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"INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS - DOPPELAUSGABE" - Danke an Roger für   Message List  
Reply Message #3079 of 3505 |
"INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS - DOPPELAUSGABE" - Danke an Roger für die Hilfe bei der Zusammenstellung dieser Mail...



Der HC “DAILY Press Review"
Aktuelle Berichterstattung zu den Themen Antisemitismus, Rechtsextremismus, Jüdisches Leben, Islam und mehr…
 


INHALTSANGABE
    1. AKTUELL / THEMEN DES TAGES...  
    2. ZUM THEMA "ANTISEMITISMUS"...  
    3. ZUM THEMA "RECHTE GEWALT / RECHTSEXTREMISMUS, RASSISMUS UND FREMDENFEINDLICHKEIT"... 
    4. ZUM THEMA "NPD"...
    5. ZUM THEMA "ISLAMISMUS"...  
    6. ZUM THEMA "TERRORISMUS"...
    7. ZUM THEMA "JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND"... 
    8. ZUM THEMA "JÜDISCHES LEBEN IN DER WELT"...
    9. ZUM THEMA "HOLOCAUST, 2. WELTKRIEG, ERINNERUNG & MEHR"... 
    10. ZUM THEMA "RESTITUTION"...
    11. ZUM THEMA "ÖSTERREICH"...
    12. SONSTIGES...

EIN WICHTIGER AUFRUF AN ALLE LESER...
Kostenlos heißt nicht "Kosten-frei"... 
    
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Noch einige Hinweise zu unserem Pressespiegel...
  

1.      Unsere Mails lassen sich am besten im "Traditionellen" Format lesen. Um auf dieses Format umzustellen, einfach hier klicken "Switch format to Traditional" und abschicken...

2.      Bei dem täglichen Pressespiegel legen wir viel Wert auf Vollständigkeit. Wem dies zu viel ist, empfehlen wir auf unsere WÖCHENTLICHEN Mails umzustellen, oder sich ggf. nur auf die Sonderausgaben zu begrenzen…

3.      Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über alles Rund um die Themen Antisemitismus, Rechtsextremismus, Islamismus zu bekommen. Die hier veröffentlichten Artikel und Links repräsentieren nicht unbedingt die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly Concerned Mailingliste. 
 

JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!


TEIL 1 – Kurzkommentare & Kurzmeldungen  
 

  1. AN ALLE FRANKFURTER... 
    Liebe Frankfurter,
    Ich gehe davon aus, daß wir alle geschlossen aufstehen und die Paulskirche verlassen werden, wenn Herr Grosser, wie von ihm selber schon jetzt angekündigt, vom eigentlichen Gedenken an den 9. November 1938 abweicht.
    Vor gut einer Woche hat unser Israelkongress, mit über 1.000 Teilnehmern aus der ganzen Bundesrepublik (und mit über 80 partizipierenden Organisationen), ein wichtiges Zeichen gesetzt. Diese Woche nun liegt es in den Händen aller Frankfurter:
    a.) sich geschlossen gegen all jene zu wenden, die den Holocaust banalisieren, oder die Lehren aus dem Holocaust mißbrauchen, um den Staat Israel und seine Verteidigungsmaßnahmen zu delegitimieren;
    b.) all denen den Rücken zuzukehren, die den Staat Israel für den Antisemitismus in der Welt verantwortlichen machen wollen;
    c.) ein deutliches Zeichen gegen alle jene zu setzen - egal welcher Religion sie sein mögen und egal was für eine Familiengeschichte sie selber haben mögen - die meinen demokratische Werte mißbrauchen zu können, um mit ihren "Meinungen" Hass, Verleumdungen und einseitigen Schuldzuweisungen zu verbreiten; und
    d.) ein unmißverständliches Zeichen der Solidarität mit dem Staat Israel zu setzen.
    Grüße
    Sacha


  1. DRADIO - Israel-Kritiker Grosser beklagt "Verleumdungen"  - Publizist soll Rede zur Reichspogromnacht halten - jüdische Gemeinde empört
    ....Armbrüster: Ist denn der 9. November, Herr Grosser, tatsächlich ein guter Tag, um über solche Verfehlungen in der israelischen Politik zu sprechen?
    Grosser: Ja, denn es geht darum, was der Bundespräsident Köhler vor der Knesset gesagt hat, dass es eine Pflicht der Deutschen ist, überall für Menschenrechte einzugreifen. Das ist ein längeres Zitat, das ich machen werde. Und wenn sie jungen Leuten heute erklären wollen, warum sie sich doch befangen fühlen sollen, die Last der Geschichte fühlen sollen, von Auschwitz bis heute, und viele junge Leute - ich gehe oft in die deutschen Gymnasien, auch in die französischen - wissen gar nicht mehr, warum sie befangen sein sollten, dann ist immer der Grund, dass aus der Vergangenheit, den Verbrechen der Vergangenheit eine Mitverantwortung kommt, damit die Menschenrechte überall bewahrt werden, und das ist in Israel nicht der Fall.
    Armbrüster: Gibt es denn einen inneren Zusammenhang zwischen dem Holocaust und der Situation in den von Israel besetzten Gebieten?
    Grosser: Es gibt eine Verpflichtung der Deutschen, ja. In der Verpflichtung der Deutschen, und ich erinnere auch daran, dass die Bundesrepublik etwas ganz besonderes in Europa ist, ich hoffe sie bleibt so. Sie ist das einzige Land in Europa, das nicht auf die Nation aufgebaut worden ist, sondern auf eine politische Ethik, die doppelte Ablehnung des Nationalsozialismus in der Vergangenheit und des Stalinismus in der Nachbarschaft. Das ist eine politische Ethik, und dieser Ethik sollte es treu bleiben.
    Armbrüster: Herr Grosser, stimmt es, dass in der jüdischen Gemeinde in Frankfurt niemand wusste, dass Sie eingeladen wurden zu dieser Rede?
    Grosser: Das bezweifele ich, denn als Dieter Graumann angenommen hat - es gibt eine Ansprache von Frau Roth, eine Ansprache von Dieter Graumann, dann meine Rede -, kann ich mir nicht vorstellen, dass Dieter Graumann angenommen hat, ohne zu wissen, wer der Redner wäre... 
    • AUDIO: Interview mit Alfred Grosser, Autor und Politikwissenschaftler
      MP3 | Flash

  2. BILD - Korn will Gedenkveranstaltung früher verlassen - Montag, 08. November 2010, 18:20 Uhr
    [ANM.: SO IST DIE ÜBERSCHRIFT WOHL KAUM RICHTIG. PASSENDER WÄRE WOHL EHER "Sollte der Redner der Stadt Frankfurt vom eigentlichen Gedenken an den 9.11.38 abweisen, wird Korn gezwungenermaßen die Gedenkveranstaltung früher verlassen"!!!]

    Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, will bei einseitiger Kritik an Israel die Veranstaltung zum Gedenken an die Pogromnacht vorzeitig verlassen. Werde Festredner Alfred Grosser am Dienstag in Frankfurt «ausfallend gegenüber dem Zentralrat oder Israel werden, werden wir den Raum verlassen», sagte Korn dem Hörfunksender Deutschlandradio Kultur. Er warf Grosser unsachliche Kritik gegenüber Israel vor. Korn betonte, in Grossers Äußerungen seien immer die Israelis Schuld und niemals Hamas, Hisbollah oder der Iran.

  3. SZ - Gedenken an Reichsprogromnacht - Alfred Grosser: Zehn Minuten über Israel - 08.11.2010, 17:36 2010-11-08 17:36:02 - Von S. Braun, M. Drobinski und M. Widmann
    Der deutsche-französische Politologe Alfred Grosser wird in der Frankfurter Paulskirche zur Reichpogromnacht reden - und die jüdische Gemeinde droht mit einem Eklat, wenn sie eine Tirade gegen Israel feststellt. Grosser, der selber Jude ist, meint, Israels Politik gegenüber den Palästinensern provoziere Antisemitismus.
    Ja, sagt Alfred Grosser, er werde das Thema ansprechen, trotz allem, "sonst würde ich mich ja entwürdigen". Also wird er in den letzten zehn Minuten seiner Rede an diesem Dienstag in der Frankfurter Paulskirche über Israel sprechen. Er wird Horst Köhler zitieren, der gesagt hat, eine Lehre aus dem Nationalsozialismus sei, dass man sich immer und überall für Freiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit einsetzen müsse. Und dann wird Alfred Grosser hinzufügen, dass das offenbar im Umgang mit den Palästinensern nicht gelte.
    Friedenspreis des deutschen Buchhandels
    Der Politologe Alfred Grosser ist als scharfer Kritiker der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern bekannt. So ein Mann sei als Redner auf der Gedenkfeier zum Jahrestag der Reichspogromnacht ungeeignet, so ein Mitglied des Zentralrats der Juden, das forderte, Grosser auszuladen. Fragt man den Politologen, ob er Hass gegen Israel schüre, sagt er: "Quatsch." (© dpa)

    An dieser Stelle könnte es zum Eklat kommen, könnten einige Besucher aufstehen und gehen. Es wäre nicht der erste in Frankfurt, nicht der erste an diesem Ort. In der
    Paulskirche hat schon Martin Walser 1998 von der "Moralkeule Auschwitz" gesprochen, Grosser war ihm danach beigesprungen. Deshalb hat Stephan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, nun gefordert, Grosser als Redner auszuladen. Vor allem aber, weil der 85-jährigen Politologe die israelische Politik kritisiert, hart wie kaum einer. Diese Politik "fördert den Antisemitismus" hat er schon gesagt. Seine Kritiker werfen ihm vor, Hass gegen Israel zu verbreiten.
    "Das ist Quatsch", sagt Grosser, "Ich sage nicht ein Drittel dessen, was in
    Israel gesagt wird." Er klingt fröhlich am Tag vor seinem Auftritt, er lacht bisweilen. Belastet ihn die Kritik? "Sie disqualifiziert eher jene, die mich angreifen."
    Vor 85 Jahren wurde Alfred Grosser in Frankfurt als Kind jüdischer Eltern geboren, sein Vater leitete ein Krankenhaus, das er wegen der "arischen Umstellung" verlassen musste. Die Familie floh 1933 nach Frankreich, wo der Vater starb und auch die Schwester; andere Familienmitglieder kamen in Auschwitz um. Es ist eine grausame Geschichte, und trotzdem wurde Grosser nach dem Krieg Vordenker und wortmächtiger Begleiter der deutsch-französischen Freundschaft. Als "bedeutenden Lehrer der Toleranz", lobte ihn einst Richard von Weizsäcker.
    Und nun könnte es sein, dass bei seiner Rede die jüdischen Zuhörer den Saal verlassen. "Wenn es beleidigend wird, muss ich mir das nicht anhören", sagt Salomon Korn, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Frankfurts. "Wir wollen keinen Eklat", sagt
    Dieter Graumann, der designierte Präsident des Zentralrats. "Aber wenn er mit einer Tirade gegen Israel beginnt, gehen wir raus."
    Der Frankfurter ist selbst ein leidenschaftlicher Redner, wird ebenfalls sprechen auf der Gedenkfeier zur Reichspogromnacht 1938, er wird für ein buntes, offenes, unverkniffenes Judentum werben. Was Grosser angeht, sagt Graumann, sei das Unbehagen bei vielen in seiner Gemeinde "eine Frage des Gefühls". Viele fühlten sich verletzt von Grossers Israelschelte, die in den vergangenen Jahren gekennzeichnet sei "von Extremismus". Grosser könne seine Meinungen ruhig vertreten. "Aber gerade der 9. November ist nicht der richtige Anlass."
    Der 9.November, das ist einer der identitätsstiftenden Jahrestage der Juden in Deutschland; es ist der Tag, an dem ihre Synagogen brannten, an dem ihr bürgerliche Leben zerbrach und sie zum Freiwild wurden. Der 9. November ist aber auch ein Tag, an dem sich zunehmend zeigt, wie brüchig diese Identität geworden ist. Für die Mehrheit der russischen Zuwanderer ist dieser Novembertag kein besonderer Tag mehr - sie feiern den 9. Mai, den Tag, an dem die Wehrmacht vor der Roten Armee kapitulierte. Auch der Glaube hält die Gemeindemitglieder nicht mehr automatisch zusammen - das Wissen über die Religion ist bei vielen Zuwanderern gering geblieben, mancher Alteingesessene rümpft die Nase über die "Kulturjuden".
    Bleibt also die Solidarität mit Israel. Sie gehört seit der Gründung 1950 zu den unhinterfragten Glaubenssätzen des Zentralrats, sie war die Antwort auf die polemische Frage der Zionisten, wie denn nach dem Holocaust überhaupt noch ein Jude in Deutschland leben konnte. Auch dieser Pfeiler der Identität ist brüchig geworden: Die Deutschen sehen die Israelis immer häufiger als Besatzer und Aggressoren, auch in den Gemeinden gibt es kleine, aber wachsende Gruppen, die Israels Politik für einen der Gründe halten, warum der Nahostkonflikt unlösbar bleibt. Mancher unsolidarische Deutsche, dazu eine kritische Minderheit in den eigenen Reihen: beides verletzt die Zentralratsmitglieder, die zunehmend gereizt und unsouverän auf Israel-Kritik reagieren.
    Und dann kommt ausgerechnet Grosser zu den Ehren einer 9.November-Rede - der altbekannte Gegner aus dem altbekannten Konflikt. Da ist das Interview, das Grosser im Juni 2009 gab, in dem er die Kritiklosigkeit der Deutschen gegenüber Israel kritisierte. "Sobald einer die Stimme erhebt, heißt es sofort: Antisemitismus," sagte er, am schlimmsten sei dabei der
    Zentralrat der Juden. Und bei denen sei Graumann der Schlimmste.
    Eines immerhin verbindet beide inzwischen: Graumann wie Grosser finden die Diskussion mittlerweile zu aufgeregt. "Es wird an sich ruhig verlaufen", hofft Grosser.
    Wenn seine Rede vorbei ist, will er in die Synagoge: "Mit allen."

  4. TAGESSPIEGEL - Israel nennt Alfred Grosser unmoralisch
    Berlin - Der Gesandte der israelischen Botschaft in Berlin, Emmanuel Nahshon, hat die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Petra Roth (CDU), scharf dafür kritisiert, den Publizisten Alfred Grosser als Redner zur Gedenkfeier am 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, in die Frankfurter Paulskirche eingeladen zu haben. „Herr Grosser hat unmoralische und illegitime Äußerungen über Israel getätigt. Die Einladung wirft einen bedauerlichen und unnötigen Schatten auf die Veranstaltung“, sagte Nahshon dem Tagesspiegel.
    Der 1925 in Frankfurt geborene Grosser ist Sohn deutscher Juden, die 1933 vor den Nationalsozialisten nach Frankreich geflohen waren. Er lehrte als Politologe am Institut d’études politiques in Paris und engagierte sich stark für eine Verbesserung der deutsch-französischen Beziehungen. Dafür wurde ihm viel Anerkennung entgegengebracht. Kritiker werfen Grosser jedoch krude Vergleiche zwischen Israel und Nazi-Deutschland vor und fragwürdige Ansichten zur Herkunft des Judenhasses und zu den Konsequenzen daraus. Zum Verhältnis Israels zu den Palästinensern sagt Grosser: „Ich bin in Frankfurt als kleiner Junge verachtet worden, weil ich Jude war. Und ich will deshalb nicht akzeptieren, dass Juden andere Menschen mit Verachtung behandeln.“
    Nahshon bezeichnet Grossers Positionen als „von Selbsthass geprägt“. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel sagte Grosser, er stehe weiter hinter seiner Äußerung, der zufolge Israels Politik die Ursache für Antisemitismus ist. Nahshons Kritik an ihm findet er „ganz blöd“. Zudem kündigte er weitere Kritik an Israel in seiner Paulskirchenrede an.

     
  5. LIZASWELT - Selbstgespräch mit Kronzeuge 
    Um eine Feststellung kommt man nicht umhin: Dass die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Petra Roth, den „Israelkritiker“ Alfred Grosser
    eingeladen hat, auf der Veranstaltung am 9. November in der Paulskirche zum Gedenken an die „Reichspogromnacht“ von 1938 eine Rede zu halten, ist allen Protesten zum Trotz nur konsequent.

    Denn schon lange wird hierzulande die als „Vergangenheitsbewältigung“ verstandene, demonstrative Trauer über die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden geradezu als Selbstermächtigung begriffen, sich Israel, das bewaffnete Refugium für alle antisemitisch Bedrohten und Verfolgten auf dieser Welt, mal so richtig zur Brust zu nehmen. Und wenn dieser Furor dann noch von einem Juden befeuert wird – zumal von einem vor den Nazis geflohenen –, umso besser.
     
    Grosser nämlich spricht den geläuterten Deutschen förmlich aus der Seele, wenn er
    Sätze sagt wie beispielsweise diese: „Es ist nach wie vor so, dass sich Deutsche zu allem Möglichen kritisch äußern dürfen, aber nicht zu Israel. [...] In diesem Punkt stehe ich hinter Martin Walsers Kritik an der Auschwitz-Keule. Ja, ich sehe diese Keule, die ständig gegen Deutsche geschwungen wird, falls sie etwas gegen Israel sagen. Tun sie es trotzdem, sagt die Keule sofort: ‚Ich schlage dich mit Auschwitz.’ Ich finde das unerträglich.“ Oder wenn er das „deutsche Leid der Bombennächte und der Vertreibungen“ beklagt. Oder wenn er behauptet, „dass gerade Israels Politik den Antisemitismus fördert“. Oder wenn er fragt: „Ist es nicht eine Verpflichtung der heutigen Juden, an das Schicksal anderer Unterdrückter und Verachteter zu denken?“ – gerade so, als ob Auschwitz eine Besserungsanstalt gewesen wäre und kein Vernichtungslager. 
    Mit solchen Tönen hat sich
    Alfred Grosser dafür qualifiziert, bei der Frankfurter Gedenkfeier am kommenden Dienstag die Musik zu machen. Das zeigt auch die Begründung, die die Oberbürgermeisterin der Mainmetropole für seine Einladung gegeben hat: „Ich erhoffe mir von Menschen mit einer solch schicksalhaften Biografie eine Vermittlungsarbeit insbesondere gegenüber der heutigen Generation“, ließ Petra Roth ausrichten – wohl wissend, dass Grossers Konsequenzen aus seiner „schicksalhaften Biografie“ exakt die der „heutigen Generation“ postnazistischer Deutscher sind und sich die gewünschte „Vermittlungsarbeit“ dadurch vollkommen unproblematisch darstellt. 
    Dass Roth anfügt, „gerade aus der Geschichte“ erwachse „Deutschland eine besondere Verantwortung für die Sicherheit Israels“, weshalb der jüdische Staat ihre „persönliche uneingeschränkte Solidarität und die der ganzen Stadt Frankfurt“ habe, ist dabei nur vordergründig ein Widerspruch. Derlei hat auch der Deutsche Bundestag verlautbaren lassen, bevor er Israel Anfang Juli wegen dessen Vorgehen gegen die Gaza-Flotte ohne Gegenstimme
    verurteilte. Schließlich glaubt man hierzulande weitaus besser als die israelische Regierung zu wissen, was gut für die Sicherheit des jüdischen Staates ist: „die Aussöhnung zwischen Juden und Palästinensern“ nämlich, wie Petra Roth es formulierte. Eine Aussöhnung, an der die Letztgenannten jedoch nachweislich kein Interesse haben, weshalb jede Konzession sie nur ihren feuchten Traum von einer Welt ohne Israel weiterträumen lässt.


    1. ACHGUT - Alfred groovt und Petra swingt
      Um eine Feststellung kommt man nicht umhin: Dass die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Petra Roth, den „Israelkritiker“ Alfred Grosser eingeladen hat, auf der Veranstaltung am 9. November in der Paulskirche zum Gedenken an die „Reichspogromnacht“ von 1938 eine Rede zu halten, ist allen Protesten zum Trotz nur konsequent. Denn schon lange wird hierzulande die als „Vergangenheitsbewältigung“ verstandene, demonstrative Trauer über die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden geradezu als Selbstermächtigung begriffen, sich Israel, das bewaffnete Refugium für alle antisemitisch Bedrohten und Verfolgten auf dieser Welt, mal so richtig zur Brust zu nehmen. Und wenn dieser Furor dann noch von einem Juden befeuert wird – zumal von einem vor den Nazis geflohenen –, umso besser. http://lizaswelt.net/2010/11/06/selbstgespraech-mit-kronzeuge/   

  6. Deutschlandradio - "Das Differenzieren ist nicht Grossers Stärke" - Salomon Korn kritisiert französischen Publizisten
    Der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, will die Veranstaltung zum Gedenken an die Reichspogromnacht in der Frankfurter Paulskirche verlassen, sollte der Festredner Alfred Grosser Israel einseitig kritisieren.
    Wie schon andere Repräsentanten des Rats warf Korn dem Publizisten unsachliche Kritik gegenüber Israel vor. In Grossers Äußerungen seien immer die Israelis Schuld und niemals Hamas, Hisbollah oder der Iran. Grosser sei "auf einem Auge blind" und "mit dem Holzhammer unterwegs". Außerdem werfe der Publizist grundsätzlich Juden und Israelis durcheinander, monierte Korn: "Das Differenzieren ist nicht Grossers Stärke."
    Sollte Grosser morgen "ausfallend" gegenüber dem Zentralrat oder Israel werden, "werden wir den Raum verlassen", kündigte Korn an: "Denn wir müssen uns nicht alles anhören. Alfred Großer hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber er hat nicht das Recht auf seine eigenen Fakten."
  7. DEUTSCHE WELLE - Streit um den Redner Alfred Grosser
    Wie jedes Jahr soll in der Paulskirche in Frankfurt am Main am 9. November an die Reichspogromnacht 1938 erinnert werden. Doch um den Festredner, den Publizisten Alfred Grosser, ist eine Diskussion entbrannt.
    Der 1925 in Frankfurt geborene französische Publizist Alfred Grosser ist als Gastredner in seine Heimatstadt eingeladen. Er soll am 9. November die Rede zum Gedenken an die Reichspogromnacht von 1938 halten. Dagegen hat der Zentralrat der Juden protestiert. In einem Schreiben des Generalsekretärs Stephan Kramer an Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth heißt es, Grosser werde "nicht müde, die Lage der palästinensischen Bevölkerung mit dem Schicksal von Millionen jüdischen Männern, Frauen und Kindern in der Shoa gleichzusetzen". Er relativiere damit das Leid der Opfer des Nationalsozialismus. Die Einladung an Grosser sei pietätlos. Einige Stimmen schlossen sich der Kritik an. Der Historiker Michael Wolfssohn beispielsweise spricht im  Berliner "Tagesspiegel" von einer "zunehmend maßlosen Israel- und Judenschelte" des Publizisten. Grosser habe sich von seinem Judentum "Lichtjahre entfernt". Ein  Artikel von Henryk M. Broder bei Spiegel-Online ist überschrieben: "Wenn Grosser die Anti-Israel-Keule schwingt."
    1. RP ONLINE -  Juden kritisieren Grosser-Auftritt
  8. NEWSLETTER DER ISR. BOTSCHAFT - Kritik an Einladung Alfred Grossers zum 9. November
    Israels Gesandter in Berlin, Emmanuel Nahshon, hat die Entscheidung der Stadt Frankfurt am Main kritisiert, den französischen Politologen Alfred Grosser als Hauptredner zur Gedenkstunde an das Judenpogrom vom 9. November 1948 in der Paulskirche einzuladen. 
    Der Jerusalem Post teilte der Diplomat mit, dass diese Ehrbezeugung gegenüber dem für seine antiisraelischen Stellungnahmen bekannten Grosser einen "bedauerlichen und unnötigen Schatten" auf die Veranstaltung werfe. Dessen Ansichten zu Israel seien "illegitim und unmoralisch".
    Grosser wurde 1925 in Frankfurt in eine deutsch-jüdische Familie hineingeboren, die 1933 nach Frankreich emigrierte. Er hat Israels Politik gegenüber den Palästinensern in jüngerer Zeit mit der antijüdischen Politik der Nazis in den frühen 30er Jahren verglichen.
    Der Zentralrat der Juden in Deutschland sprach sich bereits scharf gegen einen Auftritt Grossers bei der Gedenkstunde aus.
    (The Jerusalem Post, 07.11.10)


    1. ACHGUT - The World According To Alfred
      German governments – including local and regional ones – frequently give anti-Zionist and anti-Israel Jews prizes and speaking engagements to vent criticism of Israel. Last year, then- German president Horst Köhler issued the Federal Merit Cross, one of the country’s most prestigious awards, to Israeli lawyer Felicia Langer, who has equated Israel with Nazi Germany and the South African apartheid regime.
      Speaking from France, Grosser, a sociologist, political scientist and historian born to a German- Jewish family in Frankfurt in 1925, told the Post in a telephone interview that he stands by his statement that “criticism of Israel and anti-Semitism have nothing to do with each other. It is rather Israel’s policies that promote anti-Semitism globally.”
      http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=194291  


  9. dts - Publizist Alfred Grosser sorgt sich um Meinungsfreiheit in Deutschland  - Der deutsch-französische Publizist und Politikwissenschaftler Alfred Grosser sorgt sich um die Meinungsfreiheit in Deutschland.
    Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - "Die Meinungsfreiheit geht in Israel sehr weit, und vieles, was dort gesagt und geschrieben wird, wäre in Deutschland als antisemitisch verschrien", sagte Grosser, der am 9. November Hauptredner zum Gedenken an die Reichspogromnacht in der Frankfurter Paulskirche sein wird, dem Magazin "Focus". Die Kritik um seinen Auftritt am 9. November verstehe Grosser hingegen nicht. "Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) hat mich eingeladen, mit Zustimmung von Dieter Graumann, des Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden und Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Natürlich habe ich gleich ja gesagt. Ich bin mir der Ehre bewusst", so der Publizist.


  10. SPIEGEL - Controversy Swirls Around Pogrom Commemoration Speaker
    He has said: "As a Jewish boy in a Frankfurt school, I was despised, and even beaten. I can't understand how Jews can scorn others." 
      

  11. DEUTSCHE WELLE - Umstrittene Einladung - Alfred Grosser und der 9. November 2010
    Darf eigentlich nur ein 'richtiger' Jude zum 9. November reden? Man wirft Ihnen ja jetzt vor, Sie seien vom Judentum Lichtjahre entfernt 

  12. RPO - Juden kritisieren Grosser-Auftritt
    Zum Jahrestag der Judenverfolgung in der Reichspogromnacht aber sei Grossers Auftritt für die Jüdische Gemeinde provozierend und schmerzlich. 

  13. ACHGUT - Der moralische Herr Grosser
    Der Gesandte der israelischen Botschaft in Berlin, Emmanuel Nahshon, hat die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Petra Roth (CDU), scharf dafür kritisiert, den Publizisten Alfred Grosser als Redner zur Gedenkfeier am 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, in die Frankfurter Paulskirche eingeladen zu haben. „Herr Grosser hat unmoralische und illegitime Äußerungen über Israel getätigt. Die Einladung wirft einen bedauerlichen und unnötigen Schatten auf die Veranstaltung“, sagte Nahshon dem Tagesspiegel.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/israel-nennt-alfred-grosser-unmoralisch/1976556.html
    Ich glaube, wenn ich das Wort ‘Israel’ ausspreche, wird ein Teil der Zuhörer lauschen, ein anderer Teil vielleicht aus Protest den Saal verlassen. Ich bin daran gewöhnt, dass es nie zu einer Diskussion kommt. Ich versuche ständig, in Diskussion zu kommen, zum Beispiel, als ich mein letztes Buch “Von Auschwitz nach Jerusalem” über Deutschland und Israel in Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt vorstellte, da bestand ich darauf, dass die jüdische Gemeinde eingeladen wird, aber sie …
    [Weiterlesen…]  

  • IKG - Zentralrat der Juden besorgt über Antisemitismus in Deutschland
    Berlin (APA/dapd) – Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, fordert anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November ein verstärktes Vorgehen gegen den Antisemitismus. Die Lage sei “bedrohlich”, sagte Kramer der Nachrichtenagentur dapd. Juden seien in Deutschland “Objekt von Hass und Verleumdungen”.
    Kramer warnte: “Antisemitismus ist in der Mitte der Gesellschaft salonfähig geworden.” Die Debatte über die umstrittenen Integrationsthesen des früheren Bundesbank-Vorstandsmitglieds und SPD-Politikers Thilo Sarrazin habe den entsprechenden “Trend” bestätigt. Kramer fügte hinzu: “Im Bereich des Rechtsextremismus wird der Hass auf alle, die als ‘fremd’ bezeichnet werden, immer deutlicher artikuliert. Das enthemmt auch rechtsextremistische Antisemiten, die sich in ihrem braunen Gedankensumpf bestätigt sehen.”
    Kramer verlangte einen “nationalen Aktionsplan” gegen Extremismus in Deutschland. Notwendig sei zudem “eine gemeinsame Allianz der Demokraten für unsere Demokratie”. Dabei gehe es “um eine bessere Erziehung zum Respekt miteinander”.
    Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden mahnte: “Andere Kulturen, Religionen und Lebensanschauungen müssen als Bereicherung, Chance und Herausforderung und nicht als Bedrohung erlebt und erlernt werden.” Das Schulwesen, die Jugendarbeit und die Erwachsenenbildung müssten deshalb mehr Wissen über die in Deutschland lebenden Minderheiten und Religionsgruppen vermitteln.
    Kramer verwies ferner darauf, dass es eine “wildwuchernde antisemitische Szene in islamistisch-fundamentalistischen Kreisen” in Deutschland gebe. Dort gehöre “Judenhass zum guten Ton – und zwar völlig ungeniert”. Kramer fügte hinzu: “Je offener diese Ideologie gepredigt wird, umso größer ist auch die Gefahr, dass sie vor allem junge Menschen beeinflusst und für legitim gehalten wird.”  
  • Die Jüdische - Kein Tolerieren von und kein Schweigen zu Antisemitismus - Prof. Wolfgang Benz unterstützt die Islamisten von "Muslim-Markt"
    Scholars for Peace in the Middle East/Wissenschaftler für den Frieden im Nahen Osten (SPME) ist eine internationale Wissenschaftlervereinigung, welche sich für Israel und Frieden im Nahen Osten engagiert sowie gegen Antisemitismus, Antizionismus und Israelfeindschaft aktiv ist.
    Ca. 55.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende, Graduierte und Aktivisten erhalten den regelmäßigen Newsletter von SPME/USA. SPME ist weltweit aktiv, u.a. mit eigenen Gruppen in Österreich und Deutschland.
    Dabei sind insbesondere Aktivitäten von Wissenschaftlern im Blickfeld. Am 1.
    November unterzeichneten 38 Nobelpreisträger, darunter der Holocaustüberlebende Elie Wiesel, eine Erklärung gegen Israel-Boykotte.
    Vor diesem Hintergrund ist ein Interview von Prof. Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) an der Technischen Universität Berlin, von großer Bedeutung. Am selben 1. November 2010 publizierte die islamistische und antisemitische Seite "Muslim-Markt" ein Interview mit Benz.
    Benz ist seit 1990 Leiter des ZfA und ein international bekannter Forscher zu Rechtsextremismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus und den Holocaust.
    Das ZfA ist eine staatlich bezahlte Einrichtung, Benz ist eine Person des öffentlichen Interesses. Aus diesem Grund haben die Islamisten von Muslim-Markt ein Interesse, Werbung für ihre Seite zu bekommen.
    Wer ein Interview gibt, macht sich kundig, für wen. Angenommen, Benz kannte Muslim-Markt noch nicht, was in seiner Position sehr ungewöhnlich wäre, so wird er einen Blick auf die online-Seite geworfen haben. Niemand gibt einer Zeitschrift, Zeitung oder online-Seite ein Interview, ohne zu wissen, wer das ist.
    Was also findet man auf www.muslim-markt.de ? Dort ist die Rede von "Pseudostaat Israel", "Zionisten raus aus Jerusalem", "Zionisten sind Rassisten" und es wird zum Boykott von Israel aufgerufen, grafisch mit einem durchgestrichenen Davidstern untermalt.
    Muslim-Markt ist eine Iran-treue Seite, sie publizieren u.a. eine "Weihnachtsansprache" des Holocaustleugners, Antisemiten und brutalen Diktators Ahmadinedschad von Dezember 2008. Die Seite ruft zu anti-israelischen Demonstrationen im November/Dezember 2010 in Wien auf, wo Israel als "Apartheidstaat" diffamiert wird. Sie publizieren Bilder von Demonstrationen wie jene vom 2. Januar 2009 in Hamburg mit dem antisemitischen Slogan "Kindermörder Israel".
    In dem Interview mit Muslim-Markt kritisiert Benz diese antisemitische Seite mit keiner Silbe. Vielmehr stellt er sich gerade im Gespräch mit Islamisten als Opfer von "Hass" und einer "Rufmordkampagne" dar. Was werden die in iranischen Gefängnissen gefolterten Regimegegner dazu sagen, dass Benz den Iran-treuen Islamisten von Muslim-Markt Unterstützung gibt mit seinem Interview?
    Mit "Hass" meint Benz offenbar die Kritik von Wissenschaftlern, Publizisten, Autoren und Journalisten u.a. gegen die von ihm propagierte Analogie von "Islamkritik" und Antisemitismus, wie sie im Dezember 2008 auf einer Konferenz am ZfA und in Artikeln seither deutlich wurde.
    "Hass" ist demnach für Benz auch die Kritik an seiner Treue bis heute zu seinem Doktorvater Karl Bosl (bei dem Benz 1968 in München promoviert hat).
    Bosl war nicht nur ein NSDAP-Mitglied, vielmehr wurde er von der Schutzstaffel (SS) in einem großen Projekt bezahlt und war noch in den 1960er Jahren in revanchistischen Kreisen wie dem Witikobund aktiv.
    Muslim-Markt ist eine in der Forschung zu Antisemitismus und Islamismus einschlägig bekannte Seite. Die Tageszeitung Die Welt berichtete 2009 über die Nähe von Neonazis/Rechtsextremisten zu Muslim-Markt, da beide Seiten ausgesprochene Feinde des jüdischen Staates Israel sind.
    All das muss ein Leiter eines Zentrums für Antisemitismusforschung wissen.
    Benz hat dem Muslim-Markt ein Interview gegeben und keine Kritik an dieser antisemitischen Seite geübt, vielmehr wirbt diese Seite nun mit Benz als Gesprächspartner.
    Damit macht der Professor der TU Berlin Antisemitismus salonfähig.
    Für einen Forscher in einer solch exponierten Position wie Benz sie hat, ist ein solches Verhalten umso problematischer.
    SPME Austria und SPME Germany drücken ihre Bestürzung darüber aus, dass ein Leiter eines Zentrums für Antisemitismusforschung Antisemitismus und Hass auf Juden in Israel ("Zionisten raus aus Jerusalem") mit einem solchen Interview mit "Muslim-Markt" unterstützt.
    "die jüdische" 07.11.2010 17:05


  • OPEN-REPORT.de - Gedenken an im Ersten Weltkrieg gefallene jüdische Soldaten‎ - Erinnerung an jüdische Kämpfer lange vernachlässigt

    Frankfurt/Main (dapd). Mit einer Kranzniederlegung ist am Sonntag in Frankfurt an die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten erinnert worden. Es sei das erste Mal, dass sich auch Vertreter der Bundesregierung, der Bundeswehr und verschiedener westlicher Armeen an der Gedenkveranstaltung beteiligten, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Bunds jüdischer Soldaten, Gideon Römer-Hillebrecht, bei der Zeremonie auf dem alten jüdischen Friedhof. An der Veranstaltung nahmen der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU), der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Salomon Korn, sowie Vertreter Israels, Österreichs und der USA teil.
    12.000 deutsch-jüdische Soldaten starben im Ersten Weltkrieg
    Staatssekretär Schmidt sagte, im Ersten Weltkrieg seien insgesamt rund 12.000 jüdische Soldaten im Kampf für das deutsche Kaiserreich gefallen. Das sei von der Öffentlichkeit wenig beachtet und von den Nationalsozialisten negiert worden. Viele jüdische Bürger seien als deutsche Patrioten in den Krieg gezogen. Trotzdem seien Juden nach 1918 als "Sündenböcke" angeprangert und später von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet worden. Es sei höchste Zeit und eine Verpflichtung, sich das Schicksal der Soldaten in Erinnerung zu rufen.
    Gedenken auch an Holocaustopfer
    Römer-Hillebrecht wies darauf hin, dass mit der Zeremonie nicht nur der gefallenen Soldaten gedacht werden solle, sondern auch deren Angehörigen und Kameraden, die vom Nazi-Regime ermordet wurden. "Wegen der Shoa gibt es heute kaum noch Angehörige, die gemeinsam mit uns die Toten ehren können", fügte er hinzu. Römer-Hillebrecht erinnerte daran, dass jüdische Soldaten in der kaiserlichen Armee auch Kämpfer gegen Intoleranz und Ausgrenzung gewesen seien. "Erst heute in der Bundeswehr sind jüdische Soldaten gleichberechtigte Bürger in Uniform", sagte er.
    Nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal wurden die Namen der 50 auf dem alten jüdischen Friedhof bestatten toten Soldaten verlesen. Darunter befinden sich nach Angaben des Bundes jüdischer Soldaten auch drei Angehörige der österreichisch-ungarischen Armee, die in Frankfurter Lazaretten gestorben sind. Den Angaben zufolge sind im Ersten Weltkrieg 467 jüdische Soldaten aus Frankfurt ums Leben gekommen.
    (dapd nachrichtenagentur)


    1. NYT - A Ceremony for Jews Who Fought for Germany
      Some 12,000 Jewish soldiers died fighting on the German side in World War I. Jews hoped that military service would promote their acceptance.
      1. FR -  Mit nationaler Überzeugung - Auf Frankfurts altem Jüdischen Friedhof am Sonntag. Bundeswehrangehörige legen einen Kranz am Ehrenmal jüdischer Gefallener nieder.
      2. THELOCAL - Jewish WWI soldiers remembered at Frankfurt ceremony - The memorial was held at the Jewish cemetery in Frankfurt
  • Potsdamer Neueste Nachrichten - Einbruch in jüdisches Gemeindezentrum - Gesetzestreue Juden beklagen 5000 Euro Schaden / Toraschrein aufgebrochen / Nebrat fordert mehr Schutz - Von Guido Berg
    Innenstadt - Einbruch in das Gemeindezentrum der Gesetzestreuen Jüdischen Gemeinde in Potsdam: Unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht zu Sonntag gewaltsam Zutritt in das jüdische Gemeindezentrum in der Posthofstraße. Sie knackten einen Tresor, in dem sich laut Gemeindegeschäftsführer Shimon Nebrat etwa 1000 Euro Bargeld befand. Zudem wurde ein Videobeamer entwendet. Die Täter beschädigten mehrere Türen sowie einen Computer. Sie brachen ebenfalls den Toraschrein auf, in dem sich die Torarolle befindet – eine Rolle aus Pergament, auf der die fünf Bücher Mose in hebräischen Buchstaben von Hand aufgeschrieben sind. Die Torarolle ist in einer jüdischen Gemeinde von herausragender religiöser Bedeutung. Ob die Torarolle beschädigt wurde, war gestern noch unklar. Den materiellen Gesamtschaden beziffert Nebrat in einer ersten Einschätzung mit etwa 5000 Euro. Gleichsam verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu den Räumen der Streetworker der Diakonie, die ihre Geschäftsstelle in dem selben Treppenaufgang haben wie die Gesetzestreue Jüdische Gemeinde. Die Polizei wurde laut Innenministeriumssprecher Ingo Decker gestern um 8.18 Uhr von dem Einbruch informiert. Umgehend habe die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Einen antisemitischen Hintergrund sieht die Polizei ersten Erkenntnissen zufolge nicht, erklärte Decker den PNN.
    Das Gemeindezentrum bot gestern ein Bild der Zerstörung. Die Eindringlinge brachen große Teile der Eingangstür und der Türzarge heraus. Um in einen der Räume zu gelangen, schlugen sie eine Türscheibe ein. Den Tresor brachen sie mit großer Gewalt auf. Dazu Gemeindegeschäftsführer Nebrat: „Man muss schon Ahnung haben, wie man das macht.“ Nebrat erhob gestern Vorwürfe an die Adresse der Landesregierung: „Wieso werden jüdische Einrichtungen im Land Brandenburg nicht geschützt?“ Seiner Ansicht nach ist es nicht hinreichend, lediglich ab und an eine Polizeistreife am Haus vorbeifahren zu lassen. Nebrat: „Wir fordern einen angemessenen Schutz.“ Der Gemeindegeschäftsführer verweist auf jüdische Einrichtungen in Berlin, die permanent durch Polizisten bewacht werden, etwa das Gemeindehaus in der Fasanenstraße. Dazu erklärte Innenministeriumssprecher Decker, das Zentrum der Gesetzestreuen Jüdischen Gemeinde sei „ein Schutzobjekt des Schutzbereiches Potsdam“. Ein Mal pro Schicht, zwei bis drei Mal pro Tag, aber zu unterschiedlichen Zeiten, fahre eine Polizeistreife an dem Gemeindezentrum vorbei. Am gestrigen Sonntag sei dies letztmalig um 6.51 Uhr geschehen. Decker zufolge gebe es unterschiedliche „Schutzstufen“, jüdische Synagogen wie in der Oranienburger Straße oder der Rykestraße in Berlin würden als gefährdete Objekte eingeschätzt. Ob die Räume der Gesetzestreuen jüdischen Gemeinde nun intensiver geschützt werden müssen, ist in Auswertung des Einbruchs zu diskutieren, sagte Decker.
    Angesichtsa des Einbruchs erneuerte Shimon Nebrat seine frühere Kritik an der Diakonie Potsdam, die im selben Haus eine Streetworker-Station unterhält. Nebrat bezeichnet die Nachbarschaft als „sehr ungünstig“. Einer der von den Streetworkern betreuten jungen Männer habe ihn vor geraumer Zeit als „Scheiß Jude“ beschimpft. In der vergangenen Woche habe sich der Mann deswegen vor dem Amtsgericht verantworten müssen. Nebrat: „Ich habe gegen ihn ausgesagt.“ Der Mann sei geständig gewesen; ob es einen Zusammenhang zwischen dem Prozess und dem Einbruch gibt, will Nebrat nicht behaupten:
    „Ich weiß es nicht.“ Nebrat, der sich mit dem Kulturministerium gerichtlich in einem Streit um eine angemessene Förderung befindet, reagierte auf den gestrigen Rückschlag schockiert. Er frage sich, wie viele andere Juden im Land Brandenburg auch: „Sind wir richtig hier?“
  • IKG - Massengrab aus der Zeit des Holocausts in Rumänien entdeckt
    Bukarest (APA/dapd) – Historiker und Archäologen haben im Nordosten Rumäniens ein Massengrab mit Opfern des Holocausts entdeckt. Das Grab mit den Leichen von schätzungsweise 100 Juden wurde in einem Waldgebiet nahe der Stadt Popricani gefunden, etwa 350 Kilometer nordöstlich von Bukarest, wie das Elie Wiesel Institut zur Erforschung des Holocausts am Freitag mitteilte. Die Juden, darunter auch Kinder, seien 1941 von rumänischen Truppen getötet worden.
    Während des profaschistischen Regimes von Marshall Ion Antonescu, der von 1940 bis 1944 rumänischer Ministerpräsident war, wurden etwa 280.000 Juden und 11.000 Roma umgebracht. Historiker haben mehrere Pogrome in Rumänien während des zweiten Weltkriegs dokumentiert. Unter anderem wurden im Juni 1941 bis zu 12.000 Menschen in Iasi im Nordosten des Landes getötet. 


    1. YNET - WWII mass grave of Jews found in Romania Yedioth Internet [Israel], 11.06.10
      Archaeologists have discovered a mass grave of Jews killed by Romanian troops during World War II, the Elie Wiesel Institute said on Friday.
      Quoting witnesses, the institute said more than 100 Jews - men, women, children, and elderly people - were buried at the newly discovered site in a forest area near the village of Popricani, close to the city of Iasi, in northeast Romania. The Elie Wiesel Institute said the grave site was in an area through which Romanian and German troops advanced at the start of their invasion of the Soviet Union. Archaeologists digging in a forest area called Vulturi, have so far unearthed 16 bodies, Romanian prosecutors said, adding that they had launched an investigation. 

       
  • LVZLVZ: Ärger um Gaza-Besuch von Außenminister Westerwelle: Israelische Behörden wollen Grundsteinlegung für Wasserklär-Projekt am Grenzstreifen verhindern
    Leipzig (ots) - Unmittelbar vor der Abreise von Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach Israel und in den Gaza-Streifen gibt es, nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe), schon wieder Streit um den Besuch eines deutschen Ministers im Gaza-Streifen. Israelische Behörden hatten zwar im Vorfeld der Reise auf bilateraler und internationaler Ebene versichert, dass die Totalblockade des Gaza-Streifens gelockert sei und für bestimmte humanitäre Projekte grünes Licht gegeben werde, allerdings droht eine geplante Grundsteinlegung Westerwelles zur Wiederherstellung des Klärwerks Shek Eijleen bei Gaza-Stadt am Einspruch israelischer Autoritäten zu scheitern. Die für den Klärbetrieb notwendigen Trockenbeete für den Klärschlamm befinden sich in der 1000-Meter-Sperrzone des Grenzzauns, der Israel von dem Küstengebiet trennt, das von der Hamas-Miliz kontrolliert wird. Es stinke zu sehr und es sei sicherheitstechnisch ein Problem, so wird Israels Einspruch gegen das 20-Millionen-Euro-Projekt begründet, das die Bundesregierung gern als Leuchtturm-Projekt für den Gaza realisiert hätte. Bereits im Juni dieses Jahres hatten israelische Behörden dem deutschen Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) die Einreise in den Gaza-Streifen und zum Klärwerk verweigert.  
     


    1. JP -  - Germany's foreign minister said during a rare visit to Hamas-ruled Gaza that the Israeli-Egyptian blockade of 1.5 million Palestinians living there is unacceptable and must end.
      Guido Westerwelle also said after Monday's tour of a UN school and a German-funded sewage treatment plant that the border closure is strengthening extremists at the expense of moderates.
      A senior Hamas official called Westerwelle's decision not to meet with members of the Hamas leadership during his visit to the strip, "insulting," according to DPA.
      "It was completely wrong to come to Gaza and not meet with the legal government's representative," Kamal Shrafi stated.
      Westerwelle said his decision to not meet with Hamas stemmed from the Gaza leadership's refusal to renounce violence and recognize Israel.
      While in Gaza on Monday, Westerwelle called on Hamas to free captured IDF soldier
      Gilad Schalit.
      He urged the terror group to "finally free this young man, after so many years in captivity."
      Westerwelle stressed that Germany views the speedy return of Schalit to his family as the humane step.
      His comments came a day after a meeting with the soldier's father, Noam Schalit, as well as President
      Shimon Peres, Foreign Minister Avigdor Lieberman, and Palestinian chief negotiator Saeb Erekat in Jerusalem.
      During a press conference after their Sunday meeting, Lieberman said that the biggest threat to the Middle East is Iran.
      "Not only Iran with its nuclear problem, but Iran through its proxies in its terrorist activity in all our regions. We see Iranian activities through proxies in Lebanon through Hizbullah, in the Palestinian Authority through Hamas, their deep involvement in Iraq, in Yemen, in Somalia and, of course, this threat may be the biggest threat that we are facing as a Western society, as a free society in the modern world," Lieberman told his German counterpart.
      He also said that while Israel has a "political dispute" with the Palestinians, it also has "very good cooperation with the Palestinians on the security level and on economy."
      Westerwelle referred to Schalit, saying that Germany has an "abolultely clear position" that the soldier be "released very soon."
      "We think that our Israeli friends know that they can count on us. And I do not want to comment any further because it is very important that we help the family, that we help this poor young man and that we see him as soon as possible, safe and healthy, back in the arms of his family," the German foreign minister said.

    2. IGMG - Verbesserung der Situation
      (dpa) Außenminister Guido Westerwelle hat Israel zu einer weiteren Lockerung der Blockade des Gazastreifens aufgefordert. «Uns geht es nun darum, auch Exporte aus dem Gazastreifen heraus zu ermöglichen, weil wirtschaftliche Entwicklung dort den Radikalen den Boden für ihre Ideologie ein Stück weit entzieht», sagte Westerwelle der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstag). Am Montag will der FDP-Vorsitzende als erstes deutsches Regierungsmitglied seit Ende 2006 den Gazastreifen besuchen.
      Israel hat gegen das von der palästinensischen Miliz Hamas kontrollierte Küstengebiet eine Blockade verhängt. Im Juni hatten die israelischen Behörden Entwicklungsminister Dirk Niebel (ebenfalls FDP) die Einreise verweigert. Im Sommer wurden die Einschränkungen dann etwas gelockert.
      Ein Treffen mit der Hamas-Regierung im Gazastreifen lehnte Westerwelle ab. «Für uns ist klar, dass Terror nicht zu tolerieren ist. Wir verurteilen in aller Schärfe Gewalt von palästinensischen Extremisten gegen israelische Bürger.» Deutsches Ziel sei es, die «moderaten Kräfte» zu unterstützen.
      Nach Angaben des Außenministeriums will sich der Minister über «konkrete Möglichkeiten einer Verbesserung der Lage» informieren. Geplant ist unter anderem der Besuch einer Kläranlage, deren Ausbau von Deutschland gefördert wird. Ursprünglich wollte Westerwelle Gaza- Stadt bereits im Sommer mit anderen europäischen Außenministern besuchen. Der Termin wurde jedoch mehrfach verschoben.
      Vor dem Abstecher in den Gazastreifen hält sich der FDP-Chef am Sonntag in Jerusalem auf, um für eine Fortsetzung der direkten Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern zu werben. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Präsident Schimon Peres und Außenminister Avigdor Lieberman. Westerwelle trifft sich auch mit der Familie des israelischen Soldaten Gilad Schalit, der vor mehr als vier Jahren von radikalen Palästinensern in den Gazastreifen entführt worden war. 

    3. Wenn DIE LINE den Außenminister lobt...
      OTS/

      DIE LINKE

      -
      Grgor Gysi: Westerwelles Gaza-Besuch ist begrüßenswert
      Berlin (ots) - Gregor Gysi erklärt zum Besuch von Bundesaußenminister Westerwelle im Gazastreifen:
      "Ich begrüße, dass Bundesaußenminister Guido Westerwelle als einer der ersten den Gazastreifen besucht und dort vor Ort das Ende der Gazablockade fordert. Dabei geht es nicht um die Hamas oder um irgendwelche Führungskräfte, sondern um die Bevölkerung, die im Gazastreifen lebt und die unter der Blockade schwer leidet.
      Wer Frieden im Nahen Osten will, muss für einen Baustopp bei den Siedlungen eintreten und endlich wirksam für die Bildung eines souveränen und lebensfähigen Staates Palästina streiten.
      Gerade das macht Frieden im Nahen Osten möglich. Ein solcher Frieden dient auch einem souveränen, sicheren und lebensfähigen Israel."
      Pressekontakt:
      Hendrik Thalheim
      Pressesprecher
      Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
      Platz der Republik 1
      11011 Berlin
      Telefon +4930/227-52800
      Telefax +4930/227-56801
      pressesprecher@...

  • THE JC - Christian Zionists expelled for Israel support - A Zionist Christian group says it will take legal action to fight eviction from its premises because it supports Israel.
    Father's House, a small church group of 40 people based in the Welsh village of Gwernymynydd, near Mold, says this is the first case of a Christian church being evicted from a public village building because of its beliefs.
    In May, the group received an eviction letter from the village centre from which it has run church services for 11 years. The centre gave the group six months to leave and said: "There has also been great concern expressed about the content of your website, and the very controversial views it contains. The Village Centre Committee does not wish to be associated with your views."
    The website contains news and editorial about anti-Israel activity.
    Father's House pastor Mike Fryer,
    a former National Crime Squad detective who studied at Yad Vashem in Israel, said the eviction was discriminatory under the Equality Act as it is connected to the group's beliefs. No-one from the Village Centre Management Committee was available for comment, but they have previously said the decision was taken because they wanted to use the church's weekly booking for children's parties and other events.

  • afp - NPD beschließt Zusammenschluss mit der DVU


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