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"INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS" - Danke an Yelda Ö. für die Zusamme   Topic List   < Prev Topic  |  Next Topic >
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ANMERKUNG: Dank der Hilfe von einem Mitglied unserer Mailingliste haben wir nunmehr eine neue Vorlage für unsere täglichen Mails. Beim anklicken der Abschnittsüberschriften (TEIL 1, 2, 3...) werden Leser nun direkt zu dem entsprechenden Abschnitt gebracht. Außerdem haben wir nun am Ende jeden Abschnitts einen Link um wieder zurück zur Inhaltsangabe zu gelangen. Danke! 


  1. TEIL 1 - Kurzkommentare & Kurzmeldungen
    1. IKG- Neues Holocaust-Museum in Budapest geplant - Eröffnung am 16. April 2004
    2. THEMA DER WOCHE.....
      FR
      -
      Hippiesk Zum Honderich-Streit - Kommentar zum Honderich-Streit - SIEHE AUCH: E-MAIL NR. 10 !!
      1. SZ- Monströse Moral - Schwere Vorwürfe gegen Ted Honderichs Buch bei Suhrkamp
      2. FÜR ENGLISCHE VERSION SIEHE E-MAIL Nr. 9
        "The Palestinians are right to look back to Fascist Germany and say they are the Jews of the Jews." -
        AFTER THE TERROR: A BOOK AND FURTHER THOUGHTS Ted Honderich
      3. FR- Philosophischer Judenhass
      4. JÜDISCHE- Philosophischer Judenhass
      5. FR- Hemdsärmeliges Pamphlet - Erklärung einer Buchempfehlung / Von Jürgen Habermas
      6. FR- ANTISEMITISMUS-STREIT - Habermas empfahl Honderich an Suhrkamp
      7. FR- Antisemitismus bei Ted Honderich? 
      8. WELT- Suhrkamp weist Brumliks Kritik zurück
      9. SPIEGEL- "Nach dem Terror"-Debatte - Kurz protestiert, dann ab in den Urlaub!
      10. HAGALIL - Ein Brief von Micha Brumlik an den Suhrkamp Verlag
      11. FR- ANTISEMITISMUS - Brumlik erhebt Vorwürfe gegen Suhrkamp Verlag
      12. DIESES BUCH
    3. JÜDISCHE- Vergesst Friedman! - Awi Blumenfeld macht sich Gedanken um die Causa Prima der letzten Monate
    4. ISLAMISCHER TERROR...
      SPIEGEL-
      Bekennerschreiben - "Blutige Warnung" der Jemaah Islamiah
      1. SIEHE AUCH: SZ- Bombenanschlag auf Luxushotel in Jakarta - Indonesische Behörden vermuten islamistische Terroristen als Täter / Auch Ausländer unter den Opfern
    5. OPINIONJOURNAL- Orwell's Warning  - The BBC is blind to its own biases.
    6. ULRICH W. SAHM - Israels rassistische Gesetzgebung
    7. Bayerisches Innenministerium - Infothek - Verfassungsschutzberichte - Verfassungsschutzberichte Bayern

  2. TEIL 2 - LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der WESTLICHEN Presse
    1. VERSCHIEDENES.... 
      1. SPIEGEL- Die Warnung vor dem moralisch-intelektuellen Monster
      2. JTA- BEHIND THE HEADLINES - Activist rabbi goes to Poland as fight over death camp project gets personal
      3. ISLAMISCHE- Düsseldorf: Verlockendes Gas - «Handelsblatt»: USA drohen RWE wegen Libyen-Engagement
      4. HAGALIL - Flug nach Kongo: Abschiebung super first class
      5. JPOST- Save Ethiopia's forgotten Jews - They urgently need to make aliya, but face continuing hostility and intransigence from the Interior Ministry
      6. JPOST- The Islamic Republic of Turkey?- The country's military - historically a force for modernization and secularism - faces a tough new challenge
    2. ZUM THEMA "ANTISEMITISMUS"...
      1. INDEPENDENT- Fisk and that word 'antisemitism'! - How to shut up your critics with a single word
      2. JPOST- Anti-Semitism can have its advantages, By Jonathan Rosenblum 
      3. HAGALIL - "Mein Geschäft habe ich geliebt": Koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen
        1. SIEHE AUCH: E-MAIL NR. 3
      4. HAGALIL - Arabischer Antisemitismus in Berlin - Nicht nur ein koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen
    3. ZUM THEMA "RECHTE GEWALT / RECHTSRADIKALISMUS"....
      1. e110- Extremisten schlagen seltener zu - Verfassungsschutz registriert rückläufige Zahlen - Die extremistische Gewalt in Bayern geht in allen Bereichen zurück.
      2. HAGALIL - NS-Literatur: Höllenkreis der Familie
    4. ZUM THEMA "HOLOCAUST"....
      1. HAGALIL - Noch Plätze frei: Studien- und Bildungsfahrt nach Lodz
    5. ZUM THEMA "ÖSTERREICH"....
      1. IKG- Toledo: Haider-Rückkehr an FPÖ-Spitze "innere Angelegenheit" 
      2. IKG- SJ NÖ präsentiert Aufkleber mit "rassistischer Botschaft"

    1. http://66.250.86.130/~unglaubl/unglaublichkeiten/htmlphp/u0040OhHolocaust.html
      http://66.250.86.130/~unglaubl/unglaublichkeiten/htmlphp/u0036StatthalterSaban.html
      http://66.250.86.130/~unglaubl/unglaublichkeiten/htmlphp/u0037RassismusderJuden.html
      http://www.n-tv.de/foren/nachrichten/ausland/FORUM100/thread209012.php
      http://globalfire.tv/nj/03de/globalismus/saban.htm

  3. TEIL 4 - Liste der nachfolgenden eMails, Artikel (& Attachments)
    1. HILFEGESUCH... EUER EINFALLSREICHTUM IST GEFRAGT....
    2. "Liebesgrüße aus Bagdad"  
    3. Koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen + Arabischer Antisemitismus in Berlin
    4. AUS DER MAILINGLISTE VON NAOMI RAGEN....
    5. Alexis carrel
    6. Sign the Petition to Stop Rutgers Terror Conference; TishaB'Av Prayer Service; R' Herzfeld on Belzec Desecration
    7. ERINNERUNG - ALLE BERLINER SIND GEBETEN ZU HELFEN.... (KONTAKTINFORMATIONEN AM ENDE DES EMAILS!)
      Israel-Fahne verboten SIEHE AUCH ATTACHMENT (Readerp5)
    8. Kawi Schneider Oh Holocaust, wie haste Dir verändert! oder Der Affe in der Hock - hier sind ein paar Links zum ärgern.
    9. Antisemitismus und Suhrkamp (mal wieder)
    10. Protest von Micha Brumlik
    11. jWler können nicht lesen - Vor einigen Tagen hatte ich einen jW-Artikel über proisraelische evangelikale Gruppen in den USA hier dokumentiert
    12. Geschichtsrevisionisten fordern Heinz-Reinfarth-Tag
    13. Offener Brief von Mary an HC SIEHE ATTACHMENT (BRIEF vom 21.7)
    14. Jugendaustausch hat begonnen: 19 israelische Gäste für zwei Wochen in Wilnsdorf

Ein Archiv der bisher an die Mailingliste verschickten eMails stehen Euch jederzeit Online, unter
zur Einsicht zu Verfügung.
 
Weitere Informationen über Honestly-Concerned, inkl. Leserbriefen, unserem Gästebuch  
und anderen Hintergrundinformationen über unsere Gruppe 
haben, 
stehen Euch Online unter
zu Verfügung.

  1. IKG- Neues Holocaust-Museum in Budapest geplant
    Eröffnung am 16. April 2004
    In Budapest soll am 16. April 2004 ein neues Holocaust-Museum eröffnet werden. Das kündigte der designierte stellvertretende Museumsdirektor Peter Zsolt am Montag bei einer Feier zur Erinnerung an den 87. Geburtstag des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg an, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtete. Wallenberg hat 1944 auf spektakuläre Weise mehrere zehntausend ungarische Juden vor der Deportation in die Nazi-Todeslager gerettet. Er wurde 1945 von der sowjetischen Besatzungsarmee verhaftet und ist seither verschollen. 
    5Zur Museumseröffnung soll es zwei temporäre Ausstellungen geben, zu deren Inhalten Zsolt sich noch nicht äußern wollte. Ab 2005 soll das Museum dann eine ständige Ausstellung zeigen sowie Möglichkeiten für Forschung, Dokumentation und Unterricht zum Thema Holocaust bieten.
    Das neue Holocaust-Museum dürfte in Ungarn für kontroverse Diskussionen sorgen, nachdem das Anfang 2002 in Budapest eröffnete "Terrorhaus-Museum" umstritten geblieben ist. Es wurde von der damaligen rechtskonservativen Regierung in einem Gebäude eingerichtet, das nacheinander der Geheimpolizei der ungarischen Nazis und jener der Kommunisten als Hauptquartier diente. Das Museum will die Gewaltherrschaft beider Diktaturen dokumentieren. Kritiker meinen jedoch, dass darin der Terror der Kommunisten überbewertet und jener der Nazis verharmlost werde.


  2. THEMA DER WOCHE.....
    FR
    - Hippiesk Zum Honderich-Streit - Kommentar zum Honderich-Streit
    In einem seiner beeindruckenden Essays, die Imre Kertész unlängst im Suhrkamp Verlag in dem Band Die exilierte Sprache veröffentlicht hat, beschreibt der Literatur-Nobelpreisträger in schonungsloser Nüchternheit seine fehlende Angst vor einem neuen Antisemitismus. "Der Holocaust", so Kertész, "hat mir die Furcht vor den Antisemiten ausgebrannt. Was gehen sie mich an? Programmatischer Antisemitismus ist nach Auschwitz heute eine Privatangelegenheit, die mich allerdings auch heute noch vernichten kann, doch das wäre nur ein bloßer Anachronismus, ein Irrtum, bei dem, wie Hegel
    sagen würde, der Weltgeist nicht mehr anwesend ist; es wäre Provinzialismus und Unkultur;..."
    Der programmatische Antisemitismus ist nicht ausgestorben, aber er war zuletzt eher die Sache schmuddeliger Subkulturen, die anspielungsreich ihr Parteiwesen betrieben oder gleich im Popgeschäft landeten, startbereit vor
    weit geöffneten Ironieluken als argumentativer Fluchtweg. An Stelle des programmatischen Antisemitismus hat ein beiläufiger Antisemitismus Konjunktur, der nicht selten als politische Kritik an Israel reüssierte.

    Wenn Micha Brumlik, der Direktor des Frankfurter Fritz Bauer Instituts, mit seinem gestern in der FR erhobenen Vorwurf gegen den kanadisch-britischen Philosophen Ted Honderich Recht hat, darf man davon ausgehen, dass wir es
    mit einer Form von beiläufigem Antisemitismus zutun haben. Aber wird man dem Autor Ted Honderich gerecht, wenn man das in der deutschen Ausgabe 242 Seiten umfassende Buch Nach dem Terror. Ein Traktat auf einige umstrittene
    Stellen hin abklopft?

    Honderich verhandelt darin den Palästina-Konflikt nicht als zentrales Problem, vielmehr dient ihm die israelische Politik und das Vorgehen des israelischen Militärs gegen die Palästinenser als emblematisches Beispiel
    für aggressive Gewaltpolitik. Honderichs insistierende, beinahe volkspädagogisch daherkommende Moralphilosophie fragt danach, was gutes von schlechtem Leben unterscheidet. Ein Merkmal von gutem Leben ist, so Honderich, dessen Dauer. Durchschnittliches Leben währt in den USA und Schweden länger als in Malawi oder Burundi. Das schlechte Leben dort ist
    nicht nur kürzer, es besteht auch eine Differenz zu dem, was man Lebensqualität nennt. Honderichs großes Thema ist die Forderung nach Umverteilung von Lebenschancen. Wie kann aus kurzem, schlechtem Leben gutes, langes werden?

    Vor diesem Hintergrund gewinnen für Honderich die Terrorakte des 11.
    Septembers 2001 eine eigene Bedeutung. Sie seien zwar eine falsche Handlung,
    doch sollten sie auch als Anleitung gelesen werden und könnten uns
    angesichts der vielfältigen Erscheinungsformen von schlechtem Leben bei der
    Reflexion über unsere eigene Schuld behilflich sein. Wir alle, legt
    Honderich nahe, sind Schuld an der Produktion schlechten Lebens.

    In einem wabernden Stil operiert Honderich unablässig mit derlei
    Plattheiten. Der Adressat des Textes ist ein "Wir", das zum Akteur werden
    soll. Was jenseits fachspezifischer Marotten auffällt, ist eine sprachliche
    Schnoddrigkeit. Auf Grund der Adressierungstechniken des Textes stellt man
    sich den Autor als einen in die Jahre gekommenen Dozenten vor, der sich mit
    hippiesken Gesten für ein junges Publikum interessant macht. Tatsächlich
    zeigt sich Honderich auf seiner Internet-Homepage mit geballter Faust. Aber
    auch sprachlich liebt er die Kämpferpose. "Mir ist die Puste ausgegangen",
    schreibt er am Ende seines Traktats, "aber noch nicht ganz. (. . .) Was wir
    insbesondere von den Amerikanern fordern müssen, in Anbetracht ihrer Macht,
    ist moralische Intelligenz. Wir und sie sollten erkennen, wie notwendig es
    ist, sich von einer ganzen Menge Schrott zu verabschieden, von einem Haufen
    Moral, der zu viele Unterscheidungen enthält."
    Diese Passage liest sich wie eine Forderung nach moralischer
    Entdifferenzierung. Honderich lässt es dabei nicht an altlinker Sehnsucht
    nach Eindeutigkeit fehlen. Und die führt zum Kern des Streites: "Ich für
    meinen Teil habe keinen ernsthaften Zweifel, um den prominenten Fall zu
    nehmen, dass die Palästinenser mit ihrem Terrorismus gegen die Israelis ein
    moralisches Recht ausgeübt haben. (. . .) Diejenigen Palästinenser, die zu
    unvermeidlichen Tötungen als Mittel gegriffen haben, waren im Recht, zu
    versuchen, ihr Volk zu befreien; und diejenigen, die sich selbst für die
    Sache ihres Volkes getötet haben, haben sich in der Tat selbst
    gerechtfertigt."
    Die Sehnsucht nach moralischer Eindeutigkeit führt geradewegs in die
    Rechtfertigung des Terrors. Derlei ist wohl kaum noch als flapsiger
    Politjargon oder einschlägige Flugblattrhetorik zu verharmlosen. Das zeigt
    sich auch an anderen Stellen: "Der palästinensische Widerstand hingegen
    konnte sich weder auf Flugzeuge noch auf Panzer stützen, sondern musste sich
    mit Steinen und Selbstmordattentätern behelfen." Wird hier das
    Selbstmordattentat als soziale Notwehr geadelt, so schlägt das Ende des
    Traktats in ein flammendes Bekenntnis um, das terroristische Gewalt
    legitimiert. Es fällt schwer, das Gesagte im Kontext eines philosophischen
    Sprechens zu lesen, das Honderich in selbstgerechtem Pathos intoniert.

    Man muss sich wundern, dass der Suhrkamp Verlag einen derartigen Text hat
    passieren lassen, so dass er nun in einer Jubiläumsreihe neben Texten von
    Jürgen Habermas, Zygmunt Bauman, Jacques Derrida und anderen erscheint. Es
    gibt weiteren Erklärungsbedarf hinsichtlich der verlegerischen Entscheidung.
    SIEHE AUCH: E-MAIL NR. 10 !!


    1. SZ- Monströse Moral
      Schwere Vorwürfe gegen Ted Honderichs Buch bei Suhrkamp

    2. FÜR ENGLISCHE VERSION SIEHE E-MAIL Nr. 9
      "The Palestinians are right to look back to Fascist Germany and say they are the Jews of the Jews."

      AFTER THE TERROR: A BOOK AND FURTHER THOUGHTS Ted Honderich

    3. Es geht mal wieder los. Grüße Gitta
      FR- Philosophischer Judenhass

    4. FR- Hemdsärmeliges Pamphlet
      Erklärung einer Buchempfehlung / Von Jürgen Habermas

    5. FR- ANTISEMITISMUS-STREIT
      Habermas empfahl Honderich an Suhrkamp

    6. FR- Antisemitismus bei Ted Honderich?
      Der Direktor des Fritz-Bauer-Instituts, Micha Brumlik, hat den Suhrkamp Verlag attackiert: Er erhebt schwere Vorwürfe gegen den kanadisch-britischen Philosophen Ted Honderich.

    7. WELT- Suhrkamp weist Brumliks Kritik zurück
      Antisemitismus-Vorwürfe erhebt der Direktor des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt am Main, Micha Brumlik, gegen den kanadisch-britischen Philosophen Ted Honderich. In einem offenen Brief an den Suhrkamp-Verlag, den die "Frankfurter Rundschau" veröffentlichte, kritisierte Brumlik das in der Jubiläumsreihe "40 Jahre edition suhrkamp" erschienene Buch "Nach dem Terror. Ein Traktat" des Autors. Das Buch verbreite "antisemitischen Antizionismus" und rechtfertige dabei nicht nur die "Ermordung jüdischer Zivilisten in Israel", sondern empfehle "dies Tun auch zur Nachahmung". Brumlik fordert den Suhrkamp-Verlag auf, das Buch "unverzüglich" vom Markt zu nehmen.
      Suhrkamp-Programmleiter Günter Berg wies die Vorwürfe zurück. Er räumte allerdings ein, Honderich seien bei seiner Auseinandersetzung mit der Situation in Israel möglicherweise methodische Fehler unterlaufen. Dennoch sehe er keinen Anlass für einen Auslieferungsstopp. Auch der Philosoph Jürgen Habermas, der Honderichs Buch dem Verlag empfohlen hatte, verwahrte sich gegen den Antisemitismus-Vorwurf. Er räumte allerdings ein, dass das Buch einige Sätze enthalte, die sich, "wenn man sie ohne hermeneutische Nachsicht aus dem Zusammenhang der Argumente löst, auch gegen die Intention eines Autors immer für antisemitische Zwecke verwenden" ließen

    8. SPIEGEL- "Nach dem Terror"-Debatte
      Kurz protestiert, dann ab in den Urlaub!

    9. HAGALIL - Ein Brief von Micha Brumlik an den Suhrkamp Verlag
      "Ich habe meinen Augen nicht getraut, als ich in dem in manchen Aspekten durchaus lesenswerten, soeben publizierten Buch von Ted Honderich "Nach dem Terror. Ein Traktat" Auslassungen über den Staat Israel und den Zionismus lesen musste"...

    10. FR- ANTISEMITISMUS - Brumlik erhebt Vorwürfe gegen Suhrkamp Verlag

    11. DIESES BUCH

       

      Ted Hondrich
      Nach dem Terror

      Ein Traktat
      Aus dem Englischen von Eva Gilmer
      es 2437. 170 Seiten. € 12,-
      ISBN 3-518-12437-4
      Auslieferung: Ende Juli

    12. JÜDISCHE- Vergesst Friedman!
      Awi Blumenfeld macht sich Gedanken um die Causa Prima der letzten Monate

  3. ISRAELNETZ - Israelische Terroropfer zu Gast in Deutschland
    Eine Reisegruppe israelischer Terroropfer hat am Dienstag ihren Ferienaufenthalt in Deutschland beendet. Eine Woche lang waren 15 Überlebende und direkt Betroffene des palästinensischen Bombenterrors im Schwarzwald zu Gast.
    Eingeladen hatte die in Altensteig ansässige Freie Christliche Gemeinde JMS (Jugend-Mission-Sozialwerk), vermittelt und organisiert wurde die Reise von dem Unternehmen Schechinger-Tours aus Wildberg/Sulz.
    Rachel Tevet und ihr Ehemann Aviskay, israelische Leiter der Gruppe, begleiten seit rund zwanzig Jahren Terroropfer. Sie kennen die schweren psychischen Wunden der Überlebenden und ihrer nahen Verwandten: "Ihr Leben wird nie wieder dasselbe wie früher sein, der seelische Schmerz der noch frischen Wunden kann nicht geheilt werden", sagte Rachel Tevet während eines Empfangs bei Bürgermeister Jürgen Großmann im Rathaus Altensteig.
    Auf dem Programm der Gruppe stand unter anderem ein Besuch der baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart, eine Tagestour in die "Europa-Stadt" Straßburg und eine Werksführung bei "Daimler-Chrysler" in Sindelfingen.


  4. ISLAMISCHER TERROR...
    SPIEGEL-
    Bekennerschreiben
    "Blutige Warnung" der Jemaah Islamiah
    Offenbar steht der blutige Anschlag auf das Marriott-Hotel in Jakarta in direkten Zusammenhang mit dem Prozess gegen die Bali-Attentäter, bei dem morgen das Urteil erwartet wird. Die Terrororganisation Jemaah Islamiah drohte weitere Attentate an, "wenn irgendeiner unserer muslimischen Brüder hingerichtet werden sollte".


    1. SIEHE AUCH: SZ- Bombenanschlag auf Luxushotel in Jakarta
      Indonesische Behörden vermuten islamistische Terroristen als Täter / Auch Ausländer unter den Opfern

  5. OPINIONJOURNAL- Orwell's Warning - The BBC is blind to its own biases.
    The BBC has been described as Orwellian, because of its unequaled role in shaping perceptions in Britain. This is one reason the government of Tony Blair has taken the broadcaster to task over its biased coverage of the Iraq war and its aftermath. But George Orwell also warned us about the dangers the BBC presents in other important ways.
    Orwell recognized that Britain's chattering classes have a suicidal habit of flirting with appeasement. Other great British thinkers have also seen this--not least those who, despite having a healthy mistrust of nationalism, realized that an elite estranged from feelings of patriotism represented a threat.
    That the BBC has become the home to this elite today is a tough judgment to pass, and the BBC does many great things. Its non-news documentaries are excellent and its comedies--from "Fawlty Towers" through "Blackadder" to, most recently, "The Office"--are brilliant in a way that few American sitcoms dare to be...
    .

  6. ULRICH W. SAHM - Israels rassistische Gesetzgebung
    Jerusalem, 5. August 2003 - In aller Eile hatte am vergangenen Donnerstag
    das israelische Parlament, vor der Sommerpause, ein Gesetz durchgepaukt, das
    Palästinensern aus den besetzten Gebieten verbietet, "automatisch" die
    israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Menschenrechtsorganisationen aus
    Israel  und Human Rights Watch in den USA  bezichtigten Israel inzwischen,
    ein "rassistisches" Gesetz verabschiedet zu haben, das "Apartheit" gegen
    Araber beinhalte. In offenen Briefen an israelische Botschaften in Europa
    wird da dem israelischen Parlament vorgeworfen "sich weit von Europa
    entfernt zu haben", weil es, so die Briefschreiber, "grenzüberschreitende
    Ehen verboten" habe. Das komme den Nürnberger Gesetzen gleich.

    Oppositionelle Abgeordnete, Araber wie Juden, sparten nicht mit Kritik.
    Einige "schämten" sich, Mitglied des israelischen Parlaments zu sein.

    Die Regierung wollte jedoch "einen Missbrauch der israelischen Ausweise
    durch palästinensische Terroristen" unterbinden. In mindestens zwanzig
    Fällen hätten Palästinenser aus den Autonomiegebieten tödliche
    Terroranschläge in Israel ausführen können, dank der Freizügigkeit durch
    einen "blauen" israelischen Personalausweis.  Den Ausweis hätten sie sich
    durch "fiktive" Ehen mit israelischen Arabern "erschlichen", sagte ein
    Regierungsvertreter. Mit Leichtigkeit sei es Palästinensern mit
    "terroristischen Absichten" möglich gewesen, sich eine
    Aufenthaltsgenehmigung und Ausweise zu besorgen. Dem wolle die Regierung
    einen Riegel vorschieben.

    Der arabische Abgeordnete Taleb A Sana, wütend über die "rassistische
    Diskriminierung von Palästinensern", schlug vor, die Vorlage "Gesetz zur
    Zersplitterung von Familien" oder "Gesetz zum Heiratsverbot mit
    Palästinensern" zu nennen.

    Eine Sprecherin des Innenministeriums erklärte, dass es in Israel wie in
    vielen anderen Ländern, einen stufenweisen, etwa fünf Jahre andauernden
    Prozess zur Einbürgerung von Ausländern gebe. Der werde auch bei
    Palästinensern aus Gaza und dem Westjordanland angewandt. Im ersten Jahr
    gewähre man dem angeheirateten, nicht-israelischen Ehepartner ein
    Touristenvisum mit Arbeitsgenehmigung. In dieser Periode prüfen die
    Behörden, ob die Ehe echt sei. "Wir stoßen immer wieder auf Fälle von
    illegalen Gastarbeitern oder Palästinensern, die für Geld eine Ehe erkaufen,
    um sich so die Aufenthaltsgenehmigung zu erschleichen. Manche Palästinenser
    leben gar nicht mit ihrer sogenannten Ehefrau im arabischen Dorf in Israel
    sondern in Nablus oder Kalkilja. Wichtig war ihnen nur der Ausweis und die
    Möglichkeit, die israelischen Kontrollen zu umgehen." Schon vor einem Jahr
    hatte die Regierung einen entsprechenden Beschluss gefasst. Der ist am
    Donnerstag zu einem "auf ein Jahr befristeten Gesetz" geworden.

    Im Wortlaut des Gesetzes heißt es, dass der Innenminister einem
    nicht-israelischen Bewohner der "Gebiete", womit aus dem Westjordanland und
    Gazastreifen, die Aufenthaltsgenehmigung oder Staatsbürgerschaft verweigern
    sollte. Auch den Militärkommandeuren wird verboten, Aufenthaltsgenehmigungen
    zu erteilen. Das Gesetz sieht freilich Ausnahmeregelungen vor. So "darf" der
    Innenminister für medizinische Zwecke, berufliche Tätigkeiten oder um eine
    Trennung der Familien im Falle von Kindern unter 12 zu verhindern den
    Aufenthalt in Israel genehmigen. Akzeptiert werden auch  solche "Bürger der
    Gebiete", die sich "mit dem Staat Israel und seinen Zielen identifizieren,
    wenn er oder ein Familienangehöriger sich für die Sicherheit des Staates,
    seiner Wirtschaft und anderer wichtiger Angelegenheiten engagiert hat". Wenn
    es "im Interesse Israels" liegt, dann darf ihm die Staatsangehörigkeit
    zugestanden werden.

    Auf Anfrage bestätigte die Sprecherin des Innenministeriums, dass Ausländer
    vor der Verleihung der Staatsbürgerschaft Hebräischkenntnisse nachweisen und
    einen Treueschwur unterschreiben müssten. Ebenso müsse der Antragsteller auf
    seine frühere Staatsbürgerschaft verzichten.

    Kritiker des Gesetzes behaupten, dass Ehen zwischen Palästinensern und
    israelischen Bürgern "unmöglich" gemacht und Familien auseinandergerissen
    würden. Juval Steinitz von der Likudpartei antwortete: "Die können doch
    friedlich in Nablus oder Ramallah zusammenleben. Wir sind jedenfalls nicht
    gewillt, unser Leben zu riskieren, weil einige unsere Freizügigkeit
    missbraucht haben."

  7. Bayerisches Innenministerium - Infothek - Verfassungsschutzberichte
    Verfassungsschutzberichte Bayern

 

  1. VERSCHIEDENES.... 


    1. SPIEGEL- Die Warnung vor dem moralisch-intelektuellen Monster
      In der "FR" weist Jürgen Habermas die Antisemitismusvorwürfe gegen Ted Honderichs Buch "Nach dem Terror" mehr oder weniger zurück, die "SZ" attestiert dem Werk "verblasene Selbstherrlichkeit". Die "FAZ" will keinen Schlussstrich unter die Geschichte der RAF ziehen.

    2. JTA- BEHIND THE HEADLINES - Activist rabbi goes to Poland as fight over death camp project gets personal
      A dispute over a Nazi death camp memorial pitting a New York activist rabbi against the American Jewish Committee and the Israeli and Polish governments is turning personal and, literally, dirty.
      The rabbi, Avi Weiss, went to the Belzec death camp in Poland last week, spending the wee hours of the morning of July 30 blocking construction of the memorial in the camp.

    3. ISLAMISCHE- Düsseldorf: Verlockendes Gas - «Handelsblatt»: USA drohen RWE wegen Libyen-Engagement

    4. HAGALIL - Flug nach Kongo: Abschiebung super first class
      Das Landratsamt Oder-Spree in Beeskow will den abgelehnten Asylbewerber aus dem Kongo per Charterflugzeug in seine Heimat bringen lassen. Das kostet bis zu 30.000 Euro. Zuvor erhält der Flüchtling aber noch eine dreimonatige Duldung...

    5. JPOST- Save Ethiopia's forgotten Jews 
      They urgently need to make aliya, but face continuing hostility and intransigence from the Interior Ministry

    6. JPOST- The Islamic Republic of Turkey?
      The country's military - historically a force for modernization and secularism - faces a tough new challenge


  2. ZUM THEMA "ANTISEMITISMUS"...


    1. INDEPENDENT- Fisk and that word 'antisemitism'!
      How to shut up your critics with a single word

    2. JPOST- Anti-Semitism can have its advantages, By Jonathan Rosenblum
      Most of us carry around a fair number of ethnic stereotypes. Much Jewish humor is based on stereotypes of Jews from different areas: the kalte (cold) Litvak, the fiery hassid, the calculating Galicianer, the elegant Hungarian.

    3. HAGALIL - "Mein Geschäft habe ich geliebt": Koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen
      Sieben Jahre hatte Herr T(59), der seinen Namen inzwischen nicht mehr veröffentlicht sehen möchte, im bürgerlichen Reinickendorf (Ortsteil Tegel) in der Nähe zweier Einkaufsstraßen und des Tegeler Sees einen florierenden Tante-Emma-Laden...

      SIEHE AUCH:
      E-MAIL NR. 3

    4. HAGALIL - Arabischer Antisemitismus in Berlin - Nicht nur ein koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen: 
      In diversen Gemüseläden meiner Umgebung, die von arabisch sprechenden Menschen betrieben werden, hängen Fahnen oder Abbildungen von Fahnen, die auf die Ursprungsländer der Ladeninhaber verweisen - manchmal in Kombination mit der Palästinaflagge und manchmal ohne...



  3. ZUM THEMA "RECHTE GEWALT / RECHTSRADIKALISMUS"....


    1. e110- Extremisten schlagen seltener zu - Verfassungsschutz registriert rückläufige Zahlen
      Die extremistische Gewalt in Bayern geht in allen Bereichen zurück. Das ist die Haupterkenntnis des bayerischen Verfassungsschutzes, der in München seinen Halbjahresbericht vorgelegt hat. Die Zahl rechtsextremistisch motivierter Taten sank von 21 auf 17. Bei Linksextremisten wurden 9 Gewaltdelikte gezählt, nach 14 im Vorjahreszeitraum. Die akuteste Bedrohung sieht Innenminister Günther Beckstein (CSU) weiter im islamistischen Fundamentalismus. Hinweise auf konkrete Anschläge lägen derzeit aber nicht vor. Für Deutschland gelte trotz erhöhter Anstrengungen der Behörden: «Eine 100-prozentige Sicherheit vor Anschlägen wird es nicht geben.»

    2. HAGALIL - NS-Literatur: Höllenkreis der Familie
      Der Nazidichter Will Vesper war ein wichtiger Kulturfunktionär im Nationalsozialismus. Sein Sohn Bernward beschrieb ihn in dem Buch "Die Reise". Führers Bettlektüre Teil V...


  4. ZUM THEMA "HOLOCAUST"....


    1. HAGALIL - Noch Plätze frei: Studien- und Bildungsfahrt nach Lodz
      Seit 1997 veranstaltet das Studienwerk Stanislaw Hantz Bildungsreisen zu den ehemaligen nationalsozialistischen Vernichtungsstätten in Polen. Die Reisen werden zusammen mit ZeitzeugInnen geplant, vor Ort gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen mit ehemaligen Häftlingen und Historikern...


  5. ZUM THEMA "ÖSTERREICH"....


    1. IKG- Toledo: Haider-Rückkehr an FPÖ-Spitze "innere Angelegenheit"
      Israelischer Geschäftsträger lässt aber Reaktion auf mögliche Ernennung des Kärntner Landeshauptmanns zum Vizekanzler offen

    2. IKG- SJ NÖ präsentiert Aufkleber mit "rassistischer Botschaft"
      Die Sozialistische Jugend NÖ (SJ NÖ) hat am Mittwoch einen "rassistischen Aufkleber" präsentiert, der "offensichtlich" von Horst Jakob Rosenkranz stammt. Der Ehemann der Nationalratsabgeordneten Barbara Rosenkranz, Landesparteiobfrau der NÖ Freiheitlichen, gelte als mutmaßlicher Herausgeber, hieß es in einer Aussendung. Das Impressum weist "H.J. Rosenkranz, 2111 Seebarn" als "Eigentümer, Verleger u. Hersteller" aus.


 

  1. http://66.250.86.130/~unglaubl/unglaublichkeiten/htmlphp/u0040OhHolocaust.html

    http://66.250.86.130/~unglaubl/unglaublichkeiten/htmlphp/u0036StatthalterSaban.html

    http://66.250.86.130/~unglaubl/unglaublichkeiten/htmlphp/u0037RassismusderJuden.html

    http://www.n-tv.de/foren/nachrichten/ausland/FORUM100/thread209012.php

    http://globalfire.tv/nj/03de/globalismus/saban.htm

 

  1. HILFEGESUCH... EUER EINFALLSREICHTUM IST GEFRAGT.... 
    Lieber  Leser,
    Seit einiger Zeit werden die Israelische Botschaft, Politiker, Journalisten und andere mit sehr störenden "offenen Briefen" überhäuft - nachfolgend ein jüngstes Beispiel eines "offenen Briefes".
    Dieser Usus füllt neuerdings die Inboxen der Botschaft und anderer, und es ist nicht möglich, dem entgegenzuwirken, wenn man seriös und ausführlich dem Autoren antworten will, zumal man nicht an die Verteiler, an die dieser Brief auch geht, schreiben kann. Die Verteilung einer Antwort deckt sich nie mit der Verteilung des Briefes, außerdem sollte man nicht die Inboxen der Personen (aus Politik und Presse meist) mit unendlichen Debatten zuschütten..
    Die Mail des "Offenen Briefes" unten, aus Frankreich abgesendet, ist grausam, grausam, grausam. Die Mail zog auch nach sich, dass Menschen sogar eine persönliche Bestätigung dieses Briefes erneut in einem weiteren Verteiler um sich hauen. Dazu  nachfolgend eine weitere Mail.... 
    Habt Ihr eine Idee wie wir helfen können hiergegen vorzugehen?
    Gezielt zu dem neuen Gesetz zu antworten, das halb Deutschland missversteht, ist mühselig. Dazu dennoch  nachfolgend ebenfalls die vorläufige Antwort der Botschaft zu unserer Information und weiteren Verwendung...
    Nochmals, diese Briefe wollen ja nur Vehikel für Fehlinformation, antiisraelische Propaganda und Anschuldigungen sein, ohne auf diese Lügen und Verzerrungen von Kontexten Antworten haben zu wollen , daher wäre es um so hilfreicher wenn jemand von Euch eine Idee hätte....!!!! 

     
    • VORLÄUFIGE STELLUNGNAHME DER BOTSCHAFT ZU DEM NEUEN GESETZ:
      Sehr geehrte Damen und Herren,
       
      Ihr Schreiben bzgl des neu verabschiedeten Gesetzes der Knesset hat uns erreicht. Leider bedarf es zum Verständnis des Gesetzes einige mehr Information zum Kontext, als die, die von den Medien transportiert wird, um zu sehen, dass dieses Gesetz weder rassistisch noch diskriminierend ist. Danke, dass Sie sich in Ihrem Zweifel an uns wenden, um uns Gelegenheit zu geben, Ihnen im Folgenden das Gesetz zu erklären.
       
      Inhalt des Gesetzes ist, dass diejenigen Palästinenser aus dem Westjordanland oder Gazastreifen, die Israelis heiraten, in Zukunft nicht mehr sofort die israelische Staatsbürgerschaft erhalten werden. Grund für die Gesetzesänderung ist die Tatsache, dass das entsprechende Gesetz der Familienzusammenführung in der Vergangenheit zunehmend missbraucht wurde, um Terroranschläge in Israel auszuüben. 
       
      Aus Regierungskreisen wurde bekannt, dass allein aus Jerusalem mehrere Fälle bekannt sind, in denen Palästinenser, die durch Heirat die israelische Staatsbürgerschaft erworben hatten, in die Planung oder Durchführung von Terroranschlägen verwickelt waren, bei denen 87 Menschen starben. 
       
      Die Anträge auf Familienzusammenführungen zwischen Palästinensern und israelischen Staatsbürgern wurden im April 2002 nach dem Bombenanschlag auf das Matza Restaurant in Haifa vorerst eingefroren. Der Anschlag wurde von einem Hamas-Terroristen aus den Gebieten durchgeführt, der durch die Heirat mit einer israelischen Araberin die israelische Staatsbürgerschaft erhielt.
       
      Israel hat insofern nicht per Gesetz die Heirat zwischen israelischen Arabern und Palästinensern aus der Westbank und Gaza verboten, sondern hat die automatische Übertragung der Staatsbürgerschaftsrechte und Aufenthaltsgenehmigungen auf Palästinenser aus Westbank und Gaza eingeschränkt.
       

       
    • EINER DIESER "NETTEN" SERIENBRIEFE.... 
       
      -----Original Message-----
      From: Guenter Schenk [mailto:guenter.schenk@...]
      Sent: 02 August, 2003 01:09 PM
      To: Botschaft@...
      Cc: redaktion@...; diezeit@...; dilorenzo@...; online.redaktion@...; online-news@...; online-redaktion@...; redaktion.ausland@...; redaktion@...; redaktion@...; redaktion@...; redaktion@...; redaktion@...; redaktion@...; redaktion@...; redaktion@...; redaktion@...; spiegel@...; zentralredaktion@...; FR Politik; Genaralanzeiger Bonn; skaufmann@...; Ilka Schroeder; fuca.EP-PDS; E. Schroedter-Gr?neEP; abrie@...; wolfgang.schaeuble@...; wolfgang.kubicki@...; uta.zapf@...; sahra.Wagenknecht@...; rita.streb-hesse@...; rainer.funke@...; klaus.gebauer@...; kerstin.mueller@...; joschka.fischer@...; heidemarie.wieczorek-zeul@...; hans-joachim.otto@...; guido.westerwelle@...; gudrun.schaich-walch@...; gerhard.schroeder@...; friedrich.merz@...; friedbert.pflueger@...; posteingang@...; christine.scheel@...; christa.nickels@...; buero.roth@...; angela.merkel@...; info@...; info@...; info@...
      Subject: Fwd: WELT 2.8.03; Knesset trennt per Gesetz Ehepaare /dpa/AFP

      Offener Brief an den Botschafter des Staates Israel in Berlin, Herrn Shimon Stein.

      Sehr geehrter Herr Botschafter,

      dieser Artikel erschien heute in DIE WELT, Quelle DPA/ AFP, der Zeitung in Deutschland, die per testamentarischer Verfügung ihres Gründers, Axel Caesar Springer allzeit verpflichtet ist, dem Staat Israel beizustehen.

      Wie weit will es das von der Partei Premierminister Sharons dominierte Parlament, eine demokratisch legitimierte

      Instition des Staates Israel, noch treiben ? Bermerken Sie nicht, dass Israel, mehr den je, auf dem Wege ist - vielleicht schon am Ziel angekommen - sich von der Werteordnung Europas zu entfernen ?

      Die Dummhneiten des Österreichers Dr. Jörg Heider, wie politisch, moralisch und ethisch verwerflich sie auch seien, erscheinen als kleiner "Unfall der Demokratie" verglichen mit den Beschlüssen der Knesset in den vergangenen Wochen. Hier koennen Europaeer nicht schweigen.

      Der Beispiele gibt es zahlreiche:

      ... die Erklärung der Knesset-Mehrheit, es handele sich bei dem, was Sie "die Gebiete" nennen, in Wahrheit natürlich Restpalästina, nicht um besetzte Gebiete, d. h. schleichende völkerrechtswidrige Anektion durch das Parlament Israels. Da helfen auch ihre, dies relativierende

      ...Verbot grenzüberschreitender Eheschliessungen (es sei denn, man übe Verzicht auf grundlegende Bürgerrechte.

      ...Verbot den Zusammenlebens führende Inellektueller Palästinas als Eheleute in den Besatzungsgebieten (ich verweise auf das Ehepaar Raheb).

      ...Gefangennahme und Gefangenhaltung führedner palästinensicher Repräsentanten, unwürdige und gesundheitsgefährdende Behandlung in den Karzern Israels.

      ... Freiheitsberaubung tausender Menschen, viele davon ohne Anklage, in sogenannter Administrativhaft. - zum Teil an geheimgehaltenen Orten... (darf ich Sie darauf hinweisen, ohne einen unmittelbaren Vergleich mir anzumassen: auch Auschwitz war im Deutschen Reich "Geheime Reichssache", d.h. Staatsgeheimnis wohlgehütet)

      .... und, und, und.....

      Sie, Herr Botschafter, begruenden all diese masslosen Massnahmen mit dem Sicherheitsbeduerfnis islraelischer Buerger. Wer wollte schon dem (der Verplichtung eines Staates, fuer die Sicherheit seiner Buerger zu sorgen) widersprechen ? Herr Botschafter Stein, es ist viel einfacher als Sie denken: Loesen Sie alle (!) Kolonien in den besetzten Gebieten auf (sie ALLE sind, nach geschriebenem Voelkerrecht illegal !), ziehen Sie Tsahal aus allen besetzten Gebieten zurueck und Sie werden sehen,

      wie aus hoffnungslosen Anhaengern der Intifada, des Widerstandes, ehrliche, fleissige Vaeter, Muetter, Soehne, Toechter werden, denen nichts mehr am Herzen liegt, als ihre Familien in Anstand zu ernaehren, ihren Kindern die notwendige Bildung zu verschaffen (bei zahlreichen Palaestinensern ein sehr hohes Gut !)

      Dies wird auch israelischen Buergern, juedischen, christlichen, moslemischen und nichtreligioesen, Sicherheit bringen. Der Staat Israel, mit seinem know-how, seiner Manpower und Intelligenzpotential wird ein Paradies auf Erden, zum Wohl des ganzen Nahen Ostens werden.

      Geben Sie die Besatzung auf und geben Sie den Palaestinensern ihr Land, ihr ganzes Land, welches ihnen bis 1967 verblieben war, zurueck. Regeln Sie auf ehrenhafte Weise das Recht auf Rueckkehr. Sie werden sehen, nur wenige Palaestinenser werden in ihre inzwischen zerstoerten Haeuser, in ihre nicht-mehr-existierende Doerfer zurueckkehren wollen. Dort wollen sie dann, ganz sicher, ihre letzte Ruhe finden (ein Recht, durch welches die Sicherheit Israels sicherlich nicht gefaehrdet wird.

      Lassen Sie dann ruhig Hamas und Andere zu Wohltaetigkeitsverbaenden, wie in Europa Caritas, Hilfswerk usw. mutieren. Das wird Israel keinen Schaden zufuegen.

      Sehr geehrter Herr Stein, all das, was wir aus authentischen Quellen, unverdaechtigen Quellen, in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren aus Israel / Palaestina hoeren zeigt den Buergern Europas taeglich deutlicher, wie weit sich Israel von den Normen Europas entfernt. Lassen Sie es mich bildlich sagen: Israel entfernt sich von den anerkannten Werten Europas deutlich in Richtung der Republik Vanuatu. Das ist nicht erfreulich. Das kann weder in der Absicht der Europaeer liegen, noch in jener der Buerger Israels. Dass ich die Menschen Palaestinas in ihrer Heimat nicht vergesse, davon koennen Sie, sehr geehrter Herr Botschafter Stein natuerlich ausgehen.

      Hochachtungsvoll
      Günter Schenk  
      5, rue des cigognes 
       
      67930 Beinheim 
       
      Frankreich


      WELT
      Knesset trennt per Gesetz Ehepaare  - Mit Israelis verheiratete Palästinenser erhalten keine Aufenthaltserlaubnis

      Jerusalem  -  Das israelische Parlament, die Knesset, hat ein Gesetz verabschiedet, wonach Palästinenser künftig durch Heirat nicht mehr israelische Staatsbürger werden können. Dies hat zur Folge, dass arabische Ehepaare, bei denen ein Partner Israeli, der andere Palästinenser ist, Israel verlassen oder getrennt leben müssen, da der palästinensische Partner keine Aufenthaltsgenehmigung mehr erhält.

      Die linksliberale Merez-Partei und der arabische Abgeordnete Ahmed Tibi kündigten an, das höchste Gericht des Landes anzurufen, um das Gesetz für unrechtmäßig zu erklären. Oppositionsabgeordnete nannten das Gesetz, das die Knesset mit den Stimmen der rechts dominierten Koalition verabschiedet hatte, "rassistisch".

      Justizminister Josef Lapid rechtfertigte die neue Rechtsvorschrift mit den Worten, die Palästinenser missbrauchten die Heirat mit israelischen Arabern, um damit nach Israel zurückkehren zu können. Nach seinen Angaben haben etwa 100 000 Palästinenser im vergangenen Jahrzehnt durch Heirat mit israelischen Arabern die israelische Staatsbürgerschaft erhalten.

      Palästinensische Beobachter kritisierten, dass das neue Gesetz die Zusammenführung von arabischen Familien in Israel und den Autonomiegebieten praktisch unmöglich macht. Sollten palästinensische Partner dennoch mit ihren Familien in Israel leben wollen, müssen sie mit ihrer Deportation rechnen. Auch die Kinder, die aus solchen Verbindungen hervorgehen, hätten kein Aufenthaltsrecht.

      Innenminister Avraham Poraz sagte, "die Umstände" des Konflikts mit den Palästinensern machten das Gesetz nötig, "auf das wir nicht stolz sein sollten". Während des laufenden Konflikts hätten Palästinenser wiederholt ihre neue israelische Staatsangehörigkeit ausgenutzt, um Anschläge zu verüben. Die Vorsitzende der liberalen Meretz-Fraktion, Zahava Gal-On, wies dies jedoch zurück. Israel könne solche Sicherheitserwägungen nicht zur Begründung "einer solchen Verletzung der Bürgerrechte verwenden", sagte sie im israelischen Rundfunk.

      Das neue Gesetz dürfte die Verhandlungen im Nahen Osten weiter belasten, nachdem bereits die Ausschreibung für neue Häuser in einer Siedlung in palästinensischem Gebiet für Unmut gesorgt hatte. Auch der Grenzzaun wurde erneut zum Thema: Die USA haben überraschend scharf den Bau der israelischen Sperranlage entlang des Westjordanlandes kritisiert. US-Außenminister Colin Powell sagte der israelischen Tageszeitung "Ma'ariv", die Fortsetzung der Bauarbeiten drohe den internationalen Friedensplan zu untergraben. Auch US-Präsident George W. Bush sei besorgt, weil die Mauer bezüglich der Grenzen eines Palästinenserstaates vollendete Tatsachen schaffe.  dpa/AFP

      Artikel erschienen am 2. Aug 2003  

    • ...UND SO WIRD DAS GANZE WEITER UND WEITER GELEITET, WOMIT EINE EWIGE FLUT AN ANKOMMENDEN EMAILS ENTSTEHT:

      -----Original Message-----
      From: Ruth Asfour [mailto:ruth.asfour@...]
      Sent: Montag, 4. August 2003 17:52
      To: pub-assis@...
      Subject: Hoefliche Bitte zu oeffnen und zu lesen und weiterzuleiten. Danke (virusfrei)

      Sehr geehrte Dame
       
      Bitte leiten Sie anhaengenden Brief an seine Excellenz, den Herrn
      Botschafter des Staates Israel, weiter.
       
      Er moege bitte zur Kenntnis nehmen, dass ich diesen Brief - bis auf
      die Nazi-Vergleiche - unterschreiben moechte.
       
      Da ich nicht juedischen Glaubens bin, huete ich mich, die - sicher
      verachtenswerten - Rassegesetze Israels - mit denen der Nazis
      zu vergleichen, obwohl dies viele beruehmte Juden tun.
       
      Da ich mit allen meinen Freunden die Nazis bekaempfe, moechte
      ich sie auch mit nichts vergleichen. Die palaestinensische Kultus-
      ministerin Prof. Dr. Hanan Ashrawi meinte darueber, jedes Leid
      ist anders. Jeder hat sein eigenes Leid.
       
      Fuer mich gilt nur: Menschenrechte fuer alle Menschen
                                        Voelkerrechte  fuer alle Voelker !
       
      Und deshalb finde ich diesen Brief - bis auf o.g. Vergleiche -
      sehr gut und richtig!
       
      Hochachtungsvoll
      Ruth Asfour

      WEITERGELEITETE NACHRICHT.... 
      Von: Klepzig, Annette
      Gesendet: Montag, 4. August 2003 14:17
      An: Klepzig, Annette


      -----Ursprüngliche Nachricht-----
      Von: Guenter Schenk [mailto:guenter.schenk@...]
      Gesendet am: Samstag, 2. August 2003 13:09
       
      Betreff: Fwd: WELT 2.8.03; Knesset trennt per Gesetz Ehepaare /dpa/AFP

      Offener Brief an den Botschafter des Staates Israel in Berlin, Herrn Shimon Stein.

      Sehr geehrter Herr Botschafter,

      dieser Artikel erschien heute in DIE WELT, Quelle DPA/ AFP, der Zeitung in Deutschland, die per testamentarischer Verfügung ihres Gründers, Axel Caesar Springer allzeit verpflichtet ist, dem Staat Israel beizustehen.

      Wie weit will es das von der Partei Premierminister Sharons dominierte Parlament, eine demokratisch legitimierte

      Instition des Staates Israel, noch treiben ? Bermerken Sie nicht, dass Israel, mehr den je, auf dem Wege ist - vielleicht schon am Ziel angekommen - sich von der Werteordnung Europas zu entfernen ?

      Die Dummhneiten des Österreichers Dr. Jörg Heider, wie politisch, moralisch und ethisch verwerflich sie auch seien, erscheinen als kleiner "Unfall der Demokratie" verglichen mit den Beschlüssen der Knesset in den vergangenen Wochen. Hier koennen Europaeer nicht schweigen.

      Der Beispiele gibt es zahlreiche:

      ... die Erklärung der Knesset-Mehrheit, es handele sich bei dem, was Sie "die Gebiete" nennen, in Wahrheit natürlich Restpalästina, nicht um besetzte Gebiete, d. h. schleichende völkerrechtswidrige Anektion durch das Parlament Israels. Da helfen auch ihre, dies relativierende
      ...Verbot grenzüberschreitender Eheschliessungen (es sei denn, man übe Verzicht auf grundlegende Bürgerrechte.
      ...Verbot den Zusammenlebens führende Inellektueller Palästinas als Eheleute in den Besatzungsgebieten (ich verweise auf das Ehepaar Raheb).

      ...Gefangennahme und Gefangenhaltung führedner palästinensicher Repräsentanten, unwürdige und gesundheitsgefährdende Behandlung in den Karzern Israels.

      ... Freiheitsberaubung tausender Menschen, viele davon ohne Anklage, in sogenannter Administrativhaft. - zum Teil an geheimgehaltenen Orten... (darf ich Sie darauf hinweisen, ohne einen unmittelbaren Vergleich mir anzumassen: auch Auschwitz war im Deutschen Reich "Geheime Reichssache", d.h. Staatsgeheimnis wohlgehütet)

      .... und, und, und.....

      Sie, Herr Botschafter, begruenden all diese masslosen Massnahmen mit dem Sicherheitsbeduerfnis islraelischer Buerger. Wer wollte schon dem (der Verplichtung eines Staates, fuer die Sicherheit seiner Buerger zu sorgen) widersprechen ? Herr Botschafter Stein, es ist viel einfacher als Sie denken: Loesen Sie alle (!) Kolonien in den besetzten Gebieten auf (sie ALLE sind, nach geschriebenem Voelkerrecht illegal !), ziehen Sie Tsahal aus allen besetzten Gebieten zurueck und Sie werden sehen,

      wie aus hoffnungslosen Anhaengern der Intifada, des Widerstandes, ehrliche, fleissige Vaeter, Muetter, Soehne, Toechter werden, denen nichts mehr am Herzen liegt, als ihre Familien in Anstand zu ernaehren, ihren Kindern die notwendige Bildung zu verschaffen (bei zahlreichen Palaestinensern ein sehr hohes Gut !)
      Dies wird auch israelischen Buergern, juedischen, christlichen, moslemischen und nichtreligioesen, Sicherheit bringen. Der Staat Israel, mit seinem know-how, seiner Manpower und Intelligenzpotential wird ein Paradies auf Erden, zum Wohl des ganzen Nahen Ostens werden.

      Geben Sie die Besatzung auf und geben Sie den Palaestinensern ihr Land, ihr ganzes Land, welches ihnen bis 1967 verblieben war, zurueck. Regeln Sie auf ehrenhafte Weise das Recht auf Rueckkehr. Sie werden sehen, nur wenige Palaestinenser werden in ihre inzwischen zerstoerten Haeuser, in ihre nicht-mehr-existierende Doerfer zurueckkehren wollen. Dort wollen sie dann, ganz sicher, ihre letzte Ruhe finden (ein Recht, durch welches die Sicherheit Israels sicherlich nicht gefaehrdet wird.

      Lassen Sie dann ruhig Hamas und Andere zu Wohltaetigkeitsverbaenden, wie in Europa Caritas, Hilfswerk usw. mutieren. Das wird Israel keinen Schaden zufuegen.

      Sehr geehrter Herr Stein, all das, was wir aus authentischen Quellen, unverdaechtigen Quellen, in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren aus Israel / Palaestina hoeren zeigt den Buergern Europas taeglich deutlicher, wie weit sich Israel von den Normen Europas entfernt. Lassen Sie es mich bildlich sagen: Israel entfernt sich von den anerkannten Werten Europas deutlich in Richtung der Republik Vanuatu. Das ist nicht erfreulich. Das kann weder in der Absicht der Europaeer liegen, noch in jener der Buerger Israels. Dass ich die Menschen Palaestinas in ihrer Heimat nicht vergesse, davon koennen Sie, sehr geehrter Herr Botschafter Stein natuerlich ausgehen.

      Hochachtungsvoll

      Günter Schenk  
      5, rue des cigognes 
       
      67930 Beinheim 
       
      Frankreich

      http://www.welt.de/data/2003/08/02/144046.html

  2. "Liebesgrüße aus Bagdad"
    -----Ursprüngliche Nachricht-----
    Von: WeH
    Gesendet am: Dienstag, 5. August 2003 14:51
    An: sstawski@...; ChristianMosch1@...
    Cc: Abigajil2002@...; Chemiebm1@...; Ariwle@...; KayLorey@...; ShalomEsther@...; Oxygan@...; XWilderx@...
    Betreff: K. Hayesod: "Liebesgrüße aus Bagdad"


    Ezra Levy, einer der neu angekommenen Einwanderer aus dem Irak, besucht die West-Mauer. Er war zu Tränen gerührt als er endlich dazu in der Lage war, die Mauer zu besuchen. Davon hatte er sein ganzes Leben lang geträumt und gehofft, dass dies einmal Wirklichkeit werden könnte.


    Ezra betete das traditionelle Shehechiyanu-Gebet und blies ein Shofar.


    Liebesgrüße aus Bagdad – “Ezra Mizion” der Jewish Agency

    Sechs Juden aus dem Irak gerettet

    Jerusalem (KH) – Mit einer geheim durchgeführten humanitären Mission, die unter dem Decknamen "Ezra Mizion" (Hilfe aus Zion) stand und von der Jewish Agency geleitet wurde, jener Organisation, die vor allem mit Hilfe von Spendenmittel des Keren Hayesod gefährdeten jüdischen Menschen in der ganzen Welt Hilfe bietet und diesen auch die Aliyah nach Israel ermöglicht, konnten sechs ältere jüdische Menschen, darunter auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde von Bagdad, die gegenwärtig noch etwa 35 Menschen umfasst, am 25. Juli dieses Jahres von Bagdad im Irak nach Israel gebracht werden. Die restlichen 28 Juden zogen es vor, im Irak zu bleiben.
    Die Operation, die mit dem Büro des Ministerpräsidenten und weiteren Stellen in Israel und im Ausland koordiniert wurde, darunter auch der HIAS, begann am 11. Juli, als eine dreiköpfige Einsatzgruppe der Jewish Agency und Mitarbeitern der HIAS in den Irak einreisten, der nach wie vor ein sehr gefährliches Umfeld darstellt. Die Agency wollte sich vor Ort einen Eindruck von den Lebensbedingungen der jüdischen Gemeinschaft im Irak und ihren Bedürfnissen verschaffen. Aber es wurde sehr schnell deutlich, dass eine dringende humanitäre Rettungsaktion nötig war. 
    Das Team stellte Kontakt zu der jüdischen Gemeinschaft her und stellte es den jüdischen Menschen frei, sich innerhalb weniger Tage zu entscheiden, ob sie mit einem besonders gecharterten Flugzeug ausreisen wollten. Während ihres Aufenthaltes im Irak stand das Team unter dem Schutz der Regierung der Vereinigten Staaten.
    Es entschlossen sich schließlich sechs Juden zur Ausreise: Ezra Levy, 75 Jahre alt; Salima Shemesh, 75, sie stammt aus Basra; Sasson Salach Abdul, 90, ein früherer Angestellter der irakischen Eisenbahnbehörde, der im Jahre 1951 wegen seiner jüdischen Abstammung seine Stelle verlor; Hatoun Dayan, 70; Naima Haleli, 99 sowie Meir Yehezkel Shabad, 46. Einige von ihnen waren vor der Saddam-Zeit vermögend gewesen, aber sie hatten nach dessen Machtergreifung ihre Arbeitsstellen und ihren Besitz verloren, da sie als Juden diskriminiert wurden.
    Die sechs Juden aus dem Irak wurden nach ihrer Ankunft in Israel in ein Hotel in Yehud gebracht und darauf in das Assaf Harofeh Hospital in Tel Aviv zur medizinischen Untersuchung. Sie werden anschließend in Eingliederungszentren, Seniorenheime, Krankenhäuser oder bei ihren Familien untergebracht.
    "Es gibt soviel Liebe und so viele Zukunftsperspektiven für ein besseres Leben hier in Israel“, sagte Ezra Levy nach seiner Ankunft in Israel. Levy, dessen Frau 1991 gestorben war, könnte sich seitdem kaum mehr selbst versorgen.  "Ich habe alles selbst gemacht – kochen, waschen und so weiter, auch wenn ich es kaum schaffte, „ sagte er. Er entschloss sich nach Israel zu fliegen, um hier wieder seine Schwester Dalia zu treffen, die er seit 52 Jahren nicht mehr gesehen hatte. "Ich kam, um sie zu sehen und bei ihr zu leben. Ich wollte den Rest meines Lebens – das Ende meines Lebens – bei ihr verbringen“, sagte Levy. "Ich beginne ein neues Leben trotz meines Alters, alles ist neu. Alles ist sehr, sehr gut. Die Sonne scheint, ich treffe alle meine Freunde und meine Brüder und Schwestern hier in Israel.“
    Ein enger Familien-Freund der neu angekommenen Salima Shemesh, Simcha Shem Tov, hatte die Frau darum angefleht, ihn zu begleiten als er vor 32 Jahren von Basra nach Israel floh. "Dann war sie zu ängstlich, um nachzukommen“, sagte Shem Tov, dessen erste drei Kinder von Shemesh im Irak aufgezogen worden waren. "Ich konnte es kaum glauben als ich herausfand, dass sie noch am Leben war!"
    Der Irak hatte einmal eine florierende jüdische Gemeinde mit etwa 130,000 Mitgliedern besessen, von denen jedoch etwa 120,000 zwischen 1949 und 1952 nach Israel geflohen waren, weitere Juden hatten das Land in den folgenden Jahren verlassen.
    Jewish Agency-Vorsitzender Sallai Meridor lobte alle an der Operation beteiligten und sagte: "Die Jewish Agency wird auch weiterhin alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um gefährdeten Juden zu helfen, unabhängig davon, wo immer in aller Welt sie leben."

  3. Koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen + Arabischer Antisemitismus in Berlin

    -----Ursprüngliche Nachricht-----
    Von: Sigi K
    Gesendet am: Mittwoch, 6. August 2003 15:24
    An:
    rv@...
    Betreff: Koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen + Arabischer Antisemitismus in Berlin

    http://www.berlin-judentum.de/news/2003/08/deli.htm
    http://www.berlin-judentum.de/news/2003/08/antisemitismus.htm

    "Mein Geschäft habe ich geliebt":
    Koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen
    Sieben Jahre hatte Herr T(59), der seinen Namen inzwischen nicht mehr
    veröffentlicht sehen möchte, im bürgerlichen Reinickendorf (Ortsteil Tegel)
    in der Nähe zweier Einkaufsstraßen und des Tegeler Sees einen florierenden
    Tante-Emma-Laden...

    Von Iris Noah
    Rabbiner Chaim Rozwaski regte an, daraus ein koscheres Lebensmittel- und
    Delikatessengeschäft, zu machen. Im Mai 2002 wurde "Israel Deli" eröffnet.
    Viele alte Kunden kamen weiterhin gern ab morgens um 5.00 Uhr zum
    Frühstücken. Der Pott Kaffee kostete 80 Cent; nachgeschänkt wurde umsonst.

    Mittags gab es verschiedene Imbißangebote: Chickennuggets mit Pommes,
    Salate, belegte Brötchen, Couscous-Varianten, Chumus, Techina und den
    gemischten Israel-Deli-Teller für 3,50 Euro. Auch der Imam der nahegelegenen
    Moschee kam vorbei. "Die Leute sind gern in meinen Imbiß gekommen" erzählt
    Herr T. Neben alter Stammkundschaft, jüdischen Berlinern aus der ganzen
    Stadt, türkischen Muslimen und Christen entdeckten auch Öko-Bewußte das
    Geschäft für sich. Es hätte eine Erfolgsstory werden können.

    Nach einigen Wochen kamen Angehörige der Neonazi-Szene aus dem Berliner
    Umland. Sie waren erkennbar an den OHV-Autokennzeichen (Oder-Havelkreis),
    stellten ihre Autos morgens kurz nach 5.00 h vor dem Laden ab und pöbelten,
    wobei "Judensau" noch zu den harmloseren Ausdrücken gehörte. Ab dieser Zeit
    war es nicht mehr möglich, den Laden so früh zu öffnen, denn Herr T. war in
    der ersten Stunde hauptsächlich im hinteren Teil des Ladens mit den
    Frühstücksvorbereitungen beschäftigt und wollte den vorderen Teil nicht mehr
    unbeaufsichtigt lassen. Nach einigen Wochen blieben die Glatzköpfe weg.

    Einige Zeit später begannen arabisch sprechende Leute die Gäste zu
    beschimpfen und ins Essen sowie auf die Fensterscheiben zu spucken und die
    Israelflagge abzubrechen. Herr T. konnte drei Gruppen unterscheiden: einige
    12jährige und einige junge Erwachsene. Eine dritte Gruppe von Ende
    30jährigen blieb gegenüber stehen und machte durch Gesten deutlich, daß er
    unerwünscht sei und verschwinden solle. Wenn Herr T. morgens kam, waren die
    Scheiben regelmäßig durch Spucke und häufig auch durch Urin verschmutzt.
    Kinder von der nahe gelegenen Grundschule, die bei ihm einkauften und
    gelegentlich einen Lutscher bekamen, ließen ihn wissen: "Du mußt aufpassen.
    Da sind arabische Leute, die wollen Dir was Böses tun".

    In der lokalen Presse wurde davon berichtet, daß die Scheibe des Ladens
    eingeworfen worden war und auch, daß die Reifen seines Autos zerstochen
    wurden. Da dies während des Besuches des israelischen Staatspräsidenten
    Moshe Kazav geschah, wurde in der Medienberichterstattung ein Zusammenhang
    mit dem Nahostkonflikt hergestellt.

    Hausbewohner äußerten Ängste, es könne ein Molotowcocktail geworfen werden
    und zogen Vergleiche mit der Situation in Israel. Nach und nach bröckelten
    Stammkunden ab. Auch Geschäftsinhaber, die früher seine selbstgebackenen
    Brötchen gekauft hatten, stellten die Geschäftsbeziehungen ein. Ein
    Zeitungsladen in der Nachbarschaft begann Kaffee auszuschänken.

    Polizeikräfte und Einsatzwagen waren meist in zivil und daher nicht als
    solche erkennbar. Die Ermittlungen auf seine Anzeigen wurden eingestellt, da
    die Faktenlage als nicht ausreichend eingeschätzt wurde. Er solle sich
    melden, wenn er weitere erhellende Details zu Protokoll geben könne. Von den
    belästigten Kunden hat niemand Anzeige erstattet.

    Auch mit Schutzgelderpressung machte er Erfahrungen. Ein hochgewachsener
    Deutscher mit elegantem Anzug und Krawatte betrat den Laden und fragte
    mehrmals, um was für ein Geschäft es sich handle. Der Inhaber antwortete
    jeweils "ein koscheres jüdisches Lebensmittelgeschäft". Dann stellte der
    Fremde fest: "Ich bin Ihre Lebensversicherung". Auf Nachfrage erfuhr der
    Inhaber dann: "Wenn Sie Ihr Geschäft weiterführen wollen, dann müssen Sie
    aber mal was rüberreichen". Ein konkreter Betrag wurde nicht genannt. Diese
    Besuche wiederholten sich noch zwei Mal, wobei Herr T. den Besucher
    aufforderte, sofort das Geschäft zu verlassen.


    Foto: privat

    Mit dem benachbarten Wein- und Spirituosenhändler, der mehrere hundert Weine
    und insgesamt 2000 Einzelartikel führt, hatte er als sein Geschäft ein
    Tante-Emma-Laden war, normale geschäftliche Beziehungen. Sogar ein kleines
    Weinregal war ihm geschenkt worden. Auf Initiative des Weinhändlers kam es
    zu einem Dreiergespräch mit dem Hauswirt. Dem Weinhändler, der keine
    israelischen Weine führte, war es ein Dorn im Auge, daß Herr T. 30 Sorten
    israelische Weine im Angebot hatte und sechs Flaschen in seinem Schaufenster
    präsentierte. Auch würde der Eindruck entstehen, beklagte der Weinhändler,
    daß beide Geschäfte zusammengehörten. Das erstaunt, da sich zwischen beiden
    Ladeneingängen eine große Haustüre befindet. Dennoch sah er sein Geschäft
    beeinträchtigt und forderte Herrn T. auf, diese Produkte aus seinem
    Sortiment zu nehmen. Dieser war jedoch dem Weinhändler schon soweit
    entgegengekommen, daß er keine koscheren Weine aus anderen Ländern in sein
    Sortiment genommen hatte und wies das Ansinnen zurück, da zu jedem Schabbat
    und jüdischem Feiertag koscherer Wein gehört.

    Der Weinhändler vermutet als Grund für die Geschäftsaufgabe von Israel Deli
    "die schwierige wirtschaftliche Lage und das spezielle Angebot". Nach der
    Geschäftsumstellung sei der Laden immer leer gewesen, und "wenn niemand
    kommt, muß man irgendwann zu machen".

    Doch allein im Lauf der Viertelstunde, die sich die Verfasserin dieses
    Artikels in der Spirituosenhandlung aufhielt - während der Berliner
    Sommerferien, in glühender Mittagshitze und fünf Wochen nach Schließung des
    Ladens - wollten drei Menschen in das koschere Lebensmittelgeschäft.

    Mehrmals kamen Angestellte der Lebensmittelaufsichtsbehörde, weil sich
    Menschen beschwert hätten - so wurde ihm mitgeteilt - daß die Waren nicht
    ordnungsgemäß gekennzeichnet seien. Gemeint waren die Produkte mit
    hebräischer Aufschrift, wobei die Angaben ebenfalls auf englisch auf der
    Ware standen. Es wurden Waren versiegelt und Proben mitgenommen, deren
    Ergebnis Herrn T. niemals mitgeteilt wurden. Warum gerade die
    Warenauszeichnung auf englisch und hebräisch ein Problem darstellt ist nicht
    nachvollziehbar, da es in Berlin, das stolz auf seine Multikulturalität ist,
    viele Lebensmittelgeschäfte gibt, die von Minderheiten betrieben werden und
    wo die zweisprachige Warenauszeichnung, bei der keine deutsche Übersetzung
    vorhanden ist, kein Problem darstellt.

    Die Solidarität, die er hauptsächlich von türkischen Muslimen und
    "israelfreundlichen Christen" erfuhr, hat ihn sehr berührt. Einzelne
    Menschen, die nicht zu seinen Kunden gehörten, kamen in den Laden und
    drückten ihr Bedauern aus. Eine deutsche Hausbewohnerin machte den
    arabischsprachigen Tätern gegenüber deutlich, was sie von deren Übergriffen
    hielt, und der Hausbesitzer hat die Miete soweit reduziert, daß Herr T. das
    Geschäft noch weiterführen hätte können, aber er meint: "Ich war alleine.
    Die Angriffe waren zu kraß. Mein Geschäft und der Imbiß waren sehr beliebt.
    Nur wenn die Leute angepöbelt werden: "Du jüdisches Schwein"...Die hatten
    zwar nichts gegen mich, aber sie wollten mit mir nicht auf einer Stufe
    stehen."

    Herr T. bereitet nun seine Auswanderung nach Israel vor, wo er in einigen
    Jahren als Ruheständler hin wollte. Er, der vor seiner Karriere als
    Geschäftsmann Judo, Karate und Boxen auf Leistungssportebene betrieben hat
    und auch Drogen- und Sprengstoffspürhunde ausgebildet hat, sieht dort mehr
    Zukunftsmöglichkeiten für sich und seine Familie als in Deutschland - dem
    Land, in dem er einigen wenigen Mutigen sein Überleben als verstecktes Kind
    verdankt.

    ----------------------------------------------------------------------------

    Nicht nur ein koscheres Lebensmittelgeschäft mußte schließen:
    Arabischer Antisemitismus in Berlin
    Eine mir unbekannte Journalistenkollegin ruft an und will "ganz privat"
    wissen, wie ich "die Sache in Tegel" einschätze; gemeint ist die Schließung
    des koscheren Lebensmittelgeschäftes "Israel Deli". In ihrer Redaktion werde
    morgen darüber gesprochen, wie mit dem Thema verfahren wird. Große Chancen
    gibt sie dem Vorfall nicht in den Lokalteil ihrer Zeitung zu kommen, denn
    schließlich ist der Fall journalistisch gesehen "nicht mehr heiß", da die
    Schließung vor knapp fünf Wochen erfolgt sei....

    Ein Kommentar von Iris N


    (Message over 64k, truncated.)
Thu Aug 7, 2003 8:01 am

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