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Messages 1016 - 1045 of 1045   Newest  |  < Newer  |  Older >  |  Oldest
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#1045 From: Angelika Becker <diebestefrau@...>
Date: Wed Nov 25, 2009 2:36 am
Subject: www.whatcanidowiththat
diebestefrau@...
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Dear All,
 
see below what my friend Kathleen Condray cooked up!
Please contribute!
 
Angelika 
 
 
Hi folks,

I'd like to share a new resource with you:

http://www.whatcanidowiththat.com

This is a web-site I developed that profiles real-life people who are
using German in their careers, since we are frequently asked by
students / parents: "Yes, but what can I *do* with German?"  I'd very
much appreciate it if you could help me get the word out about it, as
I think it would be useful to others teaching German.  Also, I'm
always on the lookout for more professionals to profile, so if anyone
has a suggestion for someone to feature, they can send me an e-mail at
condray@....

Best,

Kathleen

*****************************************
Dr. Kathleen Condray
German Section Head
World Languages, Literatures, and Cultures
University of Arkansas at Fayetteville
Office: Kimpel 514; 479-575-5938
*****************************************



Windows 7: It works the way you want. Learn more.

#1044 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Fri Nov 20, 2009 5:54 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: [Indianapolis_Liederkranz] Weihnachtskonzert table fliers [1 Attachment]
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.

 


From: Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com [mailto:Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com] On Behalf Of Jim Ball
Sent: Thursday, November 19, 2009 7:00 PM
To: Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com
Subject: [Indianapolis_Liederkranz] Weihnachtskonzert table fliers [1 Attachment]

 

 

 

 


 Weihnachtskonzert table fliers,



see pdf attachment for printing.


?ui=2&view=att&th=1250ed8eeb1390ce&attid=0.1&disp=attd&realattid=ii_1250ed8eeb1390ce&zw


--
JimBall




--
JimBall

 


#1043 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Fri Nov 20, 2009 5:30 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: [Indianapolis_Liederkranz] Lori Ecker's Holiday Magic Flier [1 Attachment]
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.

 

 [Attachment(s) from Jim Ball included below]

Lori Ecker"s Holiday Magic Flier
Dec. 11 2009
At the Liederkranz Hall

 

 




*************************************************
?ui=2&view=att&th=12504afcbbe09d3b&attid=0.1&disp=attd&realattid=ii_12504afcbbe09d3b&zw




--
JimBall

 


#1042 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Wed Nov 11, 2009 4:13 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] Freedom Without Walls--Indiana German Heritage Society Stammtisch this evening (10/11)
Ghoyt@...
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A reminder that as part of the Freedom Without Walls series of events the Indiana German Heritage Society Stammtisch program will present a film on the Fall of the Wall and a presentation/discussion on the topic of Borders and Freedom led by Giles Hoyt, Professor emeritus of German and Director emeritus of the IUPUI Max Kade German-American Center. The program begins at 7:30 pm with optional dinner at 6:30 pm in the Athenaeum, 401 E. Michigan St., Indianapolis. For info or Stammtisch dinner reservations contact Jim Gould at 317.655.2755 ext. 1.
 
 
Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.
 
 
 

#1041 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Wed Nov 11, 2009 5:05 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: Deutschland Nachrichten vom 09.11.2009
Ghoyt@...
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For German speakers—special edition of the on-line German News.

 

Giles R. Hoyt, Ph.D.

Professor emeritus of German and Philanthropic Studies

Director emeritus

Max Kade German-American Center

Indiana University Purdue University Indianapolis

401 East Michigan Street

Indianapolis, IN 46202

Tele: 317-464-9004

Fax: 317-466-0280

E-mail: ghoyt@...

Internet: www.ulib.iupui.edu/kade

 


From: usa-2032390-de-html-bounces@... [mailto:usa-2032390-de-html-bounces@...] On Behalf Of noreply@...
Sent: Monday, November 09, 2009 2:47 PM
Subject: Deutschland Nachrichten vom 09.11.2009

 

Deutschlandnachrichten

Deutschland Nachrichten
09.11.2009

Klicken Sie hier, um zur Onlineversion des Newsletters zu gelangen.

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser der Deutschland Nachrichten,

vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer. Genauer: Sie öffnete sich. Wir sind in den vergangenen Wochen und Monaten wiederholt auf diese entscheidende Zäsur der deutschen Nachkiegsgeschichte und die Ereignisse, die ihr vorausgingen, eingegangen. Heute erscheinen die Deutschland Nachrichten dazu als Sonderausgabe. Die vielen Veranstaltungen, mit denen in Deutschland an das historische Geschehen vor 20 Jahren erinnert wurde, kulminieren heute in Berlin in einem feierlichen Festakt mit Staats- und Regierungschefs und anderen hochrangigen Ehrengästen aus unseren wichtigsten Partnerländern und einem großen Volksfest. Vom Fernsehen wird dies live in alle deutschen Haushalte übertragen. Und auch hier in den USA, deren konsequentes Eintreten für Demokratie und Freiheit in ganz Deutschland maßgeblichen Einfluß auf den Gang der Ereignisse hatte, wird des Mauerfalls vor 20 Jahren in einer erstaunlichen Vielfalt von Veranstaltungen und mit einem breiten Medioecho gedacht.

Es war ein großer Tag für Berlin, für Deutschland und für ganz Europa, und er verdient gefeiert zu werden. Aber es sollte auch ein Tag des Erinnerns, der Besinnung und der Dankbarkeit sein. Jedenfalls für diejenigen unter uns, die die Zeit des kalten Krieges nicht nur aus den Geschichtsbüchern kennen.

Ich bin im geteilten Nachkriegsdeutschland groß geworden - nahe dem, was damals die "Zonengrenze" hieß. Wie die meisten meiner Freunde und Altersgenossen hatte ich Verwandtschaft in der DDR. Am Jahrestag des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 gedachten wir in der Schule unserer Landsleute dort, und klassenweise schickten wir zu Weihnachten Pakete mit Kaffee, Schokolade und anderen Dingen, von denen wir wußten, dass sie dort Mangelware waren. Aber man gewöhnte sich mit der Zeit irgendwie an die Existenz des anderen deutschen Staates, auch wenn er eigentlich nicht sein sollte und seine Anerkennung sowieso außerfrage stand.  Und ein persönliches Verhältnis zu der Vokabel "Unrechtsstaat" bekam ich, vom Kasernenhof-Ton der DDR-Grenzer  auf den Transitstrecken nach Berlin abgesehen, eigentlich erst später durch den täglichen Blick auf die Mauer aus dem Fenster meiner Kreuzberger Wohnung und vor allem durch meine mehrwöchigen Archivstudien in der DDR zu Beginn der achtziger Jahre. Die damals gewonnen Einblicke in die Alltagsrealitäten des "real existierenden Sozialismus" gehören bis heute zu den stärksten und prägendsten Eindrücken meines Lebens. Die verfallenden Städte. Das Ausmaß der Umweltzerstörung in den Industriegebieten. Die Insichgekehrtheit der Menschen und das Mißtrauen untereinander. Und dieses Gefühl der Perspektivlosigkeit und der Resignation, das wie Blei über allem lag.

Nicht nur aus den jüngeren Umfragen ist bekannt, dass dieser Teil der Geschichte heute von manchem gern vergessen oder verdrängt wird. Sicherlich haben es viele "Wessis", dies sprach unlängst auch Bundespräsident Köhler deutlich aus, an Respekt, an Verständnis und Einfühlungsvermögen für ihre Landsleute im Osten vermissen lassen. Das soll nicht beschönigt werden. Trotzdem darf dies kein Grund sein, die Verhältnisse in der DDR nachträglich zu romantisieren, den Unrechtscharakter des Systems zu leugnen oder die 1989 durch den Mut der friedlichen Demonstranten erzwungene Wende zu Freiheit und Einheit infrage zu stellen.  Und letzteres geschieht keinswegs nur in den neuen Bundesländern, wenn auch die Beweggründe andere sein mögen.

Dass wir allen Grund haben, den Jahrestag des Mauerfalls in Dankbarkeit zu begehen, daran wird uns heute und in der Zukunft auch jenes andere Ereignis erinnern, das mit dem Tag des 9. November ewig verbunden bleibt: das Progrom gegen unsere jüdischen Mitbürger 1938, das den Beginn des Holocaust einläutete. Es erinnert uns daran, dass die 1989/90 überwundene Teilung Deutschlands die Folge deutschen Größenwahns und von im Namen Deutschlands begangener Verbrechen war.

Die Deutschen, das darf man im Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre sagen, sind sich der aus diesem düstersten Kapitel unserer Geschichte erwachsenden besonderen Verantwortung bewußt geblieben. Es gab 1989 unter unseren Nachbarn durchaus auch besorgte Fragen, ob ein wiedervereinigtes Deutschland den bisherigen Kurs der europäischen Integration konsequent weiterverfolgen oder etwa auf frühere Sonderwege zurückfallen würde. Diese Befürchtungen haben sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Im Gegenteil: Mit der Überwindung der deutschen Teilung wurde das politische und wirtschaftliche Zusammenwachsen des ganzen Kontinents nach 40 Jahren der Trennung in zwei Blöcke überhaupt erst möglich.

So können wir an diesem 9. November den 20 Jahrestag des Mauerfalls mit Fug und Recht nicht nur als einen Tag der Freude für Deutschland, sondern für ganz Europa begehen. Und wir dürfen uns gewiß sein, dass auch die Menschen in Warschau, Paris oder Kopenhagen, wenn man sie auf dieses Ereignis anspricht, ganz überwiegend dieses Gefühl teilen werden.

Einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen

Bernd v. Münchow-Pohl



 

In dieser Ausgabe:

Sonderausgabe 20 Jahre Fall der Berliner Mauer

Sonderausgabe 20 Jahre Fall der Berliner Mauer

Mauern von heute überwinden

Bundeskanzlerin Merkel spricht vor dem US-Kongress (c) REGIERUNGonline/Kugler

Bundeskanzlerin Merkel spricht vor dem US-Kongress

(© REGIERUNGonline/Kugler)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vereinigten Staaten für ihre uneingeschränkte Unterstützung bei der deutschen Wiedervereinigung gedankt. Vor dem amerikanischen Kongress betonte die Kanzlerin die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft auf der Basis gemeinsamer Werte: in der Sicherheitspolitik, beim Klimaschutz und für das Ziel einer nachhaltigem Wirtschaftspolitik.

Eine Rede vor dem Kongress halten zu dürfen, nannte Merkel bei ihrer Begegnung mit Obama eine "große Ehre". Die Bundeskanzlerin traf den amerikanischen Präsidenten kurz vor ihrem Auftritt im Kapitol zu einem Gespräch im Weißen Haus.

Merkel erinnerte vor den beiden Kammern des US-Parlaments an den Tag des Mauerfalls vor zwanzig Jahren, den 9. November 1989. Im Namen Deutschlands dankte sie den Vereinigten Staaten für ihre Unterstützung, die seinerzeit maßgelblich zum Gelingen der Deutschen Einheit beigetragen hatte.

Gemeinsame Werte, gemeinsames Handeln

Den Blick in die Zukunft gerichtet, sprach die Bundeskanzlerin in Washington von der Globalisierung als einer weltweiten Chance. Merkel rief dazu auf, für eine gemeinsame gute Zukunft nach gemeinsamen Lösungen zu suchen und in Bündnissen zu denken.

Amerika und Europa seien nicht immer einer Meinung, sagte sie. Ihre gemeinsame Wertebasis führe die Europäer und Amerikaner aber immer wieder zusammen. Einen besseren Partner als Amerika gebe es für Europa nicht – das gelte umgekehrt genau so, befand die Kanzlerin.

Präsident Barack Obama nannte Deutschland seinerseits einen "außerordentlich starken" Partner.

Merkel rief die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Mauern der Gegenwart einzureißen. Auch nach dem Ende des kalten Krieges sei es erforderlich, schwer überwindbar scheinende Hindernisse gemeinsam zu überwinden. So gelte es, Frieden und Sicherheit in der Welt zu schaffen, für Wohlstand und Gerechtigkeit zu sorgen und gemeinsam den Klimawandel aufhalten.

Quelle: Regierung-online

Den Text der Rede der Bundeskanzlerin finden Sie auf der Webseite der Bundesregierung

Resolution des Senats zum 20. Jahrestag des Mauerfalls

US- Kongress (c) picture-alliance/dpa

Der US-Kongress

(© picture-alliance/dpa)

Der Senat der Vereinigten Staaten hat am 3. November eine Resolution zum 20. Jahrestag der Berliner Mauer beschlossen. Hierin heißt es auszugsweise wie folgt (Übersetzung durch uns):

"Zum Gedenken an den 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, dem Ende der Teilung Europas und den Beginn einer friedlichen und demokratischen Wiedervereinigung Deutschlands

..........

sei es nunmehr beschlossen, dass der Senat

(1) den 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer würdigt;

(2) gemeinsam mit den früheren kommunistischen Ländern und Westeuropa 20 Jahre ungeteiltes und von der Unterdrückung durch autoritäre Regierungssysteme freies Europa feiert;

(3) die Dienste und Opfer des deutschen Volkes und des Volkes der Vereinigten Staaten und anderer Ländern ehrt, die im Kalten Krieg gedient haben, um Zentral- und Osteuropa die Freiheit zu bringen;

(4) dem Volk Deutschlands seine Anerkennung ausspricht für sein Bekenntnis, die Würde und Freiheit anderer zu wahren, während es die Führerschaft bei internationalen Hilfsaktionen, der Friedenssicherung und Sicherheitsbemühungen, einschließlich in Afghanistan, Bosien und Herzegowina, Georgien, Kosovo, Libanon, Sudan und vor der Küste am Horn von Afrika übernimmt; und

(5) die Freundschaft zwischen der Regierung und dem Volk der Vereinigten Staaten und der Regierung und dem Volk Deutschlands bekräftigt.“

Den englischen Originaltext der Resolution Nr. 332 finden Sie auf Germany.info!

Die ganze Welt sah auf Berlin

Bundeskanzlerin Merkel (c) picture-alliance/dpa

Bundeskanzlerin Merkel

(© picture-alliance/dpa)

Prominente und Zeitzeugen berichten in der Frankfurter Rundschau über den 9. November 1989 - darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hier ihre Erinnerungen:

Als die Mauer gebaut wurde, war ich zwar erst sieben Jahre alt, aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass wir am Freitag vor dem Mauerbau in den Wäldern um Berlin schon überall Stacheldraht gesehen haben. Deshalb war meinen Eltern klar, dass irgendetwas passieren würde. Die meisten Menschen konnten sich allerdings nicht vorstellen, dass die Stadt geteilt werden würde.

Doch dann kam der 13. August 1961, ein Sonntag: Mein Vater hielt als Pfarrer den Gottesdienst in seiner Gemeinde - ich werde nie vergessen, wie tieftraurig die Menschen waren. Schon aus meiner Kinderperspektive war mir klar: Es muss etwas Furchtbares passiert sein.

Die DDR war auf Unrecht aufgebaut, und es gab nie freie Wahlen. Neben dem SED-Regime gab es auch ein privates Leben. Wir hatten Freundschaften, wir haben gelacht und geweint wie jeder Mensch. Wir hatten mal gut und mal schlecht gelaunte Eltern, schöne Weihnachtsferien und wunderbare Urlaube. Leben bestand Gott sei Dank nicht nur aus dem Staat. Aber beispielsweise im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen kann man sehen: Wenn man auch im Privatleben eine bestimmte Grenze überschritt, dann schlug der Staat zu.

Ich habe im Lauf meines Lebens in der DDR durchaus darüber nachgedacht, einen Ausreiseantrag nach Westdeutschland zu stellen. Aber meine Bindung an Freunde, an Eltern, an Verwandte war zu groß, als dass ich meine gesamte Umwelt und Lebenswelt hätte verlassen können.

Der Fall der Mauer am 9. November 1989 war für uns in der DDR ein unbeschreibliches Ereignis. Er war der Anfang vom Ende der SED-Diktatur. Er bedeutete das Ende des Kalten Krieges. Ich selbst habe diesen Abend in Berlin miterlebt. Ich sah Schabowskis Pressekonferenz im Fernsehen und rief sofort meine Mutter an, um sie an eine alte Verabredung zu erinnern: Wenn uns die Mauer nicht mehr am Reisen hindern würde, würden wir, so sagten wir immer in meiner Familie, im Kempinski Austern essen gehen. Wir rechneten allerdings beide nicht damit, dass sich die Grenze noch am selben Abend öffnen würde.

Also ging ich wie jeden Donnerstagabend in die Sauna. Als ich zurückkam, hörte ich, der Grenzübergang Bornholmer Straße sei offen. Ich bin sofort hingelaufen und habe wie tausend andere Menschen den Grenzübergang nach Westen überquert. Ich empfand - wie alle anderen - eine unglaubliche Freude. Der Empfang in West-Berlin war sehr, sehr herzlich. In einer wildfremden Wohnung haben wir mit einer Dose Bier auf die Maueröffnung angestoßen. Dann bin ich wieder nach Hause nach Ost-Berlin gegangen.

Der 9. November 1989 - er hat mein Leben wie das aller DDR-Bürger verändert. Er hat gezeigt, dass die Hoffnung auf Freiheit nicht vergeblich sein muss. Eine großartige Erfahrung für unser ganzes Land, das seit 19 Jahren wiedervereint ist.

Quelle: Regierung-online

Glücklichster Tag der jüngeren deutschen Geschichte - Videopodcast der Bundeskanzlerin

Die Mauer ist offen!

Ostberliner strömen nach Westberlin (c) picture-alliance/dpa

Ostberliner strömen am 10. November 1989 nach Westberlin

(© picture-alliance/dpa)

"Wahnsinn!" – bis heute klingt der Freudenschrei der Menschen nach, die am Abend des 9. November 1989 den Berliner Grenzübergang Bornholmer Straße überqueren können. Auch die nächtlichen Bilder von der Mauer am Brandenburger Tor, auf der Hunderte stehen und feiern, sind unvergesslich. Endlich ist die Mauer wieder offen – 28 Jahre, nachdem das SED-Regime sie handstreichartig errichten ließ, um eine weitere "Abstimmung mit den Füßen" zu verhindern.

Es ist der Abend des 9. November 1989. Noch ist die Welt, noch ist Deutschland in Ost und West geteilt. Eine unüberwindliche Mauer trennt Berlin in zwei Teile. Seit über 28 Jahren.

Doch der Druck der friedlichen Demonstrationen und der Massenflucht der letzten Monate zeigt Wirkung. Das SED-Politbüro beschließt Regelungen für die freie Ausreise und für Besuchsreisen. Am nächsten Morgen sollen die neuen Bestimmungen über die Nachrichtenagentur ADN verbreitet werden.
Als Politbüro-Mitglied Günter Schabowski gegen 18:45 Uhr vor die Presse tritt, erwarten die Journalisten Näheres zu diesen Beschlüssen. Welche "Reiseerleichterungen" sind konkret geplant? Wen betreffen sie?

"Ab sofort!"

Auf die Frage eines westdeutschen Korrespondenten, wann die neue Reiseregelung in Kraft treten soll, sagt Schabowski: "Ab sofort." Da ist es kurz vor 19:00 Uhr. Die Journalisten stürmen in ihre Büros und informieren ihre Redaktionen. Die Sensationsmeldung geht in Minutenschnelle um die Welt: Die Mauer ist offen, die Menschen in der DDR können in den Westen fahren!

In Ost-Berlin verfolgen viele Menschen die Pressekonferenz im Fernsehen. Als die Nachricht von den westlichen Rundfunk- und Fernsehstationen bestätigt wird, ziehen mehrere Tausend zu den Grenzübergängen und fordern die sofortige Öffnung. Zu diesem Zeitpunkt sind die Grenzsoldaten noch gar nicht über das neue Reisegesetz informiert. Es hätte dort leicht zu Gewaltakten und Blutvergießen kommen können. "Das war eine gefährliche Situation", erinnert sich Günter Schabowski später in einem Interview. "Deswegen sage ich immer: Das eigentliche Wunder des 9. November bestand darin, dass es nicht zu dieser blutigen Eskalation gekommen ist."

Stempel im Personalausweis

Als erstes öffnen die Grenzer unter dem Ansturm der Massen um 21:20 Uhr den Grenzübergang an der Bornholmer Straße. Noch werden die Ausreisenden kontrolliert und ihre Personalausweise ungültig gestempelt. Nach ersten Reportagen des Radiosenders RIAS über offene Grenzübergänge sammeln sich immer mehr Menschen an den Übergängen. Bis Mitternacht sind schließlich alle Grenzübergänge im Berliner Stadtgebiet geöffnet, Tausende Ost-Berliner drängen in den Westen und werden dort mit unbeschreiblichem Jubel empfangen. Am Brandenburger Tor und auf dem Kurfürstendamm gibt es einen großen Volksauflauf, die Menschen liegen sich in den Armen. Ganz Berlin feiert tagelang.

Als die Nachricht um 20:30 Uhr im Deutschen Bundestag in Bonn eintrifft, unterbrechen die Abgeordneten ihre Sitzung und stimmen spontan die Nationalhymne an.

Eine der perfektesten Sperranlagen hatte Berlin, hatte Deutschland und Europa zerschnitten. Mit ihrem Fall und dem Zusammenbruch des DDR-Regimes ist auch die Teilung Deutschlands überwunden. Viele hatten es nicht mehr zu hoffen gewagt. Am Tag der Wiedervereinigung, dem 3. Oktober 1990, beginnt knapp ein Jahr später ein neues Kapitel der deutschen Geschichte.

Ausschnitt aus der Pressekonferenz von SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski am 9. November 1989 in Berlin

Schabowski: [...] Allerdings ist heute, soviel ich weiß (blickt bei diesen Worten zustimmungsheischend in Richtung Labs und Banaschak [neben ihm – d.Red.]), eine Entscheidung getroffen worden. Es ist eine Empfehlung des Politbüros aufgegriffen worden, dass man aus dem Entwurf des Reisegesetzes den Passus herausnimmt und in Kraft treten lässt, der stän... - wie man so schön sagt oder so unschön sagt - die ständige Ausreise regelt, also das Verlassen der Republik. Weil wir es (äh) für einen unmöglichen Zustand halten, dass sich diese Bewegung vollzieht (äh) über einen befreundeten Staat (äh), was ja auch für diesen Staat nicht ganz einfach ist. Und deshalb (äh) haben wir uns dazu entschlossen, heute (äh) eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht (äh), über Grenzübergangspunkte der DDR (äh) auszureisen.

Frage: (Stimmengewirr) Das gilt ...? - Ohne Pass? Ohne Pass? (Nein, nein!) - Ab wann tritt das ...? (...Stimmengewirr...) Ab wann tritt das in Kraft?

Schabowski: Bitte?

Frage (Brinkmann, Journalist): Ab sofort? Ab ...?

Schabowski: ... (kratzt sich am Kopf) Also, Genossen, mir ist das hier also mitgeteilt worden (setzt sich, während er weiterspricht, seine Brille auf), dass eine solche Mitteilung heute schon (äh) verbreitet worden ist. Sie müsste eigentlich in Ihrem Besitz sein. Also (liest sehr schnell vom Blatt): "Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen - Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse - beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Die zuständigen Abteilungen Pass- und Meldewesen der VP - der Volkspolizeikreisämter - in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne dass dafür noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen."

Frage (Ehrman, Journalist): Mit Pass?

Schabowski: (Äh) (Liest) "Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD erfolgen. Damit entfällt die vorübergehend ermöglichte Erteilung von entsprechenden Genehmigungen in Auslandsvertretungen der DDR bzw. die ständige Ausreise mit dem Personalausweis der DDR über Drittstaaten." (Blickt auf.) (Äh) Die Passfrage kann ich jetzt nicht beantworten (blickt fragend in Richtung Labs und Banaschak). Das ist auch eine technische Frage. Ich weiß ja nicht, die Pässe müssen ja, ... also damit jeder im Besitz eines Passes ist, überhaupt erst mal ausgegeben werden. Wir wollten aber ...

Banaschak: Entscheidend ist ja die inhaltliche Aussage ...

Schabowski: ... ist die ...

Frage: Wann tritt das in Kraft?

Schabowski: (blättert in seinen Papieren) Das tritt nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich (blättert weiter in seinen Unterlagen) ...

Labs: (leise) ... unverzüglich.

Beil: (leise) Das muss der Ministerrat beschließen.

Frage: Auch in Berlin? (... Stimmengewirr ...)

Frage (Brinkmann, Journalist): Sie haben nur BRD gesagt, gilt das auch für West-Berlin?

Schabowski: (liest schnell vor) "Wie die Presseabteilung des Ministeriums ..., hat der Ministerrat beschlossen, daß bis zum Inkrafttreten einer entsprechenden gesetzlichen Regelung durch die Volkskammer diese Übergangsregelung in Kraft gesetzt wird."

Frage (Brinkmann, Journalist): Gilt das auch für Berlin-West? Sie hatten nur BRD gesagt.

Schabowski: (Zuckt mit den Schultern, verzieht dazu die Mundwinkel nach unten, schaut in seine Papiere.) Also (Pause), doch, doch (liest vor): "Die ständige Ausreise kann über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD bzw. zu Berlin-West erfolgen."

Zitiert nach: Hertle, Hans-Hermann: Die Berliner Mauer, Berlin 2009

Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Falls der Mauer beginnen

Symbolischer Gang über den früheren Grenzkontrollpunkt Bornholmer Straße (c) picture-alliance/dpa

Mit einem symbolischen Gang über den früheren Grenzkontrollpunkt Bornholmer Straße gedenken Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Michail Gorbatschow (l) und dem früheren polnischen Gewerkschafter und Staatspräsidenten Lech Walesa (M) heute in Berlin des Mauerfalls vor 20 Jahren

(© picture-alliance/dpa)

Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben heute in Berlin die Feiern zum 20. Jahrestag des Mauerfalls begonnen. Auch Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel kamen in die Gethsemanekirche im Stadtteil Prenzlauer Berg. Die Kirche gilt als ein Zentrum der friedlichen Revolution von 1989 in der DDR.

Am Nachmittag ist Kanzlerin Merkel gemeinsam mit ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern über die frühere Grenze an der Bornholmer Straße gegangen. Der Kontrollpunkt war am 9. November 1989 der erste, über den die Menschen in den Westen stürmten. An dem symbolischen Spaziergang nahmen auch der ehemalige sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow und der frühere polnische Bürgerrechtler und Staatspräsident Lech Walesa teil.

Höhepunkt ist am Abend das Fest der Freiheit am Brandenburger Tor. Am einstigen Symbol der deutschen Teilung werden die Staats- oder Regierungschefs aller EU-Mitgliedsstaaten, US-Außenministerin Hillary Clinton und der russische Präsident Dmitri Medwedew erwartet.

Quellen: dpa, pa.

"Fest der Freiheit" um 19.00 Uhr mit Open-Air-Konzert eröffnet

Staatskapelle Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim (c) Rittershaus, Staatsoper Berlin

Staatskapelle Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim

(© (c) Rittershaus, Staatsoper Berlin)

Das "Fest der Freiheit" wird heute um 19 Uhr mit einem Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin und des Staatsopernchors unter Leitung von Daniel Barenboim auf dem Pariser Platz eröffnet.

Der Fall der Berliner Mauer vor zwei Jahrzehnten war ein Ereignis von welthistorischer Dimension. Viele Musiker der Staatskapelle Berlin und des Staatsopernchores haben diesen Augenblick unmittelbar miterlebt. Und auch Daniel Barenboim hat in den Novembertagen 1989 die Berlinerinnen und Berliner – und zwar in Ost und West gleichermaßen – mit einem Konzert in der Philharmonie begeistert.

Zwanzig Jahre danach widmen sich Dirigent, Staatskapelle und Staatsopernchor musikalischen Werken, die exemplarisch entscheidende Zäsuren der deutschen Geschichte beleuchten: Die Revolution von 1848/49, die Judenpogrome der “Reichskristallnacht” am 9. November 1938 sowie der Fall der Berliner Mauer ebenfalls am 9. November 1989 werden durch die Kompositionen reflektiert, sei es durch ihre Entstehungszeit oder durch eine direkte Bezugnahme auf das historische Geschehen. Für Arnold Schönbergs “A Survivor from Warsaw” über den von den Nazis niedergeschlagenen Aufstand im Warschauer Ghetto hat Klaus Maria Brandauer den Part des Sprechers übernommen.

Das vom Land Berlin initiierte Projekt "Fest der Freiheit" zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wird von der Kulturprojekte Berlin GmbH konzipiert und umgesetzt.

Quelle: Staatsoper Berlin

19:20 Uhr: Berlins zweiter Mauerfall beim "Fest der Freiheit"

Dominosteine vor dem Brandenburger Tor © Kulturprojekte Berlin

Bunt bemalte Dominosteine vor dem Brandenburger Tor warten auf den 2. Fall der Mauer

(© Kulturprojekte Berlin)

Als Bollwerk aus Beton und Sperrzäunen durchschnitt die Berliner Mauer auf mehr als 43 Kilometern Berlin – und trennte die Stadt und ganz Deutschland. Auf den Tag genau 20 Jahre nach dem Mauerfall am 9. November 1989 wird das Sinnbild von fast drei Jahrzehnten deutsch-deutscher Teilung erneut einstürzen – diesmal aber nur symbolisch.

Beim "Fest der Freiheit" heute Abend am Brandenburger Tor erleben Berlin und zahlreiche politische Gäste aus dem In- und Ausland einen zweiten Mauerfall, unter ihnen auch die US-Außenministerin Hilary Clinton und der frühere US-Außenminister Henry Kissinger. 

US-Außenministerin Hillary Clinton neben einem Dominostein (c) picture-alliance/dpa

US-Außenministerin Hillary Clinton steht am Montag (09.11.2009) in der Nähe des Brandenburger Tors an einem Dominostein. Eine Schulklasse des Bundeslandes Brandenburg hat für die US-Botschaft einen der Dominosteine bemalt

(© picture-alliance/dpa)

Für den Zusammenbruch sorgt diesmal keine friedliche Revolution in der DDR, sondern eine künstlerische Inszenierung, die auf eine Idee von Kulturprojekte Berlin zurückgeht. Schauplatz des Mauerfalls 2009 ist Berlin-Mitte, genauer gesagt sind es die rund zwei Kilometer zwischen Reichtags und Potsdamer Platz: Genau hier verlief früher die Mauer. Hier warten wie an einer Kette aufgereiht rund 1000 symbolische Mauersteine aus Styropor – jeder 2,50 Meter hoch und 20 Kilogramm schwer – darauf, dass sie durch Anstoßen zu Fall gebracht werden. Die Dominosteine stehen und fallen symbolisch im Gedenken an den "Domino-Effekt" - die Ereignisse im Herbst 1989, als aus Protesten Einzelner eine entschlossene, aber friedliche Massenbewegung wurde.

Die Mauersteine sind kleine Kunstwerke und jeder für sich individuell gestaltet. Kulturprojekte Berlin hat Jugendliche aus Berlin aufgerufen, sich mit dem Thema 20 Jahre Mauerfall auseinanderzusetzen und den Dominosteinen ein unverwechselbares Gesicht zu geben. So entstand eine außergewöhnliche Galerie, zu der auch die Musiker des "West-Eastern Divan Orchestra" von Dirigent Daniel Barenboim beigetragen haben.

Die Mauer einfach wegradieren (c) Goethe Institut/Frau Mira Stobbe

Die Mauer einfach wegradieren. Fünf Studenten aus Ramallah präsentieren ihren Dominostein

(© Goethe Institut/Frau Mira Stobbe)

Künstlerische Unterstützung bekam das Mauerfall-Projekt auch aus dem Ausland.  Künstler, Schriftsteller, Dichter und Jugendliche aus anderen Teilen der Welt, wo Grenzen und Teilung den Alltag der Menschen prägen, haben die Dominosteine mit dekoriert. Hierzu schickte das Goethe-Institut 20 symbolische Mauersteine auf Reisen. Ihr Ziel: China, Israel, Jemen, Korea, Mexiko, Palästina und Zypern. Einer der Steine ging sogar nach Südafrika und wurde dort von der Tochter und den Enkelkindern des früheren südafrikanischen Präsidenten und Nobelpreisträgers Nelson Mandela bemalt. Die zurückgekehrten Steine der Mauerreise stehen vor dem Brandenburger Tor und der Botschaft der USA und werden heute um 19.20 Uhr zu Fall gebracht.

Quelle: AA, Goethe-de

Life mit dabei auf ZDF.de (Sendung findet bei Absendung der Deutschland Nachrichten gerade  statt)

Deutsch-deutsches Freiheitsmuseum an der Glienicker Brücke

Deutsch-deutsches Museum Villa Schöningen (c) picture-alliance/dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel im deutsch-deutschen Museum Villa Schöningen an der Glienicker Brücke einen Stacheldraht, auf dem einst Flüchtlinge am Ufer aufgehalten werden sollten. Neben ihr steht Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner (vorn r.), der die Idee zu dem privaten Museum hatte

(© picture-alliance/dpa)

Zu Zeiten des Kalten Krieges hob sich hier dreimal der Eiserne Vorhang für den Austausch von Agenten. 20 Jahre nach dem Mauerfall ist direkt neben der Glienicker Brücke zwischen dem alten West-Berlin und Potsdam in einer hochherrschaftlichen Villa ein privates Museum zur Geschichte des symbolträchtigen Ortes entstanden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete am Sonntag vor 500 Gästen das deutsch-deutsche Museum Villa Schöningen, auch der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow, der frühere US-Außenminister Henry Kissinger und der frühere deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher waren gekommen. Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner, einer der beiden Besitzer der Potsdamer Villa, hat in den vergangenen Jahren aus der Ruine ein Schmuckstück mit geschichtsträchtigem Inhalt gemacht.

Historische Fotos, kurze Filme auch mit Zeitzeugeninterviews und einige Originalexponate machen das Grauen des DDR-Regimes erfahrbar - aber auch die Freude, als die Brücke am 10. November 1989 wieder geöffnet wurde. "Es soll eine Art Freiheitsmuseum sein", sagt Döpfner bei einem Rundgang durch die Schau.

Dass hier jahrzehntelang eben kein Ort der Freiheit gewesen ist, wird gleich vor dem Eingang der 1844/45 nach Plänen des Schinkel-Schülers Ludwig Persius erbauten Villa klar: Im trüben Novemberregen steht ein originales Stück der Mauer. Es soll nach der Museums-Eröffnung im Garten aufgestellt werden. In der Ausstellung selbst erinnern auch ein Stück originaler Grenzzaun und ein Warnschild, wonach "Betreten und Befahren nur mit Sonderausweis" gestattet ist, an die Zeit unter einem totalitären Regime.

Exponate gibt es aber nur wenige. Wichtigstes Medium sind rund zweiminütige Videos mit Material von Potsdamer Zeitzeugen sowie Dia-Shows mit historischen Fotos. In den Filmen auf den zahlreichen Computerbildschirmen an den Wänden berichten Potsdamer von ihrem Leben hinter dem Eisernen Vorhang, ist der Wiederaufbau der Brücke nach ihrer Sprengung durch die Deutsche Wehrmacht zu sehen, oder wird an die spektakuläre Flucht von drei Männern erinnert, die mit einem Lastwagen die Grenzbarrikaden durchbrachen.

"Wir wollen Geschichte durch Geschichten erzählen", erläutert Döpfner das Konzept. "Dabei haben wir bewusst reduziert auf möglichst Eindrückliches." Dies gelingt vor allem im "Agenten-Raum", wie ihn Kuratorin Lena Maculan nennt. Durch schwarze Vorhänge betritt man das abgedunkelte Zimmer. 13 Minuten Film, komponiert auf drei Bildschirmen über die drei Agenten-Austauschaktionen, auf denen sich bis heute der Mythos der Glienicker Brücke gründet. Es sind bewegende Originalaufnahmen und Interviews mit Zeitzeugen vom "Showdown an der weißen Linie", die mitten auf der Brücke die Grenze zwischen DDR und Berlin (West) markierte.

"Spione. Mauer. Kinderheim - An der Brücke zwischen den Welten" heißt die Dauerschau, denn es geht auch um die Geschichte der Villa Schöningen, in der zu DDR-Zeiten ein Kinderwochenheim untergebracht war. Nach der Wende verfiel das Gebäude, bis es Döpfner und der Manager Leonhard Fischer in "ruinösem Zustand" erwarben. Wie viel Geld sie investierten, will Döpfner nicht verraten.

Neben der Ausstellung zur Glienicker Brücke wird im Obergeschoss zeitgenössische Kunst zu sehen sein. Auch Veranstaltungen wie Lesungen, ein Café und im Sommer ein Biergarten sind vorgesehen. Denn die Villa soll, so wünscht es sich jedenfalls Döpfner, "ein fröhlicher Ort der Freiheit" sein.

Quelle: dpa

Helmut Kohl präsentiert 15 Kilo Bildband zur Mauer

Kohl stellt Bildband "Die Mauer" vor (c) picture-alliance/dpa

Der Maler Markus Lüpertz (r) stellt zusammen mit Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl im Kennedy-Museum in Berlin den 15 kg schweren Bildband "Die Mauer/The Wall" vor

(© picture-alliance/dpa)

Es ist die Woche von Helmut Kohl. Der "Kanzler der deutschen Einheit" stellte letzten Montag in Berlin einen Bildband zur Geschichte der Mauer vor. Dem 15 Kilo schweren Sammler-Band "Die Mauer/The Wall" (Fackelträger Verlag) ist ein größeres Originalstück der Berliner Mauer beigelegt. Der Herausgeber, "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann, pries dabei zugleich Kohls Memoiren "Vom Mauerfall zur Wiedervereinigung".

Der Altkanzler war bei dem Auftritt im Kennedy-Museum sichtlich bewegt. "Ich wünsche mir vor allem, dass noch in 20 Jahren viele Leute diese Bücher zur Hand nehmen", sagte er. Kohl hatte bereits am Samstag mit seinen einstigen Verhandlungspartnern George Bush und Michail Gorbatschow an einer Feierstunde der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Mauerfall-Jubiläum teilgenommen. Es war seit längerer Zeit einer der wenigen öffentlichen Auftritte des 79-Jährigen, der seit einem Sturz im Rollstuhl sitzt. Der Maler Markus Lüpertz würdigte die Leistungen Kohls bei der Wiedervereinigung.

Die 15 Kilo schwere Sammler-Ausgabe "Die Mauer/The Wall" kostet symbolträchtige 1989 Euro. Er erscheint in einer limitierten Ausgabe von 550 Exemplaren. Die Bilder aus den Jahren 1961 bis 1992 dokumentieren die Teilung durch die Mauer und die Zeit rund um die Wiedervereinigung. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) würdigte den Band als "wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur". Unter den Gästen waren die CDU- Politiker Monika Grütters, Jörg Schönbohm, Eberhard Diepgen sowie Modedesigner Wolfgang Joop.

Quelle: dpa

Studenten in ganz Amerika feiern den Fall der Mauer

Campus Weeks © Deutsches Generalkonsulat Boston

Nachrichten in allen Sprachen sind auf dem Mauerstück zu finden

(© Deutsches Generalkonsulat Boston)

Dreißig Universitäten in den Vereinigten Staaten sind eine Partnerschaft mit dem German Information Center USA eingegangen, um auf ihrem Campus Veranstaltungen zu "Freedom Without Walls" um den 9. November 2009 herum abzuhalten. Weitere Universitäten und Collegen haben sich mit örtlichen Veranstaltungen zur Feier des 20. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer der Kampagne angeschlossen.

"Freedom Without Walls" Campuswochen beinhalten Vorträge, Workshops, Konzerte, Filmvorführungen sowie Vortrags- und Mauerkunstwettbewerbe, für die es im landesweiten Wettbewerb eine Reise nach Berlin für zwei Personen als ersten Preis zu gewinnen gibt. Die glücklichen Gewinner werden auf www.Germany.info bekannt gegeben.

Die teilnehmenden Universitäten erhielten eine Fülle von farbenprächtigen "Freedom Without Walls" Werbegeschenken in den Markenfarben der Bildungskampagne türkisblau, magenta und neongrün. Hierzu gehören Rucksäcke mit Kordeldurchzug, ökofreundliche Wasserflaschen, robuste Kugelschreiber und T-Shirts.

Ziel der Kampagne ist es, auf die große Bedeutung dieses Ereignisses, das auch das Ende des Kalten Krieges bedeutete, nicht nur für die Geschichte Deutschlands und Europas, sondern auch für die heutige und künftige Generationen, aufmerksam zu machen. Der deutsche Botschafter, Klaus Scharioth, drückte dies so aus: "Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer erinnert uns das Gedenken an die Mauer daran, dass Freiheit kostbar ist".

Mehr zu den Campus-Wochen, den teilnehmenden Universitäten und anderen Veranstaltungen zum Fall der Berliner Mauer finden Sie auf Germany.info!

"Die neuen Besitzer der Berliner Mauer"

Teilstück der Berliner Mauer an der Ronald Reagan Presidential Library and Museum

Teilstück der Berliner Mauer an der Ronald Reagan Presidential Library and Museum

(© John Martorano/Ronald Reagan Presidential Foundation)

Wo sind die Bestandteile der Berliner Mauer heute? Der Berliner Fotograf und Filmemacher Hartmut Jahn hat die weltweit verstreuten Mauerteile aufgespürt. Sie stehen auf der Ranch von Ronald Reagan, im Vatikan, im japanischen Zen-Garten oder auf Ibiza.

Das Auswärtige Amt stellt in der erstmals gezeigten Ausstellung Fotografien von Berliner Mauerteilen vor, 20 Jahre nach ihrem Fall. Die großformatigen Panoramafotografien und Interviews mit den neuen Besitzern geben Aufschluss über ein Monument, das heute sinnbildlich für unterschiedliche Freiheitsvorstellungen steht.

Die Ausstellung "Die neuen Besitzer der Berliner Mauer "Panorama-Fotografien von Hartmut Jahn - ist eine Veranstaltung des Auswärtigen Amts. Das Projekt wurde unterstützt aus Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, der DEFA-Stiftung, der PANTAFILM Berlin und des Instituts für Mediengestaltung, Fachhochschule Mainz.

Die Ausstellung ist vom 07. November bis 03. Dezember 2009 im Lichthof des Auswärtigen Amts der Öffentlichkeit zugänglich.

Quelle: Auswärtiges Amt 

Breschnew und Honecker küssen sich wieder in Farbe

Bruderkuss-Bild auf der East Side Gallery (c) picture-alliance/dpa

Models präsentieren vor dem frisch restaurierten “Bruderkussbild” Kleider mit Motiven, die auf Teilen der ehemaligen Berliner Mauer zu finden sind

(© picture-alliance/dpa)

Mit bunten, kräftigen Farben erstrahlt die Berliner East Side Gallery in neuem Glanz. Monatelang war die im Lauf der Jahre blass gewordene Open-Air-Galerie restauriert worden. Jetzt erleben Bilder wie der "Bruderkuss" zwischen SED-Chef Erich Honecker und dem sowjetischen Staats- und Parteichef Leonid Breschnew oder der Trabi, der die Mauer durchbricht, eine farbenfrohe Renaissance. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) würdigte den neu bemalten Mauerstreifen am Freitag als wichtiges Dokument für zukünftige Generationen.

"Nach dem Mauerfall vor 20 Jahren waren wir die glücklichsten Menschen", und daran solle diese Galerie erinnern, sagte Wowereit. Er hob zudem ihre große Bedeutung für den Tourismus hervor: Für viele Besucher Berlins sei die East Side Gallery ein wichtiger Programmpunkt. Grund für ihren großen Erfolg seien auch die unterschiedlichen und internationalen Sichtweisen der Künstler auf den Mauerfall vor 20 Jahren.

Die 1,3 Kilometer lange Galerie ist der längste erhaltene Rest der Berliner Mauer und wird auch die längste Open-Air-Galerie der Welt genannt. Als das "schönste Monument Deutschlands" bezeichnete sie der Maler des Bildes "Mauerspringer", Gabriel Heimler. Das Besondere sei, dass alle Bilder dieselbe Botschaft trügen: Freiheit. 118 Künstler hatten den Mauerrest im Jahr nach der Wende bemalt. 94 von ihnen kamen für die Restaurierung wieder nach Berlin. Bis auf wenige noch weiße Stellen wurden alle der 106 Motive wieder hergestellt.

20 Jahre nach dem Mauerfall erinnerte der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), aber auch an die Angst und den Terror, den das Grenzsystem über die Menschen gebracht hat. "An diesem Ort waren viele Todesopfer zu beklagen." Der Künstler Andy Weiss, der 1990 und 2009 das Bild "Geistreise" gemalt hat, sagte: "Die Farbe nimmt der Mauer den Schrecken und macht sie dadurch erträglich."

Quelle: dpa

Eastside Gallery


 

Eine Publikation von Germany.info und dem German Information Center, USA

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#1040 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Tue Nov 10, 2009 10:31 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW:
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.

 


From: Sven Schumacher [mailto:sschumacher@...]
Sent: Tuesday, November 10, 2009 5:25 PM
To: Hoyt, Giles R.
Cc: .CHIC PR-10 Bitter, Jutta
Subject: FW:

 

 

Hallo Giles! Please forward through the list serve. Thanks, Sven


 The Foundation for Lutheran Child and Family Services, Indiana, Inc.

Christ Church Cathedral

and The Indianapolis “Freedom Without Walls” Celebration

invite you to join us for the

Freedom Without Walls Organ Concert

Christ Church Cathedral

Friday, November 13, 2009

12:05 p.m.

Please join us for this free concert!

David Sinden, Christ Church Cathedral’s Assistant Organist and Choirmaster, will perform a free,

25-minute organ recital of all-German music on the Taylor and Boody Gallery Organ.

No RSVP is required.

For more information, please contact Christina

Schelle, The Foundation for Lutheran Child and

Family Services, at (317) 359-5467 ext. 361 or

cschelle@lutheranfamily


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#1039 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Tue Nov 10, 2009 5:01 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: [Indianapolis_Liederkranz] Fw: Saengerchor Sauerbraten Dinner
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.

 

Indianapolis

Saenger Chor

Sauerbraten Dinner

            Saturday, Nov. 14

            6:00 to 8:00 pm

1824 W. 15th Street

     $12.00 with reservations

     $15.00 at the door

for reservations please call

Ingrid Renholzberger 251-4231

James Kester 639-1248

Club House    637-CHOR

Enjoy our "Not Yet World Famous"

     Sauerbraten Dinner

 


#1038 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Wed Nov 11, 2009 4:50 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: Willkommen in Indianapolis
Ghoyt@...
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Click on Video-Bericht for a touching and amazing story regarding the opening of the Berlin Wall and the ultimate collapse of the GDR. I had not heard of Harald Jäger before, but it is a stunning story.

 

Giles R. Hoyt, Ph.D.

Professor emeritus of German and Philanthropic Studies

Director emeritus

Max Kade German-American Center

Indiana University Purdue University Indianapolis

401 East Michigan Street

Indianapolis, IN 46202

Tele: 317-464-9004

Fax: 317-466-0280

E-mail: ghoyt@...

Internet: www.ulib.iupui.edu/kade

 


From: Matthias Beier [mailto:mbeier@...]
Sent: Tuesday, November 10, 2009 11:06 AM
To: Grossmann, Claudia E
Cc: Hoyt, Giles R.; happyelegance@...; Sven Schumacher
Subject: RE: Willkommen in Indianapolis

 

Dr. Großmann,

 

Vielen Dank für den Hinweis auf die Veranstaltung morgen Abend. Leider komme ich erst jetzt dazu zu antworten.

 

Meine Frau und ich werden gerne kommen und freuen uns darauf, Sie und hoffentlich auch Herrn Schuhmacher (mit Familie?) beim Stammtisch und dem Programm mit Dr. Hoyt anlässlich des Jubiläums des Mauerfalls zu treffen.

 

Ein kurzer Hinweis: die New York Times lief einen bewegenden Video-Bericht über den Mann, der am Grenzposten entscheiden musste, ob er auf die Leute, die massenweise zur Grenze kamen, schießen oder die Grenze aufmachen sollte.

 

Herzliche Grüße,

 

Matthias Beier

 

 

---

 

Matthias Beier, M.Div., Ph.D.

Assistant Professor of Pastoral Care and Counseling

Director, Psychotherapy and Faith Program

Christian Theological Seminary

317-931-2346

mbeier@...

 

From: Grossmann, Claudia E [mailto:cgrossma@...]
Sent: Wednesday, October 28, 2009 9:55 AM
To: Matthias Beier
Cc: Hoyt, Giles R.; Sven Schumacher
Subject: RE: Willkommen in Indianapolis

 

Dr. Beier,

 

ich hoffe wir werden uns auch bald persönlich kennenlernen. Vielleicht können Sie am Mittwoch, den 11. November, zum Stammtisch und Programm der Indiana German Heritage Society kommen. Das findet im Athenaeum statt (401 E. Michigan Street, http://www.athenaeumfoundation.org).  Da werden Sie Dr. Hoyt auch kennenlernen, denn er hält dort einen Vortrag anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls. Beginn des Programms ist 19.30 Uhr. Gemeinsames Abendessen davor um 18.30 Uhr. Ich denke, Herr Schumacher wird auch da sein.


Beste Grüße,

Claudia Großmann

 


#1037 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Sat Nov 7, 2009 3:40 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: [Indianapolis_Liederkranz] Fw: Saenger Chor Newsletter - Nov. 2009
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----- Forwarded Message ----
From: mike renholzberger <saenger_chor@att.net>
To: jim_ball22@yahoo.com
Sent: Thu, October 29, 2009 12:36:20 PM
Subject: Saenger Chor Newsletter - Nov. 2009

Saenger Chor Newsletter - November. 2009

GENERAL CLUB NEWS

     The Germanfest hosted by the Athenaeum Foundation, Oct. 10, was a fine festival. Several thousand people enjoyed activities, children's activities, food, beverages, music and cultural booths thoughout the day celebrating "All Things German". The Saenger Chor's food booth was a lot of fun, despite the day-long hard work. Our customers really enjoyed our 'bratwurst on a stick with sauerkraut on the side'. Claus Muth of Claus' German Sausage and Meats, 1845 S. Shelby St., supplied our meat. Check out his web site : www.clausgermansausageandmeats.com.

     Our Fall Concert and Dance was on Oct. 17. The KNAPPERS played and they were great. They provided music for dinner prior to the Concert and played for the Dance after the Concert. We saw a few new faces and we were happy to greet them.     (Our Spring Concert is on Apr. 24th, 2010. Our Fall Concert will celebrate our 125th Anniversary. Keep these two events in mind.

NEW REFRIGERATION UNITS :

     We have started a fundraising drive to purchase new coolers behind the bar. The goal is $3,400.00. We've got a good start and are a little over 10% of attaining the goal. The equipment needed is an upright, glass front, cooler; and a draught beer cooler. If you'd care to make a contribution, you may mail us a check at P. O. Box 44110, Indianapolis, IN. 46244 ; OR stop in at the Club. We're open Tuesday thru Friday from 4:00pm to about 9:00pm. Please remember that the Saenger Chor is a tax exempt Public Charity, recognized by the IRS as a 501(c)(3) organization and your donations may be tax deductible for federal income tax purposes.

     A. T. & T. finally has our telephone lines fixed. The line is now clear and in excellent order.

SAUERBRATEN DINNER :

     Our fundraising Sauerbraten Dinner will be Saturday, November 14. Serving times are from 6:00 pm to 8:00 pm. We serve the best sauerbraten in town. Everything is made from scratch including the potato pancakes. Is your mouth watering yet ?  We are located at 1824 West 15th Street, Indianapolis (317-637-CHOR). Dinner prices are $12.00 with reservations and $15.00 at the door. Please make reservations NO LATER THAN 11-10-09 by calling Ingrid Renholzberger at 251-4231 ; James Kester at 639-1248 or the Club House at 637-2467. Be sure to join us for our "Not Yet World Famous Sauerbraten Dinner". If you have other engagements that evening, let us know and we'll serve you a little early. Join us for dinner.

> 

"Ein Venuegen erwarten ist auch ein Verguegen."  G.E.Lessing

(Awaiting pleasure is pleasure.)

>Holiday hours : Closed Thursday and Friday, Nov. 26 and Nov. 27.

     Our Christmas Party will be on December 12. We understand that Santa will make a visit to the Saenger Chor for the children (and the adults).

     Our calendar for 2010 will be published next month. Please remember to stop in the Club House. Our hours are Tues. thru Friday 4-9 pm. A limited menu is available Wednesday thru Friday.

     Some holiday specials are in the making. Wait and see what we're offering. See you soon.

 

 

 


#1036 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Sun Nov 8, 2009 5:37 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: Dietrich Bonhoeffer Play, Spirit and Place Festival
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This moving play chronicles the life of Lutheran minister Dietrich Bonhoeffer, who was inspired to plot Hitler's assassination after witnessing the inhumane treatment of African Americans in the South.

 

Friday, November 13, 8:00 p.m.-10:00 p.m.
Saturday, November 14, 8:00 p.m.-10:00 p.m.

$10/person, visit www.oaklandoncivictheatre.org

 


#1035 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Sun Nov 8, 2009 6:27 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] Bartholomew County Genealogical Society Genealogy Day - November 21, 2009
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Bartholomew County Genealogical Society
Genealogy Day – November 21, 2009
Bartholomew County Public Library
536 Fifth Street, Columbus Indiana
Program
10:00 – 10:05  Welcome and Introduction – Margot Green, BCGS   President
10:05 – 11:15   THE GERMANS OF INDIANA, WITH AN EMPHASIS ON BARTHOLOMEW COUNTY  (Origins, Migration, German-American Life in Indiana, and Internet Resources for Individual Research)
Giles Hoyt, PhD, Professor Emeritus of German and Philanthropic Studies and Director – Emeritus of the Max Kade German-American Center, Indiana University-Purdue University Indianapolis
11:20 – 12:30   AN INTREPID RESEARCHER’S TIPS FOR FINDING STUFF IN LIBRARIES, ARCHIVES AND COURTHOUSES
Charlotte Sellers, Jackson County Genealogist, Jackson County Historian and Local History Specialist, Jackson County Public Library
12:30 – 1:15     Buffet Lunch
(During this time, BCGS members will meet briefly to elect 2010 officers)
1:20 –   2:25     WHO’S YOUR MAMA?  (Finding Women Ancestors)
Jane Johnson, Current Newsletter Editor and Past President, Bartholomew County Genealogical Society
2:30 –   3:00     INDIVIDUAL HELP WITH GENEALOGICAL QUESTIONS
Donna Kuhlman, Genealogist and Vice President, Bartholomew County Genealogical Society 
 
 

#1034 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Fri Nov 6, 2009 1:02 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: 20 years on: The Fall of The Berlin Wall
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From: List Description: [mailto:GERMAN_ALL@...] On Behalf Of Breithaupt, Fritz Alwin
Sent: Thursday, November 05, 2009 12:47 PM
To: GERMAN_ALL@...
Subject: FW: 20 years on: The Fall of The Berlin Wall

 



Others have discovered the anniversary as well, including the German Consulate in Chicago... Cheers Fritz


------ Forwarded Message
From: ".CHIC PR-10 Bitter, Jutta" <pr-10@...>
Date: Wed, 4 Nov 2009 17:38:37 -0500
Subject: 20 years on: The Fall of The Berlin Wall

Germany is celebrating - join the party!

Thursday, 9 November 1989 represents a dramatic turning point in European history - a peaceful revolution, in which two German states were reunited after forty years of separation.

To celebrate this hugely significant historical event, DW-TV will be broadcasting a 24-hour live event with coverage of the most poignant moments and the tense and tragic background of European division.

Follow the celebrations on DW-TV or via live stream at www.DW-World.de and get an even more detailed picture of the events with a range of dossiers and reports.


Best regards,

Jutta Bitter

(Press and Culture)
Consulate General of the
Federal Republic of Germany
676 N Michigan Avenue  Suite 3200
Chicago, IL 60611
Tel: (312) 202 6709
Fax: (312) 202 0466


Fall of the Berlin Wall 1989-2009 - www.germany.info/withoutwalls

Our Choices Matter - www.transatlantic-climate-bridge.org







------ End of Forwarded Message


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#1033 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Wed Nov 4, 2009 4:31 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: St. Martin info sent via Germany In US
Ghoyt@...
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From: Jim Gould [mailto:JimGould@...]
Sent: Monday, November 02, 2009 4:06 PM
To: Hoyt, Clifford G
Cc: Hoyt, Giles R.
Subject: St. Martin info sent via Germany In US

 

Please send out on Germany in US…Vielen dank, Jim

 

DSCF4392_0053.jpg

Athenæum

 St. Martin Tag

Children’s Lantern Festival

Saturday November 14th!

5:00-8:00 p.m.

$5.00 Single

$15.00 Family

For information:

317.655.2755 ext. 1

athfound@...

 

 

 

"Meet me at the A!"

 

James D. Gould

Facility Management

Community Events & Outreach

The Athenaeum Foundation, Inc.

401 East Michigan Street

Indianapolis, IN  46204

317.655.2755 ext. 1

signaturelogo

 


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#1032 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Tue Nov 3, 2009 2:41 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: Indianapolis Chamber Orchestra - Freedom Without Walls
Ghoyt@...
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From: Sven Schumacher [mailto:sschumacher@...]
Sent: Friday, October 30, 2009 2:52 PM
Subject: FW: Indianapolis Chamber Orchestra - Freedom Without Walls

 

Dear Friends! Please come to the concert and share with your friends! Sincerely, Sven Schumacher

 

 

 

ICO Sterling Season

_____________________________________________________________________________________

  

November 7, 2009 - 8:00 pm

Christel DeHaan Fine Arts Center

University of Indianapolis

1400 E. Hanna Avenue

Indianapolis, 46227

 

 

 Concert Sponsorship by the German Embassy

 

 The ICO and the University of Indianapolis Music Department join in a concert to commemorate the 20th anniversary of the fall of the Berlin Wall!

 

 

 "Freedom Without Walls"

Kirk Trevor conducting

 

                                                                  

   Eli Eban, Principal Clarinet

 

 

Csaba Erdélyi, Principal Viola

 

 

 

To view musician biographies, click here.  

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Indiana Poet Laureate Norbert Krapf will read "Questions on a Wall,"

a poem he wrote with inspiration from his experiences in Berlin.

____________________________________________________________

  

___________________________________________________________________________

 

 A display of original artwork will also add to the evening's celebration. 

The ICO has paired with Herron School of Art and Design by inviting students to compete to create commemorative paintings celebrating the ICO's Sterling Season.  The top three selections will be displayed and the winner announced that evening. A reception sponsored by the Christel DeHaan Family Foundation will immediately follow the concert.

 

Tickets: Adult $25, Student $10

 

visit www.icomusic.org or call 317.940.9607 

  

__________________________________________________________________________

 

Hear Us Here

Additional Upcoming ICO Performances

 

Indianapolis Art Center - Day of the Dead Celebration

Corn in the Rock, an interactive Mayan folktale set to music for brass and percussion. Narrated by Bob Sander, Music by Victoria Bond.

Nov. 1, 2009 - 2:30 pm performance

12-5 pm Festival

 

 Indiana State University - Contemporary Music Festival 

 Terre Haute (Orchestra-in-Residence)

Nov. 19, 2009 - 7:30 pm

Free concert

 

Indianapolis Opera's La Bohème

Clowes Memorial Hall of Butler University

Nov. 20, 2009 - 8:00 pm

Nov. 22, 2009 - 2:00 pm

Purchase Tickets from Indianapolis Opera

 

 

 

The ICO's Sterling Season - Celebrating 25 Years - is sponsored by:

The mission of the Indianapolis Chamber Orchestra is to advance and promote music composed for the small orchestra through professional concert performances and educational programs.

 ________________________________________________________________________________________

 

 ________________________________________________________________________________________

 

 

 


#1031 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Sat Oct 31, 2009 11:19 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: [Indianapolis_Liederkranz] Fw: Saenger Chor-obit- Daniel Doerr
Ghoyt@...
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From: Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com [mailto:Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com] On Behalf Of Jim Ball
Sent: Saturday, October 31, 2009 12:37 AM
To: Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com
Subject: [Indianapolis_Liederkranz] Fw: Saenger Chor-obit- Daniel Doerr

 

 

 

 

 

----- Forwarded Message ----
From: mike renholzberger <saenger_chor@att.net>
To: jim_ball22@yahoo.com
Sent: Fri, October 30, 2009 4:10:32 PM
Subject: Saenger Chor-obit- Daniel Doerr

Retired music director for the Indianapolis Liederkranz and the INDIANAPOLIS SAENGER CHOR, Mr. Daniel Doerr, passed away on October 28, 2009. Dan was 70 years of age. Viewing will be on Sunday, 11-1-09, at Flanner and Buchanan Funeral Home - East Washington St. from 4 pm to 8 pm. Funeral services with Catholic Mass will be on Monday, 11-2-09, at St. Simon. Burial will be at Calvary Cemetery. The Saenger Chor will greatly miss Dan.

 


#1030 From: "mlw8993" <mlw8993@...>
Date: Mon Nov 2, 2009 3:28 am
Subject: Vincennes University Dual Credit Option
mlw8993
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My principal recently received information about Vincennes University's Project
Excel, which is a dual credit opportunity.  With the new requirements of the
Academic Honors diploma, schools may want to look into offering dual credit
courses.

German is one of the offerings, and may be a viable alternative to those who
(like me) feel intimidated by offering an AP class.  I have only skimmed the
information, but it looks like if your program is approved, and you work with
the VU faculty, students can receive college credit for completing 2-3 years of
HS German. French is also a possibility.

Here is the link to the Project Excel web site.

http://www.vinu.edu/cms/opencms/academic_resources/project_excel/

This might be good to look into if the smaller language programs need some
strengthening.

#1029 From: "bmollertank" <bmollertank@...>
Date: Sun Nov 1, 2009 2:46 pm
Subject: AATG Main Session at IFLTA
bmollertank
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Dear friends and colleagues,

I just wanted to make sure that you know that the main session (Podcasts in the
German classroom) on Friday Nov. 6th is taking place at IUPUI in the Business
building Rm 3003 and not at the conference venue.  It is best to park in the
North street parking garage which links to the Business Building. This is not
free. Room 3003 is on the 3rd floor, north end of the building, right after you
come out of the tube from the parking building.
If you wish to carpool we are meeting in Heathrow AB at the Crowne Plaza Hotel
at 8:25 so that we can leave at 8:35.  I would be really grateful if people
could assist in the carpool.
I think this is going to be a great workshop, so spread the word to other
colleagues and make sure you have done your registration and are ready to leave
by 8:35a.m.from the hotel.
We will be returning for lunch straight after the session.
I look forward to seeing you on Friday,
Until then, best regards,
Beth Moller-Tank

#1028 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Thu Oct 29, 2009 10:03 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: Berlin Wall Anniversary Event
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.

----- Forwarded by Jon Easter/BDH/Wayne on 10/28/2009 11:01 AM -----

Jon Easter/BDH/Wayne

10/28/2009 09:58 AM

To

BDH All Staff

cc

 

Subject

Berlin Wall Anniversary Event

 

 

 

 


The Ben Davis Performing Arts Center, German Department and WBDG proudly present...

BREAKING DOWN THE WALL
A NIGHT WITH ARNDT PELTNER
in commemoration of the upcoming 20th Anniversary of the Fall of the Berlin Wall...
Music and Discussion

GERMAN NATIVE, INTERNATIONAL JOURNALIST, DJ AND
HOST OF RADIO GOETHE,
A GLOBALLYSYNDICATED PROGRAM
PLAYING GERMAN AND EUROPEAN MUSIC

WEDNESDAY, NOVEMBER 4, 2009
7:00 p.m.
BEN DAVIS THEATRE
COMPLETELY FREE EVENT!!

Hear Radio Goethe on Saturdays at 10:00 p.m. on WBDG, GIANT 90.9
Visit http://www.radiogoethe.org for more information on the show.
See attached News Advisory for even more info!




Best Regards,
Jon E. Easter
"Giant 90.9" General Manager/Radio Broadcasting Teacher
Ben Davis High School Performing Arts Dept./Area 31 Career Center
Adjunct Faculty, Project Excel, Vincennes University

WBDG-90.9 FM
Ben Davis High School
1200 N. Girls School Rd.
Indianapolis, IN 46221
Online at http://www.giant909.com
Follow us on Twitter @WBDG

Office: (317) 227-4122, Cell: (317) 201-0236, FAX: (317) 243-5506

GO GIANTS!!!!!!
This e-mail and any attachments are from a sender at the Metropolitan School District of Wayne Township in Indianapolis, Indiana. They are intended for the named recipients and may contain information that is confidential or privileged under Indiana and federal law. Any error in addressing or sending this e-mail is not a waiver of confidentiality and does not consent to copying or distribution of this e-mail or attachments. If you receive this e-mail in error, please notify the sender of the error by return e-mail and delete this e-mail and its attachments. If there is a need to speak to the sender, please call [317] 243-8251.


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#1027 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Sun Nov 1, 2009 4:10 am
Subject: [GERMANYINUS-L] Save St. John's!
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.
 
 
 
 
Save St. John’s!
 
 
 
 
WHAT: St. John’s Church of Christ at 11000 East Washington St. & the corner of German Church Road in Cumberland is threatened. Some want to tear it down & build a CVS drugstore across from a Walgreens. The German Church Rd. on Indianapolis East side is named for this church. The cornerstone reads, “St. Johannes Kirche.”
 
On October 7, 2009, the Indianapolis Historic Preservation Commission (IHPC) voted 5-1 to declare the building a historic landmark to be preserved. The next step is that the Metropolitan Development Commission (MDC) will vote on Nov. 4, 2009 at 1 P.M. whether to support the IHPC’s recommendation or not. This will be the final vote.
 
To save the church you can write a letter or attend the hearing or do both.
 
 
 
WHEN: Wednesday November 4, 2009, 1 P.M.
 
WHERE: The City-County Building, Public Assembly Room
 
HOW: Write letters about why you think the church should be preserved & what it means to you. Send letters to:
 
City County Building
200 E. Washington Street
Suite 1821
ATTN: Secretary of the Board c/o Emily Holmes
Indianapolis, IN 46204
 
All letters must be submitted and received before Nov. 3, 2009
 
 
 
 
Questions? Call Chad Lethig at Historic Landmarks Foundation of Indiana (HLFI) 1-317-639-6941
 
 
 

#1026 From: Ben Jaquess <bjaquess@...>
Date: Thu Oct 29, 2009 1:16 pm
Subject: Judy Eaton's husband, Jim
benjaquess
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Many of you know Judy Eaton, who taught German at Columbus North and led the IASG for years.  Her husband Jim passed away yesterday after a battle with cancer.  I'm sure Judy would appreciate hearing from some of you.  I have pasted the obituary below:
 
Jim Eaton, 67, Edinburgh
Jim Eaton, 67, died on Wednesday, October 28, 2009.

He was former owner of Eskew-Eaton Funeral Home in Edinburgh, and a one-time President of the Edinburgh Lions Club. He also served on the Board of Directors for Blue River Savings and Loan for many years.

Jim is remembered as a faithful husband of 45 years, a loving father and grandfather, and trusted friend to many. He was a talented craftsman, savvy businessman, and skilled outdoorsman. Jim had a life-long love for the outdoors and found happiness running limb lines on Blue River, trolling for bass in Lake Monroe, and deer hunting in Jackson County.

He also enjoyed spending time with his son and grandchildren. He took pride in their success with academics and athletics. Jim was an insightful teacher and mentor, and has passed his love for the outdoors to his grandson.

Jim was skilled in the kitchen, and enjoyed sharing new recipes with friends and family. He also liked to travel and visit with friends in Florida and Oregon. He and Judy spent a lot of time at their property (fondly know as "The Woods") near Houston in Jackson County. Jim and his buddies made annual trips to The Woods for "Deer Camp" and "Turkey Camp."

Jim was born in Washington, Indiana, and grew up on a small farm near Plainville. He often recounted stories of Sunday dinners at his grandma's house with extended family, and days spent hoeing watermelons and cantaloupes with his brother and cousins.

Survivors include his wife, Judy (Bateman) Eaton; one brother, Kent (Janie) Eaton of Greenwood; one son, Nathan (Anna) Eaton of Columbus; and three grandchildren, Kaden, Alexa and Macy Eaton. Judy's parents, Archie and Dorothy Bateman live in Washington, Indiana.

He was preceded in death by his parents, Norman and Vonnell Eaton, and son, Chris Eaton.

Jim leaves an enduring legacy of love through memories of shared experiences with friends, family, and clients he served through his business.

In lieu of flowers, contributions may be made to Edinburgh Dollars for Scholars (Chris Eaton Memorial). Mail to Eskew-Eaton Funeral Home, 302 E. Main Cross St., Edinburgh, IN 46124.

Services will be held at 10 a.m. Saturday, October 31, at Eskew-Eaton Funeral Home in Edinburgh. Visitation will be from 4 to 8 p.m. Friday at the funeral home, with interment at Rest Haven Cemetery in Edinburgh.




Windows 7: It helps you do more. Explore Windows 7.

#1025 From: kristen dawn <fraukristen@...>
Date: Tue Oct 27, 2009 2:15 am
Subject: Reminder: Guest Speaker Arndt Peltner, Wednesday Nov. 4th at BDHS
fraukristen
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You're cordially invited to a presentation by Radio Goethe Host Arndt Peltner over the 20th Anniversary of the Fall of the Wall. He will be speaking at Ben Davis High School on November 4th in the theatre starting at 7 pm. Please bring your students, your friends, your neighbors - any and all who might be interested in this event. You may enter Ben Davis through Door 1 (main entrance) after parking in the front lot. Take a left in the first hall and walk to the end. The theatre is one of the last rooms on the left.
 
Alternative you may enter through the door near the horseshoe drive on the south end of the building. I believe it is Door 2.


#1024 From: "mlw8993" <mlw8993@...>
Date: Tue Oct 27, 2009 1:19 am
Subject: Indianapolis Chamber Orchestra Commemorates the Fall of the Berlin Wall
mlw8993
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On November 7, the Indianapolis Chamber Orchestra is presenting a variety of
compositions, including Beethoven's 9th Symphony in conjunction with the U of
Indy Choral Union (in which I am singing), to commemorate the Fall of the Berlin
Wall.  For more information, see here:

http://www.icomusic.org/concertSeasonTickets.htm?page=ProgramInfoContent_02.htm

#1023 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Thu Oct 22, 2009 2:38 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: [Indianapolis_Liederkranz] Fw: Liederkranz Fall Concert and Dance [1 Attachment]
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.

 


From: Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com [mailto:Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com] On Behalf Of Jim Ball
Sent: Wednesday, October 21, 2009 5:31 PM
To: Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com
Subject: [Indianapolis_Liederkranz] Fw: Liederkranz Fall Concert and Dance [1 Attachment]

 

 

 


?ui=2&view=att&th=12478ed83cc3cf5e&attid=0.1&disp=attd&realattid=ii_12478ed83cc3cf5e&zw

--
JimBall

 


#1022 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Tue Oct 20, 2009 5:11 am
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: Storytelling Event Premiere
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.

 


From: Josefa Crowe [mailto:josefacro@...]
Sent: Saturday, October 17, 2009 4:02 PM
To: Angela
Subject: Storytelling Event Premiere

 

Dear Friends--
 
Please come and celebrate with me my winning of the 
Frank and Katrina Basile Emerging Stories Fellowship.
 
I will be telling stories about "Growing Up Under The Swastika."
The event is sponsored by Storytelling Arts of Indiana and takes
place Saturday, November 14, 2009,
at the Indiana History Center, at
450 W. Ohio St. Indianapolis, IN  46202.
 
It is scheduled to run between 7:30 and 9:30 p.m. Tickets are
$10 in advance and $12 at the door. 
 
For tickets, call (317) 232-1882. For more information, call (317
293-4652.
 
It would be wonderful to share this event with all of you.  
Thank you very much,
 
Josefa


#1021 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Mon Oct 19, 2009 7:04 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] Attgention Runners: Skt. Nikolaus 5K Lauf
Ghoyt@...
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The inaugural Sankt Nikolaus 5K Lauf (run/walk) will be held on December 5, 2009 starting at the Athenaeum/Das Deutsche Haus.  The race begins at 9:30 a.m. Please see www.stniklauf.com regarding registration or contact Brian Griesemer at indy5klauf@....  The 24th Sankt Nikolaus celebration will be held at Athenaeum/Das Deutsche Haus on December 6, 2009.  For more information contact Jim Gould at 317.655.2755 ext. 1 or visit http://www.indianagermansociety.com/index_files/Page1754.htm.
 
Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.
 
 
 

#1020 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Mon Oct 19, 2009 7:47 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] Eberhard Reichmann
Ghoyt@...
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The funeral is small for the family; there will be a celebration of life event later at the Athenaeum as requested by Ruth. More information will follow.
 
Giles R. Hoyt, Ph.D.
Professor emeritus of German and Philanthropic Studies
Director emeritus
Max Kade German-American Center
Indiana University Purdue University Indianapolis
401 East Michigan Street
Indianapolis, IN 46202
Tele: 317-464-9004
Fax: 317-466-0280
E-mail: ghoyt@...
 
 
 

#1019 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Sun Oct 18, 2009 3:49 am
Subject: [GERMANYINUS-L] Eberhard Reichmann
Ghoyt@...
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On Friday evening Eberhard Reichmann, Professor emeritus of Germanic Studies Indiana University, Fellow and Chief Editor of the IUPUI Max Kade German-American Center, passed away.He has left us a great legacy.
 
 
Giles R. Hoyt, Ph.D.
Professor emeritus of German and Philanthropic Studies
Director emeritus
Max Kade German-American Center
Indiana University Purdue University Indianapolis
401 East Michigan Street
Indianapolis, IN 46202
Tele: 317-464-9004
Fax: 317-466-0280
E-mail: ghoyt@...
 
 
 

#1018 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Wed Oct 14, 2009 3:00 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: Klaus Schultz Lecture, Wed. Oct. 21 6:30p CAHI IU Bloomington
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in
cooperation with the Indiana German Heritage Society.
  -----Original Message-----
From: List Description: [mailto:GERMAN_ALL@...] On Behalf Of
Giffin, Jill Leath
Sent: Tuesday, October 13, 2009 2:26 PM
To: GERMAN_ALL@...
Subject: Klaus Schultz Lecture, Wed. Oct. 21 6:30p CAHI

The Department of Germanic Studies,
Indiana University Bloomington,

Announces a Lecture
by

Distinguished Max Kade Visiting Professor
Klaus Schultz
Dramaturg and Intendant, Munich

on

'DAS WERK ÖFFNEN'

The lecture, which will be in German, will reflect some of the thematics of his
current graduate seminar, 'Interpretationslinien des deutschen Musiktheaters
seit 1945', and address changes of understanding and interpreting works of drama
and opera.


Wednesday, 21 October 2009
6:30-8:30 p.m.
CAHI House
(1211 E. Atwater Ave)




Jill Giffin
Administrative Assistant/Fiscal Officer/ Scheduling Officer

IU Department of Germanic Studies
Ballantine Hall 644
1020 E Kirkwood Avenue
Bloomington, IN 47405-7103
812.855.1080 phone
812.855.8927  fax
jigiffin@...

#1017 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Fri Oct 9, 2009 3:31 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: And the Nobel Goes to Romanian-born German Writer HERTA MUELLER
Ghoyt@...
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October 8, 2009

 

 

 



If you have problems viewing this message in html format, go to www.icrny.org.



And the Nobel Goes to Romanian-born German Writer
HERTA MUELLER



The Romanian-born German writer has won the Nobel prize in Literature for 2009. "The Swedish Academy said Thursday that Ms. Mueller, 'with the concentration of poetry and the frankness of prose, depicts the landscape of the dispossessed.'" - reads the October 8th morning edition of The New York Times.

Born in 1953 in a German-speaking village in Banat, Romania, Mueller fled the country for Germany in 1987, after being prohibited from publishing in Romania. She has been a longstanding candidate for the award which comes just ahead of the 20th anniversary of the collapse of communism.

Mueller's father was in the Nazi SS during World War II, and the Romanian communists deported her mother to a labour camp in Soviet Ukraine after the war. She
lost her first job as a teacher after refusing to cooperate with Ceausescu’s Securitate, and was the subject of repeated threats until she emigrated in 1987 with her husband, writer Richard Wagner. She now lives in Berlin, where she has been the recipient of a multitude of literary awards, including Germany’s most prestigious, the Kleist prize. This award was given for her novel "The Land of Green Plums" which presents the story of five young Romanians living under Ceausescu’s dictatorship. The author said that she wrote this novel “in memory of my Romanian friends who were killed under the Ceausescu regime."

Although she left Romania over 20 years ago, Herta Mueller returns constantly to the themes of oppression, exile and dictatorship in her novels and poems. "The most overwhelming experience for me was living under the dictatorial regime in Romania," Mueller has once declared. "And simply living in Germany, hundreds of kilometres away, does not erase my past experience. I packed up my past when I left, and remember that dictatorships are still a current topic in Germany."

Mueller made her debut with the collection of short stories "Niederungen" or "Nadirs" (1982), which was censored in Romania. Two years later, she published the uncensored version in Germany and, in the same year, ''Oppressive Tango'' in Romania. The novels "Der Fuchs war damals schon der Jäger" / "The Passport" (1992), "Herztier"/ "The Land of Green Plums" (1994) and "Heute wär ich mir lieber nicht begegnet" / "The Appointment" (1997), all translated into English, give, with chiselled details, a portrait of daily life in a stagnated dictatorship.

Published in August, Mueller latest novel, "Atemschaukel"/ "Everything I Possess, I Carry with Me" follows a 17-year-old boy who is deported to a Ukrainian labour camp, and is now up for this year's German Book Prize, which will be announced Monday. The Frankfurter Allgemeine Zeitung called it a "phenomenal, moving and humbling novel, perhaps the most memorable read of the autumn."

''I am very surprised and still can not believe it,'' Mueller said in a statement released by her publisher in Germany, where she is widely renowned. ''I can't say anything more at the moment." READ MORE


[This material is based on releases by AFP, The New York Times, The Guardian, and BBC]


Information about our current calendar, including other Romanian artists in the U.S., at www.icrny.org.

ROMANIAN CULTURAL INSTITUTE IN NEW YORK
200 East 38th Street (at 3rd Avenue), New York, NY 10016
Tel: 212-687-0180 - Fax: 212-687-0181
icrny@...; www.icrny.org

 


#1016 From: "Hoyt, Giles R." <Ghoyt@...>
Date: Thu Oct 8, 2009 7:31 pm
Subject: [GERMANYINUS-L] FW: [Indianapolis_Liederkranz] Fw: Saenger Chor Newsletter-Okt.-2009
Ghoyt@...
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Germany IN US is provided by the IUPUI Max Kade German-American Center in cooperation with the Indiana German Heritage Society.

 


From: Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com [mailto:Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com] On Behalf Of Jim Ball
Sent: Thursday, October 08, 2009 3:48 AM
To: Indianapolis_Liederkranz@yahoogroups.com
Subject: [Indianapolis_Liederkranz] Fw: Saenger Chor Newsletter-Okt.-2009

 

 

 

 

 

 

 

----- Forwarded Message ----
From: mike renholzberger <saenger_chor@att.net>
To: jim_ball22@yahoo.com
Sent: Tue, October 6, 2009 3:16:40 PM
Subject: Saenger Chor Newsletter-Okt.-2009

Saenger Chor Newsletter - October.2009

>General Club News :

     The Club's fundraising Rouladen Dinner was a very nice evening. Everyone attending was served, according to comments received, a delicious Rouladen Dinner with all the fixings. Those that attended, THANK YOU so much for your support.

     Several of the Saenger Chor's members traveled to Louisville on October 19th to visit Louisville German American Gesang Verein during their Oktoberfest at their Club House. They had two bands playing; the food was delicious and very reasonably priced; and Louisville was a most gracious host to us. We had a great time. I wish more of the Saenger Chor's members could have made the trip.

     Members and friends of the Saenger Chor should make an effort to visit and enjoy the activities of other organizations. WE ARE A COMMUNITY. If all of us support the activities of other German Clubs, then we all would be stronger and more viable. How can we expect other people from other clubs to support the Saenger Chor if we do not support them? All of us need the helping hand of community support.

>Germanfest at the Athenaeum :

     On October 10, Saturday, the Athenaeum Foundation will host a Germanfest inside and outside their building, 400 E. Michigan St. German bands, choirs and food will be the order of the day. Also, an antique German car display will be there. The Fest will run from Noon to 8:00 pm. The Saenger Chor will have a food booth in the 400 block of N. New Jersey St and will be selling "Brats on a stick with Kraut" and our famous German potato salad. We would appreciate you stopping by.

>SAENGER CHOR FALL CONCERT and DANCE :

     On Saturday, October 17th, the Saenger Chor will present our Fall Concert and Dance. Food will be available from 6:00 to 7:30 pm. The Concert will begin at 8:00 pm. and followed by the Dance. The KNAPPERS are playing. The kitchen will re-open after the Concert for about an hour. Admission is $5.00 for the Concert and Dance. Food is priced separately. Beverages will be available throughout the evening. We are located at 1824 W. 15th St., Indianapolis (phone # 317.637.2467). Off-street parking is available in our lot. On-street parking is permitted and is safe. Please make a note of the date, Oct. 17th, on your calendar and make a grand night of it.

> 

>"Wer viel will reden und wenig weis, den werden oft kalte Stuben zu heis."

(To him who talks a lot and knows little, cold rooms frequently become too hot.)

> 

>Dates to Remember :

     The Saenger Chor's normal hours of operation is every Tuesday through Friday from 4:00 pm to about 9:00 pm. A limited menu is available Wednesday thru Friday. Please stop in and enjoy your Club. BRING A FRIEND.

     Sauerbraten Dinner   Nov. 14

     Christmas Party         Dec. 12

Hope to see you at the Athenaeum on Oct. 10th.  BUT MOST OF ALL ---

Hope to see you at the Saenger Chor for the Fall Concert and Dance, Oct 17th

 


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