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"INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS - DOPPELAUSGABE" - Danke an Roger für   Message List  
Reply Message #2615 of 3505 |
"INNENPOLITIK/ANTISEMITISMUS - DOPPELAUSGABE" - Danke an Roger für die Hilfe bei der Zusammenstellung dieser Mail...



 

Der HC “DAILY Press Review"
Aktuelle Berichterstattung zu den Themen Antisemitismus, Rechtsextremismus, Jüdisches Leben, Islam und mehr…
 



INHALTSANGABE
    1. AKTUELL / THEMEN DES TAGES...  
    2. ZUM THEMA "ANTISEMITISMUS"...  
    3. ZUM THEMA "RECHTE GEWALT / RECHTSEXTREMISMUS, RASSISMUS UND FREMDENFEINDLICHKEIT"... 
    4. ZUM THEMA "NPD"...
    5. ZUM THEMA "ISLAMISMUS"...  
    6. ZUM THEMA "TERRORISMUS"...
    7. ZUM THEMA "JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND"... 
    8. ZUM THEMA "JÜDISCHES LEBEN IN DER WELT"...
    9. ZUM THEMA "HOLOCAUST, 2. WELTKRIEG, ERINNERUNG & MEHR"... 
    10. ZUM THEMA "RESTITUTION"...
    11. ZUM THEMA "ÖSTERREICH"...
    12. SONSTIGES...

EIN WICHTIGER AUFRUF AN ALLE LESER... Kostenlos heißt nicht "Kosten-frei"... 
          
Honestly Concerned e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Wir werden weder staatlich, parteilich, oder sonst durch eine bestimmte Organisation, religiöse Gemeinschaft oder andere Quelle finanziell unterstützt. Wir sind allein auf die Hilfe unserer Leser, Freunde und Förderer angewiesen. Leider werden unsere Kosten hierbei all zu oft unterschätzt. Jede Aussendung ist mit viel persönlichem Engagement, aber auch Ausgaben verbunden. Bitte helfen Sie uns diese abzudecken. Ermöglichen Sie uns durch Ihre regelmäßigen monatlichen Spenden unsere Arbeit fortzusetzen und weiter auszubauen. Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen!
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Noch einige Hinweise zu unserem Pressespiegel...

1.      Unsere Mails lassen sich am besten im "Traditionellen" Format lesen. Um auf dieses Format umzustellen, einfach hier klicken "Switch format to Traditional" und abschicken...

2.      Bei dem täglichen Pressespiegel legen wir viel Wert auf Vollständigkeit. Wem dies zu viel ist, empfehlen wir auf unsere WÖCHENTLICHEN Mails umzustellen, oder sich ggf. nur auf die Sonderausgaben zu begrenzen…

3.      Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über alles Rund um die Themen Antisemitismus, Rechtsextremismus, Islamismus zu bekommen. Die hier veröffentlichten Artikel und Links repräsentieren nicht unbedingt die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly Concerned Mailingliste.

JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!


TEIL 1 – Kurzkommentare & Kurzmeldungen  
 

  1. ddp - SPD-Länder dringen auf neues NPD-Verbotsverfahren
    Berlin (ddp). Die SPD-geführten Bundesländer sind sich sicher: Die NPD ist verfassungsfeindlich. Grundlage sind nicht die Berichte von V-Leuten des Verfassungsschutzes, sondern öffentliche Äußerungen von NPD-Funktionären oder öffentliche Dokumente. «Die NPD ist unstreitig eine Bedrohung für unsere Demokratie», betonte Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD). Gemeinsam mit Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) stellte Hövelmann am Montag in Berlin eine entsprechende Materialsammlung vor. Beteiligt an der Zusammenstellung sind auch die Länder Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz.
    Das Bundesinnenministerium bezeichnete die Initiative als «unseriös». «Dieses offen verwertbare Material heißt noch lange nicht, dass man es in einem erneuten Verbotsverfahren einsetzen kann», sagte ein Ministeriumssprecher. Auch bei öffentlichen Materialien könne man nicht ausschließen, dass V-Leute ihren Einfluss geltend gemacht hätten. 2003 scheiterte ein NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe an den V-Leuten des Verfassungsschutzes.
    Die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, begrüßte die Initiative der SPD-geführten Länder und bezeichnete die Reaktion des Bundesinnenministeriums als «unerträglich» und absurd«. Neben der Prüfung eines neuerlichen Verbotsverfahrens forderte sie mehr Geld und Sicherheit für Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzten. »Nur über das Verbot zu reden, nutzt im Zweifel der NPD«. Die Übergriffe von Neonazis auf eine Mai-Kundgebung in Dortmund hätten eine »neue Qualität rechtsextremer Gewalt« gezeigt, »der etwas entgegengesetzt werden muss«.
    Die Linke forderte vor einem neuen Verbotsverfahren den Abzug aller V-Leute aus den NPD-Gremien. »Nur so lässt sich ausschließen, dass frei zugängliche Texte der NPD von Spitzeln der Geheimdienste verfasst wurden«, sagte die innenpolitische Sprecherin der Linken, Ulla Jelpke. Sie kritisierte, die SPD drücke sich vor dieser Frage.
    Hövelmann kündigte an, seine V-Leute im Falle eines Verbotsverfahrens abziehen zu wollen. Wer nach Gründen suche, die NPD zu verbieten, werde in der Dokumentation fündig, betonte er. Die Zusammenstellung zeige deutlich »die verfassungsfeindliche Ausrichtung der NPD, ihre ideologische Kontinuität zum Nationalsozialismus und ihre aggressiv-kämpferische Haltung gegenüber dem demokratischen Staat«. Der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) bekräftigte daher seine Forderung nach einem Verbot der Partei. Ein Verbotsantrag in Karlsruhe sei aus seiner Sicht »ohne Alternative«. Wichtig sei dabei, dass Bund und Länder an einem Strang zögen.
    Mäurer, der derzeit den Vorsitz der Innenministerkonferenz (IMK) innehat, beklagte das Fehlen der CDU-geführten Bundesländer bei der Materialsammlung. Er kritisierte, die Union konzentriere sich zu sehr auf »taktische Erwägungen«. Berlins Innensenator Körting unterstrich, ihm gehe es nicht um die Debatte, ob man die NPD verbiete. Bei der Dokumentation handle es sich nicht um einen Vorentwurf für ein neues Verbotsverfahren, sondern um einen Beitrag zur Aufklärung. »Insofern bedauere ich, dass die anderen Bundesländer sich schon verweigert haben, Quellenmaterial zusammenzustellen", sagte Körting.
     
  2. ddp - Giordano kritisiert Kölner «Anti-Islamisierungskongress»
    Köln (ddp-nrw). Der Kölner Publizist Ralph Giordano hat den für das Wochenende geplanten «Anti-Islamisierungskongress» des rechtspopulistischen »Bürgerbündnis Pro Köln« scharf kritisiert. Den Veranstaltern gehe es darum, muslimische Einwanderer pauschal als Kriminelle zu denunzieren. Auch würden begründete islamkritische Haltungen der Bevölkerung im Sinne eines rassistischen Rechtspopulismus ausgebeutet und missbraucht, betonte Giordano in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung.
    Der Publizist wiederholte ausdrücklich seine Charakterisierung von »Pro Köln« als »die zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus, die, wenn sie könnte, wie sie wollte, mich in eine Gaskammer stecken würde«.
    Zugleich warf Giordano den Gegendemonstranten des Kongresses Unglaubwürdigkeit vor, wenn »sie sich notorisch wegducken, sobald es gilt, Front zu machen gegen die Unterdrückung, Abschottung und Ausgrenzung von Frauen in den muslimischen Parallelgesellschaften«.
    Bereits am 20. September vergangenen Jahres hatten Pro Köln /Pro NRW Rechtspolitiker aus ganz Europa zu einer Großkundgebung auf den Kölner Heumarkt geladen. Daraufhin blockierten Tausende Gegendemonstranten den Zugang zum Veranstaltungsort, gleichzeitig gab es mehrere Gegenkundgebungen. Als es am Rande zu Ausschreitungen mit Autonomen kam, untersagte Kölns Polizeipräsident Klaus Steffenhagen die rechte Kundgebung.
    Auch zu der Hauptkundgebung von »Pro Köln" am Samstag werden wieder zahlreiche Gegendemonstranten erwartet.
  3. Na wunderbar... So viel zum Thema Isolieriung dieses Terrorregimes.. Iranian Embassy in Berlin Marks Iran Army Day 
    MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG - Iranian Embassy in Berlin Marks Iran Army Day

    Iran's Embassy in Berlin marked the Islamic Republic of Iran's Army Day yesterday evening with a special ceremony.
    Senior German political representatives and military officials as well as military attaches from dozens of countries attended the Army Day festivities, which took place at Iran's diplomatic mission in Germany for the first time after 25 years.
    Source: IRNA, Iran, April 29, 2009 

  4. YAHOO/ap - Achtjährige in Saudi-Arabien geschieden
    Kairo (AP) Einem achtjährigen Mädchen in Saudi-Arabien ist die Scheidung von seinem 50 Jahre alten Ehemann gewährt worden. Der Vater hatte die Minderjährige vor einem Jahr zu der Heirat gezwungen und dafür umgerechnet etwa 10.000 Euro erhalten, wie der Anwalt des Kindes am Donnerstag mitteilte. Bei einer außergerichtlichen Einigung wurde dem Mädchen auf Antrag der Mutter schließlich die Scheidung gestattet.In Saudi-Arabien gibt es keine gesetzlichen Vorschriften für das Mindestalter bei einer Eheschließung. Formell muss die Frau jedoch der Heirat zustimmen, auch wenn diese Regelung häufig umgangen wird. Ein Gericht in der Stadt Oneisa hatte den von der Mutter eingereichten Scheidungsantrag zunächst mit der Begründung abgelehnt, das Mädchen müsse den Antrag selber einreichen, wozu sie jedoch als Kind noch nicht berechtigt sei.
    Saudi-Arabien ist wegen der Verheiratung von Minderjährigen wiederholt in die internationale Kritik geraten. Die Vereinigten Staaten haben solche Kinderehen als eindeutige Menschenrechtsverletzungen kritisiert, die nicht hinnehmbar seien.


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TEIL 2 - LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der WESTLICHEN Presse  


  1. AKTUELL / THEMEN DES TAGES....     


    1. BERLINER MORGENPOST - Roter Teppich für das Jewish Film Festival
      600 Gäste kamen am Sonntagabend zur Eröffnung des Jewish Film Festival. Eröffnungsfilm war „Der Junge im gestreiften Pyjama" sowie Oscar-Gewinnerfilm „Spielzeugland". Regisseur Jochen Alexander Freydank sprach mit Morgenpost Online darüber, wie sich sein Leben seither verändert hat.
      Joachim Schulz
      Foto: Joachim Schulz
      Oscar-Preisträger Jochen Alexander Freydank kam mit Julia Jäger zur Eröffnung des Jewish Film Festival
      Im Delphi Filmpalast an der Kantstraße ist Sonntagabend das 15. Jewish Film Festival Berlin mit der Deutschlandpremiere der Verfilmung des Romans „Der Junge im gestreiften Pyjama“ sowie mit der Präsentation des Oscar-Gewinnerfilms „Spielzeugland“ eröffnet worden. Festivaldirektorin Nicola Galliner freute sich, dass Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Berlins Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten, André Schmitz, sowie die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, die etwa 600 Gäste mit ihr gemeinsam begrüßten. Lala Süsskind sagte über das Festival: „Es wird ein anstrengender, aber auch ein sehr besinnlicher Abend werden.“  


      1. TAGESSPIEGEL - Auf der Suche nach dem Menschlichen
        "Was macht einen Film jüdisch?" wird in dem Buch "Jewish Film Festival Berlin - Die ersten 10 Jahre" gefragt. Jetzt, wo das Jüdische Filmfestival sein 15-jähriges Bestehen feiert, sollte man die Frage stellen: "Ist das wichtig?".
          
        The Beetle (2007). Star des Dokumentarfilms ist ein alter VW-„Käfer": eine Schatztruhe bewegender und bewegter Lebensgeschichten aus unterschiedlichen Zeiten und von verschiedensten Orten. Der Film erfährt morgen um 20 Uhr seine Deutschlandpremiere. Foto: JFFB  
         
        Wählt ein Zuschauer einen Film nicht in erster Linie wegen der Geschichte und wegen der Themen, die in ihm verhandelt werden? Kann ein Adjektiv nicht auch zu einer ablehnenden Haltung führen?
        Der Erfolg von „Alles auf Zucker“ mit Henry Hübchen als windigen Spieler, der unbedingt an die Erbschaft seiner Mutter gelangen will, fußt doch mehr darauf, dass der Zuschauer es mit einer liebenswert-chaotischen Familie zu tun hat, in der er sich selbst erkennen kann, als darauf, dass die Protagonisten Juden sind oder sein wollen. Dass er dabei ein wenig darüber erfährt, wie Juden leben und mit welchen Regeln sie sich auseinanderzusetzen haben, macht die Protagonisten sympathisch. Aber etwas über das Judentum zu erfahren, ist dabei der Neben- und nicht der Haupteffekt. 

      2. ZEIT - Filmfestival: 15. Jewish Film Festival Berlin 2009
        Der Berliner Regisseur und Oscar-Gewinner Jochen Alexander Freydank hat mit seinem preisgekrönten Kurzfilm "Spielzeugland" das 15. Jewish Film Festival in Berlin eröffnet. Bis zum 17. Mai werden im Rahmen des Festivals neue jüdische oder israelische Filmproduktionen gezeigt.
        Zur Eröffnung wurde auch die Romanverfilmung "Der Junge im gestreiften Pyjama" (USA/Großbritannien) von Mark Herman in Anwesenheit des Autors, John Boyne, als Deutschlandpremiere gezeigt. Der Film erzählt die ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei achtjährigen Jungen im Schatten des Holocaust. Ab 7. Mai läuft der Film auch bundesweit in den Kinos.
        Zur Eröffnungspremiere im Delphi Kino kamen die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz sowie die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind.
        Internationale Filmprojekte
        Bis zum 14. Mai sind im Kino Arsenal im Filmhaus am Potsdamer Platz sowie vom 15. bis 17. Mai im Filmmuseum Potsdam 23 neue jüdische oder israelische Filme zu sehen, darunter eine Europa-Premiere und 13 Deutschland-Premieren.
        Neben Filmen aus Israel werden auch Produktionen aus Frankreich, den USA, Großbritannien, Belgien, Kasachstan, Norwegen und Deutschland gezeigt. So spielt Gérard Depardieu in “Hello Goodbye“ einen assimilierten französischen Juden, der nach Israel auswandert.
        Die Filme laufen überwiegend in englischer Sprache. Soweit sie in anderen Sprachen gedreht worden sind, werden sie mit englischen, teilweise auch deutschen Untertiteln gezeigt. Teilweise werden sie auch auf Deutsch eingesprochen. (sh/dpa)

      3. TAGESSPIEGEL - 15. Jewish Film Festival Berlin 2009
        Der Berliner Regisseur und Oscar-Gewinner Jochen Alexander Freydank hat mit seinem preisgekrönten Kurzfilm "Spielzeugland" das 15. Jewish Film Festival in Berlin eröffnet. Bis zum 17. Mai werden im Rahmen des Festivals neue jüdische oder israelische Filmproduktionen gezeigt. 

      4. RBB - Berlin: Jüdisches Filmfestival gestartet
        Mit seinem preisgekrönten Film "Spielzeugland" hat der Berliner Regisseur und Oscar-Gewinner Jochen Alexander Freydank am Sonntagabend das 15. Jewish Film Festival in Berlin eröffnet.
        Zur Eröffnungspremiere im Delphi Kino kamen die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz und die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind.
        Bis zum 17. Mai sind im Kino Arsenal am Potsdamer Platz sowie im Filmmuseum Potsdam 23 jüdische oder israelische Filme zu sehen. 
        Zur Eröffnung wurde auch die Verfilmung des Romans "Der Junge im gestreiften Pyjama" (USA/Großbritannien) gezeigt. Darin wird der Zweite Weltkrieg aus der Sicht zweier kleiner Jungen geschildert, der eine Sohn eines Nazis, der andere ein Jude im Konzentrationslager. Autor John Boyne und Regisseur Mark Herman waren bei der Deutschlandpremiere des Films, der ab Donnerstag bundesweit in den Kinos anläuft, anwesend
        1. TAGESSPIEGEL - Jewish Film Festival -Lachen macht vieles leichter
          Nicola Galliner hat das Jewish Film Festival Berlin zu einem renommierten Festival der Hauptstadt gemacht.
        2. NEUES DEUTSCHLAND - Kommunikation durch den Stacheldraht  -Das 15. Jewish Film Festival widmet sich Hart und steinig kann der Weg ins Gelobte Land sein. Das muss das weltlich-jüdische Pariser Ehepaar Gaash in dem Spielfilm »Hello Goodbye« erfahren. Spontan nach Israel ausgewandert, hat es mit allerlei Malheurs zu kämpfen sowie der Schwierigkeit von Monsieur Gaash (Gérard Depardieu), beruflich Fuß zu fassen. Zumal Madame (Fanny Ardant) auch noch einem jungen, Hardrock hörenden und Marihuana rauchenden Rabbi verfällt…

           
    2. BILD - Europamedaille für Charlotte Knobloch
      München (dpa/lby) - Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, ist am Dienstag mit der Bayerischen Europamedaille ausgezeichnet worden.
      Charlotte Knobloch

      Knobloch ist mit der Bayerischen Europamedaille ausgezeichnet worden. (Archiv)  -
      Foto: dpa 
      Knobloch werde damit für ihr Engagement bei der «Vernetzung der deutschsprachigen jüdischen Gemeinden in Europa» geehrt, sagte die Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Emilia Müller, laut Mitteilung bei der Preisverleihung im Prinz-Carl-Palais in München. Insgesamt erhielten neun Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen die Auszeichnung, unter ihnen der tschechische Ex- Außenminister Cyril Svoboda. 

    3. SpOn - Ermittler haben Zweifel am Tod von KZ-Arzt Aribert Heim
      Am Tod des ehemaligen KZ-Arztes Aribert Heim haben deutsche Ermittlungsbehörden Zweifel. ZDF und "New York Times" hatten im Februar gemeldet, Heim sei bereits im August 1992 in Kairo an Krebs gestorben. Ein Sohn des Arztes hatte die Version bestätigt, eine zufällig in Kairo aufgefundene Aktentasche mit Dokumenten von Heim sowie Zeugen sollten Leben und Sterben in Ägypten belegen. Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg haben inzwischen die Dokumente analysiert. Erste Bewertungen der Papiere lieferten jedoch "keinen Beweis für den Tod" Heims. Neue Erkenntnisse "aus eigenen Quellen" im In-und Ausland sowie die Widersprüche innerhalb der Version vom Tod in Ägypten ließen die Zielfahnder des LKA weiter "in alle Richtungen ermitteln". Sicher sind sich die Fahnder inzwischen, dass der Kreis der Unterstützer Heims bei seiner jahrzehntelangen Flucht größer war als bisher bekannt. Heim erhielt nicht nur Geld durch Überweisungen aus der Schweiz und den USA. Kuriere versorgten den mutmaßlichen KZMörder auch mit Bargeld und Briefen. Dabei sei Heim selbst auch zum Opfer geworden: Beim Versuch, über Mittelsmänner Immobilien in Ägypten zu erwerben, sei er um eine große Summe Geld betrogen worden.


      1. ZDF - Seltsame Behauptungen zum Fall des KZ-Arztes Aribert Heim - LKA streut Zweifel am Tod des NS-Verbrechers - Kommentar von Elmar Theveßen
        Eine Meldung machte am Wochenende die Runde: Ermittler haben Zweifel am Tod von KZ-Arzt Aribert Heim. Offenbar wurden aus dem LKA Baden-Württemberg Teilerkenntnisse in die Medien gestreut, obwohl die Ermittlungen längst noch nicht abgeschlossen sind.
        Dabei sitzen sie auf einer Fülle von Informationen, die zum ersten Mal seit vielen Jahren detailliert Aufschluss über den Verbleib des NS-Verbrechers geben. Sie stammen aus der Aktentasche von Aribert Heim, vollgestopft mit wertvollen Dokumenten. Diesen Riesenfortschritt verdanken die Fahnder den Recherchen von "New York Times" und ZDF, die darüber hinaus dafür gesorgt haben, dass den Ermittlern die Aktentasche zur Verfügung steht. 
        Seit den 60er Jahren in Kairo
        Im Februar hatten die amerikanische Zeitung und der deutsche Fernsehsender gemeinsam berichtet, dass Aribert Heim seit den 60er Jahren in Kairo lebte und dort am 10. August 1992 gestorben ist. Für den ersten Teil der Meldung finden sich in der Aktentasche unzählige Hinweise und Belege, die selbst im Stuttgarter Landeskriminalamt zu der Einsicht führten, dass Heim sich tatsächlich über Jahrzehnte in Ägypten versteckt hielt. 
        Stolz lassen die Fahnder den "Spiegel" wissen, dass nach ihren Ermittlungen Heim wohl von einem größeren Kreis von Unterstützern gedeckt wurde, als bisher bekannt. Dass diese Erkenntnis auf den Unterlagen aus der Aktentasche beruht, zum Beispiel den Überweisungsträgern und Schecks, und dass es diese ohne die Recherchen von "New York Times" und ZDF nicht gäbe, dazu kein Wort. 
        1. AD HOC NEWS - Deutsche Ermittler zweifeln am Tod von NS-Verbrecher Heim
        2. ORF - Zweifel am Tod von Ari Heim

    4. domradio - nachrichten - ARD-Beitrag über die christlich-jüdischen Beziehungen
      Vom Erstarken des Antisemitismus in der Kirche war die Rede, und Papst Benedikt XVI. wurde von einigen gar verdächtigt, antisemitische Strömungen in der ...


       

    5. ddp - Hohe Erwartungen an Papst-Reise nach Israel
      München (ddp-bay). Der Zentralrat der Juden in Deutschland erhofft sich von der Papst-Reise nach Israel Fortschritte im katholisch-jüdischen Streit um den Holocaust-Leugner und Traditionalistenbischof Richard Williamson. «Ich gehe davon aus, dass der Papst bei seinem Israel-Besuch dazu Stellung nehmen wird», sagte Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch der Nachrichtenagentur ddp in München. Benedikt XVI. selbst betonte am Sonntag beim Regina-Caeli-Gebet im Vatikan, er reise als «Pilger des Friedens» ins Heilige Land.


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Wed May 6, 2009 6:12 am

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