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S O N D E R A U S G A B E

Entschuldigung der Süddeutschen Zeitung und
ein Artikel über Honestly-Concerned aus der heutigen Jüdischen Allgemeinen....
- TEIL 1 - Offizielles Email der Chefredaktion der SZ
- TEIL 2 - JUEDISCHE.AT zum Thema Antisemitische Karikatur in der SZ
- TEIL 3 - Leserbriefe aus der gestrigen SZ zum Thema "Karikatur"...
- TEIL 4 - Israelische Berichterstattung über die "Karikatur"...
- TEIL 5 - In der heutigen Ausgaben der JÜDISCHEN ALLGEMEINEN erschein ein Artikel über HC auf Seite 2...
Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
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Thema der Karikatur waren die Antisemitismus-Vorwürfe des israelischen Ministerpräsidenten und die Reaktion des französischen Staatspräsidenten. Eine antisemitische Tendenz war nicht beabsichtigt. Wir bedauern es sehr, wenn dieser Eindruck entstanden ist.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gernot Sittner
Chefredaktion
Süddeutsche Zeitung
- JUEDISCHE.AT - Süddeutsche Zeitung, durchaus ein Vorbild - Die grosse liberale Zeitung aus München wird ihrem Ruf gerecht und bedauert eine antisemitische Karikatur
Am 21.7.2004 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung eine antisemitische Karikatur . Ein Jude, durch Davidstern und Kippa kenntlich gemacht, muss dafür herhalten, Abgrenzung der Kritik Ariel Sharons an antismitischen Vorfällen in Frankreich gegenüber zu formulieren.
"Ich spüre keine Sympathie" heisst es im Text, wenn der so gekennzeichnete Jude vor einem Trümmerfeld schreitet, das er der Jude im Restaurant "Chez Jacques" (Chirac?) angerichetet hat.
"Wenn diese Karikatur Horsch's nicht antisemitisch ist, würde ich mich freuen zu erfahren, was denn dann antisemitisch ist", schreibt Amit Gilad, Sprecher der Botschaft des Staates Israel in Berlin.
Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht am 27.7.2004 mehrere Leserbriefe, die sich kritisch zu der antisemitischen Karikatur äussern. Diese wäre antisemitisch oder zumindest geeignet, antisemitische Klischees zu bedienen, schreibt Markus D. Baur aus München.
Honestly Concerned hatte der Öffentlichkeit erstmals am Tag des Erscheinens über die Karikatur berichtet, Eldad Beck in Yedioth Aharonot die Karikatur als antisemitisch bezeichnet. (Siehe Bild-Titel: "Wieder in Deutschland")
Schliesslich bekam der Autor folgende Zeilen von der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung:
Thema der Karikatur waren die Antisemitismus-Vorwürfe des israelischen Ministerpräsidenten und die Reaktion des französischen Staatspräsidenten. Eine antisemitische Tendenz war nicht beabsichtigt. Wir bedauern es sehr, wenn dieser Eindruck entstanden ist.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gernot Sittner
Chefredaktion
Süddeutsche Zeitung
Dies könnte durchaus ein Vorbild sein für andere deutsche Medien. Besonderen Dank auch an Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, die sich erschüttert zeigten, dies dem Autor gegenüber bekundeten und umgehend auf Distanz zu der antisemitischen Karikatur gingen.
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3 Leserbriefe aus der gestrigen Süddeutschen Zeitung (27.07.04) zum Thema "Karikatur":
- Abscheuliche Zeichnung
Karikatur zum Streit zwischen Frankreich und Israel / SZ vom 21. Juli
- ¸¸Ich spüre keine Sympathie" wird dem Juden in den Mund gelegt, der in Horsch"s Karikatur durch ein Trümmerfeld schreitet, das er vor dem Wirtshaus ¸¸Chez Jacques" (Chirac) gerade selbst angerichtet hat. Ich spüre keine Sensibilität bei der Auswahl einer solchen Zeichnung. Augenscheinlich bezieht sich die Karikatur auf die umstrittenen Äußerungen Ariel Scharons, der Frankreichs Juden die baldige Umsiedelung nach Israel nahe gelegt hat. Nun zeigt aber die Zeichnung nicht Scharon, sondern einen Juden. Dieser Jude ist offenbar religiös, weil er die Kippah auch außerhalb der Synagoge trägt. Um es an Deutlichkeit nicht fehlen zu lassen, wird der Jude, wie schon einmal, der Einfachheit halber mit dem Davidstern gekennzeichnet.
Ich halte diese Karikatur für antisemitisch oder zumindest geeignet, antisemitische Klischees zu bedienen. Eine Karikierung Scharons wäre legitim und einem Zeichner wie Horsch ohne weiteres möglich gewesen. Warum muss er aber alle Juden stellvertretend und noch dazu in dieser an vergangene Zeiten erinnernden Art und Weise karikieren?
Ich halte Kritik an Israel und an israelischen Politikern für berechtigt, sinnvoll und notwendig. Diese Kritik möge sich aber, auch wenn sie ¸¸nur" in einer Karikatur geäußert wird, gegen den richten, den es angeht, und nicht uns alle als den ¸¸Jud mit dem Stern" in Sippenhaft nehmen. Dies finde ich abscheulich.
Markus D. Baur, München
- Zu oft wirft man uns (Israel oder der israelischen Botschaft) vor, dass wir jede Kritik an der Politik der israelischen Regierung als antisemitisch betrachten. Wenn diese Karikatur Horsch"s nicht antisemitisch ist, würde ich mich freuen zu erfahren, was denn dann antisemitisch ist.
Amit Gilad
Botschaft des Staates Israel, Berlin
- War das nötig? Es dürften sich bestimmte Leute in diesem Land freuen, dass nun auch ¸¸die Franzosen" mit ¸¸den Juden" ein Problem haben. Da kommt schnell Häme auf, da bin ich mir sicher. Da es die Komplexität des eigentlichen Problems nicht im Mindesten erreicht, ist diese Darstellung eher ein geschmackloser Ausrutscher.
Christian Baudissin, München
- ...und der Brief von einem Mitglied unserer Mailingliste:
Vor Jahren schon hat der damalige israelische Präsident Ezer Weizman in Deutschland zur Auswanderung ähnliches geäußert wie heute Ariel Scharon. Die Antwort, die Daniel Cohn-Bendit im Januar 1996 auf der ersten Seite einer Hamburger Wochenzeitung veröffentlichte, ist heute so lesenswert wie damals: ¸¸Als ich 1968 gezwungen wurde, Frankreich zu verlassen, da fand ich hier eine Generation, die sich vorgenommen hatte, sich mit den Fehlern ihres Landes auseinander zu setzen und eine Demokratie aufzubauen. . . . Ich würde deshalb die Forderung von Weizman umkehren: Vor 1933 lebten mehr als fünfhunderttausend Juden in Deutschland. Deutschland wird den Frieden mit sich und seiner Geschichte erst dann wiederfinden, wenn Hunderttausende Juden mit Moslems, Christen und Atheisten das Deutschland der Zukunft prägen. Oder, um es mit den Worten Jean-Paul Sartres zu sagen, erst wenn Deutschland sich wieder daran gewöhnt hat, dass Juden als Firmenchefs angestellt sein können, überschuldet oder aber Bankiers sind, konservativ oder ,grün", Minister oder Autonome, Huren oder Diebe, erst dann wird es wieder eine Normalität sein, als Jude in diesem Land zu leben. Und dafür lohnt es sich durchaus zu kämpfen." Von der Humanität solcher Worte lässt die Schwarz-weiß-Karikatur vom jüdischen Wirtshausschläger leider nichts mehr übrig.
Michael Schmidt, München
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.171, Dienstag, den 27. Juli 2004 , Seite 33
- ¸¸Ich spüre keine Sympathie" wird dem Juden in den Mund gelegt, der in Horsch"s Karikatur durch ein Trümmerfeld schreitet, das er vor dem Wirtshaus ¸¸Chez Jacques" (Chirac) gerade selbst angerichtet hat. Ich spüre keine Sensibilität bei der Auswahl einer solchen Zeichnung. Augenscheinlich bezieht sich die Karikatur auf die umstrittenen Äußerungen Ariel Scharons, der Frankreichs Juden die baldige Umsiedelung nach Israel nahe gelegt hat. Nun zeigt aber die Zeichnung nicht Scharon, sondern einen Juden. Dieser Jude ist offenbar religiös, weil er die Kippah auch außerhalb der Synagoge trägt. Um es an Deutlichkeit nicht fehlen zu lassen, wird der Jude, wie schon einmal, der Einfachheit halber mit dem Davidstern gekennzeichnet.
- Anmerkung unter den Leserbriefen:
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Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.171, Dienstag, den 27. Juli 2004 , Seite 33
- Abscheuliche Zeichnung
- Deutschland machte mit der Karikatur sogar Headlines in Israel...
Übersetzung:
YEDIOTH AHRONOTH - Schon wieder Deutschland
Die verbreitete deutsche Tageszeitung "Süddeutsche Zeitung veröffentlichte eine antisemitische Karikatur zu den Spannungen zwischen Frankreich und Israel. Man sieht einen orthodoxen Juden wie er Stühle in einem Restaurant umwirft und schreit: "Warum spüre ich keine Sympathie". (Eldad Beck, Berlin)
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Der Originalartikel - Seite 2 der heutigen Jüdischen Allgemeinen als Download Datei:
http://www.honestly-concerned.org/temporary/Juedische-Allgemeine_28-7-2004.pdf
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Langfassung des heute in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung erschienenen Artikels über HC....
JÜDISCHE ALLGEMEINE - "Wir sind keine Bedrohung" - "Honestly Concerned" engagiert sich für eine faire Nahost-Berichterstattung - von Tobias Kaufmann
Ein fetter Jude mit Kippa und Davidstern auf dem Rücken stürmt durch das fiktive Café "Chez Jaques". Der bestürzte Cafébesitzer, dargestellt als Frankreichs Präsident Chirac, sieht umgekippte Stühle, zertrümmerte Tische, eine Spur der Verwüstung, die der rüpelige Jude hinterlassen hat. Über dem Kopf des Randalierers steht: "Warum spüre ich keine Sympathie?" Der Randalierer wird nur von hinten, eben als Jude, gezeigt. Dass Scharon gemeint sein könnte lässt sich in der Karikatur nicht erkennen.
Für die Mitglieder von Honestly Concerned (HC), einem Zusammenschluß jüdischer und nichtjüdischer Bürger, die die Nahostberichterstattung in deutschsprachigen Medien kritisch beobachten, ist die Karikatur der Süddeutschen Zeitung, kein überspitzter Kommentar mehr zu umstrittenen Äußerungen über Antisemitismus in Frankreich. Der Zeichner hat so aus Sicht von Sacha Stawski, dem Gründer von HC, auf klassische antijüdische Klischees zurückgegriffen: Juden sind selbst daran schuld sind, wenn sie abgelehnt oder gehaßt werden. Also veröffentlichte HC die Karikatur in einem seiner Newsletter mit Presseberichten und Hintergrundinformationen zum Nahen Osten und zu Antisemitismus. Die israelische Tageszeitung Yedioth Ahronoth dokumentierte den Cartoon, als "antisemitisch". Abonnenten des HC-Newsletters waren empört. Für die Süddeutsche Zeitung bedeutete dies einen Schwung Leserpost. Denn HC fordert dazu auf, Medien direkt anzuschreiben, die aus Sicht der aktiven Mitglieder der Liste Falschinformationen, unfaire oder möglicherweise gar antisemitische Klischees verbreiten.
Der Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Dr. Gernot Sittner, entschuldigte sich mit den Worten "Thema der Karikatur waren die Antisemitismus-Vorwürfe des israelischen Ministerpräsidenten und die Reaktion des französischen Staatspräsidenten. Eine antisemitische Tendenz war nicht beabsichtigt. Wir bedauern es sehr, wenn dieser Eindruck entstanden ist." Stawski betrachtet eine solch ehrenwerte Reaktion eines angesehenen Chefredakteurs als Hoffnungszeichen, daß künftig solche Klischees in der Deutschen Presse unterbleiben.
Angefangen haben Stawski und seine Mitstreiter im Mai 2002, auf dem Höhepunkt der Möllemann-Affäre. In einer ganzseitigen Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung riefen sie zu Engagement gegen den "Stimmenfang im Braunen Sumpf" auf. Später wurde daraus ein elektronischer Pressespiegel gegen Antisemitismus und für eine wahrhaftige Nahost- Berichterstattung. Die Kombination von professioneller Auswertung aller wichtigen deutschsprachigen Medien und dem Engagement von Laien ist selbst in den USA selten. Dort ist die Medienbeobachtung durch Lobbygruppen allerdings etwas ganz normales ."Wir wollen einserseits Menschen ermöglichen, ihrem Frust Luft zu machen. Deshalb veröffentlichen wir im Newsletter auch Briefe, die unsere Listenbezieher schreiben. Auf der anderen Seite wollen wir einen professionellen Überblick über gelungene und schlechte Berichterstattung anbieten und Ansprechpartner für Journalisten sein. Wir wollen sie auf Fehler oder unbedachte Klischees aufmerksam machen und ihnen Hintergrundinformationen liefern", sagt Stawski. Als Jude in Frankfurt am Main sah er sich wohl oder übel gezwungen, mehr über den Nahostkonflikt zu erfahren.
Der HC-Newsletter dient inzwischen für rund zwei tausend Interessierte als anerkannte Informationsquelle. Die von HC zusammengestellten Pressespiegel zu Nahost und Antisemitismus in Europa können inzwischen als umfangreichstes elektronischen Archiv zu diesen Themata benutzt werden. Doch musste HC zuletzt für seine Leserbriefkampagnen Kritik einstecken. Als Stawski Anfang Juni am Treffen des Journalistenvereins Netzwerk Recherche teilnahm, wurde ihm vor knapp zweihundert Teilnehmern unterstellt, HC wolle jede kritische Berichterstattung über Israel mit der Antisemitismuskeule erschlagen. Als Beispiel wurden Leserbriefe angeführt, die sich gegenüber dem Redakteur Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung), im Ton vergriffen hatten. "Ich habe mich dafür entschuldigt und betont, daß wir selbst nie Medien als antisemitisch bezeichnet haben. Als ich sagte, daß wir keine Bedrohung sind, sondern Partner sein wollen, wurde ich ausgelacht", berichtet Stawski. Später legte das NDR-TV-Magazin ZAPP nach und beschuldigte HC, Rufmordkampagnen gegen Journalisten zu inszenieren.
"Niemand wird gern kritisiert, auch Journalisten nicht", sagt Stawski. Er legt Wert darauf, daß die HC-Aktivisten grundsätzlich nur Inhalte angreifen, nie Journalisten persönlich. "Die meisten kritikwürdigen Artikel oder Fotos entstehen nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Fahrlässigkeit oder Unwissenheit." Stawski ist überzeugt, daß Hinweise auf solche Fehler nicht unerwünscht sind. "Zu einigen deutschen Korrespondenten in Israel haben wir mittlerweile direkten oder indirekten Kontakt. Manche lesen unsere Informationen, andere tauschen sich mit uns aus".
Als Konsequenz aus der Erfahrung, daß wenige polemische Leserbriefe die ganze Arbeit belasten, hat Stawski den Zugang zu HC erschwert und nachdrücklich darauf hingewiesen, daß Leserbriefschreiber, die aufgrund einer HC-Information tätig werden, sachlich, kurz und höflich bleiben sollten. Gänzlich verzichten auf die Leserbriefaktionen, die laut Stawski etwa zehn Prozent der HC-Arbeit ausmachen, will die Gruppe derzeit nicht. "Die meisten unserer Leser schreiben wichtige, intelligente Briefe." Den zweiten Vorwurf, dem er sich ständig ausgesetzt sieht - daß HC von der israelischen Botschaft oder gar dem Mossad finanziert werde - dementiert Stawski und betont, dass die Ziele von HC in Frage gestellt wären, wenn sich die Gruppe als verlängerter Arm einer offiziellen Stelle oder als Propaganda-Institution herausstellen sollte. "Derzeit finanziert uns niemand. Einige Spender geben uns geringe Summen und ein Berliner Verlag stellt uns einen PC-Arbeitsplatz zur Verfügung." Die eigentliche Arbeit wird von freiwilligen Mitarbeitern geleistet, ohne jedes Entgelt. Für die jüdischen wie nichtjüdischen Helfer ist der Kampf gegen den Antisemitismus ein ernstes Anliegen, das eigentlich jeden Deutschen mit Geschichtsbewusstsein wachrütteln sollte. Dazu gehört freilich auch die oft einseitige und Hass schürende Berichterstattung aus dem Nahen Osten. Es ist kein Geheimnis mehr, dass die einseitigen Berichte über Israel und "israelische Verbrechen" den sogenannten "neuen Antisemitismus" schüren.Das Vorbild von HC, CAMERA, das die gesamte amerikanische Nahostberichterstatung kritisch begleitet, beschäftigt rund siebzehn Mitarbeiter. www.honestly-concerned.org
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FLUGBLATT (Englisch): Comparisons made in the Arab Media between Israel and Nazi Germany
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FLUGBLATT (Englisch): Examples of Problematic German Media Coverage of the Middle East Conflict
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