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Was geschieht mit jenen, die Eck verlassen

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  • ctecvie
    Hallo alle, ich habe hier einen Kurs der Eck Satsang Serie, genauer gesagt den Kurs 8 der Eck Satsang Kurse 3. Serie. Ich werde ein wenig daraus zitieren,
    Message 1 of 1 , Aug 1 10:02 PM
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      Hallo alle,

      ich habe hier einen Kurs der Eck Satsang Serie, genauer gesagt den
      Kurs 8 der Eck Satsang Kurse 3. Serie. Ich werde ein wenig daraus
      zitieren, damit auch klar wird, dass Eckankar nicht nur eine helle
      Seite hat, die es der Öffentlichkeit präsentiert, sondern auch eine
      dunkle Seite.

      Der Kurs heißt WAS GESCHIEHT MIT JENEN, DIE ECK VERLASSEN?
      Ich zitiere den ersten Absatz:

      "Dieses Thema bedarf eines Überblicks über die Ambitionen des
      Menschen bezüglich des Fortschritts in weltlichen Dingen. Er ist
      sein bestes Publikum, wenn es sich darum dreht, dem eigenen Machwerk
      Beifall zu spenden. Seine Geschichtsbücher sind angefüllt mit
      Geschichten vergangener Ereignisse, die seinem Genius schmeicheln,
      selbst wenn die tatsächlichen Fakten dem nicht ganz entsprechen."

      Und, lieber HK, was sind die "tatsächlichen Fakten"? Woher kann ich
      wissen, dass das, was in diesem Kurs folgt, auch
      wirklich "tatsächliche Fakten" sind? Ich denke, aus der Art, wie er
      hier spricht, wird seine Verachtung für die Menschen, für das
      menschliche Wesen schon recht deutlich. Und so jemand trägt
      angeblich das ganze Universum auf seinen Schultern?? Da schüttelt es
      mich!!

      Weiter geht es, und ich zitiere:

      "Wir sind Zeugen eines stetigen Fortschritts in der Entwicklung des
      Verstandes und seiner Früchte während des Niedergangs des Bronzenen
      Zeitalters und dem Heraufdämmern des gegenwärtigen Kali Yuga, des
      Eisernen Zeitalters. Die Liste der Entwicklungen ist eindrucksvoll,
      wenn wir unser Auge durch die Geschichtskarten schweifen lassen und
      uns fragen, wo der goldene Faden hinter dem oberflächlichen Ruhm der
      menschlichen Rasse und ihrer Entdeckungen liegt. Die alten Sumerer
      werden von den modernen Historikern als die Erfinder der Schrift
      angesehen, obwohl die ägyptischen und südamerikanischen
      Zivilisationen Zeugnis aufweisen von Kommunikationen aus den alten
      atlantischen und lemurischen Kulturen."

      Ja, der Verstand ist schon etwas Böses! Im Kali Yuga, dem eisernen
      Zeitalter, ist er zu Ruhm und Macht gekommen.:-) Ich dachte ja auch
      immer, wir leben jetzt im eisernen Zeitalter und müssen das jetzt
      einfach über uns ergehen lassen, bis wieder das goldene Zeitalter
      kommt! Dabei sind das doch nur Einteilungen, wie Eckankar sie
      vornimmt! Wer weiß, was "tatsächlicher Fakt" ;-)) ist! Ich
      persönlich glaube ja, dass wir selbst auch durch, wenn man so will,
      verschiedene Zeitalter geht - manchmal ist man im goldenen und dann
      im eisernen, oder im silbernen usw. Das ist auch ein persönlicher
      Zyklus.

      HK schreibt dann weiter von der Goldenen Regel, der Erfindung des
      Papiers in China, und im selben Satz von der Einführung der
      Steigbügel und Sättel bei der gotischen Reiterei. Ich frage mich,
      was das eine mit dem anderen zu tun hat, dass man es in einem Satz
      erwähnen muss?? Aber HK war ja immer schon etwas kriegerisch
      unterwegs. Er schreibt über die bewaffneten Ritter, die an Macht
      verloren, als der "Gebrauch der Armbrust im zwölften Jahrhundert in
      den Vordergrund trat". Dann spricht er über die Fortschritte in der
      Medizin, die industrielle Revolution und James Watt, der die
      Dampfmaschine erfand.

      Dann geht's weiter mit dem Telegraphen, dem Telefon und Edison und
      seine Glühbirne. Der erste der pferdelosen Wagen taucht auf, "die
      später im Krieg als primitive Tanks ihre Pflicht erfüllten, obwohl
      ihre ursprüngliche Bestimmung war, dem Transport friedfertiger
      Bürger zu dienen." Warum nur ist er immer so kriegerisch, frage ich
      mich??

      Dann geht's weiter mit dem Radio, den Filmen, dem Atomzeitalter und
      schließlich der Raumfahrt: "Und 1961, zum erstenmal seit Atlantis,
      schoss sich der Mensch selbst weit weg vom Bett der Erde und
      betrachtete den Erdball der blauen, weißen und grünen Farben als ein
      Ding voller Schönheit und vergaß für einen Augenblick die dunkleren
      Farben des schwarzen Verrats; das Rot des Blutes, das um Gier, Neid
      und Religion vergossen wurde, und den gelben Schandfleck der
      Feigheit, die fast zweitausend Jahre früher einen Mann wie Judas
      dazu brachte, seinen Meister zu verraten."

      Sobald HK von schönen Dingen spricht, muss er sofort stark auf die
      dunkle Seite des Menschseins und der Welt verweisen! Ich frage mich,
      warum das so ist! Nun ja, er betrachtet ja diese Erde als ein
      Jammertal, das man so schnell wie möglich hinter sich lassen soll!
      Auf in die ewige Seligkeit! Nun, darin ist Eckankar eine Religion
      wie jede andere, auch wenn sie das heftig bestreiten. Jede Religion
      verweist auf das Jenseits, wo wir angeblich glücklicher sein werden.
      Aber dass wir auch hier ein schönes Leben haben können (nicht jeder,
      ich weiß schon), das wird völlig unter den Tisch fallen gelassen.
      Nun ja, sonst bräuchten wir ja auch Eckankar nicht, das uns im
      Grunde so wie alle anderen das ewige Seelenheil verspricht! :-)

      Nun, als ich diesen Kurs wieder durchgelesen hatte (ich glaube, es
      war einer der letzten, die ich studiert habe vor meinem Austritt),
      da fragte ich mich schon, was diese endlose Einführung denn
      eigentlich mit dem Thema des Kurses zu tun hat?!

      Und jetzt, nach eineinhalb Seiten, stellt Klemp die entscheidende
      Frage: "Was aber geschah mit der Entfaltung der Seele durch all den
      Glanz der vergänglichen Erfindungen und Errungenschaften, welche die
      Existenz des Menschen gleichzeitig vereinfachen und komplizieren?"

      Und die Antwort darauf gibt's beim nächsten Mal. :-))
      Liebe Grüße
      Ingrid
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