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"NAHOSTKONFLIKT - WOCHENZUSAMMENFASSUNG" - Informationen über die M   Message List  
Reply | Forward Message #665 of 704 |
  

  • Kommentar Ulrich B.: Interessant, dass ein vereitelter Mordanschlag auf Machmud Abbas durch die Hamas in den deutschen Medien anscheinend so uninteressant ist, dass man besser nicht darueber berichtet...
    TML - Palestinian Authority Says it Busted Hamas Cell Planning West Bank HitsThe Palestinian Authority announced on Monday that it had arrested a Hamas cell planning assassinations of Fatah leaders in the West Bank. The announcement was made by Secretary General Tayeb Abdelrahim, who declined to provide details of the arrests, including how many were made or what the targets were. He did say that the suspects have confessed to being ordered by Hamas leadership in the Gaza Strip to carry out attacks on “personalities and institutions of the P.A.” on July 7, the date set for the signing of a not-yet-agreed-upon unity agreement between Palestinian factions. The Palestinian Authority also announced on Monday that it was releasing 100 security prisoners as a gesture to encourage Egyptian efforts at mediating a unity agreement among factions. Although not specifically stated, it is believed at least some of those to be released are Hamas members.


    1. Newsletter der israelischen Botschaft - Hamas plante Ermordung von PA-Funktionären     
      Palästinensische Sicherheitskräfte haben eine Hamas-Zelle verhaftet, die geplant hatte, Beamte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu ermorden. Das teilte der Generalsekretär des palästinensischen Präsidialamts, Tayeb Abdul-Rahim, am Montag mit.
      Am 7. Juli, dem Tag, den Ägypten für die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen der islamistischen Terrororganisation und der Fatah festgesetzt hat, sollte ein Anschlag im nördlichen Westjordanland verübt werden. Der Befehl dazu geht auf die Führung der Hamas im Ausland und ihren militärischen Arm in Gaza, die Izz al-Din al-Kassam-Brigaden, zurück.
      „Die PA ist sich sicher, dass die Hamas nicht zu einem Abkommen in Kairo bereit ist“, so Abdul-Rahim. „Wir werden sie ihre geheimen Pläne nicht ausführen lassen.“ (Yedioth Ahronot, 29.06.09)


  • Newsletter der israelischen Botschaft - Israelische Marine stoppt Frachter vor der Küste Gazas


  • (Message over 64k, truncated.)
    "NAHOSTKONFLIKT - WOCHENZUSAMMENFASSUNG" - Informationen über die Möglichkeiten uns zu unterstützen, erfahren Sie unter http://honestlyconcerned.info/spenden

    

     

    NAHOSTKONFLIKT - WOCHENZUSAMMENFASSUNG

    EINE ZUSAMMENSTELLUNG DER THEMEN
    DIE UNS IN DER LETZTEN WOCHE
    BEWEGT HABEN...



    INHALTSANGABE
    1. TEIL 1 - Zum Ärgern (und/oder Reagieren) - Israel in den Medien...
    2. TEIL 2 - Die Woche im Überblick - Artikel der Presse zu den wichtigsten Entwicklungen...
    3. TEIL 3 - Leserbrief(aufrufe)...
    4. TEIL 4 - Veranstaltungshinweise...


    EIN WICHTIGER AUFRUF AN ALLE LESER... Kostenlos heißt nicht "Kosten-frei"... 
                     
    Honestly Concerned e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Wir werden weder staatlich, parteilich, oder sonst durch eine bestimmte Organisation, religiöse Gemeinschaft oder andere Quelle finanziell unterstützt. Wir sind allein auf die Hilfe unserer Leser, Freunde und Förderer angewiesen. Leider werden unsere Kosten hierbei all zu oft unterschätzt. Jede Aussendung ist mit viel persönlichem Engagement, aber auch Ausgaben verbunden. Bitte helfen Sie uns diese abzudecken. Ermöglichen Sie uns durch Ihre regelmäßigen monatlichen Spenden unsere Arbeit fortzusetzen und weiter auszubauen. Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen!
    Gerne können wir Ihnen bei Mitteilung von Namen und Anschrift Spendenbelege zukommen lassen!!
    !
    Spendenkonto:
     Kontoinhaber: Honestly Concerned e.V.; Bank: Postbank; A/C No.: 520725100; Branch-Sort-Code / Bankleitzahl: 10010010; IBAN: DE63100100100520725100; BIC: PBNKDEFF

    Weitere Infos auch unter: http://honestlyconcerned.info/spenden.html

    Noch einige Hinweise zu unserem Pressespiegel...

    1.      Unsere Mails lassen sich am besten im "Traditionellen" Format lesen. Um auf dieses Format umzustellen, einfach hier klicken "Switch format to Traditional" und abschicken...

    2.      Bei dem wöchentlichen Pressespiegel legen wir viel Wert darauf einen möglichst vollständigen Überblick über die Geschehnisse der vergangenen Woche zu liefern. Wem dies zu viel ist, empfehlen wir sich auf unsere Sonderausgaben, oder auf unseren Iran-Research zu begrenzen…

    3.      Der nachfolgende Wochenspiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über alles Rund um das Thema "Nahostkonflikt" zu bekommen. Die hier veröffentlichten Artikel und Links repräsentieren nicht unbedingt die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly Concerned Mailingliste.

    JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!  


    TEIL 1 – ZUM ÄRGERN (und/oder Reagieren) - Israel in den Medien...
     

    1. IN DEUTSCHSPRACHIGEN MEDIEN...


      1. Ich dachte immer Verleger wäre stolz DEUTSCHER zu sein, und NICHT Israeli!!!!!! 
        S
        ZON - Israels Irrweg: Jüdischer Professor prangert Politik seines Landes an
        LINDAU - Für Professor Rolf Verleger ist es ein Novum gewesen, zu einem Vortrag außer den Gästen im Saal auch noch "Freiluftzuhörer" zu begrüßen. Für die Veranstalter der Friedensräume belegte das brisante Thema einmal mehr, dass dort die räumlichen und akustischen Möglichkeiten in bestimmten Fällen an ihre Grenzen stoßen.
        Wenn - wie in den vergangenen Wochen geschehen - ein amerikanischer Präsident erstmals neue Töne gegenüber Israel anschlägt und dessen Ministerpräsident Netanjahu daraufhin öffentlich der Gründung eines Palästinenserstaates zustimmt, dann sind alle Voraussetzungen für den Erfolg eines Vortrags gegeben, der Israels bisherige Politik als "Irrweg" brandmarkt.
        Werden die entsprechenden Argumente von einem überzeugten Juden vorgetragen, sind Resonanz und Wirkung umso größer. Wenn dieser dann auch noch das fehlende Verständnis deutscher Politik für das Unrecht beklagt, das in "seinem" Land gegenüber der palästinensischen Bevölkerung verübt wird, dann ist das gleichzeitig eine Ermutigung für all diejenigen, die sich immer wieder dem Verdacht des Antisemitismus ausgesetzt sehen, sobald sie sich gegenüber Israels Politik kritisch äußern.
        Rolf Verleger ist 1951 im benachbarten Ravensburg geboren und lebt in Lübeck. Seine Biographie trägt viele der unglücklichen Merkmale jüdischer Biographien: von seinen Großeltern hat niemand das Dritte Reich überlebt und von der ersten Ehe seines Vaters blieb nur er übrig - seine Frau und die drei Kinder wurden von den Nazis ermordet. Rolf entstammt also der zweiten Ehe, und seine beiden Geschwister sind das, was man unter orthodoxen Juden versteht.
        Aus diesem persönlichen Rückblick entwickelte Rolf Verleger einen kurzen Überblick über die Bedeutung der Thora und die Logik des Talmud; danach fasste er noch einmal die Hintergründe zusammen, die zur Entstehung des von Theodor Herzl angestoßenen und im Jahre 1948 gegründeten "Judenstaates" führten. Viele Zuhörer werden dabei vergessen haben, dass seinerzeit neben Palästina auch Argentinien und Uruguay als Staatsterritorien im Gespräch waren.
        Was dann in dem "Stück Land" passierte, " das den palästinensischen Arabern Heimat war und den Juden als einzig mögliche Heimat erschien", schildert der Professor aus Lübeck nüchtern und mit realistischem Blick. Er benennt die bis heute andauernden Folgen, die der UN-Teilungsplan und der Rückzug der Briten nach dem Auslaufen ihres Mandats in diesem Gebiet ausgelöst haben.
        Siehe auch:
        islamische portal
         - 
        Rolf Verleger: Es besteht Unverständnis über meine Beurteilung der Politik Israels

         
      2. PR-INSIDE - Israels Marine kidnappt irische Nobelpreisträgerin und andere Menschenrechtsaktivisten   - Israels Marine kidnappt irische Nobelpreisträgerin und andere Menschenrechtsaktivisten  - Piratenakt vor Gazas Küste 
        Die deutsche Initiative Ein Schiff nach Gaza verurteilt das Einschreiten der israelischen Marine gegen die Spirit of Humanity auf das Schärfste. Das Aufbringen der Schiffes 23 Meilen vor der Küste von Gaza macht deutlich, dass sich Israel weiter als Besatzungsmacht versteht, ohne jedoch ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen, die Bevölkerung von Gaza zu versorgen, nachzukommen. „
        Wir sind empört, dass Menschrechtsaktivistinnen und -aktivisten bewusst in Gefahr gebracht wurden und daran gehindert werden, den notleidenden Menschen in Gaza Hilfsgüter zu bringen und fordern ein sofortiges Ende der Blockade des Gazastreifens so Matthias Jochheim, IPPNW-Vorstand.
         
        Das Bündnis fordert die israelische Regierung auf, die Passagiere der Spirit of Humanity sofort freizulassen und ihnen eine sichere Weiterfahrt zu gewährleisten. Die israelische Armee muss die Hilfsgüter und das Boot unverzüglich freigeben. Statt die Versorgung der Menschen in Gaza zu verbessern, verschärft die israelische Besatzungsmacht die Blockade. Nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes durften im Juni gegenüber April nur noch halb so viel Kochgas und nur ein Drittel der lebenswichtigen Güter und der Treibstoffmenge in den Gazastreifen, erklärt Wiltrud Rösch-Metzler von pax christi.   21 Menschenrechtsaktivisten, darunter die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire und die ehemalige US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney, sind vom Schiff weg nach Israel gebracht worden. Das Schiff Spirit of Humanity war am frühen Morgen des 29. Juni 2009 nach ordnungsgemer Zollabfertigung durch die zyprischen Behörden in Richtung Gaza gefahren.
         
        Der deutschen Initiative Free Gaza gehören folgende Organisationen an: IPPNW Deutschland, Deutsche Sektion pax christi, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Palästinensische Gemeinde Deutschland sowie Deutsch-Palästinensische Medizinische Gesellschaft. Das Bündnis plant so bald wie möglich ein weiteres Schiff nach Gaza mit medizinischen Hilfsgütern zu schicken, um gegen die anhaltende Blockade des Gazastreifens zu protestieren. 


        1. Die israelische Marine hat am Dienstag, 23 Seemeilen von der palästinensischen Küste entfernt, 21 Menschenrechtsaktivisten von »Free Gaza« aus elf Ländern von ihrem Boot gekidnappt und nach Israel verschleppt (jW berichtete). Das Boot, die »Spirit of Humanity« war am Montag von Larnaka (Zypern) aufgebrochen, um Hilfsgüter nach Gaza bringen. An Bord waren auch die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire und die frühere US-Kongreßabgeordnete Cynthia McKinney. Letztere bezeichnete das Vorgehen der israelischen Marine als »unverschämte Verletzung des Völkerrechts«. Das Boot habe sich nicht in israelischen Hoheitsgewässern befunden, an Bord seien ausschließlich Menschenrechtsaktivisten gewesen, sagte McKinney. »Gerade erst hat Präsident Obama Israel aufgefordert, Hilfsgüter und Material für den Wiederaufbau nach Gaza zu bringen«, genau das habe man versucht. 
          Tausende Einwohner des blockierten Gazastreifens haben auch sechs Monate nach dem vernichtenden Krieg der israelischen Armee noch kein ordentliches Dach über dem Kopf: Ende 2008/Anfang 2009 wurden etwa 4000 Häuser und Wohnungen beschädigt oder zerstört. In einem aktuellen Bericht kritisiert das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mit seltener Offenheit die Situation der Palästinenser, die in dem verarmten Küstenstreifen »nicht in der Lage sind, ihr Leben wieder aufzubauen«. Die Menschen gerieten in »immer tiefere Verzweiflung«. Die Blockade Israels und Ägyptens hätten die Wirtschaft im Gazastreifen zum Erliegen gebracht, so der Bericht. »Besonders die Ärmsten der Einwohner haben ihre (physischen und psychischen, jW) Ressourcen aufgebraucht, viele müssen ihr Hab und Gut verkaufen, um Nahrungsmittel erwerben zu können«, sagte Antoine Grand, der die IKRK-Delegation in Gaza leitete. Am schlimmsten seien die Kinder betroffen, die mehr als die Hälfte der Einwohner von Gaza stellten und durch das Erlebte zutiefst traumatisiert seien.

      3. TAGESANZEIGER - Eine wahre Geschichte von der Liebe in Gaza - Ein palästinensischer Zeichentrickfilm erzählt den Kampf einer jungen Frau gegen Krebs, Ignoranz und Gleichgültigkeit.    
        Mit dem Rücken zur Kamera knöpft die Frau aus Gaza vor einer israelischen Soldatin voller Scham ihr Kleid auf und entblösst sich - mit amputierten Brüsten, entfernt im vergeblichen Kampf gegen den Krebs. In dieser Schlüsselszene des palästinensischen Zeichentrickfilms «Fatenah» wird die Titelheldin bei der Sicherheitskontrolle abgewiesen und darf nicht zur Behandlung nach Israel einreisen.
        Die Kämpfe einer jungen Frau: «Fatenah». 
        Die Kämpfe einer jungen Frau: «Fatenah». - Bild: Keystone

        Der 30-Minuten-Film, der am Mittwoch in Ramallah im Westjordanland anlief, beruht auf der wahren Geschichte einer jungen Frau, die nicht nur gegen den Brustkrebs, sondern auch gegen unkundige palästinensische Ärzte und gleichgültige israelische Soldaten zu kämpfen hatte. Sie starb 2004. Ihr Fall wurde von der israelischen Sektion der Ärzte für Menschenrechte dokumentiert.
        Kleines Budget und grosse Hindernisse
        Die Filmemacher machten daraus eine Geschichte aus dem Nahen Osten, deren Protagonisten die Grenzen zwischen Arabern und Israelis überschreiten. Ein israelischer Menschenrechtsaktivist wird Fatenah zum guten Freund; ihre Liebe zu einem Mann aus Gaza bildet den roten Faden. Es ist der erste kommerzielle Zeichentrickfilm aus den palästinensischen Gebieten, mit einem Budget von ganzen 60'000 Dollar, die die Weltgesundheitsorganisation gegeben hat. Die Produzenten wollen ihn auf Filmfestivals im Ausland vorstellen.
        Palästinensische Filmemacher haben es nicht leicht: kaum Geld, nur wenige erfahrene Profis und keine Möglichkeit, zwischen Gazastreifen und Westjordanland hin und her oder gar nach Israel hinein zu kommen.


      4. WADINET - Bliebe er doch bei öden Krimis!
        Henning Mankell, bekannt für seine schnarchlangweiligen Krimis mit dem bedenkentragenden Kommissar Wallander, der ständig leidet, weil sein schöner Sozialstaat Schweden angeblich vor die Hunde geht, muss sich jetzt auch noch in die lange Reihe drittklassiger Schriftsteller begeben, die Israel ganz schlimm finden und ihm den Untergang wünschen. Also der Mann hat eine Reise getan und dann folgendes von sich gegeben:
        Was ich während dieser Reise sah, war völlig eindeutig: der Staat Israel ist in seiner gegenwärtigen Form ohne Zukunft. Jene, die eine Zwei-Staaten-Lösung vertreten, denken ausserdem falsch.
        1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war. Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. Und man fährt fortlaufend fort, diesen Landbesitz zu vergrössern, etwa durch den Krieg 1967 und heute durch die ständige Zunahme an Siedlungen. Hin und wieder wird eine Siedlung abgerissen, um den Schein aufrechtzuerhalten. Aber bald taucht sie woanders wieder auf. Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird. 
        Israel wird es genauso ergehen wie Südafrika unter der Apartheidzeit. Die frage ist nur, ob die Israelis Vernunft annehmen werden und freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird.Ebenso wichtig ist selbstverständlich, dass die USA es sich bald nicht mehr leisten können, diese abscheuliche Kriegsmaschine zu bezahlen, die Steine werfende Jugendliche von einem normalen Leben in Freiheit fernhält.
        Wenn Veränderungen kommen, wird es von dem einzelnen Israeli abhängen, ob er oder sie bereit ist, auf seine Privilegien zu verzichten und in einem palästinensischen Staat zu leben. Ich stiess auf meiner Reise auf keinen Antisemitismus. Hingegen auf einen normalen Hass auf die Besatzer. Es ist wichtig, diese Dinge auseinanderzuhalten.
        Den letzten Abend sollten wir in Jerusalem beenden, wo wir angefangen hatten. Aber das Theater war wieder vom Militär geschlossen worden. Es musste woanders vonstattengehen.
        Der Staat Israel hat nur eine Niederlage zu erwarten, wie alle Besatzungsmächte.
        Die Israelis vernichten Leben. Aber sie können nicht die Träume zerstören. Der Untergang dieses verächtlichen Apartheidsystems ist das einzig denkbare Resultat, da es notwendig ist.
        Die Frage lautet also nicht ob, sondern wann es geschieht. Und natürlich auch, auf welche Weise.
        Das ist alles so grottig, wie seine Krimis und ebenso banal und dumm. Kurz der Mann ist nur ein weiterer schrifstellernder Antisemit, ders eine Chance wittert mit derartigen Äußerungen noch ein bißchen zu punkten. 



    2. IN ENGLISCHSPRACHIGEN MEDIEN...


      1. HONESTREPORTING - "Israel as Brutal as Iran" - Huffington Post falsely equates Israel with Neda's murderers.
        Writing on the Huffington Post, Max Blumenthal, in a posting disingenuously titled "Neda in Palestine, Sentenced to Die Alone ", refers to the cold-blooded murder of the Iranian woman Neda Agha-Soltan by Iranian security forces:
        When the mainstream American press chose to broadcast the graphic video -- as moving as the footage is, it is difficult to watch -- it made a commendable decision that nonetheless highlighted its hypocritical attitude towards Palestinians who resist Israeli occupation on a daily basis, and who often meet the same fate as Neda.
        Every week, in the Palestinian cities of Bi'lin and Ni'ilin local residents demonstrate beside international and Israeli solidarity activists for their basic human rights. ...When the demonstrators mobilize non-violently to stop the wall's construction -- to demand that the rule of law be honored -- the Israeli army has responded with massive force, killing, maiming, and brutalizing them on a consistent basis.
        Any comparison between the actions of Iran and Israel is not only spurious but downright despicable and seeks to reduce the Israeli-Palestinian conflict to simplistic black and white arguments. The Iranian regime has deliberately murdered and brutalized its own people, revealing its true nature. The situations in Bi'lin and Ni'ilin are quite different as described to YNet News by an IDF commander at the scene:
        "Most of the activity is carried out by anarchists and Left-wing activists. The protest begins like every protest. At the start there are speeches, then the pushing begins, slowly, slowly. Left-wing activists who are the front then pass to the sides and Palestinian youths aged 16-23 go to the back and throw rocks. Left-wing activists are the one who incite the atmosphere and Palestinians are the ones who throw the rocks."
        Unfortunately, a number of Palestinians and foreign activists have been unintentionally killed or injured during confrontations with the IDF, which prioritizes using non-lethal measures such as rubber bullets and tear gas. This is in stark contrast to the deliberate shooting of Neda Agha-Soltan by an anti-democratic and extremist Iranian regime.



         
    3. ZUM THEMA "ISRAEL UND DER NAHOSTKONFLIKT IN DEN MEDIEN" ALLGEMEIN...


      1. NEUES DEUTSCHLAND - Israel-Kritik ist für Zentralrat der Juden kein Sakrileg - Stephan J. Kramer über Rolf Verlegers Abberufung, die Grenzen der Israel-Kritik und Obamas Nahostinitiative
        ND: Herr Kramer, Sie monieren Herrn Verlegers – im »Neuen Deutschland« veröffentlichte – Darstellung der Gründe, die zu seiner Abberufung aus dem Direktorium des Zentralrats der Juden geführt haben. Warum?
        Kramer: Herr Verleger hat eine Mindermeinung artikuliert innerhalb des Zentralrates – zum Teil auch im Namen des Zentralrates. Er hat seine Position als Mitglied des Direktoriums dazu benutzt, öffentliche Resonanz herzustellen und segelte dabei wissentlich unter falscher Flagge. Aber der Zentralrat ist eine pluralistische, demokratische Organisation. So ist von Seiten des Zentralrates kein Druck auf seinen Landesverband ausgeübt worden, ihn abzuberufen, oder der Versuch unternommen worden, die freie Meinungsäußerung in den Gremien zu unterdrücken.
        Als Herr Verleger während des zweiten Libanonkriegs die uneingeschränkte Solidarität des Zentralrats mit der »Gewaltpolitik Israels« kritisiert hatte, haben Sie ihm ein »Nachplappern antiisraelischer und antisemitischer Klischees« vorgeworfen. Wie meinen Sie das?
        Herr Verleger will sich mit der Behauptung, seine Meinung würde im Zentralrat unterdrückt, selber zum Märtyrer machen. Er ist sich auch im Klaren darüber, dass er als Jude mit seiner Haltung in der Öffentlichkeit eine große Resonanz findet. Denn es kommt nicht häufig vor, dass Juden den Staat Israel kritisieren. Allerdings ist das auch nichts Außergewöhnliches: In Israel gibt es sehr viele Kritiker. Man kann die Regierungspolitik des Staates Israel – und das tue ich auch zuweilen selber – scharf kritisieren. Das ist absolut legitim und kein Sakrileg. Das gilt für Juden und Nichtjuden. Aber man sollte sich dabei nicht, wie Herr Verleger es getan hat, bestimmter Begriffe und Formulierungen bedienen, die aus dem antizionistischen und antiisraelischen Lager stammen. Damit verschafft er den Falschen eine Legitimation.
        Ein Beispiel?
        Herr Verleger hat die Politik Israels einseitig als gewalttätig und grausam verurteilt und es nicht vermocht, Verständnis dafür zu äußern, aus welcher Situation heraus sie entstanden ist: aus einer von terroristischen Anschlägen und Raketenangriffen geprägten Sicherheitslage. Das rechtfertigt manches nicht – auch Exzesse nicht. Aber es entbindet den Kritiker nicht von der Pflicht einer ausgewogenen Darstellung. Herr Verleger hat sich mit seiner zum Teil nachvollziehbaren Kritik jedoch disqualifiziert. Denn er hat einen historischen Vergleich mit dem Nationalsozialismus bemüht, indem er davon gesprochen hat, dass die Palästinenser in »Ghettos« leben müssten. Das überschreitet die Grenzen des Legitimen. So schlimm die Lebenssituation der Palästinenser in den Autonomiegebieten ist – und daran hat Israel sicher auch Schuld –, sie ist nicht mit der in den Ghettos der NS-Zeit vergleichbar.
        Nun haben Sie die Kairoer Rede von US-Präsident Obama scharf kritisiert, unter anderem weil er die jüdischen Siedlungen in Ostjerusalem und im Westjordanland für illegitim erklärt hat. Fürchten Sie nicht, sich mit dieser harten Haltung in die politische Isolation zu begeben?
        Ich betreibe keine Politik, um beliebt zu sein. Sondern ich trete im Einklang mit der Mehrheit der Mitglieder im Zentralrat für meine politischen Überzeugungen ein. Ich bin bereit, meine Position zur kritischen Diskussion zu stellen – aber nicht mit der Schere im Kopf. Ich bin durchaus einverstanden mit den Initiativen von Barack Obama. Aber es ist eine Sache, keine neuen Siedlungen zuzulassen, und eine andere, den Ausbau der bestehenden Siedlungen zu stoppen oder ihre Legitimität zu bestreiten. Auch wenn das gerade nicht opportun ist: Es ist mein Recht auf freie Meinungsäußerung zu sagen, dass ich einiges anders sehe als Barack Obama. Wenn er einen Vergleich zieht zwischen der Situation der Palästinenser und dem Befreiungskrieg der schwarzen Bevölkerung in den USA, dann ist das ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Und der zeigt nur, dass Obama offensichtlich noch nicht zu einer objektiven Einschätzung der Situation im Nahen Osten gekommen ist.

      2. Israelnetz - Ausstellung: Jerusalem in Karikaturen 
        JERUSALEM (inn) - Jerusalem ist ein "Paradies für Karikaturisten". Davon ist Eran Litvin überzeugt, Kurator einer Ausstellung von Karikaturen in der israelischen Hauptstadt, die am morgigen Donnerstag eröffnet. Gezeigt werden Werke der wichtigsten Karikaturisten Israels.
         
        Die Ausstellung "Jerusalem in Karikaturen" öffnet am 2. Juli in der Davidzitadelle der Jerusalemer Altstadt. Sie zeigt die Arbeiten von einigen der besten Karikaturisten in Israel, die maßgeblich von der israelischen Stadt und ihren Bewohnern inspiriert wurden. In Zusammenarbeit mit dem israelischen Cartoon-Museum in Holon zeigt sie Darstellungen wichtiger Ereignisse, Personen, Sportereignisse und den Alltag in Jerusalem. 
         
        Die Karikaturen stammen aus der Zeit von den 60er Jahren bis heute. Unter den 60 Künstlern sind die besten Karikaturisten Israels, darunter Michel Kichka, Shmulik Katz, Zev Englermeir, Yirmi Pinkus und Amos Biderman. Die meisten Zeichnungen wurden Tageszeitungen entnommen, doch es gibt auch Werke, die speziell für diese Ausstellung angefertigt wurden. Oft wurden den Bildern Schlagzeilen aus Zeitungen hinzugefügt, um den geschichtlichen Kontext zu verdeutlichen. 
         
        "Jerusalem ist ein überfüllter Ort auf Gottes Erde, der unter den alten Kämpfen und aktuellen Scharmützeln fast zerberstet, der vor Religion und Ideologien strotzt und mit kultureller und politischer Bedeutung aufgeladen ist", sagte Kurator Litvin gegenüber der "Jerusalem Post". "Die unterschiedlichen und oft gegensätzlichen Träume und Wünsche können hier nur recht schwer nebeneinander existieren." Auch das mache die Stadt zu einer perfekten Inspirationsquelle, zu einem "Paradies" für Karikaturisten, so Litvin. 
         
        Shosh Yaniv, die Direktorin des Museums in der Davidzitadelle, betont, dass die Politik nicht im Zentrum der Ausstellung stehe, dennoch werde auch sie behandelt. "Es ist Jerusalem; hier ist nicht unpolitisch. Du sagst 'Guten Morgen', und schon das ist politisch."
         

      3. TML - New at www.themedialine.org 
        "Settlers" -- It's been one of the most frequently-used words in reporting from the Middle East in recent months. Who are they? The Media Line offers a look on video and one in print:
         
        Written story:
         
        http://www.themedialine.org/news/news_detail.asp?NewsID=25625 
        Video version:
         
        http://media.themedialine.org/media/090622_settlers.wmv

      4. COP - Finland: A Place Where Israel Is Loved - Michael Freund (Jerusalem Post)
        A deep-seated love and admiration for Israel among large sectors of its public distinguishes Finland from much of the rest of contemporary Europe.
        On a recent trip to the country, which included a lecture tour in six towns and cities, I found a remarkable level of support for the Jewish state.
        There are churches where the Israeli flag is proudly displayed side-by-side with the Finnish national colors, and where entire Christian congregations recite Israel's national anthem "Hatikva" first in Hebrew and then in Finnish.
        Dozens of Finns approached me to recount how proud they were to have spent time volunteering in Israel at schools and in hospitals or on kibbutzim.  

      5. CASTOLLUXWarum wird Abbas von den Medien hartnäckig als moderat bezeichnet?
        Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat keine "moderate" Vergangenheit aufzuweisen. Sehen Sie sich nur an, wie er und seine Regierung Terroristen glorifizieren. Vor wenigen Wochen erst benannte er ein von seinem Büro finanziertes Computerzentrum nach der "Märtyrerin" Dalal Mughrabi*, die einen der mörderischsten Terroranschläge in der Geschichte Israels ausführte. In dem von ihr entführten Bus wurden 37 Zivilisten ermordet, 12 davon Kinder. (mehr Information im Kommuniqué von HonestReporting).
        Dennoch verpassen die Medien dem Holocaustleugner Mahmoud Abbas weiterhin hartnäckig das Prädikat "moderat" und stigmatisieren den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu als "Hardliner".
        Bitte auf die Abbildung oder hier klicken.

        *Die Süddeutsche bezeichnet den feigen Mordanschlag Mughrabis auf Zivilisten als Angriff auf israelische Soldaten und erweckt so wissentlich(!) den Eindruck, die Terroristin wäre lediglich in einem Kampf zweier bewaffneter Parteien umgekommen. Und das 2008, also 30 Jahre später, wo jeder Volontär die Wahrheit kennen müsste! Schäbiger als die SZ kann man wohl kaum "Journalismus" betreiben.

         

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    TEIL 2 - Die Woche im Überblick - Artikel der Presse zu den wichtigsten Entwicklungen... 
     

    1. ZUM THEMA "'HEISSE' VORFÄLLE"...


      1. Newsletter der israelischen Botschaft - Mörserrakete auf Israel abgefeuert


    Am heutigen Nachmittag ist aus dem Gazastreifen eine Mörserrakete abgeschossen worden. Sie schlug neben dem Sicherheitszaun ein, die den Hamas-kontrollierten Gaza-Streifen von Israel trennt. Es sind bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Meldungen über Verletzte oder Schäden bekannt geworden. (ynetnews.com, 29.6.09)
    Eine israelische Marineeinheit hat am frühen Dienstagnachmittag das Frachtschiff ‚Arion’ abgefangen, das illegal den Gaza-Streifen anlaufen wollte. Das Schiff, das unter griechischer Flagge führ, war am Montag von Zypern aus in See gestochen.
    Die israelische Marine hatte das Schiff am Montagabend auf See kontaktiert und klar übermittelt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken und der bestehenden Seeblockade nicht in die Küstengewässer des Gaza-Streifens einfahren dürfe. Das Schiff drang unter Missachtung aller Warnungen dennoch in das Küstengewässer Gazas ein. Infolgedessen enterte eine israelische Marineeinheit das Boot und leitete es unter ihrer Kontrolle ins israelische Ashdod.
    Während des Enterns des Schiffes kam es zu keinerlei Schusswechsel. Die Besatzung ist an die zuständigen Behörden überstellt worden.
    Die humanitären Güter, die an Bord gefunden wurden, werden nach Autorisierung in den Gaza-Streifen geliefert.
    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) möchten unterstreichen, dass jede Organisation und jedes Land, die humanitäre Hilfe nach Gaza schicken wollen, dies nach vorheriger Koordination legal über die bestehenden Übergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen tun kann.
    (Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 30.06.09)

  • Israelnetz - Bombe aus dem Jahr 1907 explodiert: Palästinenserin getötet 
    KALKILIJA (inn) - In der Stadt Kalkilija im Westjordanland ist am Sonntag eine fast 100 Jahre alte Bombe explodiert. Dabei wurde eine 35-jährige Palästinenserin getötet und ihre 60 Jahre alte Mutter schwer verletzt.
     
    Wie die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an" berichtet, putzten die beiden Frauen gerade ihr Wohnhaus, als die Bombe detonierte. Die Explosion war im ganzen Ort zu hören, Fragmente der Bombe wurden im Umkreis von bis zu einem Kilometer von dem Haus entfernt gefunden, heißt es.
    Eine Untersuchung ergab, dass die Bombe aus dem Jahr 1907 stammte und bei dem Wohnhaus der beiden Frauen vergraben war.


  • ZUM THEMA "TERROR, TERROROPFER, TERRORIMUSBEKÄMPFUNG UND IDF"...


    1. JP - Israel sends sub through Suez Canal
      Move seen as possible signal to Iran; Dolphin-class sub participates in naval maneuvers off Eilat coast.
       
      See also:
      Y
      NET - Israeli sub sails Suez, signaling reach to Iran
      HA'ARETZ - Israeli sub sails Suez sending message to Iran

    2. Israelnetz - Drei Jahre Geiselhaft in Gaza - Zum Schicksal des israelischen Soldaten Gilad Schalit
      In den frühen Morgenstunden des 25. Juni 2006 schlagen Granaten im nördlichen Negev ein. Gleichzeitig gerät der Grenzübergang Kerem Schalom am Südende des Gazastreifens unter Beschuss. Unter dem Feuerschutz machen sich sieben Terroristen auf den Weg, ausgerüstet mit Sprengsätzen, Panzerabwehrraketen und Handfeuerwaffen. Durch einen unterirdischen Geheimgang, der von der Grenzstadt Rafah bis zur israelischen Grenze gegraben worden war, führen sie die gewagte Operation durch, auf die sie sich wochenlang vorbereitet hatten.
      Monate später wird bekannt, dass Israels Geheimdienst am Tag zuvor gewarnt hatte: „Terroristische Elemente planen eine Qualitätsoperation in der Gegend des südlichen Gazastreifens zwischen Sufa und Kerem Schalom.“ Trotzdem waren die jungen israelischen Soldaten völlig überrumpelt. Pavel Slutzker und Chanan Barak wurden getötet, fünf weitere Soldaten verletzt. Kaum eine halbe Stunde nach Beginn der Aktion kehrten die siegreichen Palästinenser in den Gazastreifen zurück. Durch den Tunnel schleppten sie einen Gefangenen mit sich, den damals 19-jährigen Gilad Schalit.
      Außer der Hamas übernahmen noch zwei weitere palästinensische Organisationen die Verantwortung für den Anschlag: Die so genannten Volkswiderstandskomitees und die mysteriöse „Armee des Islam“, eine Splittergruppe, die möglicherweise Verbindungen zur Al-Qaida unterhält. Wer tatsächlich den israelischen Soldaten gefangen hält, ist bis heute unklar. Die Hamas scheint ihre Herrschaft konsolidiert zu haben und beansprucht eindeutig die Außenvertretung für sich.
      Zum ersten Jahrestag der Gefangennahme veröffentlichte die Hamas auf einer Internetseite eine Tonaufnahme des entführten Soldaten. Darin bat Schalit um Hilfe und deutete an, dass es ihm gesundheitlich nicht gut gehe. Sehr gut informierte Kreise innerhalb der palästinensischen Gesellschaft sind aber davon überzeugt, dass es nicht die Hamas ist, die Gilad Schalit festhält. „Den Entführern von Schalit geht es ums Geld und um ihre Stellung innerhalb der palästinensischen Gesellschaft“, weiß eine gut informierte Quelle, „der Hamas dagegen um das Ansehen bei der Bevölkerung und deshalb um die Freilassung von Gefangenen aus israelischen Gefängnissen.“ Wer tatsächlich das entscheidende Wort zu sagen hat, kann oder will diese Quelle nicht preisgeben.
      Mittlerweile hat sich das Schalit-Drama zu einem Nervenkrieg islamistischer Krieger gegen die israelische Demokratie entwickelt. Am 14. Dezember 2008 führte die Hamas im Gazastreifen einen als israelischen Soldaten verkleideten Palästinenser vor, der auf Hebräisch flehte: „Ich vermisse meine Mutter und meinen Vater!“ – wohl wissend, dass das Schauspiel durch die elektronischen Medien an die gewünschte Adresse übermittelt würde.
      Bislang hatten Entführungen von israelischen Soldaten durch Palästinenser aus den Autonomiegebieten immer ein relativ schnelles und meist tödliches Ende gefunden. Mit der Entführung von Gilad Schalit hat die sunnitische Hamas unter Beweis gestellt, dass sie ein gelehriger Schüler der schiitischen Hisbollah ist. Und der Austausch von zwei Soldatenleichen gegen fünf lebendige und 199 tote arabische Terroristen im Juli 2008 zwischen Israel und der Hisbollah hat bewiesen, der jüdische Staat ist bereit, hohe Preise für seine Leute zu bezahlen.
      Deshalb hat die Hamas die Preislatte für einen Austausch immer höher gelegt. Den Palästinensern hat sie versprochen, Massen von palästinensischen Gefangenen freizupressen. Zudem möchte die Hamas eine Öffnung der Grenzen des Gazastreifens erzwingen. Eine Freilassung Gilad Schalits ohne diese Gegenleistungen wäre eine vernichtende Niederlage, die sich die weltweit isolierten Machthaber in Gaza nicht leisten können.
      Deshalb sind sie bereit, selbst einen sehr hohen Preis zu bezahlen, beziehungsweise ihrer Bevölkerung abzuverlangen. Mehr als 2.000 Palästinenser aus Gaza sind seit der Entführung Schalits durch militärische Auseinandersetzungen mit Israel ums Leben gekommen. Weitere Tausende wurden verletzt. Mehr als 10.000 Häuser wurden nach israelischen Angaben zerstört, und der Gazastreifen ist abgeriegelt.
      Israels Premierminister Ehud Olmert hatte sich anfangs als Hardliner gegeben. Man werde nie mit der Hamas verhandeln, war vom Kabinettstisch in Jerusalem zu hören, weil „eine Kapitulation vor dem Terror den nächsten Terroranschlag herausfordert“. Doch die folgenden Monate ließen Olmert kleinlauter werden, bis er schließlich signalisierte, die Freilassung von Hunderten von Terroristen sei denkbar.
      Mitte März 2009, kurz vor dem Ende seiner Regierungszeit, erklärte Olmert: „Israel hat der anderen Seite großzügige Angebote gemacht, um Gilads Freilassung zu bewirken. Das hätte zur Freilassung von Hunderten von Terroristen geführt, darunter Mörder von israelischen Bürgern. Diese Angebote wurden abgelehnt. Weitere werden der Hamas nicht unterbreitet.“ Und Olmert-Nachfolger Benjamin Netanjahu hüllt sich im Blick auf die Schalit-Verhandlungen in Schweigen. 


      1. Wie vielleicht bekannt ist, wurde der -inzwischen 22jährige- israelische Soldat Gilad Schalit heute vor genau drei Jahren von der palästinensischen Terrororganisation Hamas entführt und befindet sich noch immer in deren Gefangenschaft ohne die Möglichkeit eines regelmäßigen Kontaktes zu seiner Familie oder von Treffen mit internationalen Hilfsorganisationen wie z. B. dem Roten Kreuz. Anlässlich dieses traurigen Jahrestages folgt eine Übersetzung von Auszügen aus der Charta der Hamas - der Terrororganisation, die Gilad Schalit gefangen hält.
        HC - Auszüge aus der Charta der Hamas
        Das Gründungsdokument der Hamas ist die Hamas-Satzung, die die Existenz des Staates Israel ablehnt und zur Zerstörung des jüdischen Staates aufruft. Darüber hinaus fordert sie dazu auf, Juden zu töten.
        Die Satzung erklärt, dass kein arabisches Land, kein palästinensischer Führer und keine Organisation mit Israel verhandeln können. Weiterhin besteht sie darauf, dass jede Friedensinitiative im Widerspruch zu den Prinzipien der Satzung steht und dass die einzige Lösung der Dschihad ist.
        Nehmen Sie die folgenden Aussagen zur Kenntnis. Solange diese Satzung als das führende Dokument für die Hamas und das palästinensische Volk bestehen bleibt, gibt es für den Frieden keine Chance.
        Hamas-Satzung 1988
        Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
        „Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschheit hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet, was recht ist, verbietet, was verwerflich ist und glaubt an Allah. Wenn die Leute der Schrift ebenfalls glauben würden, wäre es besser für sie....

      2. Marathon für Gilad Shalit und Menschenrechte  
        Im Rahmen des diesjährigen Berlin-Marathons wird am 20. September 2009 eine besondere Aktion stattfinden: 1183 Läufer sollen für die Freilassung Gilad Shalit und die Wahrung von Menschenrechten in aller Welt am größten Laufevent Deutschlands teilnehmen. Dafür wird noch nach Unterstützern gesucht. 
        Der in Berlin lebende Israeli Ron Segal hat die Initiative in Kooperation mit zahlreichen Projektpartnern gestartet. Die Zahl der Läufer soll daran erinnern, dass sich Gilad Shalit am Tag des Berlin-Marathons möglicherweise seit 1183 Tagen in Gefangenschaft befinden wird: Shalit war am 25. Juni 2006 von Hamas-Terroristen auf israelischem Territorium entführt und in den Gazastreifen verschleppt worden. Die israelische Regierung bemüht sich seitdem um die Befreiung des 22 Jahre alten Soldaten. 
        Interessenten können sich im Internet über die Aktion informieren: www.run4me.com 

      3. Israelnetz - Rom ernennt Gilad Schalit zum Ehrenbürger
        ROM (inn) - Die Stadt Rom hat den vor drei Jahren von Palästinensern verschleppten israelischen Soldaten Gilad Schalit am Mittwoch zu ihrem Ehrenbürger ernannt. Noam Schalit, der Vater des Entführten, nahm die Auszeichnung für seinen Sohn an. Italiens Außenminister Franco Frattini versprach dem Israeli bei einem Treffen, er werde die Angelegenheit beim nächsten G8-Gipfel ansprechen.
        Vom Geländer der Stadthalle prangte anlässlich der Zeremonie ein großes Foto des Entführten. Darauf war zu lesen: "Rom will seinen Bürger Gilad Schalit frei". Noam Schalit bedankte sich in einer Ansprache vor zahlreichen Versammelten für die Unterstützung und Solidarität. "Mein Sohn ist seit drei Jahren eine Geisel, ohne Rechte, und ohne Erlaubnis, Besuche empfangen zu dürfen. Auch die Palästinenser sind Geiseln des israelischen Embargos seit der Entführung meines Sohnes. Wir fordern Gilads Befreiung ebenso wie die Befreiung der Palästinenser", sagte Schalit laut der Tageszeitung "Jediot Aharonot".
        Der Israeli traf sich während seines Besuchs in Rom auch mit dem Vorsitzenden des Italienischen Roten Kreuzes, Francesco Rocca. Dieser versprach, er werde sich darum bemühen, dass Gilad Schalit Besuch empfangen darf.
        Italiens Schattenaußenminister Piero Fassino kündigte an, er werde das Thema bei seinem Besuch der Palästinenserführung im Westjordanland in der kommenden Woche ansprechen.
        Gilad Schalit, der auch die französische Staatsbürgerschaft hat, ist bereits Ehrenbürger von Paris und Miami.

      4. Kommentar Ulrich B.: Die Perversitaet der psychologischen Kriegsfuehrung der Hamas und Hisb'Allah auf den blankliegenden Nerven der Eltern der entfuehrten Soldaten ist wirklich ekelerregend.
        Israelnetz - Hamas: "Wir wissen nicht, ob Schalit noch lebt" 
        GAZA (inn) - Das Schicksal des vor drei Jahren von Palästinensern entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit ist weiter ungewiss. Ein Hamas-Führer kündigte am Montag an, seine Organisation werde einen Brief von Schalits Familie an den Gefangenen zustellen, "falls dieser den Gaza-Krieg überlebt hat". 
        Der frühere US-Präsident Jimmy Carter hatte den Brief von Schalits Eltern Mitte Juni dem Hamas-Premierminister Ismael Hanije übergeben. "Die Hamas hat den Brief erhalten und versprochen, ihn der betreffenden Person zu schicken. Wenn er am Leben ist, wird ihn der Brief erreichen, aber wenn er tot ist, wird er ihn nicht erreichen, denn wir wissen momentan nicht, ob er nach dem Gaza-Krieg noch am Leben ist", sagte Hamas-Führer Osama am-Masiny laut der palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an".
        Carter habe bei seinem Besuch im Gazastreifen um Informationen zu Schalit gebeten. Die Hamas habe dem früheren US-Präsidenten jedoch mitgeteilt, dass sie nicht wüsste, ob Schalit noch lebe, sagte Am-Masiny weiter.
        In den vergangenen Tagen waren in den Medien immer wieder Berichte aufgetaucht, nach denen es Fortschritte bei den Verhandlungen um eine Freilassung Schalits gebe. Sowohl die israelische Regierung als auch die Hamas hatten diese jedoch dementiert.
        Gilad Schalit war am 25. Juni 2006 von Palästinensern in den Gazastreifen entführt worden. Die einzigen Lebenszeichen bislang waren zwei Briefe von Gilad an seine Familie und eine am ersten Jahrestag der Entführung veröffentlichte Tonaufnahme. Die Hamas verweigerte bislang Mitarbeitern von Hilfsorganisationen den Besuch bei ihrem Gefangenen. 


    3. MEMRI BLOG - Report: Kuwaiti-Syrian-Kazakh Terror Cell Arrested in Lebanon 
       
       
      According to a report from Lebanon, last month the country's intelligence services arrested an Al-Qaeda-linked terror cell consisting of a Kuwaiti, a Syrian, and a Kazakh... 
      To View The Full Report,
      CLICK HERE. 


    4. Israelnetz - Italien weist "Achille Lauro"-Entführer nach Damaskus aus 
      PALERMO (inn) - Die italienische Regierung hat einen Palästinenser nach Syrien ausgewiesen, der an der Entführung des Kreuzfahrtschiffes "Achille Lauro" im Jahr 1985 beteiligt war. Jussef Magied al-Molqui war im April nach 23 Jahren Haft wegen guter Führung vorzeitig entlassen worden und befand sich seitdem in einem Zentrum für Einwanderer im sizilianischen Palermo.
       
      Al-Molqui, der Anführer der Geiselnehmer, wurde am Samstag von Palermo zuerst nach Rom geflogen und von dort weiter nach Damaskus in Syrien. Das berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an".
      Der Palästinenser gehörte der Terrorgruppe "Palästinensische Befreiungsfront" (PLF) an. Er war ursprünglich zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Im Jahr 1996 beging Al-Molqui einen Fluchtversuch. Zwölf Tage war er auf freiem Fuß, bis er von der Polizei in Spanien festgenommen wurde. Zur gleichen Zeit setzten die USA auf ihn ein Kopfgeld von zwei Millionen Dollar aus.
      Am vergangenen Montag starb zudem der ebenfalls an der Entführung beteiligte Palästinenser Chaled Hussein. Der 73-Jährige erlitt in einem Gefängnis bei Neapel einen Herzinfarkt.
      Hintergrund
      Die "Achille Lauro" war damals mit über 600 Passagieren von Ägypten nach Israel unterwegs. Vier Mitglieder der PLF - einer Untergruppe der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) von Jasser Arafat - stürmten das Schiff und nahmen die Passagiere als Geiseln. Die Terroristen erschossen den an einen Rollstuhl gefesselten US-Bürger Leon Klinghoffer und warfen ihn über Bord. Später stellte sich heraus, dass sie Klinghoffer für einen jüdischen Touristen gehalten hatten. Die Männer forderten die Freilassung von 51 in Israel inhaftierten Palästinensern. Sie drohten damit, das Schiff in die Luft zu sprengen.
      Die dreitägige Irrfahrt der "Achille Lauro" endete im ägyptischen Port Said. Die Entführer hatten aufgegeben, nachdem Ägypten ihnen die Ausreise nach Tunesien genehmigt hatte. US-Kampfflugzeuge fingen das Flugzeug mit den PLF-Mitgliedern jedoch ab und zwangen es zur Landung auf Sizilien.
       


    5. Newsletter der israelischen Botschaft - Ilan Mor: Warnung vor „schmutzigen Bomben“

  • Am Samstag den 27. Juni gab der Gesandte des Staates Israel der Sächsischen Zeitung in Dresden ein Interview zu den atomaren Ambitionen des Iran. Darauf Ilan Mor:
    „Mahmud Ahmadinedschad oder Mir Hussein Mussawi: Wer in Teheran regiert, macht für Israel keinen Unterschied, solange der Iran an seinem Atomprogramm festhält.“ Dennoch verfolge er die Proteste der iranischen Opposition gegen die Machthaber aufmerksam. Es sei „bewunderswert“, wie die Iraner ihre Rechte einfordern, sagte der Diplomat im Gespräch mit der SäZ. Er betonte im Gespräch jedoch auch, dass Drohungen im Nahen Osten keine Floskel seien. Seine Landsleute hätten nicht vergessen, dass der irakische Diktator Saddam Hussein Anfang 1991 insgesamt 42 Scud-Raketen auf Israel abfeuern ließ. Die Gefahren steckten nicht nur im Bau einer Atombombe, sondern auch in der Möglichkeit der Weitergabe nuklearen Materials an Terrorgruppen. Diese könnten „schmutzige Atombomben“ bauen.
    Enttäuscht äußerte sich der israelische Gesandte über die Reaktionen der Palästinenser auf die Grundsatzrede von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Dieser hatte erstmals von einem Palästinenserstaat gesprochen – allerdings unter einer Grundbedingung: Der künftige Staat dürfe keine eigene Armee besitzen. Daraufhin hatte Chefunterhändler Saeb Erekat erklärt, Netanjahu müsse 1000 Jahre warten, bis er einen Palästinenser finde, der einem solch schwachen Staat zustimmt.
    Wenn die Palästinenser glauben, 1000 Jahre warten zu können, sei das ihr Problem, sagt Mor. Israel sei ein stabiler, demokratischer und prosperierender Staat. „Wir haben Zeit. Es sind die Palästinenser, die keine Zeit mehr haben. Deshalb appellieren wir immer wieder an die Palästinenser, die Gespräche neu aufzunehmen.“
    Der vollständige Bericht zum Interview findet sich unter
    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=219326

  • Israelnetz - 20 Katjuscha-Raketen in libanesischen Dörfern entdeckt 
    BEIRUT (inn) - Die Friedenstruppe der Vereinten Nationen im Libanon, UNIFIL, hat 20 abschussbereite Katjuscha-Raketen in Dörfern des Südlibanon gefunden. Bislang hatte sich die UN-Truppe trotz Bitten Israels bei Razzien in libanesischen Dörfern zurückhalten.
     
    Um ein Wiedererstarken der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon zu verhindern, hat die UNIFIL die Zahl ihrer Operationen in diesem Gebiet erhöht. Die "United Nations Interim Force in Lebanon" agiert unter der Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates, die nach dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 verabschiedet wurde. 
     
    Kontrollen in Dörfern waren in der Vergangenheit der Grund für Streit zwischen der UNIFIL und Israel. Die Friedenstruppen hätten es in den vergangenen drei Jahren versäumt, ein Wiedererstarken der Hisbollah im Südlibanon zu verhindern, da sie Razzien in Dörfern ablehnten, so die Kritik der Israelis. Dabei horte die Hisbollah den Großteil ihres Waffenarsenals in Dörfern, unter anderem auch Katjuscha-Raketen, so israelische Vertreter. Bislang agierten die UNIFIL und die libanesische Armee lediglich auf offenem Gelände. 
     
    Die Soldaten wurden bei einer Operation im östlichen Gebiet des Südlibanon fündig: 20 Raketen des Typs Katjuscha, fertig zum Abschuss, berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post". 
     
    Die Hisbollah sammelte seit dem Libanonkrieg zehntausende von Katjuscha-Raketen an, so die Zeitung. Allerdings hat die Gruppe nach Expertenmeinung Schwierigkeiten, neue Mitglieder zu rekrutieren – wahrscheinlich wegen nicht eingehaltender Versprechen, etwa zerstörte Häuser wieder aufbauen zu wollen. Am Donnerstag berichteten libanesische Nachrichtenagenturen, dass die israelische Armee Panzer an die libanesische Grenze bei den Bergen Dov und Hermon entsandt habe. Die Armee bestätigte diese Berichte indes nicht.
     

  • MEMRI BLOG - Message on Jihadist Website: Kill as Many Americans as Possible 
     
     
    A message on an Islamist forum calls on the mujahideen of the ISI in Iraq and on "the heroes of [the jihad group] Ansar Al-Islam" to increase their activity against U.S. troops in the upcoming week, before they withdraw from the Iraqi cities... 
     
    To View The Full Report, CLICK HERE. 
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  • COP - Israel Upgrades Colombia's Kfir Fighters - Arie Egozi (Flightglobal)
    Israel Aerospace Industries has delivered the first upgraded Kfir fighter to the Colombian air force, part of a 2007 contract to modernize 12 of Colombia's Kfirs.



  • ZUM THEMA "FRIEDENSPROZESS / ISRAELISCHE AUSSENPOLITIK / DIPLOMATIE"...


    1. ALLGEMEIN...


      1. ULRICH W. SAHM  - Nahostresolution des Quartetts - Die Beziehungsgeschichte zwischen Israel und Palästina ist konfliktreich und von Gewalt geprägt. Ein dauerhafter Frieden ist ohne die Gründung eines palästinensischen Staates nicht möglich. Dafür sprechen sich UN, USA, EU und Russland wieder in einer gemeinsamen Erklärung aus.
        Eine umgehende Lösung des Nahostkonflikts brennt dem Quartett (UN, USA, EU und Russland) mehr in den Fingern als andere Konflikte in der Welt, angefangen mit Iran, von Kriegen und Völkermord in Afrika ganz zu schweigen. Der UN-Generalsekretär, Außenminister, Hochkommissare und Vermittler trafen sich im italienischen Trieste, um erneut die UNO-Resolutionen der letzten 40 Jahre, Visionen und Straßenkarten zu "bestätigen". In einer gemeinsamen Erklärung sprachen sie sich für die Errichtung eines palästinensischen Staates aus und forderten Friedensverhandlungen.

        Auf dem Treffen in Trieste werden Friedensverhandlungen gefordert. - (Foto: picture-alliance/ dpa)
        Die Erklärung erweist sich als politische Pflichtübung und nicht als neuer Aktionsplan für einen Frieden in Nahost. Die UNO-Resolution 242, unmittelbar nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 verabschiedet - nachdem Israel Territorien von Syrien und Ägypten erobert hatte, sowie die von Jordanien und Ägypten besetzten "palästinensischen" Gebiete - sieht einen israelischen Rückzug "aus Territorien" vor, nicht "allen Territorien". Damit verknüpft wurde ein Frieden mit allen "Staaten" dieser Region. Die 1964 gegründete palästinensische Nationalbewegung (PLO) wurde damals noch nicht wahrgenommen, zumal sie forderte, einen Staat anstelle von Israel zu gründen, nicht aber im Westjordanland und im Gazasteifen. Erst 1968 erhoben die Palästinenser unter Jassir Arafat Ansprüche auf die besetzten Gebiete und zusätzlich auf Israel.
        Kein Land für Frieden
        Das Quartett erwähnt auch die Friedenskonferenz von 1991 in Madrid "inklusive das Prinzip Land für Frieden". Dieses Prinzip klingt schön und einfach. Doch seit 1991 passierte immer wieder genau das Gegenteil. Israel zog sich aus den palästinensischen Städten zurück, in denen die dafür gegründete palästinensische Autonomiebehörde die Kontrolle übernahm. Das verhinderte nicht den bislang blutigsten Krieg, den Israels Zivilisten seit 1948 durchstehen mussten: die El Aksa Intifada. Im Jahr 2000 zog sich Israel aus dem Südlibanon zurück, was die Lunte für den "zweiten Libanonkrieg" vom Sommer 2006 legte. Im August 2005 räumte Israel den gesamten Gazastreifen mitsamt Siedlungen und Stützpunkten. Anstelle von Frieden erntete Israel für das geräumte Land über 8000 von der Hamas abgeschossene Raketen. "Land für Frieden" wird nur als Druckmittel gegen Israel verwendet, nicht aber als Forderung an die arabische Seite.

        Immer wieder kommt es zu Protesten und gewaltsamen Auseinandersetzungen.
  • Mon Jul 6, 2009 8:28 pm

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    <http://www.honestlyconcerned.info/> NAHOSTKONFLIKT - WOCHENZUSAMMENFASSUNG EINE ZUSAMMENSTELLUNG DER THEMEN DIE UNS IN DER LETZTEN WOCHE BEWEGT HABEN... _____...
    Honestly Concerned e.V.
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    Oct 13, 2009
    12:58 am

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    Oct 21, 2009
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    Oct 28, 2009
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    Nov 12, 2009
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