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Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über die Geschehnisse in Nahost zu bekommen.
Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!
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ULRICH W. SAHM - Nackte Aggression
Jerusalem - An der Grenze zwischen Israel und dem Libanon kam es nach der Beiruter Zeitung "Daily Star" zu einem "diplomatischen Zwischenfall" besonderer Art. Wie der libanesische Journalist Mohammed Zaatari berichtet, hätten bei dem geteilten israelisch-libanesischen Dorf Ragar "unanständige Gesten" vor libanesischen Zivilisten gemacht. Bis in alle Einzelheiten schildert Zatari, wie drei Soldaten aus ihrem Bunker herausgekommen seien, ihre Maschinengewehre auf den Boden gelegt und sich dann nackt ausgezogen hätten. Danach hätten sie vor empörten libanesischen Frauen und Kindern "unanständige Bewegungen aneinander" gemacht.
Mehrere junge Libanesen "beleidigten" daraufhin die Israelis, während ein Farmer behauptete, dass die Israelis "sich immer so verhalten", insbesondere Soldatinnen. Die "entfernen ihre Hemden und die Büstenhalter und spielen schamlos mit ihren Brüsten". Nach Angaben des Reporters habe deshalb die Hisbollah in der Gegend "die Aufmerksamkeit erhöht". Nach Angaben der kämpfenden Miliz im Südlibanon würden solche Akte der Soldaten dazu dienen "von militärischen Invasionen" abzulenken.
Der Schäfer Mustafa Ahmad fügte hinzu: "Oft sehe ich, wie die Soldaten Alkoholisches trinken und laut miteinander reden."
Weiter heißt es in dem Bericht, dass viele Libanesen zur Grenze kommen, um "aus Abscheu" israelische Soldaten mit Steinen zu bewerfen.
Der israelische Militärsprecher dementierte die Geschichte. Zudem dienen keine Soldatinnen in den Stützpunkte an der Grenze oder in Ragar. Der Militärsprecher sagte auf Anfrage weiter, dass der Reporter ein Anhänger der Hisbollah sei und immer wieder "aus der Luft gegriffene Geschichten" veröffentliche, um Hass auf Israel zu schüren.- DAILY STAR (LEBANON) - Naked aggression revealed on Lebanon-Israel border - By Mohammed Zaatari
Wednesday, June 15, 2005 - WAZZANI: The Lebanese-Israeli border almost witnessed a diplomatic incident Tuesday after Israeli soldiers took off their trousers and underwear in front of the Lebanese farmers in the area, and made vulgar gestures.
"You are nothing but pigs!" shouted one Lebanese woman, after three soldiers got out of their fortified outpost at the Ghajar point southeast of the Wazzani village, placed their machine guns on the ground and started taking off their clothes, their backs turned to the Lebanese side of the border.
The soldiers flashed their genitals and performed indecent acts on one another, sparking the anger of the farmers, who included women and youngsters.
Several Lebanese young men insulted the soldiers while a farmer said the Israelis were always acting that way, especially female draftees.
According to the farmer, the female draftees usually "take off their shirts and bras, tossing them aside, and play with one another's breasts shamelessly, which prompts Hizbullah fighters to double their vigilance."
Hizbullah fighters seem to fear that such acts could be a diversion used by the Israelis to cover an infiltration or military invasion.
Shepherd Mustafa Ahmad said: "I often see soldiers drinking alcoholic beverages and talking loudly," in addition to their indecent acts.
Many visitors flock daily to the northern border of Lebanon and they often throw stones at Israeli soldiers to express their resentment.
- ULRICH W. SAHM - Die älteste Dattelpalme der Welt - 14.06.2005
Jerusalem - Die New York Times hat ihr schon eine ganze Seite gewidmet. In Israel wurde das Weltwunder erst jetzt veröffentlicht. Es handelt sich um eine Dattelpalme, bislang nur dreißig Zentimeter hoch. Die Pflanze hat nur sieben Blätter hervorgebracht und wächst in einem getrennten Raum im Kibbuz Ketora in der Arava-Wüste im Süden Israels. Die Dattelpalme hat sogar einen Namen: "Metusalem".
Schlagzeilen macht das Bäumchen, weil es das Produkt eines "völlig verrückten Experiments" ist. Forscher der biblischen Fauna, Leiter der Abteilung für archäologische Botanik, erbaten ein paar Dattelkerne, die nahe einem Lagerraum auf der herodianischen Festung Massada am Toten Meer gefunden hatte. Auf dieser Felsenburg kämpften aufständische Juden gegen die Römer, bis die Burg eingenommen wurde. Die letzten Verteidiger beschlossen per Los, wer die anderen umbringen sollte, um am Ende Selbstmord zu begehen, denn ein Gang in römischen Sklavenhaft galt ihnen als größere Schande als der Tod. Die Lose mit den Namen auf Scherben und die Leichen haben israelische Ausgräber fast 2000 Jahre später gefunden. "Massada darf nie mehr fallen", war lange Zeit Teil des Heldenmythos des jungen Staates Israel.
Die Botaniker erhielten drei Datteln. Eine DNS-Probe in der Schweiz ergab, dass sie aus dem Jahr 63 nach Christi stammen. Es handelt sich um die längst ausgestorbene "judäische Palme". Alle in Israel heute wachsenden Dattelpalmen stammen aus Irak oder Kalifornien.
Die drei Dattelkerne wurden von Dr. Elaine Silway im Kibbutz Ketora erst in warmes Wasser getaucht und dann in eine Flüssigkeit, die das Wachstum von Wurzeln fördert. Schließlich wurden sie in einem separaten Raum in die Erde gedrückt, zusammen mit organischem Dünger aus Seetang. Silway, eine Expertin für Dattelpalmen, "vergaß" die Blumentöpfe. Die Chance, dass diese 2000 Jahre alten Datteln zu neuem Leben erwachen könnten, lag "weit unter Null", sagte die Forscherin der israelischen Zeitung "Jedijot Achronot".
"Eines Tages sah ich, wie eine Pflanze aus dem Topf hervorschaut. Ich bin fast vom Stuhl gefallen", erzählt die Forscherin, als sie den ersten Erfolg ihres Experiments sah. Es habe in der Welt immer wieder Versuche gegeben, alte Samen zum Sprießen zu bringen, zum Beispiel 1500 Jahre alte Samen von Lotuspflanzen. Doch meistens hätten sie, wenn überhaupt, nur ein paar Tage überlebt und seien dann Krankheiten zum Opfer gefallen, die es damals noch nicht gab.
Jetzt muss geduldig abgewartet werden, wie sich "Metusalem" entwickelt und ob es eine weibliche Dattelpalme ist. Denn so könnte eines Tages vielleicht der Geschmack einer judäischen Dattel erkundet werden, wie ihn die Zeitgenossen Jesu und des Königs Herodes oder des Kaisers Titus genossen haben. Die Forscher interessieren sich freilich viel mehr für mögliche Heilfähigkeiten der biblischen Dattelpalme. Ihre Blätter dienten angeblich zur Heilung von Krebs und anderer Krankheiten.
Honest Reporting Backspin - Anatomy of a successful letter to editorYesterday, when BBC's 'On This Day' distorted the all-important content of UN Resolution 242, HR subscriber Anat Tcherikover wrote the BBC editor, received a prompt response, and elicited a correction on the BBC website.Anat's letter (view it here, with BBC's response) is a fine example of how to approach editors by e-mail. Note these techniques:* Quick response -- within 24 hours of the article's posting on the news outlet's site
* Sober, factual tone -- no name-calling
* Inclusion of the URL of the article in question
* Inclusion of the URL of the evidence brought to critique the article
* Clear, succinct line of reasoning, with summary: "I hope you'll agree that taking the single sentence 'Withdrawal... conflict' out of context creates the false impression that demands were directed solely at Israel."
* Requesting a specific response: 'For fairness, a correction would be appreciated.'
* Respectful signoff, including one's title and address
* Keeping HR in the loop (via a 'cc' or forward), so we can share the problem/success with our broad readershipSee more on how to become an effective media patroller.Honest Reporting Backspin - Hezbollah in the 'wings'The UK is considering banning Hezbollah's political wing, worrying the organization enough to dispatch Rima Fakhry to London. But Fakhry's comments to The Guardian only raise more questions about the blurry distinction between Hezbollah's "military" and "political" wings.She said she could not see a time when Lebanon and Israel could coexist peacefully: "Do you imagine one day the wolf and the sheep will live in peace? This is only in Walt Disney [films] maybe."Mrs Fakhry said her group believes in the destruction of Israel and expulsion of tens of thousands of Jews: "This is a hope, a long-term strategy."Honest Reporting Backspin - Cancer juice!China View 'reports' the latest sinister plot by Israeli Joos, floated by a PA minister:And the libel reaches a broad western audience thanks, once again, to GoogleNews -- the China View article recently appeared as the second entry under a search for 'Palestinians':
..................Comments to GoogleNews: news-feedback@...Honest Reporting Backspin - AP discovers 'terror' - DAILY STAR (LEBANON) - Naked aggression revealed on Lebanon-Israel border - By Mohammed Zaatari
- INN 15.06.2005, 14:10 Uhr PA: "Israel vergiftet Computer, Schokolade und Spielzeug"
GAZA (inn) - Israel soll krebserregenden Saft auf den palästinensischen Markt gebracht haben und andere Waren mit krebserregenden Stoffen versehen haben. Dies haben erneut Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) behauptet.
Die gebrauchten Waren aus Israel wie Computer, Kinderspielzeug und Nahrung hätten die Israelis absichtlich mit Giften versehen, um der Gesundheit der Palästinenser zu schaden. Jussef Abu Safijeh, Vorsitzender der PA-Entwicklungsbehörde, sagte, die palästinensischen Sicherheitskräfte hätten vor kurzem mehrere Ladungen Säfte mit einem krebserregenden Stoff sichergestellt, die aus Israel an die Palästinenser verkauft wurden.
"Dieses Getränk wurde speziell für Palästinenser im Gazastreifen hergestellt", sagte
Abu Safijeh. Die ägyptischen Behörden hätten zudem im März zwei israelische Lastwagen am Grenzübergang Rafah durchsucht; darin hätten sie Kinderspielzeug mit krebserregenden und radioaktiven Stoffen gefunden.
Abu Safijeh kritisierte die PA, den Import derartiger Dinge nicht zu verhindern. Hinzu kämen "verdächtige" Gebrauchtwaren aus zweiter Hand wie Computer und andere Elektrogeräte aus Israel. Mehr als 200 Computer seien zuvor im israelischen Verteidigungsministerium im Einsatz gewesen.
Derartige Behauptungen seien während der Amtszeit von PLO-Chef Jasser Arafat üblich gewesen, sagte ein Vertreter von Premierminister Ariel Scharon. Sie erwachten derzeit zu neuem Leben. Mit solchen Anschuldigungen kehre die PA "zurück zu den alten Mustern der Lügen, die Jasser Arafat angewendet hat." Diese Gerüchte kämen den radikalen Palästinensergruppen zugute. Wenn die PA sich von den Radikalen mitziehen lasse und weiterhin nichts gegen derartige Gerüchte unternehme, sei sie nicht "auf dem Weg zu einem Staat, sondern zu einer neuen Intifada", so der israelische Vertreter.
Vor einem Monat hatten palästinensische Zeitungen geschrieben, Israel setze Schweine auf palästinensischen Feldern im Westjordanland aus, damit diese die Ernte ruinierten. Die PA beschuldigte Israel zudem, chemischen Abfall im Westjordanland abgeladen zu haben, um den Palästinensern gesundheitlichen Schaden zuzufügen.
Während der vergangenen Jahre hatte die PA wiederholt behauptet, Israel bringe absichtlich schlechtes Essen auf den palästinensischen Markt. Die palästinensischen Medien verbreiteten diese Meldungen. Im Jahr 2001 machte die PA Israel verantwortlich für vergiftete Schokolade und explosives Spielzeug, Schreibgeräte und Radios. Ärzte des Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt sagten, sie hätten mehrere Kinder behandelt, die durch Schokoriegel vergiftet worden seien. Andere Ärzte warfen Israel vor, schuld an Krebs, Herzkrankheiten, Lähmungen und Blindheit unter den Palästinensern zu sein.
- INN 15.06.2005, 13:49 Uhr Neues Gesetz: Gewerkschafts-Chef darf nicht in Knesset
JERUSALEM (inn) - Der Vorsitzende der israelischen Gewerkschaft Histadrut darf nicht mehr Mitglied des Parlaments sein. Das entschied die Knesset am Mittwoch.
Nach einer stürmischen Diskussion billigte das Parlament den Gesetzesvorschlag des rechtsgerichteten Likud-Blockes. Der gegenwärtige Histadrut-Vorsitzende, Amir Peretz, repräsentiert die linksgerichtete Arbeitspartei (Avoda) in der Knesset.
Vizepremierminister Schimon Peres (Avoda) kritisierte die Anregung: "Der Vorschlag, dass der Histadrut-Vorsitzende kein Knesset-Mitglied sein kann, ähnelt dem Vorschlag, dass der Finanzminister nicht Knesset-Mitglied sein kann. Was ist der Unterschied? Der Finanzminister vertritt das Kapital und der Histadrut-Vorsitzende die Arbeiter."
Darauf entgegnete der Oppositionsvorsitzende Josef "Tommy" Lapid (Schinui) laut einem Bericht des israelischen Rundfunks: "Noch nie habe ich so eine seltsame Äußerung gehört. Das ist, als würde man sagen, der Gesundheitsminister vertrete die Krankheiten."
Peretz ist neben Amtsinhaber Peres einer der Kandidaten für den Vorsitz der Avoda. Die interne Wahl ist für den 28. Juni angesetzt.
- INN 15.06.2005, 11:42 Uhr Unterirdisches warmes Wasser entdeckt
KIRIJAT SCHMONAH (inn) - Bei einer Bohrung in Nordostisrael ist warmes Wasser entdeckt worden - es befindet sich in mehr als 1.000 Metern Tiefe.
Das Wasser hat eine Temperatur von 46 bis 47 Grad. Als Trinkwasser ist es wegen des großen Sulfatgehalts ungeeignet. Doch es kann in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Zudem plant das Wasserkommissariat Wasserbecken für Touristen. Die Fundstelle befindet sich in der Nähe des Kibbutz Schamir, südlich von Kirijat Schmonah. Das berichtet der Informationsdienst "Walla".
"Uns ist nicht klar, wo die Quelle des Wassers liegt", sagte ein Sprecher des Wasserkommissariats. "Ein Teil davon ist offenbar in einem unterirdischen Strom aus der Gegend des Hermon gekommen. Möglicherweise hat ein Teil auch eine höher liegende Quelle."
- INN 15.06.2005, 11:37 Uhr 6.600 Millionäre in Israel - Zuwachs größer als weltweit
JERUSALEM (inn) - In Israel leben 6.600 Millionäre - dies geht aus der neuesten Studie zur weltweiten Wohlstandsverteilung der Investmentbank Merrill Lynch hervor.
Die Zahl derjenigen mit einem Besitz von mindestens einer Million US-Dollar ist seit dem Jahr 2003 um zehn Prozent gestiegen. Aus dem Weltwohlstandsbericht von Merrill Lynch geht zudem hervor: Israels Millionäre besaßen im Jahr 2004 zusammengerechnet etwa 24 Milliarden US-Dollar. Das waren 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
In Israel leben 70 Multi-Millionäre. Jeder für sich hat ein Vermögen von über 30 Millionen Dollar, 15 Prozent mehr als 2003.
Sechs dieser Multi-Millionäre gehören zu den 500 reichsten Menschen der Erde: Schari Arison, die 45-jährige Chefin der Bank Hapoalim, Juli Ofer (Öl, Immobilien, Reederei), der Industrielle und ehemalige Knesset-Abgeordnete Stef Wertheimer, die Diamanten-Händler Benjamin Steinmetz und Lev Leviev sowie Morris Kahn (Software und Telekommunikation).
Der Zuwachs an Millionären ist in Israel größer als im internationalen Durchschnitt: Weltweit stieg die Rate der Millionäre bloß um 7,3 Prozent auf 8,3 Millionen Personen. Die meisten reichen Menschen leben dem Bericht zufolge in Nordamerika. Dort stiegt die Rate der Millionäre um 10 Prozent auf 2,7 Millionen Personen mit einem Vermögen von mindestens einer Millionen Dollar.
In Europa leben 2,6 Millionen Millionäre. In Asien stieg die Rate doppelt so schnell wie in Europa, nämlich um 8 Prozent auf 2,3 Millionen.
- INN 15.06.2005, 11:12 Uhr Hamas will neue PLO gründen
GAZA (inn) - Die radikal-islamische Hamas will alle palästinensischen Gruppierungen zu einer neuen "Palästinensischen Befreiungsorganisation" (PLO) vereinigen. Dies sagte der ranghohe Führer der Terrorgruppe, Ismail Hania, bei einem Treffen der palästinensischen Gruppen in Gaza.
"Die Hamas bewegt sich von einer Position, in der sie die Bedürfnisse der Organisation und ihrer Unterstützer befriedigt, dahin, dass sie die Bedürfnisse aller Bewohner befriedigt", so Hania bei dem Treffen am Wochenende. Dabei ging es vor allem um die Ergebnisse der Kommunalwahlen und die Absichten der einzelnen Gruppierungen bei den bevorstehenden Parlamentswahlen. Das berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz" am Mittwoch.
Vertreter der Fatah-Bewegung von PLO-Chef Mahmud Abbas sagten einmal mehr, aufgrund ihrer extremistischen Standpunkte könne die Hamas die Palästinenser nicht bei Verhandlungen mit Israel repräsentieren. Auch eine Übernahme der Führung in der Autonomiebehörde von der Fatah sei nicht möglich.
Hania widersprach: die Hamas sei nicht nur daran interessiert, an den Parlamentswahlen teilzunehmen. Sie bemühe sich auch, eine "neue PLO" mit der Beteiligung aller Gruppierungen zu gründen - auch mit den islamischen Fraktionen. Diese Körperschaft sei die einzige Vertretung des palästinensischen Volkes innerhalb und außerhalb der Autonomiegebiete.
Nach den Erfolgen der Hamas bei den Kommunalwahlen rechnet die Terrorgruppe damit, auch bei den Parlamentswahlen eine Mehrheit zu erhalten. Diese waren ursprünglich für den 20. Juli angesetzt, doch Abbas hat sie auf unbestimmte Zeit verschoben. Einer aktuellen Umfrage zufolge würde die Fatah derzeit 44 Prozent der Wählerstimmen erhalten, die Hamas bekäme 33 Prozent.
Im Westjordanland und im Gazastreifen sind 44 Vorsitzende von Lokalbehörden Mitglieder der Hamas. Sie repräsentieren 400.000 Menschen. Zudem haben palästinensische Gerichte wegen Unregelmäßigkeiten die Ergebnisse in mehreren Wahllokalen für ungültig erklärt, in denen ebenfalls die Hamas gewonnen hatte. Dort muss die Wahl wiederholt werden.
- INN 15.06.2005, 10:48 Uhr Jeder zweite israelische Arbeitslose langzeitarbeitslos
JERUSALEM (inn) - Jeder zweite Arbeitslose in Israel sucht bereits seit mindestens einem Jahr nach Arbeit. Dies geht aus der aktuellen Studie des Zentralen Statistikbüros hervor.
137.500 Menschen, also 56 Prozent der arbeitslosen Israelis, haben in den vergangenen zwölf Monaten nicht gearbeitet. Etwa 100.000 Menschen, die 41 Prozent der Arbeitslosen ausmachen, suchen seit 27 Wochen nach einer Arbeitsstelle. 130.700 Arbeitslose wandten sich an die staatliche Arbeitsstellenvermittlung (INES).
Die Zahl derjenigen, die das ganze Jahr über keine Arbeit hatten, sank seit dem vergangenen Jahr um 3,5 Prozent beziehungsweise 18.900 Menschen.
Die saisonbereinigte Quote der Arbeitslosen in Israel erreichte 9,1 Prozent. Im selben Quartal des Vorjahres betrug die Quote noch 10,9 Prozent. Bis zum vierten Quartal von 2004 sank sie auf 9,8 Prozent.
- INN 15.06.2005, 10:28 Uhr Rivlin fordert Neuwahlen
JERUSALEM (inn) - Der Knesset-Vorsitzende Reuven Rivlin hat am Dienstagabend die Auflösung des israelischen Parlaments gefordert. Zuvor hatten die Abgeordneten drei Misstrauensanträgen der Opposition stattgegeben.
Die Grundlage der Politik von Premierminister Ariel Scharon sei unterminiert worden, sagte Rivlin. "Wir können so nicht weitermachen. Die Opposition ist die Koalition und die Koalition ist die Opposition, und die Regierung kann nichts durchbringen außer dem Trennungsplan."
Die drei Misstrauensanträge haben keine praktischen Folgen, da weniger als 61 Abgeordnete dafür gestimmt hatten. Diese Anzahl, also die absolute Mehrheit in der 120-köpfigen Knesset-Vollversammlung, wäre für einen Sturz der Regierung nötig. Allerdings werten Beobachter die Voten als moralischen Sieg für die Opposition. Dies meldet der israelische Rundfunk.
Der Oppositions-Vorsitzende Josef Lapid sagte gegenüber dem Armeesender, er hoffe, die Schwäche der Regierung werde dem Rückzugsplan nicht schaden: "Natürlich würden wir uns freuen, wenn die Wahlen vorgezogen würden, aber erst nach dem Rückzug. Ich befürchte, dass das gesamte System aufgelöst wird. Ich habe kein Interesse daran, dass diese Regierung fortdauert, aber ich habe ein großes Interesse daran, dass der Trennungsplan umgesetzt wird."
Ein Misstrauensantrag kam von Lapids radikal-säkularer Schinui-Partei. Diese warf der Regierung Untätigkeit angesichts der wachsenden Gewalt in der israelischen Gesellschaft vor. Für das Votum stimmten 36 Parlamentarier, 35 waren dagegen.
Auch die ultra-orthodoxe Schas-Partei stellte einen Misstrauensantrag zum Thema Gewalt - dabei ging es vor allem um junge Menschen. Ihn nahmen 37 Abgeordnete an, 4 lehnten ihn ab.
Für das dritte Misstrauensvotum hatten sich die National-Religiöse Partei, die Nationale Union und die Partei des Religiösen Zionismus zusammengeschlossen. Sie kritisierten die derzeitige Krise im israelischen Bildungssystem. Für den Antrag votierten 36 Parlamentarier, 34 sprachen sich dagegen aus.
- INN 14.06.2005, 14:06 Uhr Israelis vertrauen Armee und Justiz
JERUSALEM (inn) - Die Israelis haben besonders großes Vertrauen zur Armee und zum Obersten Gerichtshof. Das geht aus der diesjährigen Umfrage des israelischen Demokratie-Institutes hervor.
Vollstes oder ziemlich großes Vertrauen haben ungefähr 78 Prozent der Teilnehmer zum Militär. Dem Obersten Gericht vertrauen 72 Prozent; vor einem Jahr waren es noch 79 Prozent.
Die Zahl derjenigen, die sich auf die Knesset verlassen, ist von 46 auf 40 Prozent zurückgegangen. Auch die politischen Parteien genießen weniger Vertrauen als im Vorjahr: 22 statt 27 Prozent. Dem Premierminister vertrauen rund 48 Prozent der Befragten, 2004 waren es 45. Gegenüber der Regierung stieg der Anteil leicht von 41 auf 42 Prozent.
Das Vertrauen zu den Medien ist in den vergangenen sechs Jahren stabil geblieben: diesmal bekundeten es 50 Prozent der Teilnehmer. Dabei liegt der Anteil unter der arabischen Bevölkerung mit 67 Prozent deutlich höher als in der jüdischen Bevölkerung mit 47 Prozent. Säkulare Israelis (53 Prozent) vertrauen den Medien mehr als religiöse (32) und politisch linksgerichtete (58) mehr als rechtsgerichtete (38).
Unter den teilnehmenden Journalisten bringen 93 Prozent dem Gerichtshof Vertrauen entgegen. Auch die Medien halten sie mit 79 Prozent für glaubwürdiger als die Allgemeinbevölkerung. Der Armee trauen 69 Prozent der israelischen Journalisten, der Regierung 35 Prozent und den Parteien 14 Prozent.
Zudem wurde die Frage gestellt, welche Institution besonders gut die Demokratie erhalte. Dabei nannten 78 Prozent der Befragten den Obersten Gerichtshof - bei den Journalisten waren es sogar 95 Prozent. Die Medien empfinden 49 Prozent als demokratiefördernd, unter den Journalisten sind es 87 Prozent. Für die Knesset stimmten 38 Prozent der Teilnehmer, von den Journalisten nur 16 Prozent. Den Premierminister nannten 35 Prozent der Befragten und 2 Prozent der Journalisten.
- INN 14.06.2005, 11:40 Uhr Israeli zum Vizechef der UNO-Versammlung gewählt
NEW YORK (inn) - Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Dan Gillerman, wird neuer Vizepräsident der UNO-Generalversammlung. Er ist der zweite Israeli, der diese Position einnimmt.
Am Montag wurde Gillerman einstimmig zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Er war der Kandidat der westlichen Nationen - dieser Block enthält etwa 30 Staaten, darunter EU-Mitglieder, Kanada, Australien und die USA.
"Dies ist ein wichtiger und historischer Augenblick für den Staat Israel", sagte Gillerman nach seiner Wahl. Als Vizepräsident wird der Israeli Diskussionen leiten, wenn der Präsident nicht anwesend ist. Zudem gehört er zu dem Komitee, das die Tagesordnung der Generalversammlung beschließt.
In den vergangenen Monaten hatte sich das israelische Außenministerium bemüht, für Gillerman zu werben. Außenminister Silvan Schalom hatte sich in der vergangenen Woche mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan getroffen, um die Angelegenheit zu diskutieren. Dies berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".
Anfang der 50er Jahre war der Diplomat Abba Eban als erster Israeli Vizepräsident der Generalversammlung.
- INN 14.06.2005, 12:05 Uhr Hälfte der Palästinenser: Situation durch Abbas verbessert
RAMALLAH (inn) - Fast die Hälfte der Palästinenser meint, dass sich ihre Situation seit dem Amtsantritt von PLO-Chef Mahmud Abbas verbessert hat. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.
Dabei gaben 48 Prozent der Teilnehmer an, ihre Situation habe sich deutlich verbessert, seit Abbas die Führung in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) von Jasser Arafat übernahm.
Wenn jetzt Parlamentswahlen wären, würde Abbas' Fatah-Bewegung mit 44 Prozent der Wählerstimmen stärkste Fraktion. Die radikal-islamische Hamas, die in letzter Zeit an Popularität gewonnen hat, würden 33 Prozent der Befragten wählen. Das meldet der israelische Radiosender "Galei Zahal".
- INN 10.06.2005, 11:59 Uhr Fest der Erstlingsfrüchte und des Wortes Gottes
Am letzten Schultag vor den Schavuot-Ferien sammeln die Mütter im Garten oder in der Natur Blumen, um dann für ihre Töchter Blumenkränze zu flechten. Ganz in weiß gekleidet gehen die Kinder in den Kindergarten oder in die Schule. Sie sind mit Blumen geschmückt und tragen Körbe mit buntem Obst und Gemüse, das lecker aussieht. Es ist Zeit, Gott für die erste Ernte zu danken. Ganze Nachricht (online)
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Israel Today Ausgangssperre aus den PA-Gebieten - 12.06.2005
Israels Grenze zu den palästinensischen Autonomiegebieten wurde bis Ende des Schawuoth-Festes aus Sicherheitsgründen geschlossen. Für Palästinenser die jedoch humanitäre Hilfe benötigen ist die Grenze nach Israel offen.
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- INN 09.06.2005, 14:52 Uhr "Gebet erhört": Die "Söhne Mannheims" sangen in Tel Aviv
TEL AVIV (inn) - Eine der erfolgreichsten deutschen Musik-Gruppen, die "Söhne Mannheims" um Soul-Sänger Xavier Naidoo, hat in Tel Aviv ein Konzert gegeben. Die Band habe lange für einen Auftritt in Israel gebetet, sagte Naidoo, und er freute sich, dass dieses für ihn spezielle Konzert wahr wurde.
"Wir wollen zeigen, dass in Deutschland nun eine Generation lebt, der es sehr wohl wichtig ist, was in Israel passiert und wie es den Menschen hier geht", sagte Naidoo gegenüber dem ZDF. "Wir haben so lange dafür gebetet und haben es uns so sehr gewünscht, und irgendwann ist es dann wahr geworden".
Der Sänger aus Mannheim, der sich gemeinsam mit seinen 14 Musikern deutlich zum christlichen Glauben bekennt, sang seine Lieder auf Englisch, "damit die Botschaft auch ankommt".
Zu seinen Eindrücken von der Stadt Tel Aviv und vom Leben in Israel sagte er: "Hier wird keine Zeit verschwendet. Der Grund ist klar: jeden Tag kann es zu Ende sein für den Einzelnen. Man merkt, dass hier sehr intensiv gelebt wird."
Ein israelischer Besucher des Konzerts, das unweit des Mittelmeerstrandes stattfand, sagte: "Das hat ein bisschen was von den Backstreet Boys, aber der Sänger mit der Mütze ist richtig toll - wirklich ausgezeichnete Performance." Eine andere Zuhörerin freute sich: "Dass diese beiden Völker, die so lange so viel zwischen sich hatten, jetzt zusammen über Liebe, Frieden und Hoffnung singen können, das ist doch das Größte, was es geben kann."
Die "Söhne Mannheims" wurden im Jahr 2000 mit ihrem ersten Album "Zion" bekannt. Es wurde über eine Millionen mal verkauft. Auch der Name ihres zweiten Albums bezog sich auf die biblische Bezeichnung Jerusalems und hieß "Noiz" (Zion rückwärts gelesen). Ihre nächste Platte soll sich ebenfalls aus denselben Buchstaben zusammensetzen und "Iz On" heißen.
"Wir sind sehr mit unserem Glauben verbunden, und es ist uns eine große Ehre, im Heiligen Land aufzutreten", sagte Michael Herberger, einer der Gründer der Band. "Als gläubiger Christ, der sich fast täglich mit der Bibel beschäftigt, hat man eine ganz besondere Verbindung zu Israel."
Im Gegenzug wird es am 25. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle einen Israel-Aktionstag geben. Laut einem Bericht der Tageszeitung "Die Welt" wird es neben Musik-Bands Info-Stände und Talkrunden zu Israel geben. "Wir wollen, dass junge Menschen sich mehr für Israel interessieren, neue Beziehungen aufbauen oder ihre bestehenden Beziehungen vertiefen", sagte der Berliner Vorsitzende der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft, Jochen Feilcke.
- INN 09.06.2005, 14:53 Uhr Mombasa-Attentat: Terrorverdächtige freigesprochen
MOMBASA (inn) - Ein kenianischer Richter hat am Donnerstag aus Mangel an Beweisen vier Terrorverdächtige freigesprochen. Sie waren angeklagt, an dem Anschlag auf ein Hotel in Mombasa vor zweieinhalb Jahren beteiligt gewesen zu sein - unter den 15 Todesopfern waren auch drei Israelis.
Die vier Angeklagten waren des 15-fachen Mordes beschuldigt. Doch der Richter am Obersten Gerichtshof entschied, dass es keine Anhaltspunkte für eine Verbindung zu den Attentätern oder zur internationalen Terrorvereinigung "Islamische Brigaden" (Al-Qaida) gebe. Aufgrund dieser mangelhaften Beweislage sei es nicht möglich, die Angeklagten zu verurteilen. Das meldet der Informationsdienst "Walla".
Am 28. November 2002 war ein Fahrzeug in die Empfangshalle des "Paradise"-Hotels in Mombasa gerast. Dort explodierte es. Zwölf Kenianer und drei Israelis kamen ums Leben. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt. Fast zeitgleich wurde ein Flugzeug der israelischen Gesellschaft "Arkia" unmittelbar nach dem Start mit zwei Raketen angegriffen. Dabei kam jedoch niemand zu Schaden. Eine bis dahin unbekannte Gruppierung namens "Armee Palästinas" übernahm die Verantwortung für die Anschläge.
- INN 09.06.2005, 14:07 Uhr Oberste Richter weisen Klagen ab - Rückzug rechtmäßig
JERUSALEM (inn) - Der Oberste Gerichtshof in Israel hat am Donnerstag zwölf Klagen gegen den Rückzugsplan abgewiesen. Die Evakuierung der jüdischen Siedlungen im Gazastreifen verletzten die Menschenwürde nicht über Maßen, so die Richter.
Die Evakuierung betreffe zwar die menschliche Würde, "einschließlich des Rechts auf Eigentum und des Respekts gegenüber den Evakuierten", bestätigten die elf Richter unter dem Vorsitz von Richter Aharon Barak Teile der Anklagepunkte. Doch hielten sich diese Verletzungen in Grenzen, und der Rückzug diene schließlich Zielen der Politik und der Sicherheit.
Gegner des Rückzugsplanes hatten zwölf Petitionen eingereicht, weil sie der Meinung sind, dass die Evakuierung gegen das Grundrecht auf Menschenwürde verstoße.
- INN 09.06.2005, 13:54 Uhr Neue Synagoge in Yad Vashem eröffnet
JERUSALEM (inn) - In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ist eine neue Synagoge eröffnet worden. Sie ist ein Teil des Museums, das im März eingeweiht wurde. Nach Angaben einer Museumssprecherin sollen Angehörige von Holocaust-Opfern in der Synagoge das jüdische Totengebet "Kaddisch" sprechen können. Zudem soll sie als Denkmal für die zerstörten Synagogen in Europa dienen. In dem Gebäude werden über 30 religiöse Gegenstände aus der Nazi-Zeit zu sehen sein. Dies berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".
Allein am 9. November 1938, in der "Reichspogromnacht" wurden in Deutschland mehr als 1.000 jüdische Gotteshäuser zerstört. Damit begann eine noch schlimmere Phase in der Judenverfolgung. "Die neue Synagoge in Yad Vashem soll als Erinnerung an die zerstörten Orte der Anbetung dienen und als Zeuge für den unzerstörbaren Glauben, die reiche spirituelle Welt des europäischen Judentums und den außerordentlichen Willen des jüdischen Volkes, zu überleben, zu erinnern und wiederaufzubauen", sagte Avner Schalev, Kurator und Vorsitzender von Yad Vashem.
- INN 09.06.2005, 12:51 Uhr Straw lobt Trennungsplan und fordert palästinensische Reformen
JERUSALEM (inn) - Der britische Außenminister Jack Straw hat den Rückzugsplan der israelischen Regierung gelobt. Am Mittwochabend traf er sich in Jerusalem mit Premierminister Ariel Scharon.
"Wir salutieren vor Ihrem persönlichen Mut und dem Ihrer Regierung während der Suche nach einer politischen Lösung, die Frieden bringen soll", sagte Straw dem israelischen Regierungschef. "Ich bin erstaunt über die Entschlossenheit der israelischen Regierung, den Plan fortzuführen und zum festgesetzten Termin umzusetzen - Mitte August."
Der Rückzug sei "eine große Gelegenheit", Fortschritte im Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern zu machen. Allerdings bringe er auch Herausforderungen. Es sei nötig, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) die Bewaffneten in den Griff bekomme und Wirtschaftsreformen umsetze.
"Ich denke, dass beide Seiten die Größe der Chancen und die Größe der Schwierigkeiten begreifen", so der britische Außenminister. "Wenn der Plan Erfolg hat, werden die Leute begreifen, dass die Palästinenser fähig sind, ihre Angelegenheiten in ihrem Staat zu führen, dass sie für ihre Zukunft verantwortlich sind."
Scharon sagte nach Angaben seines Beraters, er wolle den Rückzugsplan auf jeden Fall umsetzen. Wenn allerdings die palästinensische Gewalt nicht ende, werde es keine Fortschritte im politischen Prozess geben. Dies berichtet die Tageszeitung "Jediot Aharonot".
"Hamas bleibt auf Terror-Liste"
Zuvor hatte sich Straw in Ramallah mit dem PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas und weiteren palästinensischen Politikern getroffen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Außenminister Nasser al-Kidwa warnte der Brite: "Wenn der Terror und das Morden weitergehen, wie wir es gestern gesehen haben, ausgeführt von der Hamas und anderen Organisationen, wird dies die Position der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Förderer des Friedens schwächen."
Die Hamas werde in Großbritannien nicht von der Liste der Terrorvereinigungen gestrichen, auch wenn sie an den PA-Wahlen teilnehme, fügte Straw hinzu: "Die Tatsache, dass eine Terror-Organisation bei Wahlen kandidiert, sagt nicht, dass sie aufhört, eine Terror-Organisation zu sein. Die Hamas wird auf der Liste bleiben, bis sie ein Ende der Gewalt verkündet und aufhört, der Vernichtung Israels verpflichtet zu sein."
- INN 09.06.2005, 12:50 Uhr Mofas und Jussef besprechen Rückzugskoordinierung
RAMALLAH / JERUSALEM (inn) - Verteidigungsminister Schaul Mofas und der palästinensische Innenminister Nasser Jussef haben am Mittwochabend die gemeinsame Koordinierung des Rückzuges aus dem Gazastreifen geplant. Eine palästinensische Spezial-Einheit soll gegen gewaltsame Ausschreitungen vorgehen.
Mofas und Jussef einigten sich auf die Zusammenarbeit in drei Punkten. Anfang nächster Woche soll ein Komitee aus Mitarbeitern des Inlandsgeheimdienstes Schin Beit und Vertretern der Militärverwaltung im Gazastreifen (DCO) mit palästinensischen Vertretern zusammentreten, um den Rückzug zu planen. Geleitet wird das Treffen von einem General der israelischen Armee.
Der zweite Punkt betraf die Koordinierung der Einsätze während des Rückzuges, der dritte Punkt sieht weitere Treffen zwischen Mofas und Jussef vor. Weitere Arbeitsgruppen zur Evakuierung sollen in den kommenden Wochen zusammenkommen.
Wie die "Jerusalem Post" berichtet, soll eine spezielle palästinensische Einheit gewaltsame Ausschreitungen und Plünderungen während der Evakuierung des Gazastreifens verhindern.
- INN 10.06.2005, 11:49 Uhr Dahlan: "Israels Politik führt zu dritter Intifada"
GAZA (inn) - Israels derzeitige Politik könne zum Ausbruch einer "dritten Intifada" führen. Das sagte der palästinensische Minister für Zivile Angelegenheiten, Mohammed Dahlan, am Donnerstag.
Er kritisierte vor allem den Ausbau von israelischen Siedlungen, die Isolierung Jerusalems vom palästinensischen Westjordanland und die Weigerung Israels, den Rückzug aus Gaza mit den Palästinensern zu koordinieren.
Dahlan, der mit der gemeinsamen Koordinierung des Rückzuges mit Israel betraut ist, beschwerte sich, dass Israel zu wenig Details über den Rückzugsplan an die Palästinenser gebe. "Wir haben die Israelis gefragt, ob sie einen erfolgreichen Rückzug unternehmen wollen, aber sie haben uns noch immer nicht geantwortet." Israel verpasse eine "historische Chance" mit Mahmud Abbas als Palästinenservertreter.
Israel gebe keine Informationen zu den Grenzübergängen am Rande des Gazastreifens und sage auch nichts zu einer möglichen Wiedereröffnung des Flughafens von Gaza. "Scharon will nicht mit den Palästinensern kooperieren, um dann behaupten zu können, die Palästinenser hätten den Rückzug verhindert", sagte Dahlan laut einem Bericht der Tageszeitung "Jerusalem Post".
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) lehne zudem eine Eisenbahnverbindung zwischen dem Westjordanland und dem Gazastreifen ab, so der Palästinenser. Sie bevorzuge die Wiedereröffnung einer sicheren Straßenverbindung zwischen den beiden Regionen.
"Die Palästinenser sind in einer sehr schwierigen Situation", fuhr Dahlan fort. "Israel hat unsere Sicherheitstruppen zerstört. Und die internationale Gemeinschaft gibt uns nichts als gute Ratschläge. Israels derzeitiges Verhalten ebnet den Weg für eine dritte Intifada."
Derweil sprach der Vorsitzende der PA, Mahmud Abbas mit radikalen Palästinensergruppen im Westjordanland. Er drängte die Extremisten am Donnerstag in seinem Büro in Gaza-Stadt, sich an das Waffenstillstandsabkommen zu halten und den Abschuss von Mörsergranaten auf israelische Ziele einzustellen.
"(Abbas) betonte, dass wir Israel keine Rechtfertigung für Gewalt liefern dürften, indem wir israelische Siedlungen angreifen", berichtete Samir Mascharawi, ein Führer der Fatah-Partei. Hamas-Sprecher Sami Abu Suhari erklärte, seine Bewegung bleibe dem Waffenstillstandsabkommen treu, betonte jedoch zugleich, sie habe das Recht, "auf israelische Aggression entsprechend zu antworten."
Auch der Anführer des Islamischen Dschihad in Gaza, Scheich Nafes Assam, erklärte, seine Gruppe verpflichte sich weiterhin dem Waffenstillstand. Er forderte die palästinensischen Gruppen jedoch dazu auf, ihre Position "abzuwägen gemäß der Verletzung der Waffenruhe durch die Israelis." "Die Hudna (Waffenruhe) ist gegenseitig" sagte Chaled al-Batsch, ein anderer Führer des Islamischen Dschihad. "Wenn Israel sie einhält, werden wir es auch tun."
- INN 10.06.2005, 11:49 Uhr Anschlag verhindert
TULKARM (inn) - Israelische Soldaten haben einen Angriff auf eine jüdische Ortschaft in Samaria verhindert. Sie hatten drei Palästinenser entdeckt, die sich auf die Siedlung Avnei Hefetz nahe Tulkarm zubewegten.
Als die Soldaten die Palästinenser zum Anhalten aufforderten, weigerten sich diese. Daraufhin gaben die Israelis Warnschüsse ab. Einer der Palästinenser wurde leicht verletzt. Sie nahmen ihn fest. Er hatte ein Gewehr bei sich. Seine Komplizen konnten entkommen. Dies berichtet die Tageszeitung "Ma´ariv" am Freitag.
- INN 10.06.2005, 11:11 Uhr Schusswechsel zwischen Palästinensern in Gaza
GAZA (inn) - In Gaza ist es in der Nacht zum Freitag zu Schusswechseln zwischen bewaffneten Palästinensern und palästinensischen Sicherheitskräften gekommen. Dabei wurde ein Palästinenser verwundet.
Einem Bericht der Tageszeitung "Jediot Aharonot" zufolge ereignete sich der Zwischenfall gegen Mitternacht. Fünf bewaffnete Palästinenser waren in einem Geschäftsfahrzeug zur Zentrale des Präventiven Sicherheitsdienstes gefahren. Sie gehören der Terrorgruppe "Volkswiderstandskomitee" an. Als sie kontrolliert und nach ihrem Vorhaben gefragt wurden, wollten sie ihre Waffen verstecken.
Die Sicherheitskräfte hinderten sie daran. Daraufhin kam es zu den Schusswechseln. Dutzende Palästinenser waren daran beteiligt.
- Israel Today Nach Ende gesamter Besatzung sollen Waffen eingesammelt werden - Sonntag, 12. Juni 2005
Der Außenminister der palästinensischen Autonomieregierung und Neffe Arafats, Nasser al-Kidwa, erklärte, dass sie die Palästinenser erst entwaffnen werden, wenn die Israelis ihre Besatzung aufgegeben haben. Mit der Besatzung meint er aber das gesamte Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer. Die Palästinenser haben sich jedoch als Voraussetzung für Israels Rückzug aus dem Gazastreifen verpflichtet, schon jetzt alle Waffen einzusammeln und den Terror gegen Israel zu stoppen. Israel Vizepremierminister Ehud Olmert verglich diesen Schritt mit der Legung einer Zeitbombe unter die Friedensverhandlungen zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde.
- Israel Today Komplizen des „Stage“-Anschlages freigelassen - Sonntag, 12. Juni 2005
Die palästinensische Autonomiebehörde entließ gestern zwei Palästinenser, die in den Selbstmordanschlag neben dem „Stage“-Club in Tel Aviv verwickelt waren und deshalb von den Sicherheitsorganen der PA festgenommen worden waren, aus der Haft. Dies wurde als ein Zeichen des guten Willens getätigt, um die Terrororganisation des Islamischen Dschihad, die bisher den „Hudna-Waffenstillstand“ verächtete, dazu zu bringen diesen doch anzuerkennen und sich diesem anzuschließen. Mahmud Abbas ordnete die Freilassung an, jedoch dürfen die beiden Jericho, wo sie seit Februar inhaftiert waren, nicht verlassen.
- Israel Today Fatah gab Mord an Unschuldigen zu - Sonntag, 12. Juni 2005
Neun Palästinenser, die vor dem Beginn der Operation „Schutzwall“ in Bethlehem im Jahr 2002 von der Fatah als angebliche Kolloborateure mit Israel ermordet wurden, seien Unschuldig gewesen. Dies gab die Fatah am Wochenende bekannt. Sie seien Opfer der Ungesetzlichkeit, die zu der damaligen Zeit in Bethlehem herrschte.
- Israel Today Staatliche Instanzen für Freilassung Marwan Barghutis - Freitag, 10. Juni 2005
Staatliche Instanzen, denen die palästinensische Sache am Herzen liegt, befürworten eine Freilassung des Fatah-Tanzimfürhers Marwan Barghuti, der in Israel wegen des Mordes an fünf Israelis in lebenslänglicher Haft ist. In einem geheimen Dokument wurde dieses den Ministern des Regierungskabinetts mitgeteilt. Der Grund für diese Befürwortung ist die Meinung, dass Barghuti auf die junge Generation der Palästinenser Einfluß ausüben könnte, damit sich diese auch für ein friedliches Nebeneinander mit Israel entscheiden. Jedoch ist nicht zu vergessen, dass Barghuti auch aus der Haft verlauten ließ, dass die blutige Intifada gegen Israel weitergehen müsse.
- Israel Today Wagen mit Mörsergranaten zerstört - Donnerstag, 9. Juni 2005
Nachdem bei Khan Junis im südlichen Gazastreifen Terroristen gesichtet wurden, die eine Mörsergranate abgefeuert hatten, startete die Luftwaffe einen Angriff. Der Mörser wurde zerstört sowie ein Auto mit Granaten und weiteren Abschußrohren. Niemand wurde dabei verletzt.
- INN 14.06.2005, 11:22 Uhr Abbas will wieder mehr Todesurteile
GAZA (inn) - Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, will auch in Zukunft weitere Todesurteile unterzeichnen. Auf die Hinrichtung von vier Palästinensern am Sonntag hatten einige Menschenrechtsorganisationen mit Protest reagiert.
"Präsident Abbas muss eine klare Botschaft an die Öffentlichkeit aussenden, dass er Gesetzlosigkeit und Verbrechen nicht duldet", sagte ein Vertrauter Abbas'. "Bald werden wir mehr Hinrichtungen von Mördern und Vergewaltigern sehen."
Es herrsche eine "neue Politik, welche Chaos und Gesetzlosigkeit in den Palästinensergebieten bekämpft", erklärte der Sprecher des PA-Innenministeriums, Tawkif Abu Chussa. Führer der palästinensischen Gruppen Hamas und Fatah begrüßten die Wiederaufnahme der Exekutionen und forderten Abbas dazu auf, wieder mehr Todesurteile zu unterzeichnen. Dies berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post".
Palästinenser, die zum Tode verurteilt wurden, würden auch in Zukunft hingerichtet werden, teilten PA-Vertreter am Montag mit. Auf die Frage, ob die PA auch Personen hinrichten werde, die der Kollaboration mit Israel angeklagt sind, antwortete der Vertraute: "Wir unterscheiden nicht zwischen dem einen Mörder und einem anderen. Alle, die auf der Todesliste stehen, werden für ihre Verbrechen bestraft werden."
Am Sonntag waren vier Palästinenser hingerichtet worden. Sie waren wegen Verbrechen in den Jahren zwischen 1995 und 2000 zum Tode verurteilt worden. Einer von ihnen soll zudem mit Israel kollaboriert haben; er wurde als einziger erschossen. Die anderen drei wurden gehängt.
Es waren die ersten offiziellen Hinrichtungen durch die PA seit dem Jahr 2002. Damals stoppte der damalige PA-Vorsitzende Jasser Arafat aufgrund von Protesten aus der internationalen Gemeinschaft die Unterzeichnung von Todesurteilen. Die letzte Exekution, die Arafat offiziell anordnete, betraf den 27-jährigen Baschir Sami Abdel Latif. Er soll zwei Frauen getötet haben, und ein Erschießungskommando schoss ihm im August 2002 in den Kopf.
Mehrere palästinensische und israelische Menschenrechtsgruppen verurteilten die Exekutionen vom Sonntag. "Wir sind äußerst besorgt über diese Entwicklung und weisen darauf hin, dass die Todesstrafe eine Verletzung des Rechtes auf Leben ist", erklärte das palästinensische Zentrum für Menschenrechte in Gaza. "Es ist eine grausame Bestrafung, die Verbrechen nicht verhindern kann."
Seit der Gründung der PA im Jahre 1994 wurden neun Todesurteile vollstreckt, teilte das Zentrum mit. 70 Menschen stehen noch auf der Todesliste. Viele andere wurden in den vergangenen viereinhalb Jahren von verschiedenen Gruppen im Westjordanland und im Gazastreifen erschossen. Die meisten von ihnen wurden beschuldigt, mit Israel zusammengearbeitet zu haben.
- INN 10.06.2005, 11:49 Uhr Dahlan: "Israels Politik führt zu dritter Intifada"
- Israel Today Avi Dichter: Jüdischer Selbstmordterrorist gegen Scharon
Der ehemalige Chef des israelischen Sicherheitsdienstes Schin-Bet, Avi Dichter, der vor kurzem sein Amt beendete, meinte unter anderem in einem Interview für die Wochenendausgabe der Tageszeitung „Jediot Aharonot“ dass ein jüdischer Selbstmordterrorist versuchen könnte, sich in die Nähe von Ministerpräsident Scharon zu begeben und sich dort in die Luft zu jagen. Weiter meinte Dichter, dass er den Abzugsplan aus dem Gazastreifen befürwortet und dass nach dem Abzug Zahals aus dem Gazastreifen eine Plünderung der Siedlerhäuser durch die Palästinenser zu erwarten sei, weshalb es angeraten ist, die Häuser dem Erdboden gleichzumachen. Außerdem sei nach der Evakuierung der jüdischen Siedler aus dem Gazastreifen keine neue Intifada zu erwarten und die arabischen Knessetabgeordneten seien dem Staat untreu.
- Israel Today Abzug aus dem Gazastreifen sei nicht das Ende - Sonntag, 12. Juni 2005
Israelis und Palästinenser setzten sich an einen Tisch, um Israels Rückzug aus dem Gazastreifen praktisch zu koordinieren. Derweil demonstrieren Israelis weiter gegen Scharons Rückzugsplan. Selbst der ultralinke Politiker Jossi Beilin gab öffentlich zu, dass mit Israels Rückzug die Palästinenser nicht ihren Kampf aufgeben werden.
- Israel Today Museum der deutschsprachigen Judenheit in Galiläa - Sonntag, 12. Juni 2005
Im Industriepark Tefen wurde das von Stef Wertheimer gegründete „Museum der deutschsprachigen Judenheit“ eröffnet. Die nach Israel eingewanderten Juden, die man auch Jekkes nennt, hinterließen in Israel ihre Spuren auf vielen Gebieten – vom Kibbuz bis zum Handwerk, Handel und Industrie, Wissenschaft und Medizin, Rechts- und Bankwesen, von der Presse bis hin zu allen Sparten der Kunst.
Egypt's Intelligence Chief Omar Suleiman, right, shakes hands with Israeli Foreign Affairs Minister Silvan Shalom during a meeting in Jerusalem, Wednesday June 15, 2005. Shalom said he and Suleiman planned to discuss Israeli-Egyptian relations as well as Israel's planned pullout from Jewish settlements in Gaza and the West Bank later this summer. 'Egypt is playing a constructive role in the efforts to bridge the gaps between Israel and the Palestinians,' Shalom said. (AP Photo/Emilio Morenatti)
AP - Jun 15 7:23 AM- The Media Line Daily News Focus 15 June 2005:
- HEAR TODAY'S EDITION OF 'THE INTERNATIONAL NEWS HOUR; RADIO PROGRAM
- A SENIOR FOREIGN MINISTRY OFFICIAL EXPLAINS ISRAEL'S POSITION ON THE GAZA PULLOUT TO THE MEDIA LINE
- THE CHURCH OF ENGLAND AND MIDDLE EAST PEACE
- PARLIAMENT SPEAKER CALLS FOR DISSOLUTION OF ISRAELI GOVERNMENT… Following Prime Minister Ariel Sharon’s losses in three consecutive no-confidence motions, the Speaker of Israel’s Knesset (Parliament) called for the government to be dissolved and new elections held. Reuven Rivlin, once a close confidant of Sharon, said the government “can’t pass anything but the disengagement plan.” The government was not automatically toppled by the no-confidence votes because although supported by a plurality of Knesset members, none of the three mustered a majority of 61. Two of the bills were on the issue of increasing violence and the third about education. Sharon received little support from members of the opposition Labor Party which serves as a partner in the ruling coalition.
- SENIOR ISRAELI OFFICIAL TERMS U.S.-ISRAEL RELATIONS 'IN CRISIS'… Exacerbated by a deepening rift between Israel’s defense ministry and the Pentagon, the U.S.–Israel relationship is “in crisis” according to a senior government official. Parliamentarian Yuval Steinitz, chairman of the Knesset Foreign Affairs and Defense Committee and a member of Ariel Sharon’s Likud party, said this week that there is a “crisis that has been going on for about a year” and was not rectified by Prime Minister Sharon’s recent summit with President Bush. The acute portion of the discord stems from American concern about Israeli military sales to China. The U.S. forced Israel to renege on a billion-dollar contract to supply its Phalcon early warning system to China two years ago. The broken deal was costly to Israel in terms of the dollars paid in restitution, penalties and lost trade and in terms of Israel-China diplomacy. Next came the still-festering concern over Harpy unmanned drones. When China sent the Israel-made UAVs back to Israel for upgrading, the U.S. demanded that Israel not return them to the Chinese. Israel insists there is no American technology involved and therefore does not need American approval for the transaction. From this issue, an unusually intense feud between Israel’s Ministry of Defense and the Pentagon continues to swell. The U.S. is now exerting similar pressure on Israel concerning its other major and lucrative client in military trade, demanding that Israel clear with it all military trade deals with India. Analysts believe that the case of a Pentagon analyst being indicted for passing classified information to executives of AIPAC, the American lobby for Israel, has made matters worse. And sources in Israel have suggested that Israel’s position vis-à-vis the upcoming pullout from the Gaza Strip has been compromised by the turmoil. It is expected that although not formally listed as a topic on the agenda, the issue will be prominent in discussions between Israeli and American leaders – including Secretary of State Condoleezza Rice – during the next week.
- EGYPTIAN OFFICIAL IN ISRAEL SEES SHARON ON WEDNESDAY… Egyptian intelligence chief 'Umar Suleiman meets with Israeli Prime Minister Ariel Sharon on Wednesday, four days ahead of a planned visit by Egypt’s foreign minister. Atop the agenda is the Israeli Gaza pullout and in particular the Egyptian demand that Israel abandon the Philadelphi strip – a narrow swatch of land running along the Gaza-Egypt border under which numerous tunnels are used for smuggling arms and terrorists from Egypt to the Palestinian Authority. Israel insists on keeping the planned Gaza withdrawal separate from its intentions concerning the Philadelphi strip. Unlike the Gaza pullout, Israel views the withdrawal from Philadelphi as reversible, saying it will resume control if Egypt fails to police the area sufficiently.
- ISRAEL ARMY CHIEF OF STAFF RAISES POSSIBILITY OF DELAY IN PULLOUT… Israel’s new army chief of staff has introduced the possibility of a delay in Israel’s planned August pullout from the Gaza Strip if terrorists launch an attack. Lt. Gen. Dan Halutz said on Tuesday that if an attack came, Israel would continue with the withdrawal only after launching a counterattack. After Halutz made his statement, Israel and Palestinian commanders met in Tel Aviv in what was described as the first meeting of field-level officers. After discussing the particulars of the withdrawal, both sides agreed to hold further meetings.
- HEAR TODAY'S EDITION OF 'THE INTERNATIONAL NEWS HOUR; RADIO PROGRAM
- The Media Line Daily News Focus 14 June 2005
- THE CHURCH OF ENGLAND AND PEACE IN THE MIDDLE EAST
- CONDOLEEZZA RICE TO VISIT ISRAEL, P.A. ON FRIDAY; PREPARATIONS FOR SHARON/'ABBAS SUMMIT UNDERWAY… American officials Elliott Abrams and David Welch are due to arrive in Israel on Tuesday in advance of Friday’s visit by U.S. Secretary of State Condoleezza Rice. Rice will meet with Israeli and Palestinian leaders only days before Israeli Prime Minister Ariel Sharon meets with Palestinian Authority Chairman Mahmoud ‘Abbas. Egyptian Foreign Minister Ahmad Abu Al-Gheit and intelligence chief 'Umar Suleiman will also meet with Israeli and Palestinian officials this week in an effort to reach understandings concerning Israel’s unilateral pullout from the Gaza Strip that can be presented as successful achievements of next week’s summit. General William Ward, the American security envoy, met with ‘Abbas in Ramallah on Monday. Chinese Foreign Minister Li Zhaoxing will visit the region at the beginning of next week.
- ISRAELI U.N. REP ELECTED A VICE-PRESIDENT… Ambassador to the United Nations Dan Gillerman has become the first Israeli envoy since Abba Eban in 1952 to be elected one of 21 vice presidents of the 60th General Assembly session. Jan Eliasson of Sweden was elected president in an uncontested ballot. Israel considers the vote to be significant since it comes amid its efforts to secure a rotation on the Security Council. The same U.N. body that assigns rotating Security Council memberships voted for the president and vice presidents. Israel was nominated by the Western Europe and Others Group (WEOG) to which it has been admitted under strong American pressure because its rightful membership in the Asian Group has been blocked by Arab nations.
- PALESTINIAN POLL: ‘ABBAS’S FATAH WILL BEAT HAMAS… New polling figures released by the Palestinian Center for Policy and Survey Research indicate that while public support for Hamas has increased, the Fatah faction headed by Mahmoud ‘Abbas will defeat Hamas and Islamic Jihad by a margin of 44% to 33% in legislative elections. According to the poll, the Palestinian public is most concerned that its elected officials “have the ability to fight corruption, the ability to reach a peace agreement with Israel and the ability to improve economic conditions.” Also according to the survey, Mahmoud ‘Abbas continues to have the support of the Palestinian people. The P.A. chairman currently holds a respectable 60% approval rating.
- QATAR INVESTS $10 BILLION IN AIRBUS A350… Qatar Airways has ordered sixty Airbus A350 series aircraft in a transaction worth $10.6 billion. Although the sale represents a victory for Airbus over Boeing’s 787 Dreamliner, the American company’s key future product, the Qatari carrier is also purchasing twenty Boeing 777s worth $4.6 billion. The Boeing jet will serve as the standard wide-body and long-range plane in Qatar Airways’ fleet.
- CLARIFICATION: LIKUD VOTER REGISTRATION DECISION… The Media Line is grateful to Dr. Aaron Lerner of IMRA for providing a clarification of the news item that ran on Sunday concerning the decision to allow Likud voters whose memberships lapsed to vote as existing members in the upcoming primary election. If they were considered to be new members, they would be subject to a 16-month waiting period before voting and presumably would not be eligible to vote in the next primary. According to Dr. Lerner, the 150,000 Likud members who allowed their memberships to lapse after the last election -- most of whom were recruited in 2002 to vote for Ariel Sharon over Binyamin Netanyahu -- will be permitted to vote as existing members not subject to the waiting period if they pay new dues via a standing bank order within 30 days. They will not be required to pay past dues because the party has no rule demanding expulsion for failure to pay. Dr. Lerner cites a Likud spokesman who says that the party will investigate any case in which more than three memberships are paid from a single bank account.
- THE CHURCH OF ENGLAND AND PEACE IN THE MIDDLE EAST

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Palestinian boys from the West Bank village of Bil'in hold Palestinian flags during a demonstration against Israel's separation barrier outside Israel's Supreme Court in Jerusalem Tuesday June 14, 2005. (AP Photo/Emilio Morenatti) AP - Jun 14 3:36 AM
Palestinian boys from the West Bank village of Bil'in wave their national flags at a demonstration outside Israel's Supreme Court in Jerusalem June 14, 2005. About 100 Palestinian villagers and left-wing Israelis protested against Israel's construction of a barrier Israel says it needs for security purposes in the occupied territory. REUTERS/Gil Cohen Magen Reuters - Jun 14 1:49 AM
Palestinian children from the West Bank village of Bil'in look out a bus window prior to a demonstration outside Israel's Supreme Court in Jerusalem June 14, 2005. About 100 Palestinian villagers and left-wing Israelis protested against Israel's construction of a barrier Israel says it needs for security purposes in the occupied territory. REUTERS/Gil Cohen Magen Reuters - Jun 14 1:46 AM
A Palestinian girl from the West Bank village of Bil'in protests at a demonstration outside Israel's Supreme Court in Jerusalem June 14, 2005. About 100 Palestinian villagers and left-wing Israelis protested against Israel's construction of a barrier Israel says it needs for security purposes in the occupied territory. REUTERS/Gil Cohen Magen Reuters - Jun 14 1:32 AM
A worker carries a bucket up a ladder at the construction site of houses for the relocation of Jewish settlers after the planned Israeli pullout from the Gaza Strip scheduled for this summer, in the outskirts of Kibbutz Mefalsim, near the border between the Gaza Strip and Israel, Tuesday June 14, 2005. Israel's army chief said Tuesday that the planned withdrawal from the Gaza Strip this summer would be difficult to accomplish if Palestinian militants wage attacks on the soldiers and police trying to evacuate the settlements.(AP Photo/Ariel Schalit) AP - Jun 14 6:31 AM
Workers build houses for the relocation of Jewish settlers after the planned Israeli pullout from the Gaza Strip scheduled for this summer, in the outskirts of Kibbutz Mefalsim, near the border between the Gaza Strip and Israel, Tuesday June 14, 2005. Israel's army chief said Tuesday that the planned withdrawal from the Gaza Strip this summer would be difficult to accomplish if Palestinian militants wage attacks on the soldiers and police trying to evacuate the settlements.(AP Photo/Ariel Schalit) AP - Jun 14 6:28 AM
Workers build houses for the relocation of Jewish settlers after the planned Israeli pullout from the Gaza Strip scheduled for this summer, in the outskirts of Kibbutz Mefalsim, near the border between the Gaza Strip and Israel, Tuesday June 14, 2005. Israel's army chief said Tuesday that the planned withdrawal from the Gaza Strip this summer would be difficult to accomplish if Palestinian militants wage attacks on the soldiers and police trying to evacuate the settlements.(AP Photo/Ariel Schalit) AP - Jun 14 5:11 AM
Israeli Arab workers, one praying at left, take a break during the construction of houses for the relocation of Jewish settlers after the planned Israeli pullout from the Gaza Strip scheduled for this summer, in the outskirts of Kibbutz Mefalsim, near the border between the Gaza Strip and Israel, Tuesday June 14, 2005. Israel's army chief said Tuesday that the planned withdrawal from the Gaza Strip this summer would be difficult to accomplish if Palestinian militants wage attacks on the soldiers and police trying to evacuate the settlements. (AP Photo/Ariel Schalit) AP - Jun 14 5:09 AM
Palestinian students attend a graduation ceremony at the An Najah University in the West Bank city of Nablus, Wednesday June 15, 2005. Palestinian Prime Minister Ahmed Qureia demanded Wednesday that the security forces bring an end to the chaos and lawlessness plaguing Palestinian towns throughout the West Bank and Gaza Strip. (AP Photo/Nasser Ishtayeh) AP - 25 minutes ago
Palestinian Prime Minister Ahmed Qureia, right, recieves an award from staff of the An Najah University during a graduation ceremony in the West Bank town of Nablus, Wednesday June 15, 2005. At least 10 Palestinian militants took over the vacation home of Qureia in Jericho on Wednesday, demanding that they be given jobs in the security forces, security officials said. Qureia has demanded that security forces put an end to chaos in the Palestinian areas. The Palestinian government will be forced to resign if security forces are not able to take charge, he said Wednesday. (AP Photo/Nasser Ishtayeh) AP - 22 minutes ago
Palestinian students attend a graduation ceremony at the An Najah University in the West Bank city of Nablus, Wednesday June 15, 2005. Palestinian Prime Minister Ahmed Qureia demanded Wednesday that the security forces bring an end to the chaos and lawlessness plaguing Palestinian towns throughout the West Bank and Gaza Strip. (AP Photo/Nasser Ishtayeh) AP - 25 minutes ago
Palestinian Prime Minister Ahmed Qurie threatened on June 14 2005 to halt the work of the cabinet unless security forces act to stem growing lawlessness in the West Bank and Gaza Strip. 'If this security chaos does not end, we will suspend our duties,' he told reporters. 'We are telling the heads of security services that there should be severe deterrence for all those who are tampering with security.' Palestinian Prime Minister Ahmed Qurie gestures during a weekly cabinet meeting in the West Bank city of Ramallah June 14, 2005. (Loay Abu Haykel/Reuters)
Reuters - 2 hours, 40 minutes ago
TEIL 2 - LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der WESTLICHEN Presse
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- AFP - Ägypten darf Truppen an Grenze zu Gazastreifen stationieren
Israel hat Ägypten grundsätzlich die Stationierung von Truppen an der Grenze zum Gazastreifen gestattet. ...
- AFP - Israel übergibt vor Gaza-Abzug Kontrolle über Dschenin zurück
Israel will noch vor seinem Abzug aus dem Gazastreifen in diesem Sommer die Kontrolle der Stadt Dschenin im Westjordanland an die Palästinenser zurückgeben. ...
- AFP - Ägypten darf Truppen an Grenze zu Gazastreifen stationieren
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In-Depth Issues:
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Hizballah Lobbies London - Vikram Dodd (Guardian-UK)
Rima Fakhry, the only woman member of Hizballah's leadership, said this week during a trip to London that she could not see a time when Lebanon and Israel could coexist peacefully.
Fakhry said her group believes in the destruction of Israel and expulsion of tens
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