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[ML-MedEthik] Zeitung: Die Woche vom 2.3.2001 (fwd)

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  • Gregor Wolbring
    in der Ausgabe der Zeitung Die Woche vom 2.3.2001 finden Sie auf Seite 1 einen Artikel von Petra Thorbrietz mit dem Titel Sterbehilfe - zwischen Mitleid
    Message 1 of 1 , Mar 1, 2001
      in der Ausgabe der Zeitung "Die Woche" vom 2.3.2001 finden Sie auf
      Seite 1 einen Artikel von Petra Thorbrietz mit dem Titel " Sterbehilfe -
      zwischen Mitleid und Mord. "Töte mich" In Deutschland hat eine neue
      Debatte über Euthanasie begonnen – sollen Ärzte qualvolles Leiden
      beenden?"
      http://www.woche.de/pdf/100101.pdf

      Ergänzt wird das Titelthema durch folgende weitere Artikel in der Rubrik
      GEsellschaft:

      S. 31: Lizenz zum Töten? Streit um die Sterbehilfe: Deutschen Ärzten ist
      es verboten, Leben aktiv zu beenden, aber sie dürfen das Sterben
      erleichtern. Vor der Legalisierung der Euthanasie muss die
      Verbesserung der Schmerztherapie stehen
      http://www.woche.de/pdf/100131.pdf

      S. 32: Gift per Mausklick. Modelle im Ausland: Einige Länder erlauben
      Sterbehilfe. Doch die Sitten verrohen – in den Niederlanden wurden viele
      Patienten getötet, ohne ihre Einwilligung gegeben zu haben
      http://www.woche.de/pdf/100131.pdf


      S. 33:Tod nach Vorschrift. Patientenverfügungen sollen ein qualvolles
      Ende verhindern. Häufig bleiben sie dafür jedoch zu unkonkret. Und: Sie
      könnten neuen Lebenswert-Normen den Weg bereiten

      S. 34: "Keine klare Grenze". Für Ärzte gehört Sterbehilfe längst zum
      Alltag- Protokoll der Erfahrungen eines Hamburger Chirurgen, der
      anonym bleiben möchte
      http://www.woche.de/pdf/100134.pdf

      Unter der Überschrift "Tod nach Vorschrift" (S. 33) untersucht Martina
      Keller den Vorschlag einer Vorsorglichen Verfügung von Sass/Kielstein
      und kritisiert die Ablehnung der Flüssigkeitszufuhr mittels eines Zitats von
      Herrn Hoppe, der den Verzicht auf Flüssigkeitszufuhr als "unsittlich"
      wertet. Die Grundsätze und auch die Handreichungen der
      Bundesärztekammer stellen aber bewußt auf das subjektive Durstgefühl
      ab und formulieren das "Stillen von Hunger und Durst" als
      Grundversorgung. Bei einem nicht vorhandenen Durstgefühl muss daher
      auch keine Flüssigkeit i.v. oder durch PEG Sonde gegeben werden.
      Abgesehen davon kann Flüssigkeit auch anders appliziert werden, um
      das Durstgefühl zu bekämpfen. Die in Hospizen mögliche intensive
      Pflege kennt neben einer intensiven Mundpflege noch weitere
      Applikationsmöglichkeiten. Somit sollte Herr Hoppe erklären, was er unter
      dem globalen Verzicht von Flüssigkeit meint. Auch sind immer wieder
      Studien veröffentlicht, die bei einer beginnenden Exikose die
      Ausschüttung von vom Patienten angenehm empfundenen Endorphinen
      bestätigen. Die Grundsätze verzichten ja gerade auf die objektive
      FEstlegung einer Mindestflüssigkeitsgabe zugunsten der subjektiven
      Empfindung von Durst.
      Ich gebe Frau Feyerabend in dem Artikel recht, welche fragt, was aus
      individuellen Wünschen werde, wenn sie in "vorformulierte Verträge
      gegossen werden". Alle, die Vorträge zum Thema Patientenverfügung
      halten, werden bestätigen können, dass häufig der Wunsch nach dem
      "Rundumsorglospaket" und der "einen" allgemeingültigen Verfügung
      geäußert wird. Ich verstehe alle bisher veröffentlichten
      Verfügungsvorschläge so, dass sie ein Gesprächsangebot darstellen und
      Textbausteine für eine eigene individuelle Verfügung bieten. Nicht mehr
      und auch nicht weniger......
      Auch sind Patientenverfügungen kein Teufelswerk, die eine
      Lebensunwertdiskussion fördern, denn es geht um die individuelle
      Äußerung von Behandlungswünschen und nicht gewünschten
      Behandlungen. Dies entspringt einer individuellen, subjektiven Sicht und
      nicht einem Ansatz, bei dem gesellschaftlich paternalistisch kraft
      "höherer Eingebung" definiert wird, was für alle gut und vernünftig ist.
      Bitte entschuldigen Sie die kurze Stellungnahme zu Bruchteilen der
      Artikel. Eigentlich sollte diese Mail Sie nur auf die Artikel hinweisen.

      Viele Grüße,a rnd may
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