen Regierungen funktioniert, die weithin gemäß den Wünschen des Siedlerrates agieren. Im Gefolge der Abkoppelung vom Gaza-Streifen hat sie sich in ein raffiniertes System verwandelt: Massenaufruhr mit Billigung bekannter Rabbiner und führender Politiker, um die Entscheidungen der gewählten Regierung zu torpedieren.
              Was wir zurzeit erleben, lässt die Altalena-Affäre, die ein vereinzelter Vorfall während der Flegeljahre des Staates darstellte und eher zufällig zu einer tragischen Geschichte wurde, klein erscheinen. Heutzutage ist die Rede von Aktionen, die in kalkulierter und bewusster Art und Weise durchgeführt werden, um der Welt zu zeigen, wer der wirkliche Herr im Westjordanland im Allgemeinen, und der Stadt unserer Erzväter, Hebron, im Besonderen ist - der israelische Souverän oder die Leute der Faust aus Beit Hadassah. Der von ihnen angerichtete Schaden ist immens, sein Ausmaß kaum zu überschätzen. Sie unterminieren die Autorität der fragilen israelischen Regierung und das Prestige der Institutionen, Tag für Tag, Stunde für Stunde.
              1952 stellte Ben-Gurion nach einem gewalttätigen Protest, den die Herut-Bewegung in Jerusalem gegen die Reparationszahlungen aus Deutschland organisiert hatte, einige einschneidende Fragen: "Sind wir eine Demokratie oder nicht? Werden das Gesetz und die gewählten Repräsentanten regieren oder der Terror und die Faust?"
              In Anbetracht des Verhaltens ungehorsamer Soldaten, ihrer Rabbiner und ihrer Unterstützer in der Legislative lassen sich diese Fragen, die vor 55 Jahren gestellt wurden, heute wieder stellen.
              Yechiam Weitz ist Professor für Geschichte und Leiter der Abteilung für Israel-Studien an der Universität Haifa.(Yedioth Ahronot, 13.08.07) 

            3. Botschaft des Staates Israel -  Prodi gegen Kontakte mit Hamas
              Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat gestern mit seinem italienischen Amtskollegen Romani Prodi ein klärendes Gespräch geführt. Prodi nahm ihm gegenüber seine Äußerungen hinsichtlich der Notwendigkeit von Kontakten mit der Hamas zurück und beteuerte, dass seiner Ansicht nach keinerlei Kontakte mit der Hamas aufgenommen werden sollten.
              Vor kurzem war berichtet worden, dass Prodi auf einem Treffen mit israelischen und palästinensischen Jugendlichen in Rom geäußert habe, man dürfe die Hamas "nicht aus dem Spiel lassen" und müsse "einen Dialog mit der Organisation führen". Im Anschluss daran sahen sich Prodis Berater dazu veranlasst, Israel zu versichern, dass der italienische Ministerpräsident nicht auf politische Verhandlungen mit der Terrororganisation abgezielt habe.(Ha'aretz, 15.08.07) 

            4. Botschaft des Staates Israel -  Technion auf Platz 38 in internationalem Hochschulranking
              Das Technion in Haifa hat auf einem von der Jia Tong University in Shanghai durchgeführten internationalen Hochschul-Ranking im Bereich Ingenieurwesen/Technologie und Computerwissenschaften den Platz 38 erreicht. Damit übertrumpft das Technion beinahe alle europäischen Universitäten. Lediglich die Cambridge University (Platz 16), das Imperial College London (Platz 27) und die Schweizer Ecole Polytechnique Federale in Lausanne (Platz 28) wurden höher bewertet.
              Die ersten 15 Plätze auf der Liste werden ausschließlich von US-amerikanische

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          Der tägliche “HC Nahost Pressespiegel Aktuelle Berichterstattung rund um die Themen Nahostkonflikt, Israel und seine
          Message 4 of 9 , Sep 18, 2008
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            Der tägliche “HC Nahost Pressespiegel"
            Aktuelle Berichterstattung rund um die Themen Nahostkonflikt, Israel und seine Nachbarn, Iran und mehr…
              

             


             
             

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            3.      Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über alles Rund um das Thema "Nahostkonflikt" zu bekommen. Die hier veröffentlichten Artikel und Links repräsentieren nicht unbedingt die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly Concerned Mailingliste.

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            1. NEUES VON ULRICH W. SAHM....


              1. EIN WICHTIGER APPELL...
                Ulrich W. Sahm ist zum 1. September von n-tv Fernsehen gekündigt worden. Wie er uns mitteilte, gebe es bei RTL, dem Besitzer von n-tv, sogenannte „synergische Energien", was zu einer Zusammenlegung von Nachrichtenredaktionen führe. Das bedeute, so wurde es Sahm als Begründung für seine unerwartete Entlassung mitgeteilt, dass seit dem 1. September nur noch der RTL Korrespondent in Jerusalem, Christoph Sagurna, für RTL und alle anderen Sender im RTL-Verbund berichtet. Auch wenn Sahm vorerst bei n-tv Online tätig bleibt, ist mit n-tv Fernsehen, für die Sahm seit 15 Jahren tätig war, seine wichtigste feste Einkommensquelle verloren gegangen!
                Wir, die Sahm, mit seinen über 30 Jahren Berufserfahrung als Berichterstatter über den Nahen Osten, für seinen persönlichen Einsatz und seine Ausgewogenheit schätzen gelernt haben (und keinesfalls mehr missen wollen), und denen seit nunmehr 6 Jahren der honorarfreie Nutzen seiner Berichte, Texte und Fotos zugute gekommen ist, sind nun gefragt, ihm die finanzielle Rückendeckung zu geben, die er zum überleben braucht; nicht als Spende, sondern als Honorar für das Material, das er uns weiterhin jeden Monat zu Verfügung stellt.  
                Daher, um Ulrich Sahms Stimme nicht verstummen zu lassen, wäre es mehr als angemessen, durch regelmäßige monatliche Honorarspenden eine Fortsetzung seiner Arbeit zu garantieren!
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              2. ULRICH W. SAHM – Livnis Wahlsieg wird angefochten
                Jerusalem, 18. September 2008 - Mit nur 431 Stimmen Vorsprung, knapp 1 Prozent der 32,872 abgegebenen Stimmen von Parteimitgliedern der Kadima Partei hat Außenministerin Zipi Livni gesiegt. Der unterliegende Transportminister Schaul Mofaz hat Livni zwar am frühen Morgen angerufen und ihr gratuliert. Aber seine Mitarbeiter kündigten schon einen Rechtskampf an. Sie wollen das Wahlergebnis anfechten.
                Am Wahlabend herrschte Chaos. Kurz vor 22:00 Uhr, dem ursprünglichen Termin für die Schließung der Wahllokale, klagten Mofaz-Leute bei der obersten Wahlkommission über „großes Gedränge“ bei einigen Wahllokalen. Bis zum frühen Abend lag die Wahlbeteiligung nur bei knapp 30 Prozent lag. Das kam angeblich eher Mofaz zugute.  Doch dann wachten die eingetragenen Parteimitglieder plötzlich auf und drängten zu den Urnen. Gleichwohl forderte Mofaz, die Öffnungszeiten nicht zu verlängern. Aber Livni stellte dann doch den Antrag, den Spätwählern eine Chance zu geben, bis 23:00 ihre demokratische Pflicht tun zu können. Die Wahlkommission einigte sich auf einen Kompromiss und genehmigte eine Verlängerung um 30 Minuten, bis 22:30 Uhr. Daran fühlten sich aber die israelischen Fernsehsender nicht mehr gebunden. Etwa 15 Minuten vor Schließung der Wahllokale veröffentlichten die drei Fernsehkanäle ihre jeweiligen Hochrechnungen. Deren Zahlen klafften nur leicht auseinander. Aber alle waren sie sich einig, dass Livni mit einem großen Vorsprung von etwa 10 Prozent vor Mofaz gesiegt habe. Nach Auszählung der Stimmen im Laufe der Nacht reduzierte sich der vermeintliche Erdrutschsieg auf nur noch 431 Stimmen, also etwa 1 Prozent. Das entspricht den Ergebnissen eines einzigen Wahllokals.
                Am Nachmittag brachen bei einem Wahllokal der Beduinen in Rahat in der Negewwüste Tumulte aus. Das Lokal wurde in Brand gesteckt und wurde von der Polizei geschlossen. Anhänger von Livni stehen im Verdacht, die Provokation ausgelöst zu haben. Es ist also nicht auszuschließen, dass dieser Zwischenfall oder andere „Unregelmäßigkeiten“ der Außenministerin den Wahlsieg beschert haben. Auch die Tatsache, dass die Hochrechnungen schon veröffentlicht wurden, ehe die Wahllokale geschlossen waren, gilt als Verstoß gegen die üblichen Regeln.
                „Wir sind mit einem riesigen Wahlsieg der Zipi schlafen gegangen und mit einem winzigen Vorsprung aufgewacht“, fasste die Kommentatorin Keren Neubach den faden Geschmack nach dem völligen Scheitern der Umfrageinstitute zusammen.
                Dennoch habe sich Mofaz für den Rechtsweg und eine Anfechtung des Wahlergebnisses noch nicht entschlossen. Mit seinem Anruf bei Livni am frühen Morgen und seinem Glückwunsch zu ihrem Wahlsieg tat er einen politischen Schritt. So gab Mofaz auch das Zeichen für den bevorstehenden Machtkampf in Israel. Denn Zipi Livni müsste nach dem angekündigten Rücktritt von Ministerpräsident Ehud Olmert eine neue Regierungskoalition basteln. Fühler sind da schon in alle Richtungen ausgestreckt. Wie Mofaz hatte Livni schon während des Wahlkampfes ein Bündnis mit deren „alter Heimat“, dem rechtskonservativen Likud-Blocks unter Benjamin Netanjahu, nicht ausgeschlossen. Auch in der ultra-linken Meretz-Partei werde nachgedacht, sich einer Koalition mit Livni anzuschließen. Das könnte die Arbeitspartei unter Ehud Barak vergraulen. Entsprechend wird schon um die personelle Besetzung der wichtigsten Posten in den künftigen Regierung gerangelt. Mofaz gebührt angesichts des knappen Wahlergebnisses hoher Lohn. Verteidigungsminister Barak ist im Augenblick der mächtigste Koalitionspartner und nicht bereit sein, seinen Posten zugunsten von Mofaz aufzugeben. Also dürfte Mofaz der Posten des Außenministers angeboten werden, der mit dem Wechsel Livnis auf den Sessel des Ministerpräsidenten vakant würde.
                Das eigentliche politische Erdbeben in Israel steht also noch bevor, während der wegen Korruptionsverdacht ins Abseits gedrängte Ehud Olmert als Übergangspremier möglicherweise noch viele Monate im Amt bleiben wird. Denn niemand weiß, ob Livnis Koalitionsbemühungen von Erfolg gekrönt werden. Sollte sie scheitern, müssten nach 90 Tagen Neuwahlen ausgeschrieben werden. Olmerts versprochener Rücktritt würde erst in Kraft treten, sowie ein anderer Politiker es geschafft hat, als Premierminister vor dem Parlament vereidigt zu werden. Bis dahin wird Olmert weiterhin über Krieg und Frieden entscheiden und auch mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas die Verhandlungen weiterführen, obgleich dessen Mandat als gewählter Präsident am 8. Januar endet. 
                 

                1. ULRICH W. SAHM – Voraussichtlicher Wahlsieger: Liwni
                  Jerusalem, 17. September 2008 - Gegen 22:00 Uhr Ortzeit war die Wahlbeteiligung bei der Kadimapartei schon auf etwa 50 Prozent angestiegen. Schon vor der Schließung der Wahllokale eine halbe Stunde später wurden erste Hochrechnungen veröffentlicht. Die Außenministerin Zipi Liwni gewann mit 47,2  Prozent, während in der Wahlzentrale von Verkehrsminister Schaul Mofas den Kameraleuten das Filmen verboten wurde, um nicht die Frustration wegen der Niederlage mit nur 37,1   Prozent der Stimmen zu dokumentieren. Die beiden anderen Kandidaten Avi Dichter und Meir Schitrit wurden jeweils mit weniger als 10 Prozent der Stimmen weit abgeschlagen. Echte Ergebnisse werden erst im Laufe der Nacht erwartet.
                  Jetzt muss abgewartet werden, ob und wann Premierminister Ehud Olmert, der nun seinen Parteivorsitz verloren hat, sein Versprechen einlöst und vom Posten des Ministerpräsidenten zurücktritt. Dann erst kann der Wahlsieger des Abend vom Staatspräsidenten beauftragt werden, eine neue Regierung zu bilden. Beide, Liwni und Mofaz haben schon die Absicht erklärt, den rechten Likudblock in die Koalition aufnehmen zu wollen, was vorrausichtlich zu einem Austritt der linken Arbeitspartei unter Ehud Barak bedeuten würde. Ob die Regierungsbildung zustande kommt, wagt niemand vorherzusagen. Dann gäbe es Neuwahlen nach einer Vorbereitungsfrist von 90 Tagen. Bis zur Vereidigung eines neuen Premierministers, also möglicherweise erst gegen März, würde Olmert weiter als Übergangspremier amtieren.
                2. n-tv - 431 Stimmen Vorsprung
                  Von Ulrich W. Sahm Mit nur 431 Stimmen Vorsprung, knapp 1 Prozent der 32.872 abgegebenen Stimmen von Mitgliedern der Kadima-Partei, hat Außenministerin Zipi ...
                   
                3. ULRICH W. SAHM – Livni bangt           
                  Jerusalem, 17. September 2008 - Bis 19:00 Ortszeit haben nur 30 Prozent der rund 70.000 Parteimitglieder von Kadima ihre Stimme abgegeben. Eine niedrige Wahlbeteiligung dürfte eine Niederlage für Außenministerin Zipi Livni bedeuten. Deshalb haben ihre Mitarbeiter um eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Wahllokale gebeten. Das zentrale Wahlkomitee im Ausstellungspark in Tel Aviv gab der Bitte statt. Unmittelbar nachdem die Wahllokale nun erst um 21:30 MEZ geschlossen worden sind, sollen erste Hochrechnungen veröffentlicht werden. Mit endgültigen Ergebnissen sei jedoch erst in den frühen Morgenstunden des Donnerstag zu rechnen.
                  Experten sagen, dass Livni nur eine Chance habe, wenn mindestens 50 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben. Denn ihr Hauptgegner, Verkehrsminister Schaul Mofaz, sei an der sogenannten „Basis“ stärker als Livni und habe überzeugender als Livni die potentiellen Wähler eingeschworen, für ihn zu stimmen.
                  Am Mittag wurde ein deutscher Fernsehjournalist im israelischen Rundfunk interviewt, der den Hörern erklärte, wie beliebt Livni im Ausland sei, weil sie immer nur das sage, was die Europäer gerne über Frieden und Verhandlungen mit den Palästinensern hören wollten, während Mofaz als „hardliner“ gelte. Der israelische Reporter kommentierte, dass das, was im Ausland vielleicht populär sei, nicht unbedingt die Parteigenossen der Kadima-Partei überzeuge.
              3. ULRICH W. SAHM – Kommentar: Fragwürdige Legitimität
                Jerusalem, 18. September 2008 - Am Ende könnte man behaupten, dass Zipi Livni nur mit einer einzigen Stimme Vorsprung bei den internen Wahlen in der Kadimapartei über ihren Kontrahenten, Verkehrsminister Schaul Mofaz, gesiegt habe. In Rahat in der Negewwüste wurde ein Wahllokal für genau 430 Wahlberechtigte angegriffen und angezündet. Die kostbare Wahlurne wurde auf die Straße geworfen und die Stimmen dieses Wahllokals wurden nicht mitgezählt. Angenommen alle Wähler dort hätten Mofaz die Stimme gegeben, dann bestimmt ein einziger Israeli, wer künftig als Premierminister die Geschicke Israels lenkt.
                Diese These von oppositionellen Likudabgeordneten ist freilich fast so absurd wie die ohnehin abstrusen Verhältnisse in Israels Innenpolitik. Da wird zunächst ein Premierminister wegen schwerem Korruptionsverdacht zum Rücktritt gezwungen, ohne dass ein Staatsanwalt geprüft hätte, ob die mutmaßlichen Beweise dafür überhaupt gerichtsfähig sind. Die Urwahl bei der Kadima-Partei erzwang ultimativ der Chef der konkurrierenden Arbeitspartei, Ehud Barak. Doch der hat gerade Probleme, seine 11 Millionen Dollar teure Privatwohnung zu verkaufen und ist bei Umfragen tief gesunken. Sein Coup, Olmert in die Wüste zu jagen, könnte ihm das eigene politische Genick brechen.
                Eigentlich wäre Israel reif für Neuwahlen, um „klare Verhältnisse“ zu schaffen. Aber die Mehrheit der Parlamentsabgeordneten ist weder fähig noch gewillt, den mutmaßlich korrupten Premierminister zu stürzen. Denn die Abgeordneten kleben an ihren Sesseln, weil sie mehrheitlich genau wissen, dass sich ihre Parteien in Luft auflösen könnten, oder sie selber keine Chance hätten, wiedergewählt zu werden. Da ungewiss ist, ob Livni bei der jetzigen Zusammensetzung der Knesset eine Koalition zusammenstellen kann, könnten dennoch Neuwahlen notwendig werden. Und das würde zum Gipfel der Absurdität führen. Denn Ehud Olmert, den alle doch eigentlich loswerden wollen, bliebe den Israelis noch mindestens ein halbes Jahr lang als Chef einer unstürzbaren „Übergangsregierung“ erhalten.
              4. ULRICH W. SAHM – Kommentar: Livnis Wahlsieg
                Jerusalem, 18. September 2008 - Schon ist die Rede von einem Wandel in der Politik Israels, weil doch die Friedenstaube den Hardliner bei den parteiinternen Wahlen der Kadima-Partei mit einer denkbar knappen Mehrheit besiegt habe. Manchen kommen schon verzückte Freudetränen, weil endlich eine gut aussehende Frau die harten Militärs ablöse und die Nachfolge der legendären Golda Meir antreten könnte.
                Dabei sollten gerade diese Klischees umgehend demontiert werden. Vergessen ist, dass Golda Meir in Schande zurücktreten musste, weil sie aus Sturheit nicht die Zeichen des bevorstehenden Jom-Kippur-Kriegs im Oktober 1973 wahrnehmen wollte. Um ein Haar hätte der ägyptisch-syrische Überraschungsangriff das physische Ende Israels bedeutet. Ausgerechnet der Hardliner Menachem Begin machte Frieden mit Ägypten. Mit Hilfe des anderen „Hardliners“, Ariel Scharon, ließ er alle Siedlungen im Sinai räumen. Im August 2005 war es wieder der „Hardliner“ Scharon, der Gaza und Siedlungen im Westjordanland räumte, während zuvor der „gemäßigte“ Ehud Barak der Arbeitspartei jene fatalen Fehler machte, die zum Ausbruch der zweiten Intifada mit 1000 israelischen und über 4000 palästinensischen Toten führten. Baraks Politik hat auch den Weg zum Libanonkrieg von 2006 geebnet, den der „Zivilist“ Ehud Olmert ausfechten musste.
                Und was hat das alles mit Zipi Livni zu tun? die vielleicht nach ungewissen Koalitionsverhandlungen Ehud Olmert als Premierministerin beerben könnte? Die intelligente und bei Verhandlungen offenbar gewiefte Anwältin stammt aus einem erzrevisionistischen Elternhaus. Und schon beim Wahlkampf machte sie klar, dass sie Verhandlungen mit Erzfeinden wie Hisbollah, Hamas und Iran kategorisch ausschließt, weil die Israels Existenz auslöschen wollen. Livni habe keine Probleme, den erzkonservativen Avigdor Liberman ins Kabinett aufzunehmen und auf Kosten der „linksliberalen“ Arbeitspartei den rechtsgerichteten Benjamin Netanjahu mitsamt Likudblock als Koalitionspartner zu akzeptieren. Livni sollte deshalb als pragmatische Politikerin und nicht als Traumfigur friedensbewegter Europäer eingeordnet werden.
                Wo sich Livni zwischen friedensstiftenden „Hardlinern“ und kriegsführenden „Gemäßigten“ einreiht, muss abgewartet werden. 
                 
              5. ULRICH W. SAHM – Deutsche und Österreichische Kunstdrucke nach Israel
                Jerusalem, 17. September 2008 - „Eine große Bereicherung“ für die Sammlung von Kunstdrucken des Jerusalemer Israel-Museums sei eine Spende der Münchner Fred Jahn Galerie: 59 Lithografien, Holzschnitte und andere Drucke von zeitgenössischen Künstlern.  Zehn Lithographien hat Herman Nitsch aus Österreich geschaffen. Weitere gestiftete Werke stammen von den deutschen Künstlern Rudi Tröger und Franz Hitzler.
                Diese Künstler waren bisher in der 50.000 Werke umfassenden Kunstdruck-Sammlung des Israel Museums nicht vertreten, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Jerusalemer Museum werden unter Anderem Drucke von Künstler wie Marc Chagall, Eugène Delacroix, Albrecht Dürer, Francisco Goya, Wassily Kandinsky, Pablo Picasso and Rembrandt aufbewahrt.

            2. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ....


              1. Tote bei Tunneleinsturz
                RAFAH (inn) - Nahe der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist in der Nacht zum Donnerstag ein Tunnel eingestürzt. Dabei kamen zwei Palästinenser ums Leben.
                Bei den Toten handelt es sich um den 19-jährigen Ibrahim Sorab und den 23 Jahre alten Ahmad Abu Seilach. Dies meldet die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an" unter Berufung auf medizinische Quellen.
                Ägyptische Sicherheitskräfte entdecken immer wieder Tunnel, durch die Waffen, Waren und auch Personen in den Gazastreifen geschmuggelt werden. Bei einem weiteren Einsturz in Gaza-Stadt erlitten mehrere Menschen Verletzungen. Zwei Palästinenser wurden am Donnerstagmittag noch vermisst.
                  
                 
              2. Israel wird offizielles Reiseland für Chinesen 
                PEKING / JERUSALEM (inn) - Die Regierungen in China und Israel haben das "Heilige Land" als neues Reiseziel für chinesische Touristen bestätigt. Ende September werden die ersten Gruppen aus dem Reich der Mitte erwartet. 
                 
                Bislang benötigten Touristen aus China spezielle Einladungsbriefe, um ein Geschäftsvisum für Israel zu erhalten. Augrund des Abkommens zwischen beiden Ländern, welches bereits im vergangenen Jahr geschlossen wurde, ist jetzt die Einreise von Gruppen möglich. Am 25. und 28. September werden die ersten beiden Reisegruppen mit insgesamt 80 Besuchern aus China erwartet. Während des Aufenthaltes werden sie Jerusalem, das Tote Meer, Eilat und einige historische Stätten in Jordanien besuchen. Die zehntägige Reise kostet die Touristen pro Kopf rund 4.100 Dollar.
                Laut der Tageszeitung "Ha´aretz" laufen in Israel zahlreiche Vorbereitungen für die chinesischen Touristen. Unter anderem werden Flyer in chinesischer Sprache gedruckt, chinesisch-sprechende Reiseführer werden ausgebildet und entsprechendes Personal in den Hotels angeworben. In Peking wurde zudem ein israelisches Tourismusbüro eröffnet.  
                 

              3. Internationale Bürgermeisterkonferenz  
                JERUSALEM (inn) - In Jerusalem geht am heutigen Donnerstag die 26. Internationale Bürgermeisterkonferenz zu Ende. Mehr als 40 Bürgermeister aus fünf Kontinenten nahmen an dem viertägigen Treffen teil, das in diesem Jahr unter dem Motto "Der Bürgermeister und seine Rolle bei der Verbesserung der Lebensqualität" stand.
                 
                Auf der viertägigen Konferenz gab es Diskussionsrunden und Vorträge von Experten. Zudem wurden umweltfreundliche und hochtechnologische Neuerungen vorgestellt, um die Lebensqualität in Städten zu verbessern. Auf dem Programm standen außerdem Besuche bei führenden Jerusalemer High-Tech-Firmen sowie Ausflüge zu kulturellen, religiösen und historischen Stätten in Israels Hauptstadt.
                Während des Treffens nahmen die Bürgermeister an der Einweihungszeremonie für eine neue Gartenanlage mit einer Skulptur teil, die für Toleranz in Jerusalem stehen soll. Ein polnischer Milliardär hatte das Kunstwerk gespendet. "Bitte glauben Sie nicht, dass Toleranz nur ein schönes kleines Wort ist. Toleranz ist ein Wert und er hat vier Hauptaspekte: Respekt gegenüber anderen, Zurückhaltung, Annäherung und Kompromissbereitschaft", sagte Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski während der Feier. Er ist zugleich Gastgeber der Konferenz.
                Positive Reaktionen
                Viele Teilnehmer lobten die Veranstaltung. "Ich denke, dass diese Konferenz sehr bildend ist, denn wir tauschen als Bürgermeister verschiedener Städte unterschiedliche Ideen aus ... neun von uns kommen aus Afrika. Hier können wir eine Menge Entwicklung und wohlgestaltete Städte sehen", sagte Geophrey Odhiambo Majiwa, Bürgermeister von Nairobi, gegenüber der Presse.
                Auch die Oberbürgermeisterin des Londoner Stadtbezirkes Westminster, Louise Hyams, zeigte sich angetan von der Konferenz. "Wir können eine Menge von dem lernen, was in Jerusalem gemacht wird. Auch wir wollen Menschen integrieren, ihnen ein friedvolles Miteinander ermöglichen, die verschiedenen Religionen verstehen, einfach zusammen leben", so Hyams.
                Die Veranstaltung wurde, wie auch in den Jahren zuvor, vom "Amerikanisch-Jüdischen Kongress" in Zusammenarbeit mit dem israelischen Außenministerium und der Stadt Jerusalem gesponsert. 
                 

              4. Hamas fordert Widerstand gegen PA-Sicherheitskräfte 
                GAZA / RAMALLAH (inn) - Die Hamas hat ihre Anhänger im Westjordanland zum gewaltsamen Widerstand gegen die Fatah-Polizei aufgefordert. Die Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) seien Teil der "zionistischen Armee", hieß es am Mittwoch aus dem bewaffneten Arm der Hamas. Die PA wird von der Fatah dominiert.
                 
                Der bewaffnete Flügel rief alle Leute und Kämpfer der Hamas auf, "sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen jeglichen Versuch zu verteidigen, sie festzunehmen". Die Fatah-Sicherheitsdienste arbeiteten "jetzt als eine Einheit der zionistischen Armee". Vor dem Aufruf hatten Fatah-Truppen zwei bewaffnete Hamas-Mitglieder in Hebron festgenommen, wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet. 
                 
                PA-Polizeisprecher Adnan Damiri sagte: "Dies sind unverantwortliche Worte. Sie wissen, dass ihre Taten Aufruhr anheizen und die legitimierte Behörde angreifen." 
                 
                Nach Angaben der Hamas hat die Fatah im Westjordanland im vergangenen Jahr 300 ihrer Mitglieder in Gewahrsam genommen. Etwa die Hälfte sei noch in Haft. Die Fatah wiederum wirft der Hamas vor, mehrere Hundert ihrer Anhänger festgenommen z

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            Der tägliche “HC Nahost Pressespiegel Aktuelle Berichterstattung rund um die Themen Nahostkonflikt, Israel und seine
            Message 5 of 9 , Nov 20, 2008
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              Der tägliche “HC Nahost Pressespiegel"
              Aktuelle Berichterstattung rund um die Themen Nahostkonflikt, Israel und seine Nachbarn, Iran und mehr…
                

               


               
               

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              1. NEUES VON ULRICH W. SAHM....


                1. ULRICH W. SAHM – Der Erfinder des USB-Stick
                  DSC_4486.jpg
                  Jerusalem, 19. November 2008 - Der USB-Stick für den Transport großer Datenmengen ist nicht mehr wegzudenken. Sein Erfinder liefert ein Psychogramm der Juden, der Israelis und der israelischen High-Tech Industrie.
                  „Ich bin kein Genie“, sagt Dov Moran in einem schmucklosen Büro im vierten Stock eines Glaspalastes auf der Wiese bei Kfar Saba, östlich von Tel Aviv. Der 53 Jahre alte Israeli schlürft seinen Kaffee aus einem Pappbecher. Auf seinem kleinen Schreibtisch liegen unter dem LCD Bildschirm elektronische Geräte. Sein „Modu“ soll die Handy-Kultur in der Welt revolutionieren. Noch ist es nicht auf dem Markt.
                  „Gibt es ein israelisches Genie?“ Der unauffällige Mann mit der leisen Stimme und dem schüchternen Lächeln wusste, dass wir nicht nur technische Daten über sein Zukunftshandy hören wollten. Israelische Hightech-Kreise reden voller Bewunderung über Moran. Der USB-Stick wurde millionenfach verkauft. Seine 1989 gegründete Firma M-Systems verkaufte er vor zwei Jahren an SanDisk Corp für 1,6 Milliarden Dollar.
                  Im Bücherregal steht neben einem Reiseführer für „Süd-Kalifornien“ mitsamt Silicon-Valley, ein Buch über Darwin und das „Viktorianische Internet“ über die Erfindung der Telegraphie im 19. Jahrhundert.
                  Es gebe viele „Genies“, meint Moran. Jeder kenne den Intelligenzquotienten IQ. Es gebe EQ, den Emotionalquotienten für schnellen Zugang zu Menschen und DQ, den Durchhaltequotienten. Das sei die Fähigkeit, in schweren Situationen zu bestehen und nach Krisen auf die Beine zu kommen. „Intelligenz allein reicht nicht aus.“
                  „Wir Israelis haben ein hohes Potential an IQ wegen der Tradition des Talmud-Studiums“, sagt Moran. „Studieren gilt als höchster Wert.“ Doch Moran, Vater von vier Kindern, ist nicht fromm. Der Lebenstraum seiner Mutter war, dass ihr Sohn Ingenieur werde. Reichtum war zweitrangig. „Ich sollte etwas lernen, um im Leben Vernünftiges zu tun.“ Typisch für die Israelis sei DQ, die Überlebenskraft. „Die Juden waren in den letzten zweitausend Jahren Verfolgungen ausgesetzt, eine Minderheit und klug genug, Fluchtwege zu finden. Wer dazu unfähig war, überlebte nicht.“ Für Moran sind Darwins Theorien Familiengeschichte. Seine Eltern flohen von Polen nach Russland. Die Russen verschleppten sie nach Sibirien. „Nur jene überlebten, die sich mit Tricks durchschlugen.“
                  Moran wurde nach dem Jom Kippur Krieg 1973 eingezogen. Ein Jahr lang war er Panzerfahrer, unterbrach den Militärdienst und studierte am Technion in Haifa. „Reservisten werden von der Armee freigestellt, studieren auf eigene Kosten, verpflichten sich für drei Jahre und dienen als Profis.“ Moran wurde bei der Marine der „Aufklärung“ zugewiesen entwickelte Verschlüsselungsgeräte wie Enigma im Zweiten Weltkrieg und wurde Chef der Computerabteilung.
                  Die Erfindung des UBS-Stick geschah nicht aufgrund einer genialen Inspiration. „Ich bin kein Einstein, der eine neue Theorie aus dem Nichts erfand. 1998 reiste ich nach New York. Während des Fluges habe ich an meiner Präsentation gearbeitet. Ich verschloss den Laptop nicht richtig. Die Batterie entleerte sich. Danach wollte der Laptop mehr nicht anspringen.“ Jemand bot ihm seinen Laptop an. Aber die Präsentation steckte unerreichbar im kaputten Computer. „Ich kam zum Schluss, dass ich meine Präsentation an sicherem Ort haben muss, um auf jedem Computer zu laufen. Ich wusste, dass jedes Notebook einen USB Stöpsel hat. Ich wollte Speicherkarten wie in Digitalkameras mit dem USB-Stecker verknüpfen. Das war meine Idee. Keine Erleuchtung, sondern das Bedürfnis, ein akutes Problem zu lösen.“ Moran tüftelte, bis der USB-Stick geschaffen war. Nebenbei wurde er so auch Millionär.
                  Die Idee für das „Modu“- Handy war ebenso ein andy Bedürfnis. Moran liest seine Emails auf dem Weg vom Auto ins Büro. Das Handy muss immer dabei sein, „falls mal was passiert“.  Doch beim Joggen zieht ihm das schwere Handy die Turnhose aus. „Ich will ein Gerät mit großem Display tagsüber und mit Federgewicht fürs Joggen.“
                  Moran erklärt sein „Geheimnis“ mit der Fähigkeit, ein Bedürfnis zu definieren und die Antwort auszutüfteln. Hätte er den USB-Stick nicht erfunden, wären Andere auf die Idee gekommen. „Wichtig ist, sofort ein Patent anzumelden.“
                  Die israelische Firma Vocaltec hatte das Telefonieren per Computer erfunden. ICQ war der Vorläufer von Skype und Facebook. Moran erfand den USB-Stick. Das Modu-Handy wird vielleicht Bestseller. Wieso steht ausgerechnet Israel an der Weltspitze patentierter Erfindungen?
                  „Mein Land ist von Feinden umgeben und wird ständig angegriffen. Du wächst mit Eltern aus Verfolgungssituationen auf. Du wirst erzogen, ans Überleben zu denken.“ Der Militärdienst spiele dabei eine entscheidende Rolle. „Mit 19 befehligst Du eine Soldatentruppe. Du führst sie in den Tod oder in den Erfolg. Die Araber kämpfen nicht um das blanke Überleben. Für 80 Millionen Einwohner Ägyptens ist Krieg gegen Israel keine Überlebensfrage.“
                  Menschen mit Initiativen seien Individualisten. „Als Gruppe sind wir eine Katastrophe, weil jeder in eine andere Richtung zerrt“, sagt Moran. „Wenn man alle Israelis in einen Bienenstock packen würde, käme kein Honig heraus.“

              2. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ....


                1. IAEO: Bombardiertes Gebäude in Syrien war offenbar Reaktor 
                  DAMASKUS (inn) - Die Internationale Atomenergiebehörde IAEO hat Hinweise darauf, dass ein von Israel im Jahre 2007 bombardiertes Gebäude in Syrien der Herstellung von waffenfähigem Plutonium diente. Syrien behauptet indes weiterhin, die Anlage habe lediglich gewöhnlichen militärischen Zwecken gedient.Der IAEO-Generaldirektor Mohammed el Baradei legte am Mittwoch dem IAEO-Gouverneursrat einen entsprechenden Bericht vor. Israel und die USA hatten Syrien beschuldigt, bei al Kibar im Osten Syriens einen Atomreaktor zur Produktion von Plutonium geplant zu haben. In dem Bericht IAEO-heißt es nun, Satellitenbilder und Bodenfotos, die vor dem israelischen Angriff gemacht wurden, zeigten Einrichtungen, die "dem ähneln, was man in Verbindung mit einem (Atom)-Reaktor finden würde".
                  Im Juli entdeckten die UN-Inspektoren außerdem eine "beträchtliche Zahl von Uranpartikeln", die kein Natururan, sondern Ergebnis eines chemischen Prozesses waren. Syrien wiederum hat erklärt, bei dem Uran könne es sich um Material handeln, das Bestandteil israelischer Raketen gewesen sei.
                  Das Gebiet in der östlichen Wüste des Landes hatten israelische Kampfflugzeuge im September 2007 bombardiert. Der amerikanische Nachrichtendienst hatte der IAEO im April die Information gegeben, dass es sich um einen Reaktor kurz vor seiner Fertigstellung handelte. Nordkorea habe beim Bau geholfen, und er sei dazu gedacht, waffenfähiges Plutonium herzustellen.
                  Syrien, das ein enger Verbündeter des Iran ist, erklärte, es handele sich bei der Stätte um ein gewöhnliches militärisches Gebäude. Damaskus wies die Fotos von Satelliten und Bodenkameras als Fälschung zurück. Bitten der IAEO-Inspekteure, ihnen die Pläne für das Gebäude bei Dair Alsur auszuhändigen, wurden von Damaskus ignoriert.
                  "Während es nicht ausgeschlossen werden kann, dass das fragliche Gebäude für nicht-nukleare Zwecke verwendet wurde, weisen die Einrichtungen sowie die Pumpen für Kühlwasser jedoch Ähnlichkeiten mit dem auf, was man bei einem Reaktor erwarten würde", heißt es in dem Bericht der IAEO, der an die 35 Staaten geschickt wurde, die Mitglied in der Organisation sind. Die Vertreter wollen sich vom 27. bis 28. November treffen. Auch der Schutzschild sehe genauso aus wie bei einem Atomreaktor. 
                   

                2. Medien gegen Gazasperre für Journalisten
                  JERUSALEM (inn) - Vertreter der weltgrößten Medienhäuser haben am Mittwoch gegen den Beschluss des Premierministers Ehud Olmert protestiert, keine Journalisten mehr in den Gazastreifen zu lassen. In einem Brief forderten sie den Zutritt in das von der Hamas kontrollierte Gebiet. "Wir sind zutiefst beunruhigt über die anhaltende und beispiellose Zutrittsverweigerung der internationalen Medien in den Gazastreifen", heißt es in dem Brief, den die Medienvertreter an Olmert schrieben. Unterzeichner des Schreibens seien unter anderen Chef und Präsident der Nachrichtenagentur Associated Press (AP), Tom Curley, Chefredakteur der New York Times, Bill Keller, und andere hochrangige Medienvertreter aus Amerika, Frankreich, Kanada und Deutschland, berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post". "Wir würden es begrüßen, wenn internationalen Journalisten zugesichert werden würde, dass der Zugang zum Gazastreifen im Sinne der langjährigen Pressefreiheit in Israel wieder hergestellt wird."
                  Der Sprecher des scheidenden Premierministers, Mark Regev, bestätigt, dass Olmert den Brief erhalten habe. "Es gibt keine Politik, die Journalisten daran hindert, in den Gazastreifen zu gehen. In der Minute, in der die Situation wieder eine normal funktionierende Grenzüberschreitung zulässt, dürfen Journalisten und alle anderen, denen dies verweigert wurde, wieder in den Gazastreifen."
                  Angst um Sicherheit Israels
                  Israel habe israelische Journalisten lange Zeit daran gehindert, in den Gazastreifen zu gehen. Grund dafür seien Ängste um die Sicherheit des eigenen Landes gewesen, heißt es in der "Jerusalem Post". Ausländischen Journalisten aber sei der Zutritt erlaubt gewesen, selbst in krisenreichen Zeiten. In den vergangenen zwei Wochen jedoch beschränkte sich die Berichterstattung aus dem Gazastreifen auf lokale palästinensische Journalisten und wenige ausländische Journalisten, die vor dem Beschluss Olmerts eingereist waren.
                  Schlomo Dror, Sprecher des israelischen Verteidigungsministeriums, sagte, dass Journalisten wieder in den Gazastreifen könnten, sobald die Terroristen die Angriffe auf Israel stoppten. Er fügte hinzu, dass er aber generell mit der internationalen Berichterstattung unzufrieden sei, da dort hauptsächlich "das Leid der Palästinenser" dargestellt werde und dabei unklar bleibe, in welchem Maß Israel dafür verantwortlich sei. "Wo Gaza genannt wird, ist unser Image immer schlecht. Wenn Journalisten in den Gazastreifen gehen, arbeiten sie gegen uns. Gehen sie nicht hin, arbeiten sie auch gegen uns." 
                   

                3. Amos Oz sieht baldiges Abkommen mit Palästinensern
                  JERUSALEM (inn) - Israel stehe kurz vor einem Abkommen mit den Palästinensern, davon ist der bekannte israelische Schriftsteller Amos Oz überzeugt. Dies sei unter anderem der Grund dafür, warum er sich an der Gründung einer neuen linksgerichteten Partei beteiligt hat. In der aktuellen Zeitung "Die Zeit" erklärte Oz, warum er dennoch kein hohes Amt in der Politik übernehmen werde.Die Arbeitspartei sei "am Ende ihrer historischen Mission angelangt", so Oz zur Frage, was ihn zur Gründung einer neuen Partei geführt habe."Sie war in den vergangenen Jahren nur mehr ein ständiger Junior-Partner in jedweder zentristischen oder rechten Regierungskoalition. (...) Was wir brauchen, ist eine neue sozial-demokratische Partei. (...) Eine große Wählerschaft sehnt sich nach etwas Neuem" Seine Partei könne "junge Idealisten", die bisherigen Nichtwähler und die Anhänger der Grünen Partei in sich vereinen, hofft Oz. Der prominenteste Schriftsteller Israels wurde 1939 in Jerusalem geboren. Er studierte Philosophie und Literatur und kämpfte 1967 im Sechstagekrieg und 1973 im Jom-Kippur-Krieg mit. Er lebt mit seiner Frau in Arad in der Negev-Wüste. Die neue Partei will eine neue linke Bewegung sein, die an die Stelle der Arbeitspartei treten will. Am 6. Dezember wird sie sich offiziell konstituieren. Ein hohes politisches Amt wolle er jedoch nicht einnehmen, so Oz. "Ich habe ein physisches Handicap. Ich bin unfähig, die Wörter 'kein Kommentar' auszusprechen. Wie kann ich da Politiker sein wollen!" Stattdessen wolle er "schreiben und reden". "Wenn alle Schriftsteller in die Politik gingen, dann fingen die Politiker an, Romane zu schreiben. Und das wäre das Ende der Zivilisation."
                  "Zeit der sozialen Solidarität vorbei"
                  Allerdings vermisse er "klare Führungsqualitäten" in der israelischen Politik. "Dazu gehört der Mut, unpopuläre Dinge zu sagen. (...) Die Menschen wollen keine höheren Steuern bezahlen oder das Westjordanland aufgeben, aber sie wissen, dass es nötig ist." Viele Israelis sehnten sich zudem nach einer "Atmosphäre von sozialer Solidarität" zurück, "wie sie einmal geherrscht hat". Jahrelang sei Israel für andere Länder Modell gewesen, und Europäer hätten sich die Kibbuzim und die Gewerkschaften (Histadrut) angesehen. Damals habe es zumindest die Absicht gegeben, eine relativ gerechte Gesellschaft zu gründen. "Damit ist es vorbei", so Oz. "Dieses Vakuum aber muss unbedingt gefüllt werden." Die Regierungspartei Kadima sieht Oz bei den wichtigsten Fragen als ebenso gespalten an wie die israelische Gesellschaft. "Kadima ist sehr schnell gealtert und stellt sich als eine seltsame Hybride heraus. Diese Partei hat ihre Tauben und Falken."Der Grund, warum sich der Schriftsteller gerade jetzt in einer eigens gegründeten Partei engagieren will, liege darin, dass Israel "kurz vor einem Abkommen mit den Palästinensern" stehe. "Wir waren noch nie so nahe dran. Es befindet sich in Reichweite. (...) Die große Mehrheit der israelischen Juden und auch der palästinensischen Araber weiß, dass es am Ende des Tages eine Zwei-Staaten-Lösung geben wird. Werden sie damit glücklich sein? Nein." Angesichts der Kassam-Raketen, die seit dem israelischen Rückzug aus Gaza im Sommer 2005 auf israelische Städte abgefeuert werden, sieht Oz auch "ein reales Hindernis für den Frieden". Retrospektiv betrachtet hätte der Abzug aus Gaza Teil eines umfassenden Abkommens mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sein sollen, findet der Schriftsteller. 
                   

                4. Wissenschaftler entdecken weitere Teile von Herodes Mausoleum
                  JERUSALEM (inn) - Israelische Archäologen haben in der vermeintlichen Grabstätte König Herodes zwei Sarkophage und Hinweise auf ein zweistöckiges Mausoleum gefunden. Das gaben die Wissenschaftler am Mittwoch bekannt."Was wir überall verstreut gefunden haben, sind architektonische Bruchstücke, die es uns erleichtern, das 25 Meter hohe Monument zusammenzusetzen. Es ist sehr elegant und entspricht Herodes Geschmack und Status", sagte Ehud Netzer von der Hebräischen Universität, der vor rund einem Jahr den mutmaßlichen Sarkophag Herodes ausgegraben hat. König Herodes sei bekannt gewesen als ein Liebhaber pompöser Gebäude, berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post". Auf Grund der Größe gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es ein Familiengrab gewesen ist. "Ein Mausoleum wie dieses war für Könige bestimmt, aber nicht unbedingt nur für ihn selbst. Vielmehr sollte es auch für seine Kinder und seine Familie sein", so Netzer weiter. Bisher ist es noch unklar, ob es wirklich das Grab von König Herodes ist. Die Wissenschaftler sehen in den aufwendigen Wandmalereien allerdings Hinweise auf die Grabstätte Herodes, der von 73 bis 4 vor der Zeitrechnung lebte. Der mutmaßliche Sarkophag Herodes wurde im Jahr 2007 an der Seite eines Hügels oberhalb von Jerusalem entdeckt, wo einst der Königsfriedhof lag. Der Archäologe sagte, dass Herodes diesen Ort bewusst für das Mausoleum gewählt habe, damit es von ganz Jerusalem zu sehen sei. Zudem habe der König beabsichtigt, es zum "krönenden" Zeichen seiner Bauwerke zu machen. 
                   

                5. Name für neue Partei steht fest
                  JERUSALEM (inn) - Die neue rechtsgerichtete Partei in Israel soll den Namen "Habait Hajehudi" (Die Jüdische Heimat) tragen. Das ist das Ergebnis einer Online-Abstimmung. Die politische Gruppierung war Anfang November gegründet worden.Wie die Tageszeitung "Jediot Aharonot" meldet, stand auch die Bezeichnung "Schoraschim" (Wurzeln) zur Wahl. Die Partei setzt sich aus der Nationalen Union, der Nationalreligiösen Partei, Moledet und Tekumah zusammen. Sie proklamiert unter anderem einen religiösen Zionismus. Bei den Knesset-Wahlen im Februar 2009 will die neue Partei kandidieren. 
                   

                6. Forschung zum Aussehen der Israeliten in biblischer Zeit
                  TEL AVIV (inn) - Wissenschaftler haben versucht, das Aussehen der Bewohner des heutigen Israel zur Zeit des zweiten Jerusalemer Tempels zu rekonstruieren. Dabei kamen sie zu einem überraschenden Schluss: Die Menschen hatten offenbar teilweise Ähnlichkeit mit Afrikanern.Zwei Schädel dienten dem Tel Aviver Professor Jair Ben David für seine Forschungen: ein männlicher aus der hellenistischen Zeit (332 bis 63) und ein weiblicher aus der römischen Zeit (63 vor bis 313 nach der Zeitrechnung). Gemeinsam mit Wissenschaftlern der "Russian Foundation of Fundamental Investigation" füllte er Lücken aus und fügte falsche Zähne hinzu. Die Forscher rekonstruierten das Gewebe und erhielten durch innovative Technologie zwei Statuen, die nach ihrer Aussage ziemlich genau den frühen Hebräer und die Hebräerin darstellen. Ihre Forschungsergebnisse sind in der deutschen Zeitschrift "Anthropologischer Anzeiger" festgehalten. Der Mann sieht den heutigen Bewohnern der Nahost-Region sehr ähnlich. Die Frau hingegen hat einen großen Mund mit einer vorstehenden Oberlippe und einer sehr vollen Unterlippe. Die Nase steht hervor und hat einen niedrigen Rücken. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass sie eine helle Hautfarbe, aber afrikanische Gesichtszüge hatte. 
                   

                7. Der Erfinder des USB-Stick
                  Der USB-Stick für den Transport großer Datenmengen ist nicht mehr wegzudenken. Sein Erfinder liefert ein Psychogramm der Juden, der Israelis und der israelischen High-Tech Industrie."Ich bin kein Genie", sagt Dov Moran in einem schmucklosen Büro im vierten Stock eines Glaspalastes auf der Wiese bei Kfar Saba, östlich von Tel Aviv. Der 53 Jahre alte Israeli schlürft seinen Kaffee aus einem Pappbecher. Auf seinem kleinen Schreibtisch liegen unter dem LCD Bildschirm elektronische Geräte. Sein "Modu" soll die Handy-Kultur in der Welt revolutionieren. Noch ist es nicht auf dem Markt.
                  "Gibt es ein israelisches Genie?" Der unauffällige Mann mit der leisen Stimme und dem schüchternen Lächeln wusste, dass wir nicht nur technische Daten über sein Zukunftshandy hören wollten. Israelische Hightech-Kreise reden voller Bewunderung über Moran. Der USB-Stick wurde millionenfach verkauft. Seine 1989 gegründete Firma M-Systems verkaufte er vor zwei Jahren an SanDisk Corp für 1,6 Milliarden Dollar. Im Bücherregal steht neben einem Reiseführer für "Süd-Kalifornien" mitsamt Silicon-Valley, ein Buch über Darwin und das "Viktorianische Internet" über die Erfindung der Telegraphie im 19. Jahrhundert. Es gebe viele "Genies", meint Moran. Jeder kenne den Intelligenzquotienten IQ. Es gebe EQ, den Emotionalquotienten für schnellen Zugang zu Menschen und DQ, den Durchhaltequotienten. Das sei die Fähigkeit, in schweren Situationen zu bestehen und nach Krisen auf die Beine zu kommen. "Intelligenz allein reicht nicht aus."
                  "Wir Israelis haben ein hohes Potential an IQ wegen der Tradition des Talmud-Studiums", sagt Moran. "Studieren gilt als höchster Wert." Doch Moran, Vater von vier Kindern, ist nicht fromm. Der Lebenstraum seiner Mutter war, dass ihr Sohn Ingenieur werde. Reichtum war zweitrangig. "Ich sollte etwas lernen, um im Leben Vernünftiges zu tun." Typisch für die Israelis sei DQ, die Überlebenskraft. "Die Juden waren in den letzten zweitausend Jahren Verfolgungen ausgesetzt, eine Minderheit und klug genug, Fluchtwege zu finden. Wer dazu unfähig war, überlebte nicht." Für Moran sind Darwins Theorien Familiengeschichte. Seine Eltern flohen von Polen nach Russland. Die Russen verschleppten sie nach Sibirien. "Nur jene überlebten, die sich mit Tricks durchschlugen." Moran wurde nach dem Jom Kippur Krieg 1973 eingezogen. Ein Jahr lang war er Panzerfahrer, unterbrach den Militärdienst und studierte am Technion in Haifa. "Reservisten werden von der Armee freigestellt, studieren auf eigene Kosten, verpflichten sich für drei Jahre und dienen als Profis." Moran wurde bei der Marine der "Aufklärung" zugewiesen entwickelte Verschlüsselungsgeräte wie Enigma im Zweiten Weltkrieg und wurde Chef der Computerabteilung. Die Erfindung des UBS-Stick geschah nicht aufgrund einer genialen Inspiration. "Ich bin kein Einstein, der eine neue Theorie aus dem Nichts erfand. 1998 reiste ich nach New York. Während des Fluges habe ich an meiner Präsentation gearbeitet. Ich verschloss den Laptop nicht richtig. Die Batterie entleerte sich. Danach wollte der Laptop mehr nicht anspringen." Jemand bot ihm seinen Laptop an. Aber die Präsentation steckte unerreichbar im kaputten Computer. "Ich kam zum Schluss, dass ich meine Präsentation an sicherem Ort haben muss, um auf jedem Computer zu laufen. Ich wusste, dass jedes Notebook einen USB Stöpsel hat. Ich wollte Speicherkarten wie in Digitalkameras mit dem USB-Stecker verknüpfen. Das war meine Idee. Keine Erleuchtung, sondern das Bedürfnis, ein akutes Problem zu lösen." Moran tüftelte, bis der USB-Stick geschaffen war. Nebenbei wurde er so auch Millionär. Die Idee für das "Modu"- Handy war ebenso ein Bedürfnis. Moran liest seine Emails auf dem Weg vom Auto ins Büro.

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              Message 6 of 9 , Nov 24, 2008
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                1. NEUES VON ULRICH W. SAHM....


                  1. ULRICH W. SAHM – Bei den Siedlern in Benjamin

                    Siedlerführer Avi Roe und Siedlersprecherin Yehudit Tayar
                    Jerusalem, 18. November 2008 - Ein gelber gepanzerter Bus des Regionalrats Benjamin wartet an Jerusalems Busbahnhof. Erstmals lud die Siedlerbewegung zu einer Pressefahrt ein. „Wir müssen unsere Standpunkte in Israel und in der Welt bekannt machen“, sagt Avi Roe, Leiter des Regionalrats. Unbeantwortet bleibt die Frage, warum die eher pressefeindlichen Siedler ausgerechnet jetzt eine Informationsfahrt für Auslandsjournalisten organisieren. Es könnten die Wahlen in Israel sein, oder auch Gerüchte über ein „Friedensabkommen“ zwischen Ehud Olmert und Mahmoud Abbas. Seit einem Jahr verhandeln Israels Premier und der palästinensische Präsident. Der umstrittene israelische Sperrwall, Zaun und Mauer, entlang der „Grünen Linie“ zwischen dem Kernland Israels und den besetzten Gebieten, markiert, welche Siedlungen Israel zugeschlagen werden sollen und welche Gebiete einst Teil eines palästinensischen Staates werden könnten. Die Welt übt Druck auf Israel aus, den Ausbau der „völkerrechtlich illegalen Siedlungen“ einzufrieren, und sie zu räumen.

                    Eliane erhebt mit der Bibel in der Hand territoriale Ansprüche im besetzten Westjordanland
                    Der schwere Bus quält sich durch die Staus in Jerusalem und fährt dann zügig inmitten palästinensischen Autos auf „Siedlerumgehungsstraßen“ nach Eli. Eine gesprächige fromme Amerikanerin, Tamar, und ihr Mann David führen die Journalisten durch die in der Bibel erwähnte Siedlung. 800 Familien haben da billigen Wohnraum in schmucken Villen mit roten Ziegeldächern gefunden. David zeigt auf das arabische Dorf Muchmasch auf dem gegenüberliegenden Hügel. Den ungeduldigen Reporten erzählt er langatmig die Geschichte von König Saul und seinem Krieg in Michmas gegen das Heer der Philister. „Gott stand auf der Seite seines Volkes.“ David versucht, einen Japaner, einen Chinesen und einen Schweizer zu überzeugen, dass die biblische Landschaft dem jüdischen Volk gehöre. Von der „Zwei-Staaten-Lösung“, einem palästinensischen Staat neben Israel, hält er überhaupt nichts. In Israel gebe es viele „happy Arabs“. Sie nähmen voll am demokratischen Leben des jüdischen Staates teil. Eine aus Libanon stammende jüdische Journalistin wird wütend: „Und die Palästinenser in den besetzten Gebieten haben keine Rechte?“ Für Siedler-Sprecher David ist das „kein Problem“. In jedem Land der Welt müssten Fremde ihre Loyalität zum Staat unter Beweis stellen. Die Palästinenser seien nicht loyal. Deshalb brauche Israel ihnen keine Rechte einräumen. Davids Frau Tamar geifert: „Wir Juden sind so friedfertig, weil wir alles Geld in die Erziehung unserer Kinder stecken. Die Palästinenser investieren jedoch nur in Waffen.“ Ein Schwede fragt nach der extremistischen „Hügeljugend“, junge Siedler, die Olivenhaine niederbrennen und Palästinenser gewalttätig an der Ernte hindern. „Das ist doch nur eine verschwindend kleine Minderheit“, erklärt Tamar. „Wir verurteilen jede Form von Gewalt. Immerhin gehen diese Jugendlichen nicht in Bars und besaufen sich nicht.“ Von einer demografischen Gefahr für den Bestand des jüdischen Staates, falls Millionen Araber Bürger Israels werden sollten, will David nichts gehört haben. „Millionen Juden aus aller Welt warten darauf, nach Israel einzuwandern.“
                     
                    Großsiedlung Maaleh Adumim
                    Nächste Station ist Schilo, 1979 gegründet, 2100 Einwohner. Kleine „Viertel“ mit jeweils einem halben Dutzend Häusern stehen verteilt auf Hügelgipfeln. Eliana, Enkelin polnischer Holocaust-Überlebender, bittet die Busladung Journalisten in ihr Haus „im biblischen Stil“. Eine dicke blaue Bibel mit vielen Lesezeichen in der Hand erklärt 30 jährige Mutter von sechs Kindern, wie sie vom Wohnzimmer aus auf die Stelle schaue, wo vor über 3000 Jahren die Bundeslade mit den Gesetzestafeln des Moses bis zu ihrem Umzug in den Tempel Jerusalems gestanden habe. Mit leuchtenden Augen erzählt sie, wie sie aus jedem Fenster ihres Hauses eine andere „lebendige biblische Geschichte“ sehe. Die Palästinenser in den umliegenden Dörfern seien „viel später gekommen“. Sie „liebt“ die arabische Kultur und besuchte ihre Nachbarn, bis ein Palästinenser einen Siedler von Schilo nieder gestochen habe. Der Siedler erschoss den Palästinenser. Seitdem habe sie alle Kontakte abgebrochen. „Wirklich Angst habe ich eher in Tel Aviv oder in Jerusalem, nicht aber hier in Schilo“, erklärt sie. Sie glaubt nicht an einen bevorstehenden Rückzug.

                    Siedlervorposten im besetzten Gebiet

                    Auf dem Rückweg redet Busfahrer Salman mit der Reiseleiterin Yehudit Tayar, einer Siedlerin aus Bet Choron. Sie ist Ambulanzfahrerin und berichtet von einem schwer verletzten Israeli. Er wollte in einem arabischen Dorf einkaufen und wurde niedergeschossen. Immer wieder bremsen Soldaten an Sperren auf der „Siedlerumgehungsstraße“ den Verkehr. Vor Allem die vielen palästinensischen Autos werden geprüft. „Sie suchen nach dem gestohlenen Auto jenes Israeli“, sagt Tayar. Salman weist bei Ramallah auf Hochhäuser entlang der Siedlerstraße. Ihre Jalousien sind heruntergezogen. „Das sind keine Wohnhäuser, sondern palästinensische Stellungen. Wenn es soweit ist, werden sie diese Straße unter Beschuss nehmen.“ Über seinem Kopf klafft ein rundes Loch in der Windschutzscheibe. „Jeden Busfahrer hat es schon einmal erwischt. Die Kugel hat mich nicht getroffen“, sagt Salman seelenruhig, während der gepanzerte Bus der Siedlervereinigung an der letzten Straßensperre vor Jerusalem unkontrolliert von den Soldaten durch gewunken wird.
                     
                  2. ULRICH W. SAHM – Der Erfinder des USB-Stick
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                    Jerusalem, 19. November 2008 - Der USB-Stick für den Transport großer Datenmengen ist nicht mehr wegzudenken. Sein Erfinder liefert ein Psychogramm der Juden, der Israelis und der israelischen High-Tech Industrie.
                    „Ich bin kein Genie“, sagt Dov Moran in einem schmucklosen Büro im vierten Stock eines Glaspalastes auf der Wiese bei Kfar Saba, östlich von Tel Aviv. Der 53 Jahre alte Israeli schlürft seinen Kaffee aus einem Pappbecher. Auf seinem kleinen Schreibtisch liegen unter dem LCD Bildschirm elektronische Geräte. Sein „Modu“ soll die Handy-Kultur in der Welt revolutionieren. Noch ist es nicht auf dem Markt.
                    „Gibt es ein israelisches Genie?“ Der unauffällige Mann mit der leisen Stimme und dem schüchternen Lächeln wusste, dass wir nicht nur technische Daten über sein Zukunftshandy hören wollten. Israelische Hightech-Kreise reden voller Bewunderung über Moran. Der USB-Stick wurde millionenfach verkauft. Seine 1989 gegründete Firma M-Systems verkaufte er vor zwei Jahren an SanDisk Corp für 1,6 Milliarden Dollar.
                    Im Bücherregal steht neben einem Reiseführer für „Süd-Kalifornien“ mitsamt Silicon-Valley, ein Buch über Darwin und das „Viktorianische Internet“ über die Erfindung der Telegraphie im 19. Jahrhundert.
                    Es gebe viele „Genies“, meint Moran. Jeder kenne den Intelligenzquotienten IQ. Es gebe EQ, den Emotionalquotienten für schnellen Zugang zu Menschen und DQ, den Durchhaltequotienten. Das sei die Fähigkeit, in schweren Situationen zu bestehen und nach Krisen auf die Beine zu kommen. „Intelligenz allein reicht nicht aus.“
                    „Wir Israelis haben ein hohes Potential an IQ wegen der Tradition des Talmud-Studiums“, sagt Moran. „Studieren gilt als höchster Wert.“ Doch Moran, Vater von vier Kindern, ist nicht fromm. Der Lebenstraum seiner Mutter war, dass ihr Sohn Ingenieur werde. Reichtum war zweitrangig. „Ich sollte etwas lernen, um im Leben Vernünftiges zu tun.“ Typisch für die Israelis sei DQ, die Überlebenskraft. „Die Juden waren in den letzten zweitausend Jahren Verfolgungen ausgesetzt, eine Minderheit und klug genug, Fluchtwege zu finden. Wer dazu unfähig war, überlebte nicht.“ Für Moran sind Darwins Theorien Familiengeschichte. Seine Eltern flohen von Polen nach Russland. Die Russen verschleppten sie nach Sibirien. „Nur jene überlebten, die sich mit Tricks durchschlugen.“
                    Moran wurde nach dem Jom Kippur Krieg 1973 eingezogen. Ein Jahr lang war er Panzerfahrer, unterbrach den Militärdienst und studierte am Technion in Haifa. „Reservisten werden von der Armee freigestellt, studieren auf eigene Kosten, verpflichten sich für drei Jahre und dienen als Profis.“ Moran wurde bei der Marine der „Aufklärung“ zugewiesen entwickelte Verschlüsselungsgeräte wie Enigma im Zweiten Weltkrieg und wurde Chef der Computerabteilung.
                    Die Erfindung des UBS-Stick geschah nicht aufgrund einer genialen Inspiration. „Ich bin kein Einstein, der eine neue Theorie aus dem Nichts erfand. 1998 reiste ich nach New York. Während des Fluges habe ich an meiner Präsentation gearbeitet. Ich verschloss den Laptop nicht richtig. Die Batterie entleerte sich. Danach wollte der Laptop mehr nicht anspringen.“ Jemand bot ihm seinen Laptop an. Aber die Präsentation steckte unerreichbar im kaputten Computer. „Ich kam zum Schluss, dass ich meine Präsentation an sicherem Ort haben muss, um auf jedem Computer zu laufen. Ich wusste, dass jedes Notebook einen USB Stöpsel hat. Ich wollte Speicherkarten wie in Digitalkameras mit dem USB-Stecker verknüpfen. Das war meine Idee. Keine Erleuchtung, sondern das Bedürfnis, ein akutes Problem zu lösen.“ Moran tüftelte, bis der USB-Stick geschaffen war. Nebenbei wurde er so auch Millionär.
                    Die Idee für das „Modu“- Handy war ebenso ein andy Bedürfnis. Moran liest seine Emails auf dem Weg vom Auto ins Büro. Das Handy muss immer dabei sein, „falls mal was passiert“.  Doch beim Joggen zieht ihm das schwere Handy die Turnhose aus. „Ich will ein Gerät mit großem Display tagsüber und mit Federgewicht fürs Joggen.“
                    Moran erklärt sein „Geheimnis“ mit der Fähigkeit, ein Bedürfnis zu definieren und die Antwort auszutüfteln. Hätte er den USB-Stick nicht erfunden, wären Andere auf die Idee gekommen. „Wichtig ist, sofort ein Patent anzumelden.“
                    Die israelische Firma Vocaltec hatte das Telefonieren per Computer erfunden. ICQ war der Vorläufer von Skype und Facebook. Moran erfand den USB-Stick. Das Modu-Handy wird vielleicht Bestseller. Wieso steht ausgerechnet Israel an der Weltspitze patentierter Erfindungen?
                    „Mein Land ist von Feinden umgeben und wird ständig angegriffen. Du wächst mit Eltern aus Verfolgungssituationen auf. Du wirst erzogen, ans Überleben zu denken.“ Der Militärdienst spiele dabei eine entscheidende Rolle. „Mit 19 befehligst Du eine Soldatentruppe. Du führst sie in den Tod oder in den Erfolg. Die Araber kämpfen nicht um das blanke Überleben. Für 80 Millionen Einwohner Ägyptens ist Krieg gegen Israel keine Überlebensfrage.“
                    Menschen mit Initiativen seien Individualisten. „Als Gruppe sind wir eine Katastrophe, weil jeder in eine andere Richtung zerrt“, sagt Moran. „Wenn man alle Israelis in einen Bienenstock packen würde, käme kein Honig heraus.“
                     

                2. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ....


                  1. Schavan in Israel: BRD will deutsch-israelische Geisteswissenschaft fördern  
                    JERUSALEM (inn) - Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat am Dienstag in Jerusalem die Gründung der "Martin-Buber-Gesellschaft für Freunde der Geisteswissenschaften" an der Hebräischen Universität in Jerusalem bekannt gegeben. Die Ministerin war anlässlich einer Festwoche zum deutsch-israelischen Wissenschaftsjahr nach Israel gereist. Wie die Hebräische Universität mitteilt, will die Bundesregierung die Gründung der Martin-Buber-Gesellschaft finanzieren. Eine entsprechende Erklärung gab Schavan während der Festlichkeiten im Beisein des deutschen Botschafters in Israel, Harald Kindermann, des israelischen Wissenschaftsministers Raleb Madschadele sowie israelischer und deutscher Wissenschaftler ab.
                    "Die Gründung dieser Gesellschaft garantiert, dass unser Erbe, das Vermächtnis unserer vergangenen Kulturen, die humanistische Reflexion über Ideen und die menschliche Gesellschaft unsere volle Aufmerksamkeit erhalten. Sie wird der nächsten Generation von Forschern in den Geistes- und Sozialwissenschaften ermöglichen, unter exzellenten Bedingungen zu studieren, mit akademischer Betreuung durch Wissenschaftler aus Israel und dem Ausland. Wir haben hier ein wertvolles Geschenk für die Geisteswissenschaften im Allgemeinen und die Hebräische Universität im Besonderen", sagte Sarah Stroumsa, Rektorin der Hebräischen Universität.
                    Die Gesellschaft soll ein multidisziplinäres Forum der Geistes- und Sozialwissenschaften bilden und offen für Studenten und Gelehrte von Universitäten in Deutschland und Israel sein.

                  2. Palästinensergruppen offenbar einig über Feuerpause
                    GAZA (inn) - Hamasführer Ismael Hanije hat sich mit Vertretern verschiedener Palästinensergruppen im Gazastreifen getroffen, um über die Fortsetzung der Waffenruhe mit Israel zu beraten. Dabei wurde offenbar die Entscheidung erzielt, die Feuerpause vorerst aufrecht zu erhalten. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass sich auch Israel an die Vereinbarung halte. Das meldet die Tageszeitung "Jerusalem Post". Eine Verlängerung der sechsmonatigen Feuerpause wurde jedoch nicht erzielt. Demnach würde die bröckelnde Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas am 19. Dezember enden.
                    Laut dem Bericht ist die radikal-islamische Hamas zudem mit der ägyptischen Vermittlung im innerpalästinensischen Konflikt mit der Fatah-Partei unzufrieden. Sie wünsche, dass nicht mehr Ägypten, sondern Katar vermittle, nachdem Vertreter aus dem arabischen Emirat erfolgreich zwischen rivalisierenden Gruppen im Libanon geschlichtet hatten. Ägypten sei zu schwach, um eine Einigung mit der Fatah zu erzielen, heißt es weiter.
                    Hamas-Kämpfer getötet
                    Unterdessen macht die Hamas die israelische Armee für den Tod eines ihrer Kämpfer verantwortlich. Am Donnerstag war nahe des Karni-Grenzüberganges im Gazastreifen ein Palästinenser getötet worden. Laut der Hamas habe der Mann zu einer "Beobachtungseinheit" gehört und sei "im Kampf gefallen". Die Armee wies den Vorwurf jedoch zurück. Es habe keine Kämpfe in der Gegend gegeben, möglicherweise sei der Palästinenser versehentlich von einer palästinensischen Mörsergranate getroffen worden.

                  3. PA wirbt in israelischen Zeitungen für Friedensplan
                    RAMALLAH / JERUSALEM (inn) - Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat erstmals israelische Medien genutzt, um für einen Friedensplan zu werben. Am Donnerstag hatte sie in drei israelischen Tageszeitungen ganzseitige Anzeigen geschaltet und auf Hebräisch die saudische Friedensinitiative vorgestellt.Dies sei der erste Versuch der Palästinenserführung, sich direkt an die israelische Öffentlichkeit zu wenden, heißt es in der palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an". Mit der Kampagne sollen die Israelis über die saudische Initiative informiert werden. Israels Bevölkerung verstehe die Initiative nicht, da sie lediglich von israelischen Regierungsvertretern davon höre, welche den Vorschlag bislang ignoriert oder kritisiert hätten, sagte Jasser Abed Rabbo vom Exekutivkomitee der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) gegenüber "Ma´an". "Das machen sie mit allen anderen arabischen und palästinensischen Plänen so, zusammen mit allen anderen Friedensprojekten", so Abed Rabbo weiter.
                    Olmert begrüßt Werbekampagne
                    Aus dem Büro von Israels scheidendem Premierminister Ehud Olmert hieß es, Israel begrüße die palästinensische Kampagne. "Wir haben die Initiative der Arabischen Liga schon vor einigen Monaten gelobt. Die Kampagne ist ein wichtiger Schritt nach vorn. Die Arabische Liga hat zur Anerkennung Israels und zum Frieden mit Israel aufgerufen. Das ist ein wichtiger Fortschritt. Wir sind bereit, in einen offenen Dialog mit all unseren arabischen Nachbarn auf der Basis der arabischen Initiative zu treten ", betonte Regierungssprecher Mark Regev. Israel habe zudem bereits mit mehreren arabischen Nachbarn, darunter Ägypten und Jordanien, über den Plan gesprochen.
                    Außenministerin Zippi Livni reagierte mit Zurückhaltung auf die Initiative. "Israel hat Interessen, die nicht mir der arabischen Friedensinitiative in Einklang zu bringen sind, dazu gehören die Angaben über die Grenzen, Ostjerusalem und die Flüchtlinge. Diese Themen werden in dem Plan auf eine Art präsentiert, die ich inakzeptabel finde", so Livni.
                    Laut dem Bericht will die Autonomiebehörde die Anzeigen auch in palästinensischen, europäischen und US-amerikanischen Zeitungen schalten.
                    Die Saudische Initiative
                    Die arabische (oder saudische) Friedensinitiative wurde im Jahr 2002 vom saudischen Kronprinzen Abdullah vorgeschlagen. Der Plan sieht unter anderem vor, dass sich Israel zunächst bis auf die Grenzen vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967 zurückzieht. Zudem fordert er einen Palästinenserstaat und eine gerechte Lösung für die palästinensischen Flüchtlinge. Im Gegenzug sollen arabische Staaten Israel in vollem Umfang diplomatisch anerkennen und die Sicherheit des Landes garantieren. Zudem sollen die Handelsbeziehungen zwischen Israel und arabischen Nachbarländern wieder aufgenommen werden. Im Jahr 2007 hat die Arabische Liga den Friedensplan angenommen.

                  4. Deutschland verbietet "Al Manar TV"
                    BERLIN (inn) - Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat die weitere Tätigkeit des im Libanon ansässigen Vereins "Al Manar TV" (Der Leuchtturm) der Hisbollah-Miliz in Deutschland verboten. Die Programminhalte des Fernsehsenders enthielten massive Hass-Propaganda gegen Israel und die Juden, heißt es in der Begründung.Wie die Tageszeitung "Die Welt" berichtet, begründete der Innenminister das Verbot damit, dass das Programm von "Al Manar TV" einen Verstoß gegen den Gedanken der Völkerverständigung darstelle. Damit erfülle der Verein den Verbotstatbestand nach Artikel 9 Absatz 2 des Grundgesetzes. In Deutschland gibt es laut Nachrichtendiensten 900 aktive Mitglieder der libanesischen "Hisbollah". Der israelische Minister für Öffentliche Sicherheit, Avi Dichter, war am Dienstag für einen Tag nach Berlin gereist, um mit Schäuble ein Abkommen über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Terrorbekämpfung zu unterzeichnen. Ein Sprecher des Innenministeriums in Berlin bestätigte, dass bereits am 11. November ein entsprechendes Verbot des libanesischen Satellitensenders ausgesprochen worden sei, das Ende November in Kraft tritt. Das Verbot umfasse Werbung des Senders, Spendenaufrufe und die Unterbringung von Angestellten in Hotels. Der Sprecher teilte ferner mit, das Verbot umfasse nicht die Ausstrahlung oder den Empfang des Senders. Eine Sendeunterbrechung sei durch die Verfügung nicht zu erwarten. Außerdem verfüge der Sender hierzulande nicht über eine Infrastruktur, deswegen seien weitere Maßnahmen in Deutschland mit dem Verbot nicht verbunden.
                    Alexander Ritzmann, Hisbollah-Experte und Politikberater bei der "European Foundation for Democracy", sagte gegenüber der "Jerusalem Post": "Das Al Manar-Fernsehen radikalisiert die Muslime in Deutschland und regt Hass gegen Amerikaner, Juden und Israelis. Das Verbot des Senders ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Extremismus. Als nächsten Schritt müsste die Bundesregierung sicherstellen, dass der Empfang von Al Manar, der über die Satelliten Arabsat und Nilsat ausgestrahlt wird, in Europa nicht mehr möglich ist."
                    Schäuble betonte: "Israel ist unser wichtigster und verlässlichste Partner im Nahen Osten. Die Experten in beiden Ländern haben große Erfahrung und Wissen im Kampf gegen Terrorismus und Kriminalität, so dass eine engere Zusammenarbeit auf diesem Gebiet von beiderseitigem Interesse ist."
                    Dichter traf bei seinem 24-stündigen Besuch in Berlin auch den Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben, Thomas de Maiziere, sowie den Chef des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau. Dabei ging es vor allem um den Ausbau der Nukleartechnik im Iran. 
                     

                  5. Peres erhält Ritterwürde
                    LONDON (inn) - Königin Elisabeth II. hat Israels Staatspräsident Schimon Peres am Donnerstag in den Ritterstand erhoben. Peres nannte die Auszeichnung ein Zeugnis der Freundschaft beider Länder und eine öffentliche Unterstützungsbekundung. Es war das erste Mal, das ein Israeli diese Ehrerweisung erhielt.Die Monarchin verlieh dem israelischen Staatsoberhaupt im Buckingham Palast den Titel "Knight Grand Cross Of The Most Distinguished Order of S

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