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"NAHOSTKONFLIKT" - Danke an Yelda für die Zusammenstellung dieses   Message List  
Reply Message #1614 of 3505 |
"NAHOSTKONFLIKT" - Danke an Yelda für die Zusammenstellung dieses Mails...


 

I N H A L T S A N G A B E

  1. TEIL 1 - Kurzkommentare & Kurzmeldungen  
    1. NEUES VON ULRICH W. SAHM....
    2. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ...
    3. NEUES AUS DEM NEWSLETTER DER ISRAELISCHEN BOTSCHAFT...
    4. KURZMELDUNGEN VON THE MEDIA LINE...
    5. SONSTIGE AKTUELLE KURZMELDUNGEN...
    6. EINIGE AKTUELLE PHOTOS AUS NAHOST...
  2. TEIL 2 - LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der WESTLICHEN Presse  
    1. BRANDAKTUELL....  
    2. AKTUELLES ZUM THEMA IRAN...
    3. EINIGE AKTUELLE LINK-EMPFEHLUNGEN AUS DEM COP NEWSLETTER...
    4. ZUM THEMA "ISRAEL ALLGEMEIN".. 
    5. ZUM THEMA "PALÄSTINENSISCHE AUTONOMIEBEHÖRDE, ABBAS, FATAH, PLO, HAMAS, PFLP & CO"... 
    6. ZUM THEMA "ISRAELS NACHBARN"... 
    7. SONSTIGE INTERESSANTE ARTIKEL & HINTERGRUNDINFORMATIONEN....  
  3. TEIL 3 - LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der ARABISCHEN Presse  
  4. TEIL 4 - LINKS zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN...    
  5. TEIL 5 -  Liste der nachfolgenden eMails, Artikel (& Attachments)...   

     

HINWEIS ZU UNSERER MAILINGLISTE...

Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über die Geschehnisse in Nahost zu bekommen.
Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!


  1. NEUES VON ULRICH W. SAHM....


    1. ULRICH W. SAHMKein neuer Horizont am Hamas-Himmel
      060320 Bethlehem010 Tanas Abu Aita.JPG 060320 Bethlehem010 Stift.jpg  
      Jerusalem, 12. Januar 2007 - Gedankenverloren spielte der frischgebackene christliche Tourismusminister der Hamasregierung, Tana Abu Aita, mit seinem orangefarbenen Kugelschreiber. „I love Israel“ stand da in großen schwarzen Lettern auf dem Reklamestift.
      Das passt zu der sensationellen Äußerung des Exil-Chefs der Hamas in Damaskus, Chaled Maschal, wonach Israel eine „Realität“ sei. Die europäische Presse reagierte euphorisch auf das stark verkürzt wiedergegebene Interview mit dem „militantesten“ Hamas-Chef. Die FAZ kommentierte: „Dass Khaled Meschal, der im Damaszener Exil lebende militanteste Hamas-Führer, die Existenz Israels faktisch anerkannt hat, lässt im Nahen Osten neue Horizonte aufscheinen.“ Andere Zeitungen schrieben ähnlich über Maschals „unerwarteten Realismus“ und schlossen, dass Israel jetzt gefordert sei, mit der Hamas zu reden, dass die EU wieder Gelder fließen lassen sollte und dass sich damit doch eigentlich alle Vorbehalte gegen die Hamas erübrigt hätten.
      So wie sich der Israel-liebende Touristenminister aus Bethlehem nicht lange hielt, weil ihm die christlichen Geschäftspartner drohten, keine Kunden mehr in sein Paradies-Hotel und in den Hirten-Andenkenladen zu schicken, genauso hielten die frommen Friedensbekundungen des Chaled Maschal nicht einmal bis zum Ende seines Interviews.
      Denn in der längeren Originalversion des Interviews bemerkte Maschal schon nach der dritten Frage, dass er sich offensichtlich versprochen hatte. Nachdem er den Staat Israel als „Realität“ bezeichnet hatte, erinnerte er sich an die andere „Realität“: „Israel existiert auf palästinensischem Territorium“. Weiter erklärte er: „Die Palästinenser sollten nicht gezwungen werden, Israel anzuerkennen.“ Und gefragt, ob die Hamas „in der Zukunft“ Israel anerkennen und ihre Charter ändern werde, in der zur Zerstörung Israels aufgerufen wird, schließt sich wieder Maschals Hoffnungsfenster: „Warum sollten wir uns mit Dingen in der fernen Zukunft befassen... In der Zukunft wird es neue Umstände geben und unsere Position sollten dann festgelegt werden.“
      Verhandlungen mit Israel schloss Maschal aus: Israel solle die Flüchtlinge aufnehmen, was bekanntlich das Ende des jüdischen Staates bedeutet, Jerusalem abgeben und sich auf die Grenzen von 1967 zurückziehen. Ohne Verhandlungen. Versteht sich.
      Bei der Hamas in Gaza beeilten sich die Sprecher, Maschals Worte auf den richtigen Punkt zu bringen. „Israels Existenz zu sehen bedeutet längst nicht, dass wir Israel Recht anerkennen, das Land Palästina zu okkupieren, das allein den Moslems gehört.“
      Die israelische Zeitung Jerusalem Post, wohl ohne die Langfassung des Maschal-Interviews studiert zu haben, formuliert: “Seit Monaten gibt es Bemühungen, die Hamas dazu zu bewegen, Israel implizit anzuerkennen, ohne es explizit aussprechen.“
      Tatsächlich haben die Sprecher und Minister der Hamas seit dem gedankenlosen Spiel des Abu Aita mit seinem Kugelschreiber dazugelernt. Natürlich stört es die Hamas, von den internationalen Geldströmen abgeschnitten zu sein. Aber das ist für sie (vorerst) kein Grund, ihre von Iran, der Hisbollah und anderen Islamisten voll unterstützte Ideologie aufzugeben.
      Um westlichen Journalisten zu „beweisen“, dass die Europäer sich in Wirklichkeit danach sehnen, wieder offiziell Geld an die Palästinenser zu spendieren und dass EU-Diplomaten sich heimlich mit der Hamas treffen, wenden sie heute eine ganz andere Methode der „Gedankenlosigkeit“ an. Rein zufällig liegt auf dem Schreibtisch eines engen Beraters von Hamas-Ministerpräsident Ismail Hanija die Visitenkarte eines bekannten westlichen Diplomaten, und zwar so, dass der Journalist beim Interview nicht umhin kommt, sie zu sehen.
      Gemäß dem Prinzip Hoffnung könnte man jetzt in die Schlagzeile setzen: Die EU hat ihren Boykott gegen die Hamas längst aufgegeben, wagt aber noch nicht, das offen einzugestehen. Wie die Visitenkarte dorthin gelangt ist, ob der Diplomat wirklich mit dem Hamas-Politiker gesprochen haben, muss gar nicht mehr geprüft werden, so wie die Kommentatoren geflissentlich jene Worte von Maschal und der Hamas-Sprecher übersehen, die nicht ins Konzept von „Frieden und Versöhnung“ passen. 
    2. haGalil onLine - Plant Israel Atomschlag gegen Iran?
      Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 7. Januar 2007. Ein "Beweis" für die These ist, dass im Nahen Osten Schubladenpläne immer wieder "Wirklichkeit" würden.
    3. haGalil onLine - Erster arabischer Minister in Israel?
      Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 10. Januar 2007. Es hat allerdings schon einen anderen nicht-jüdischen Minister gegeben. Salah Tarif, ein Druse, ...
    4. ULRICH W. SAHMGeraubte Kunst in Israel vogelfrei
      Jerusalem, 12. Januar 2007 - Von den Nazis geraubte Kunst aus jüdischem Besitz darf in Israel nicht eingeklagt werden. Ein entsprechendes Gesetz wurde am Donnerstag der Knesset, dem israelischen Parlament, vorgelegt, um schon in zwei Wochen in zweiter und dritter Lesung verabschiedet zu werden. Das Gesetz wurde auf Bitten der französischen Regierung eingebracht. Sie will im kommenden Juni 50 von den Nazis gestohlene Werke „aus unbekanntem Besitz“ im Jerusalemer Israel-Museum zeigen. Die geplante Ausstellung, aus verschiedenen Sammlungen in Frankreich zusammenbetragen, wurde jahrelang verschoben, weil die Franzosen Klagen von Holocaustüberlebenden oder deren Erben in Israel befürchteten, die ihr Eigentum vor israelischen Gerichten einklagen könnten. Dem soll jetzt mit dem „problematischen“ und „unmoralischen“ Gesetz ein Riegel vorgeschoben worden.
      Ursprünglich hatte der israelische Kulturminister eine „Immunitätsurkunde“ für die geraubten Gemälde ausstellen wollen. Doch eine Nachfrage der Franzosen beim Obersten Gericht ergab, dass eine solche Urkunde vor einem israelischen Gericht keine Gültigkeit hätte.
      Der  Abgeordnete Michael Melchior (Arbeitspartei), Vorsitzender des Erziehungsausschusses der Knesset, sieht in dem Gesetz ein “moralisches Problem ersten Grades”. Die Rechtsberaterin des Ausschusses, Merav Israeli, meint, dass das Gesetz, das wahrscheinlich eine Mehrheit erhalten werde, “fundamentale Rechte israelischer Bürger” beschneide. Der Abgeordnete Nadav Haetzni meinte: „Das ist ein Freibrief für den Raub in der Nazizeit.“ Ein Anwalt meinte, dass das Israel-Museum gestohlene Kunstwerke nicht annehmen sollte.
      Nach Angaben der Zeitung Haaretz ist das Israel Museum dagegen, das Gesetz mit dem Holocaust in Verbindung zu bringen. Der Museumsdirektor James Snyder erklärte, dass solche Gesetze in allen westlichen Ländern existierten, um die Restitution archäologischer Funde zu verhindern, die während der Kolonialzeit „mitgenommen“ worden sind, darunter die Kollektionen im Louvre, im Pergamon-Museum oder im Londoner British Museum. Der Anwalt des Museums befürchtet, dass das Israel Museum ohne dieses Gesetz einem „kulturellen Boykott anderer Museen in der Welt“ ausgesetzt sein könnte.
    5. ULRICH W. SAHM – Jerusalem „besorgt“ über rechtsradikale EU-Parlamentariergruppe
      Jerusalem - Das Jerusalemer Außenministerium  ist zutiefst besorgt über eine neue „extrem-rechtsgerichtete“ politische Gruppierung im europäischen Parlament. Die Gruppe, genannt „Identität, Tradition und Souveränität“ werde vom EU-Abgeordneten Bruno Gollnisch der französischen Nationalfront angeleitet.
      Wörtlich heißt es in der offiziellen Verlautbarung, die fast unverändert von einem ähnlichen Protestschreiben der amerikanisch-jüdischen Anti-Diffamation-League (ADL) übernommen worden ist: „Der gemeinsame Nenner der parlamentarischen Gruppe ist begründet auf Fremdenfeindlichkeit und Anitsemitismus. Ihr Vorsitzender wartet in Frankreich auf seine Verurteilung wegen seiner skandalösen Äußerungen zur Infragestellung der Existenz von Nazi-Gaskammern. Das ist beunruhigend."
      Die Gruppierung habe ein Anrecht auf EU-Gelder, doch Israel sei zuversichtlich, dass die Mehrheit der europäischen Parlamentarier den europäischen Ideen und menschlichen Werten treu bleiben.
      In dem Protestschreiben der ADL werden einige prominente Mitglieder dieser Gruppe namentlich aufgezählt:
      * Bruno Gollnisch, von der extremen anti-immigranten-feindlichen Nationalen Front  in Frankreich unter der Führung des bekannten Antisemiten Jean-Marie Le Pen. Gollnisch erwarte seinen Prozess wegen Holocaustverleugnung.
      * Alessandra Mussolini, der neo-faschistischen Alternativa Sociale (“Soziale Alternative”). Sie ist eine Enkelin des Diktators und Freund Hitlers Benito Mussolini.
      * Andreas Moelzer, ein unabhängiger Abgeordneter und ehemaliger Gehilfe des Joerg Haider “von der rassistischen und fremdenfeindlichen” Freiheitspartei Österreichs.
      * Dimitar Stoyanov der bulgarischen Ataka (“Angriffs”) Partei, “Er ist wohlbekannt für seine rassistischen Ausfälligkeiten gegen die Zigneuer-Gemeinde in Bulgarien.“
      *

      • Die offizielle Erklärung des Jerusalemer Außenministeriums
        Israel is deeply concerned by the formation of a new far-right political group in the European Parliament, named "Identity, Tradition and Sovereignty", to be head by MEP (Member of the European Parliament) Bruno GOLLNISCH, a member of the French "National Front" party.
        "The formation of a parliamentary group whose common denominator is based on xenophobia and anti-Semitism and whose future chairman awaits verdict in France for his scandalous remarks questioning the existence of the Nazi gas chambers, is disturbing".
        One cannot downplay the true nature of the new political group which is entitled to EU funds. Israel is confident that the vast majority in the European Parliament will remain faithful to the European ideas and human values. 
         

      • Pressemitteilung von ADL
        New York, NY, January 10, 2007 … The Anti-Defamation League (ADL) today called the formation of a new far-right grouping of European Parliament members who share avowedly racist and anti-Semitic views, “a disturbing show of unity among bigots.”
              The “Identity, Tradition and Sovereignty” group, whose leader, Bruno Gollnisch of the National Front in France, is currently on trial for questioning the existence of the gas chambers in the Holocaust, was cobbled together by some of Europe’s most notorious bigots to promote a racist and xenophobic agenda and outlook.
                    “It is outrageous that more than 60 years after the Holocaust, a group of politically active racists and anti-Semites has joined forces and qualified for funding within the European Parliament system,” said Abraham H. Foxman, ADL National Director.  “Some of Europe’s most notorious extremists have come together in a disturbing show of unity among bigots.  We are concerned that the far-right is engaging in a show of strength at a time when there is a growing climate of intolerance toward foreigners and minorities on the continent.”
              Mr. Foxman added: “It is imperative that European leaders speak out against the anti-Semitic and racist views of this group.  Today’s Europe is no place for xenophobia and racism, and the European Parliament should represent and embrace inclusion and opportunity for all, not divisiveness and exclusion.”
              More than 20 Members of the European Parliament (MEPs) from far-right parties in six EU member states – including Romania and Bulgaria, which joined the EU on January 1 – have joined the “Identity, Tradition and Sovereignty” group.  
              Among them are:
        * Bruno Gollnisch, the group’s leader and a member of the National Front in France, a staunchly anti-immigrant party led by an avowed anti-Semite and racist, Jean-Marie Le Pen.  Gollnisch is awaiting the verdict in his trial for remarks he made questioning the existence of the Nazi gas chambers. (Holocaust denial is illegal in France).
        * Alessandra Mussolini, of the Italian neo-fascist Alternativa Sociale (“Social Alternative”) party, and the granddaughter of Benito Mussolini, the late fascist dictator and Hitler ally.
        * Andreas Moelzer, an independent MEP from Austria and a former aide to Joerg Haider of Austria’s racist and xenophobic Freedom Party.
        * Dimitar Stoyanov of the Bulgarian Ataka (“Attack”) Party, who is well-known for his racist baiting of the Roma gypsy community in Bulgaria.
              Other representatives include an independent MEP from the United Kingdom, representatives of the far-right Belgian Vlaams Belaang party and representatives of the Romania Mare (“Greater Romania”) party, whose leader, Corneliu Vadim Tudor, is well-known for his anti-Semitic remarks as well as his attacks on the Hungarian and Roma minorities in Romania.
        The Anti-Defamation League, founded in 1913, is the world’s leading organization fighting anti-Semitism through programs and services that counteract hatred, prejudice and bigotry. 
         


  2. NEUESTE KURZMELDUNGEN VON ISRAELNETZ....


    1. Autokorso für entführte Soldaten
      JERUSALEM / NAHARIJA (inn) - Dutzende israelische Fahrzeuge sind am Freitagmorgen von Jerusalem an die Grenze zum Libanon aufgebrochen. Ihre Insassen erinnern mit dem Autokorso an die Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev, die vor einem halben Jahr von der Hisbollah entführt wurden.
      An der Fahrt von der Hauptstadt über Tel Aviv und Haifa in den Grenzort Sarit nahmen Angehörige und Freunde der Verschleppten teil. Auch Reservisten waren dabei, die mit den beiden in einer Einheit dienten. Ihnen schlossen sich spontan Mitglieder des israelischen Motorradclubs und weitere Israelis an, die ihre Solidarität mit den Soldaten bekunden wollen. Auch den Entführungsort nahe der Nordgrenze suchten die Teilnehmer auf. Der Weg führte an den Häusern von Regev, Goldwasser und Gilad Schalit vorbei, der Ende Juni von Palästinensern entführt wurde.
      "Wir wissen, dass dies oben auf der öffentlichen Tagesordnung steht", sagte Ofer Regev, der Bruder eines der Entführten. "Aber wir wollen, dass es in die Köpfe der öffentlichen Vertreter geht." Er fügte hinzu: "Es ist einfach unglaublich, die Situation ist furchtbar. Sechs Monate ohne eine zuverlässige Information, dass sie wenigstens am Leben sind. Ich wünsche dies niemandem. Die Parade soll jeden daran erinnern, dass sie jetzt seit sechs Monaten dort sind und dass Israel seine Pflicht nicht erfüllt."
      Moti Maarvai hätte eigentlich in der Einheit der Verschleppten Dienst tun sollen, die am 12. Juli von Hisbollah-Terroristen angegriffen wurde. Er wurde jedoch durch Goldwasser ersetzt. "Die ganze Nacht konnte ich kein Auge zutun", sagte er angesichts der Kundgebung. "Ich habe die ganze Zeit an den Augenblick gedacht, in dem wir den Entführungsort erreichen. Ich kenne den Ort wie mich selbst und bin viele Male dort gewesen. Aber diesmal dreht sich mir der Magen um. Die Führung muss vereint sein und sich der Aufgabe hingeben, sie nach Hause zu bringen."
      Ein weiterer Reservist fügte laut der Zeitung "Jediot Aharonot" hinzu: "Leider hat Israel den Realitätstest nicht bestanden. Der Premierminister und der Verteidigungsminister haben bisher nicht das Nötige getan. Sie sind nicht schuld an den Entführungen, aber sie sind dafür verantwortlich, dass die Soldaten noch nicht zu Hause sind. Das Problem ist, dass sie so beschäftigt sind, vor allem mit (politischem) Überleben."
      Infolge der Entführung kam es zum Krieg zwischen Israel und der Hisbollah. Er wurde am 14. August nach einer Forderung der UNO beendet. Laut der UN-Resolution 1701 müssen Regev und Goldwasser bedingungslos freigelassen werden.
    2. Umfrage: Likud deutlich vor Kadima
      JERUSALEM (inn) - Die Kadima-Partei von Israels Premier Ehud Olmert verliert an Wählergunst. Wenn jetzt Wahlen wären, müsste sie ihre Spitzenposition an den Likud abgeben. Das geht aus einer Umfrage hervor, die in dieser Woche im Auftrag der Zeitung "Ha´aretz" durchgeführt wurde.
      Demnach würde Kadima 12 Sitze in der Knesset gewinnen. Bei den Wahlen im März 2006 hatte sie 29 Mandate erhalten. Diese Zahl könnte der Likud laut der Umfrage für sich beanspruchen - er stellt derzeit 12 Abgeordnete. Nur 20 Prozent derjenigen, die im März für Kadima stimmten, würden dies heute wieder tun. Dem Likud würden hingegen zwei Drittel seiner Wähler treu bleiben.
      Wenn der frühere Premier Ehud Barak und der ehemalige Geheimdienstchef Ami Ajalon für das Amt des Verteidigungsministers zur Verfügung stünden, würden die Befragten Ajalon bevorzugen. Bekäme Barak den Vorsitz der Avoda, würde dies die Partei in der Öffentlichkeit schwächen.
      Olmert erhielt 14 Prozent Zustimmung, 6 Prozent weniger als bei der vorigen Umfrage. Der gegenwärtige Verteidigungsminister und Avoda-Vorsitzende Amir Peretz sank um 4 Punkte auf 10 Prozent. Nur Außenministerin Zipi Livni (Kadima) bleibt mit 51 Prozent Befürwortung stabil. Bei der Premierministerfrage liegt sie ebenfalls deutlich vor Amtsinhaber Olmert.
      Befragt wurden 500 Israelis. Die Fehlerquote beträgt bis zu 4,9 Prozentpunkte.
    3. Fatah-Feier: Arabisches Knesset-Mitglied fordert Kampf gegen Israel
      RAMALLAH (inn) - Tausende Fatah-Anhänger haben am Donnerstag in Ramallah das 42-jährige Bestehen ihrer Bewegung gefeiert. Ein Redner war der israelisch-arabische Abgeordnete Ahmad Tibi, der die Palästinenser zum Widerstand gegen die "Besatzung" aufrief.
      Nach Einschätzung des palästinensischen Fernsehens nahm eine halbe Million Menschen an der Feier teil. Der Fatah-Vorsitzende Mahmud Abbas (Abu Masen) und weitere Führer legten Blumen auf dem Grab des früheren Palästinenserführers Jasser Arafat nieder. Der Sprecher der Fatah-Jugendorganisation im Westjordanland, Munir Jaghub, sagte: "Tausende sind gekommen, um den palästinensischen Präsidenten Abu Masen zu begrüßen, damit er das fortsetzt, was sein Vorgänger Jasser Arafat begonnen hatte."
      Tibi will Jerusalem als Hauptstadt Palästinas
      Tibi machte in seiner Ansprache die "israelische Besatzung" für die Verschlechterung der Lage in den Palästinensergebieten verantwortlich. Er forderte die palästinensischen Gruppierungen zur Einheit auf. Arafat sei "immer noch mit uns", fügte der stellvertretende Knesset-Vorsitzende hinzu. "Ich grüße die Fatah-Mitglieder, aus deren Mitte die ersten Märtyrer gefallen sind und die ersten Gefangenen festgenommen wurden." Die Israelis wollten "Palästina zerstören, aber wir werden den Kampf fortführen bis zur Gründung eines Staates mit Jerusalem als Hauptstadt". Die Menge antwortete: "Millionen von Märtyrern marschieren nach Jerusalem."
      Meretz-Politiker: Tibi geht zu weit
      Der Abgeordnete der linksgerichteten Meretz-Partei, Avschalom Vilan, äußerte anschließend scharfe Kritik an Tibi: "Sobald es politische Aufrufe zum Kampf gibt, geht er zu weit und schafft eine unmögliche Situation", sagte er am Freitag gegenüber dem israelischen Rundfunk. Der israelische Parlamentarier habe eine "völlige Identifikation" mit der Fatah ausgedrückt, indem er sich selbst und die Zuhörer mit "wir" bezeichnete, die Israelis hingegen mit "sie". Doch Tibi vertrete alle Knesset-Mitglieder und auch die gesamte israelische Bevölkerung.
      Er glaube weiter daran, dass israelische Araber als Brücke zwischen jüdischen Israelis und Palästinensern dienen könnten, fügte Vilan laut der Zeitung "Ha´aretz" hinzu. Tibis Bemerkungen schadeten allerdings der Fähigkeit von jüdischen und arabischen Israelis, zusammen an einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes zu arbeiten.
      Abbas: Bürgerkrieg vermeiden
      Auch Abbas sprach zu den Anhängern seiner Partei. Er forderte sie auf, einen Bürgerkrieg zu vermeiden. Der Kampf müsse der israelischen "Besatzung" gelten. Wer die von ihm geforderten Neuwahlen in den Autonomiegebieten ablehne, solle die Entscheidung nicht auf den Straßen anfechten, sondern vor Gericht, fügte er hinzu.
      Wie die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an" berichtet, stieß die Rede bei der Hamas auf Kritik. Die Organisation "hätte erwartet, dass Präsident Abbas zum Dialog über eine Einheitsregierung auf Grundlage des entsprechenden Abkommens aufruft, vor allem nach den bedauerlichen blutigen Vorfällen", sagte ein Sprecher der Terrorgruppe, Ismail Radwan. Er wiederholte zudem die Weigerung der Hamas, den Staat Israel anzuerkennen.
    4. Olmert nach China-Besuch zufrieden
      PEKING (inn) - Israels Premier Ehud Olmert ist zufrieden mit den Ergebnissen seiner dreitägigen China-Reise. Am Donnerstag traf er sich in Peking mit Präsident Hu Jintao.
      Bei dem Gespräch ging es auch um das iranische Atomprogramm. Anschließend sagte Olmert: "Es war ein sehr befriedigender Besuch. Es ist bezeichnend, dass die Chinesen nicht wollen, dass der Iran zur Atommacht wird."
      Ein weiteres Thema waren die Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern. Wie zuvor Premierminister Wen Jiabao sprach auch Hu Olmerts Treffen mit Palästinenserchef Mahmud Abbas vom 23. Dezember an. Dies sei aus chinesischer Sicht "der Anfang der Straße". Der israelische Regierungschef sagte, das größte Hindernis auf dem Weg zu Verhandlungen sei die mangelnde Einigkeit innerhalb der palästinensischen Gesellschaft. Die chinesischen Führer boten Israel in dieser Angelegenheit finanzielle Unterstützung an.
      Am Freitagmorgen traf Olmert wieder in Israel ein. Dies berichtet die Tageszeitung "Jediot Aharonot".
    5. Ernennung von arabischem Minister verursacht stürmische Debatte
      JERUSALEM (inn) - Erstmals ist ein Araber zu einem israelischen Minister ernannt worden. Die Fraktionsvorsitzende der Einwandererpartei Israel Beiteinu kritisierte die Entscheidung von Verteidigungsminister Amir Peretz am Donnerstag als "Angriff auf den Zionismus".
      Peretz habe den Avoda-Abgeordneten Raleb Madschadele nur für das Amt vorgeschlagen, weil er Araber sei, sagte die Politikerin Esterina Tartman gegenüber dem israelischen Rundfunk. Damit wolle er seine Position in der Partei stärken. Madschadele soll neuer Minister für Wissenschaft, Technologie und Sport werden. Von diesem Posten war Ophir Pines-Pas Ende Oktober zurückgetreten. Er protestierte damit gegen die Aufnahme des Vorsitzenden von Israel Beiteinu, Avigdor Lieberman, in die israelische Regierung.
      Die Ernennung schade "Israels Charakter als jüdischer Staat", monierte Tartman. "Wir müssen diese Bedrängnis von innen zerstören. So Gott will, wird uns Gott zur Hilfe kommen." Peretz opfere den Zionismus. "Er hat alle roten Linien überschritten. Israel ist ein jüdischer Staat und sollte nach jüdischen Prinzipien geführt werden."
      Sie habe nichts gegen Madschadele persönlich, fügte Tartman hinzu. Aber sie sei grundsätzlich gegen seine Ernennung. "Das ist Assimilierung. Ich rufe den Premierminister auf, diese Ernennung nicht zu bestätigen. Nicht aus persönlichen Gründen, sondern um die Interessen des Staates Israel als jüdischer und zionistischer Staat zu beschützen."
      Kritik aus mehreren Parteien
      Die Bemerkungen der Politikerin riefen in mehreren Parteien einen Sturm der Entrüstung hervor. Der Likud-Abgeordnete Michael Eitan forderte eine Diskussion in der Knesset über die "rassistischen Äußerungen". "Der Zionismus von Herzl, Jabotinsky und Begin hat immer die Integration der Araber verfochten, die dem Staat in allen Institutionen auf der Grundlage der Gleichheit loyal gesinnt waren. Tartmans Bemerkungen sind so, dass keiner, der an Gleichheit und Demokratie glaubt, sie auf der Tagesordnung akzeptieren kann."
      Mehrere Avoda-Abgeordnete forderten ihren Parteichef Peretz auf, einen Austritt aus der Koalition in Betracht zu ziehen. Er müsse überlegen, ob die Avoda "mit dieser rassistischen Partei in der Regierung sitzen kann". Nadia Hilo sagte: "Diese Äußerungen sind eine Beleidigung für die Knesset, die Demokratie und den Staat. Wenn sie für Israel Beiteinu annehmbar sind, dann sollte die Partei die Knesset verlassen. Arabische Bürger haben die Staatsbürgerschaft nicht durch die Gunst von Israel Beiteinu erhalten."
      Der Kadima-Politiker Magali Wahaba bedauerte, "dass es immer noch Leute gibt, die weiter in einem rassistischen Tonfall sprechen, statt sich kooperativ zu zeigen". Er fügte hinzu: "Solche Leute müssen aus unserer Mitte entfernt werden."

  3. NEUES AUS DEM NEWSLETTER DER ISRAELISCHEN BOTSCHAFT....


    1. Sechs Monate in terroristischer Gefangenschaft
      Sechs Monate sind seit der überraschenden Entführung von Eldad Regev und Ehud Goldwasser von der israelischen Seite der Grenze zum Libanon vergangen. Der von Katjuscha-Angriffen begleitete Überfall löste eine umfangreiche Konfrontation mit der libanesischen Terrororganisation Hisbollah aus. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von den beiden entführten Soldaten. Weder ihre Angehörigen noch die israelische Regierung wissen irgendetwas über ihren Aufenthaltsort oder über ihre gesundheitliche Verfassung.
      Nur zwei Wochen vor dieser Entführung wurde ein weiterer Soldat, Gilad Shalit, entführt, diesmal von der israelischen Seite der Grenze zum Gazastreifen. Auch seine Familie wartet sehnsüchtig auf ein Lebenszeichen. Besonders schwer wiegt die Tatsache, dass diese unprovozierten Entführungen auf souveränem israelischem Staatsgebiet stattfanden.
      Seit sie vor sechs Monaten ihren Angehörigen entrissen wurden, verweigern die Entführer den Verschleppten die grundlegendsten Menschenrechte, wie sie in den Genfer Konventionen verankert sind. Die verantwortlichen Terrororganisationen und die beiden Staaten, die sie unterstützen - Syrien und Iran - verhalten sich in scharfem Gegensatz zur UN-Resolution 1701, als seien diese Menschenrechte nichts anderes als eine Karte im Verhandlungspoker und weigern sich sogar, Nachrichten von den Familien an die Entführten weiterzuleiten. Internationale Vertreter, die die Angehörigen trafen, haben ebenso versucht, Nachrichten und Briefe weiterzuleiten, doch auch sie haben von den Entführern eine negative Antwort erhalten.
      Das Außenministerium unternimmt auf allen Ebenen alles, was in seiner Macht steht, um ihre Freilassung zu erreichen: Seite an Seite mit Ministerpräsident Ehud Olmert haben Außenministerin Tzipi Livni und die anderen Kabinettsminister das Thema bei ihren Treffen im In- und Ausland auf höchster Ebene zur Sprache gebracht. Genauso taten es der Generaldirektor im Außenministerium und andere diplomatische Vertreter. Das Außenministerium unterstützt die Angehörigen der entführten Soldaten bei Gesprächen mit Persönlichkeiten im In- und Ausland, in der Hoffnung, dass der Fall dadurch international nicht in Vergessenheit gerät.
      Alle israelischen Vertretungen im Ausland beteiligen sich an diesen Bemühungen und betonen dabei die humanitären Aspekte: Die Familien warten auf ein eindeutiges Zeichen, dass ihre Söhne am Leben sind und es ihnen den Umständen entsprechend gut geht. Wir bitten alle, die indirekt oder direkt Einfluss auf Syrien oder Iran haben, diesen Einfluss geltend zu machen. Wir hoffen, dass Syrien und Iran, die die Terrororganisationen finanziell unterstützen, durch den wachsenden internationalen Druck zum Einlenken gebracht werden, damit uns die erhofften Lebenszeichen erreichen und die Entführten vielleicht bald heimkehren können.
      Weder Israel noch irgendein anderes zivilisiertes, rechtsstaatliches Land kann diese Situation akzeptieren. Wir bitten Sie dringend, uns in unseren Bemühungen zu unterstützen und uns zu helfen, unsere Soldaten nach Hause zu bringen. (12. Januar 2007)
      Weitere Informationen zu den drei entführten israelischen Soldaten:
      http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/107485.pdf
    2. Zur neuen rechtsextremen EU-Parlamentariergruppe
      Mitteilung des Sprechers des Außenministeriums
      Jerusalem, 11. Januar 2007
      Israel ist zutiefst besorgt über die Gründung einer neuen rechts-extremen politischen Gruppierung im Europäischen Parlament. Die Gruppe trägt den Namen „Identität, Tradition und Souveränität“ und wird von Bruno Gollnisch (MEP), Mitglied der Französischen Nationalfront, geleitet.
      Die Gründung einer Parlamentarischen Gruppe, deren gemeinsamer Nenner auf Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus beruht, und deren zukünftiger Vorsitzender wegen seiner skandalösen Äußerungen zur Infragestellung der Existenz von Nazi-Gaskammern auf seine Verurteilung in Frankreich wartet, ist beunruhigend.
      Man kann die wahre Natur dieser neuen politischen Gruppierung, die ein Anrecht auf EU-Gelder hat, nicht unterschätzen. Israel ist zuversichtlich, dass die große Mehrheit der europäischen Parlamentarier den europäischen Ideen und menschlichen Werten treu bleibt.
    3. Umfrage: Likud – 29 Mandate, Kadima – nur 12 Mandate
      Nach einer Umfrage von „Haaretz-Dialogue“ würde nur ein Fünftel der Kadima-Wähler der letzten Wahlen auch heute noch für die Partei stimmen. Die Arbeitspartei würde bei 18 Mandaten liegen.
      Fast ein Jahr nach den Wahlen verliert die Kadima-Partei unter Ministerpräsident Ehud Olmert weiterhin an Anhängern und muss fast Zweidrittel einbüßen. Nach einer Umfrage von „Haaretz-Dialogue“ von Mitte der Woche würden Kadima und Likud ihre Plätze tauschen: wenn es heute Knessetwahlen gäbe, würde die Regierungspartei, die bei den letzten Wahlen 29 Mandate erzielt hatte, nur noch 12 Mandate erhalten. Genau so viele hatte der Likud bei den letzten Wahlen erhalten. Er käme laut Umfrage dieser Woche auf 29 Mandate.
      Aus der Analyse der Angaben geht hervor, dass nur ein Fünftel der Kadima-Wähler auch weiterhin für die Partei stimmen würde. Im Gegensatz dazu würden Zweidrittel der Likud-Wähler wieder dieselbe Partei wählen. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte Kadima wie die Shinui-Partei enden, d.h. einfach von der Bildfläche verschwinden.
      Vier von fünf Mandaten, die Kadima im Vergleich mit der letzten Umfrage, die vor ca. zwei Monaten durchgeführt wurde, verloren hat, sind an die Arbeitspartei gegangen, deren Mandate von 14 gemäß der vorherigen Umfrage auf 18 in der derzeitigen Umfrage angestiegen sind. Der positive Trend ist auf die Kandidatur für den Parteivorsitz zurückzuführen, an der relativ populäre Personen teilnehmen, wie Ami Ayalon und Ofir Pines, sowie der frühere Ministerpräsident Ehud Barak, was die Partei aus der Krise hob. Gemäß der Umfrage ist Ayalon der von der Bevölkerung und Avoda-Wählern bevorzugte Kandidat für das Amt des Verteidigungsministers.
      Die Umfrage von „Haaretz-Dialogue“ von Prof. Camille Fuchs vom Institut für Statistik der Universität Tel Aviv, wurde unter 500 repräsentativen Personen durchgeführt, mit einer maximalen Fehlerquote von 4,9% pro Frage.
      Aus der Umfrage geht hervor, dass Olmert und Verteidigungsminister Amir Peretz weiterhin an Beliebtheit verlieren. Die Zufriedenheit mit ihnen nähert sich langsam, aber sicher dem Nullpunkt. Olmert erzielt heute eine 14-prozentige Unterstützung, d.h. 6% weniger als in der letzten Umfrage. Peretz nähert sich einer einstelligen Prozentzahl. Er hat 4% verloren und steht nun bei 10%.
      Unter den dreien gelingt es nur Außenministerin Tzipi Livni an der Spitze des Rennens zu bleiben: auch in dieser Umfrage, wie bereits in der vorherigen, erzielt sie eine Unterstützung von 51% der Befragten. Bei der „Kanzler-Frage“ schlägt sie Olmert mit 3 zu 1. (Walla.co.il, 12.1.07)
    4. Papst nimmt erstmals eindeutig Stellung zur iranischen Bedrohung
      Zum ersten Mal nahm der Papst eindeutig Stellung zu der iranischen Bedrohung und drückte seine Sorge über die Gefahr aus, die den Nahen Osten bedroht.
      In einer beispiellosen Rede vor dem diplomatischen Corps des Vatikans in Rom forderte Papst Benedikt XVI. Teheran auf, auf die internationale Sorge zu reagieren. „Der Iran muss auf die Anfragen der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf das Atomprogramm antworten“, so der Papst.
      Der israelische Botschafter im Vatikan, Oded Ben-Hur, sagte, dies sei das erste Mal, dass der Papst das Kind beim Namen nenne und eindeutig über den Iran und die Atomgefahr spreche. Der Vatikan fordere, dass der Iran auf den internationalen Druck reagiert und habe auch erklärt, dass die Atomwaffen des Iran nicht nur ein israelisches Problem, sondern ein weltweites Problem darstellen.
      Im Laufe seiner Rede sagte der Papst außerdem, dass die Israelis das Recht hätten, in ihrem Land in Frieden zu leben und die Palästinenser das Recht auf eine freie und souveräne Heimat hätten. (Yedioth Ahronoth, 11.1.07)
    5. Deutsche demonstrieren gegen Politik Ahmadinedschads
      Zentrale Demonstration gegen die Politik Ahmadinedschads
      Berlin, 28. Januar 2007 (Sonntag)
      Beginn: Alexanderplatz, 15 Uhr
      Abschlusskundgebung am Denkmal für die Ermordeten Juden Europas
      Organisatoren: ILI I like Israel e.V. und Honeslty Concerned, gemeinsam mit 60 anderen Organisationen
      Mehr Informationen und Kontakt:
      http://www.il-israel.org/demo.html

  4. KURZMELDUNGEN VON THE MEDIA LINE....


    1. New Al-Qa’ida Warning
      Al Qa’ida is centered in Pakistan, is the world’s most dangerous terrorist organization and has its sights set on a campaign of attacks against the United States and other countries. Those are the key assessments of U.S. National Intelligence Director John Negroponte. From Pakistan’s perspective, Negroponte’s testimony before the Senate Intelligence Committee comes as a bombshell. Islamabad has been at pains to stress that Al-Qa’ida is very much centered in neighboring Afghanistan. Meanwhile, Kabul has insisted much of the terror network is based in Pakistan. This difference has led to a major diplomatic battle between the leaders of the two countries.
    2. Negroponte Expresses Concern over Hizbullah
      If the threat from Al-Qa’ida was insufficient, U.S. National Intelligence Director John Negroponte also believes the Lebanese-based Hizbullah is also likely to up the ante against American targets. While Hizbullah has not actively attacked American interests since 1983, Negroponte fears the summer fighting between Hizbullah and Israel may have emboldened the organization, which is designated a terrorist movement by Washington. Hizbullah and its supporters believe the U.S. to be a close ally of Israel and, as such, a target for possible attack.
    3. Rice Visit Approaches
      United States Secretary of State Condoleezza Rice is scheduled to arrive in the Middle East this weekend. She will be focusing on rebooting the Israeli-Palestinian peace process but is also likely to examine other regional issues, including Iran’s nuclear program. Among her stops will be Jerusalem and Ramallah, and other regional players, Egypt, Saudi Arabia and Kuwait. There has been no public word on a possible trip to Iraq. Rice’s visit to the Palestinian areas, set for Sunday, will be a high-security affair. Violence between Fatah and Hamas supporters in Gaza has spread to the West Bank, leaving Palestinian leaders fearing for their lives, and for the very future of the Palestinian Authority

  5. SONSTIGE AKTUELLE KURZMELDUNGEN....


    1. UN WATCH - Iran's UN Human Rights Envoy Denies Holocaust
      Dear Friend,
      Only two weeks before the UN holds its annual commemoration of the Holocaust, Iran’s envoy to the Human Rights Council is questioning the Nazi genocide of six million Jews, calling it “a historical claim.”  Someone has to speak out .
      In a letter to Council President Luis de Alba, distributed today by the UN in Geneva, Iran’s Ambassador Alireza Moayeri defends the recent Holocaust denial conference in Tehran—attended by former Ku Klux Klan leader David Duke among others—as “an academic event.”
      According to Moayeri, a particularly “legitimate question” is the “the number of perished” in the Holocaust.  He says there are “serious opposing ideas over the issue”—and in justification he invokes the Universal Declaration of Human Rights and its freedom of opinion guarantee.  Then he demonizes Israel as being a fundamentally illegitimate country, “charged with hegemonic racial desires.”
      Iran’s manifesto comes as only the latest offense in the regime’s unconscionable campaign to deny the Nazi genocide while inciting a new genocide through President Mahmoud Ahmadinejad’s repeated calls to “wipe Israel off the map.”
       
      Using the world’s foremost human rights forum to question the most evil crime in history is nothing short of obscene.
      Someone needs to remind Iran, loud and clear, that it was upon the ashes of the Holocaust that the United Nations was founded, the Universal Declaration of Human Rights drafted, and the Genocide Convention adopted, its declared purpose to “avoid repetition of genocides such as those committed by the Nazi regime.”
      Someone also needs to say that it is the height of hypocrisy for Iran to defend Holocaust denial by invoking freedom of opinion after the regime has just been slammed by the UN General Assembly for its repression of journalists and basic political freedoms.
      Someone, finally, needs to point out the gall of Iran to petition the Human Rights Council for the right to deny the Holocaust on the same day that UN human rights experts warned Iran not to execute seven Ahwazi Arabs—who were convicted by a secret trial that experts considered a “mockery of due process requirements.”
      The time is now.  Urge the leaders  of the UN’s human rights apparatus—High Commissioner Louise Arbour and Council President Luis de Alba—to speak out immediately and forcefully.
      If not now, when?
      Click here to send an urgent message to the UN: Condemn Iran Now!
      Thank you
      Hillel Neuer
      Executive DIrector
       
    2. MENL- IRAN TAKES 2 PATHS TO NUKE WEAPONS
      WASHINGTON  -- The United States has determined that Iran was exercising two options in its effort to produce nuclear weapons.
      Officials said the State Department has assessed that the Islamic regime was advancing uranium enrichment and plutonium production in Teheran's drive toward nuclear weapons. They said Iran has not yet decided which method was more feasible to reach its nuclear goal.
      "The main technical hurdle standing between a leadership bent on acquiring nuclear weapons and assembly of those weapons is acquisition of the necessary fissile material -- highly-enriched uranium or plutonium," Gregory Schulte, the U.S. envoy to the International Atomic Energy Agency, said. "Iran is developing the capability to produce both."
      In an address to an IAEA conference in Rabat, Morocco on Jan. 9, Schulte said Iran's uranium enrichment program was based at a pilot plant in Natanz, which Teheran first asserted was an agricultural research center. He said Iran was working to master uranium enrichment technology and preparing to start large-scale operations.
    3. MENL- ISRAEL SELLS SPIKE MISSILE TO SPAIN
      TEL AVIV [MENL] -- Israel has won a project to supply an advanced anti-tank missile to the Spanish Army.
      The state-owned Rafael, Israel Armament Development Authority has won a $424.5 million project to supply the Spike long-range anti-tank missile to Spain. Rafael has been teamed with General Dynamics for the contract.
      The contract, announced by General Dynamics on Wednesday, calls for the manufacture of 260 launchers and 2,600 missiles, executives said. They said the contract would completed by 2014.
      Executives said the contract was awarded by the Spanish Defense Ministry in late December 2006. They said 60 percent of the program would be conducted in Spain, with General Dynamics Santa Barbara Sistemas selected as the prime contractor.
    4. MENL- FATAH TURNS TOWARD ISLAMIC IDEOLOGY
      TEL AVIV [MENL] -- The Fatah movement has rejected secular nationalism for Islamic ideology.
      A report said Fatah factions have abandoned the nationalist doctrine that dominated the movement since its inception in 1964. The report by Haifa University said the Fatah factions have been influenced by the ruling Hamas movement and were adopting an Islamist ideology.
      "In the past, the Fatah struggle against Israel was seen as a nationalist struggle," Haifa University researcher Ido Zelkovitz said. "Today many factions in Fatah are talking about jihad -- a holy religious war."
      Zelkovitz, the report's author, said he examined four central factions among the Fatah military wings. He cited the so-called Fatah Radicals, Martyr Ahmed Abu El Reish Bridgade, the Holy Warriors Battalion, which operate mostly in the Gaza strip, and the Pioneers of the People's Army, active in the northern West Bank.
    5. BICOM Quotes of the Day - PM Olmert on his meeting with the Chinese Prime Minister
      Prime Minister Ehud Olmert (Ynetnews, 11/1): "
      I heard many surprising and positive things regarding the Iranian issue…China made it absolutely clear that it opposed an Iran with a nuclear bomb."
      Former Israeli ambassador to US Ayalon on Iran
      Danny Ayalon, former Israeli ambassador to the US (Ynetnews, 11/1): "Iran is not just an Israeli problem. It is, first and foremost, a problem of the entire international community, and the countries and peoples of the region, and Israel is just one part of the international community. It is incumbent upon the international community to stop the Iranians."
    6. BICOM Quotes of the Day - PM Olmert on Chinese opposition to Iranian nuclear programme
      Prime Minister Ehud Olmert (BBC Online, 12/1): "The fact that the Chinese are saying that they do not want an Iran with nuclear bombs has great significance."

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TEIL 2 - LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der WESTLICHEN Presse  
 

  1. BRANDAKTUELL...   

     
    1. AP - Deutschland dringt auf möglichst frühes Treffen des Nahost-Quartetts 
      Berlin (AP) Die Besorgnis in der Staatengemeinschaft über die anhaltende Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt nimmt zu. Deutschland dringt auf ein möglichst frühes Zusammentreten des Nahostquartetts aus USA und EU sowie aus Vereinten Nationen Russland. ...
      mehr
    2. Kölner Stadt-Anzeiger - „Das ist eine Illusion“
      UDO STEINBACH: Diese Maßnahme wird kaum zur Befriedung beitra gen. Die Absicht des Präsidenten ist es, Bagdad zurückzuerobern und dann von dort aus das ...

    3. PRESSEMELDUNG: Groß-Demonstration in Berlin am 28. Januar 2006
      12.01.2007 - 09:16 Uhr, Honestly Concerned e.V.    [Pressemappe]
         München (ots) - "Kein 4. Reich mit einem Führer Ahmadinedschad", sagen ILI - I LIKE ISRAEL e.V. und die Initiative Honestly Concerned
      e.V. und organisieren zusammen mit über 60 Organisationen des öffentlichen Lebens eine Groß-Demonstration. Sie findet am 28. Januar
      2007 in Berlin statt, beginnt um 15.00 Uhr am Alexanderplatz und endet mit einer Kundgebung am Holocaust-Mahmal.

    4. AP - Roter Kristall ergänzt Rotes Kreuz und Roten Halbmond
      Genf (AP) Nach jahrzehntelangem Ringen gilt ab Sonntag neben dem Roten Kreuz und dem Roten Halbmond auch ein roter Kristall als internationales Symbol medizinischer Rettungskräfte. ... mehr 

       

      1. AFP - Rotkreuz-Bewegung führt kommende Woche neues Emblem ein
        Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) führt in der kommenden Woche den "Roten Kristall" als zusätzliches Emblem ein. Das neue Zeichen werde den gleichen Schutz bieten wie das Rote Kreuz und der Rote Halbmond, teilte die Organisation am Freitag in Genf mit. ... mehr 
         
    5. Reuters- Alan Dershowitz seeks to grill Jimmy Carter on Israel book
      BOSTON - Former U.S. president Jimmy Carter should face "very hard questions" over his controversial book on Israel, civil rights lawyer Alan Dershowitz said on Thursday, as Carter faced a revolt from some of his own supporters.
      Jewish groups have expressed outrage at "Palestine: Peace Not Apartheid," arguing its comparison of Israel's treatment of Palestinians with South Africa's former system of racial segregation could undermine perceptions of Israel's legitimacy.
       
       
  2. AKTUELLES ZUM THEMA IRAN...
     
     

    1. HC IRAN-FORSCHUNG -Wer trägt die Schuld an den Iranisch-arabischen Konflikten?
      Iranische Kleriker und Politiker sind sich darüber einig, dass die USA die islamische Welt spalten wollen. Die islamistische Propaganda will hier den Eindruck erwecken, als ob die sunnitisch-schiitische Welt untereinander friedlich leben könnten, nur der äußere westliche Feind würde innerislamische Konflikte schüren. Nur die westlichen Mächte, an ihrer Spitze die USA, seien Schuld daran, dass die Sunniten und die Schiiten immer wieder gegeneinander kämpfen.
      Besonders interessant sind die Positionen von Mashallah Shamsolwaezin. Dieser ist ein reformislamistischer Intellektueller, der Herausgeber verschiedener Zeitungen, wie Jameeh, Neshat und Asre Asadegan war. Diese Zeitungen wurden alle verboten. Dennoch hat Shamsolwaezin einen Konsens mit den iranischen Machthabern, wenn es um die Feindschaft gegen die US-Politik und Israel geht.
      Die Amerikaner und die Israelis wollen die Muslime spalten
    2. HA'ARETZ -Bush: We won't let Iran control the region
      In speech to American nation, President George W. Bush issued warning to Iran and Syria.
    3. SPIEGEL ONLINE - JUST AFTER BUSH SPEECH - US Raids Iranian Consulate in Iraq
      As US President George W. Bush was promising to stem Iranian support for the Iraqi insurgency, US soldiers were raiding the Iranian consulate in Irbil, Iraq. The Iranians aren't happy.
      Just hours after United States President George W. Bush presented his new strategy for Iraq to the American public, US forces raided the Iranian consulate in the northern Iraq city of Irbil and arrested five employees, according to a report by the Iranian news agency IRNA
    4. People's Daily Online - Rice offers to meet Iranian official
      US Secretary of State Condoleezza Rice said on Thursday that she was ready to meet "any time, anywhere" with Iranian officials if Iran suspended its ...
       
    5. BLICK- Wie lange sind Frauen hier noch Freiwild?
      TEHERAN – Normalerweise gilt es als Notwehr, wenn eine Frau sich gegen einen Vergewaltiger wehrt. Nur nicht im Iran des fanatischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Denn hier gilt offiziell: Männer sind mehr Wert als Frauen. Pech für eine Frau, wenn es einem Mann in den Sinn kommt, sie zu vergewaltigen. Und wenn sie dabei ihren Peiniger gar noch tötet, dann muss sie selbst sterben!
      Dieses Skandalurteil, berichtet «spiegel.de», ist über die heute erst 19-jährige Iranerin Mina Ahadi verhängt worden. Ein Jahr lang sitzt Nazanin Fatehi nun schon in der Todeszelle. Drei Männer hatten 2005 die damals 17-Jährige und ihre 16-jährige Nichte in einem Park in einem Teheraner Vorort verfolgt – und versucht, sie zu vergewaltigen. Nazanin wehrte sich. Und verletzte einen der Männer tödlich.
    6. SPIEGEL ONLINE - VERGEWALTIGER GETÖTET - Hoffnung für junge Iranerin in der Todeszelle
      Von Anna Reimann
      Sie wurde zum Tode verurteilt, weil sie sich gegen eine Vergewaltigung wehrte und dabei einen Mann tödlich verletzte. Jetzt kann die 19-jährige Iranerin Nazanin Fatehi wieder hoffen: Ein Gericht in Teheran entschied, sie habe aus Notwehr gehandelt.
      Berlin - Ein Jahr lang sitzt Nazanin Fatehi nun schon in der Todeszelle. Drei Männer hatten 2005 die damals 17-Jährige und ihre 16-jährige Nichte in einem Park in einem Teheraner Vorort verfolgt - und versucht, sie zu vergewaltigen. Nazanin wehrte sich. Und verletzte einen der Männer tödlich.
    7. The Jerusalem Post - Expert: Clash Over Iran Nukes Inevitable
      Etgar Lefkovits
      Although a diplomatic solution to Iran's nuclear program is preferable, a clash between the West and the Islamic Republic on the issue in the coming years is inevitable, an Israeli expert on Iranian affairs said Tuesday.
      "It is not possible in the world today for one nation to have world hegemony. Someone will be worried and there will be a clash," said Dr. Eldad Pardo, an Iranian affairs specialist at The Hebrew University of Jerusalem.
    8. JP- Put Ahmadinejad Where He Belongs
      By: Neal M. Sher
      On April 27, 1987, as director of the Office of Special Investigations (OSI) in the Justice Department, I notified the INS that Austrian President Kurt Waldheim was to be placed on the “Watchlist” of persons barred from entering the United States
       Secretary of State George Shultz and Attorney General Edwin Meese had concluded, after an investigation and report by OSI, that Waldheim’s participation in the persecution of civilian populations while serving as an officer in the army of Nazi Germany left them no choice.
    9. Journal Chrétien - Iran : Seduction and persecution of the Church
      According to the Shia Islam of Iran, in the end times the Muslimprophet Jesus will return with the Imam Mahdi, the hidden 12th Imam -the Shiite Messiah.
    10. Tachles - Durch mehr Kriege zu Frieden
      Lösung Israel. Dass Bush einen Ausweg aus dem Irak-Desaster nur durch eine enge Bindung an Israel und um den Preis einer offenen Konfrontation mit Iran ...
    11. RadioFreeEurope/RadioLiberty - Iran: Released Student Activist Thinks Blog Riled 'Sensitivities'
      Sanjari and dozens of others -- including the ayatollah at the heart of that protest -- were arrested that day. Many have been released, but Ayatollah ...
    12. AsiaNews.it - After a farce trial, Tehran plans to hang seven Arabs
      Geneva (AsiaNews) – Iran is planning to execute seven Arabs sentenced to death after a secret summary trial, this according to three United Nations human ...
    13. Gulf Times - UAE reassures Iran over ‘US spying’ report
      Iran’s foreign ministry spokesman Mohamed Ali Hosseini said in November that the US was setting up an office in Dubai, and that Tehran intended to "protest ...
    14. The Associated Press - 5 Iranians Detained at Iraqi Consulate
      Qassim Abdul-Zahra
      Iraqi officials said Thursday that the U.S.-led multinational forces detained five Iranians in an overnight raid on Tehran's diplomatic mission in the northern city of Irbil. The forces stormed the building at about 3 a.m., detaining the five staffers and confiscating computers and documents, two senior local Kurdish officials said, speaking on condition of anonymity because of the sensitivity of the information.
       
    15. Wie die regierung die situation der iranischen juden verharmlost...
      Fars News Agency- Iran's Jews Dismiss Outside Calls to Emigrate
      TEHRAN - A campaign to convince Iran's 25,000 Jews to flee the country has stalled, with most opting to stay in their native homeland. 
      In recent months, the Hebrew Immigrant Aid Society, Israeli officials and some American Jewish communal leaders have urged Iranian Jews to leave. But so far, despite generally being allowed to travel to Israel and emigrate abroad, Iranian Jews have stayed put.


      1. Seit der Machtübernahme durch Ayatollah Khomeiny 1979 ist über die Hälfte der iranischen Juden ausgewandert. Die im Land verbliebenen Juden üben ihre Religion unbehelligt aus. Sie sind aber durch die antisemitischen Äusserungen von Präsident Ahmadinejad verunsichert. 
         
         
      2. Arutz Sheva Iranian Jews Reject Urgent Warnings to Leave
        Hana Levi Julian and Gil Zohar
        Iranian Jews are ignoring urgent warnings by American Jewish community leaders and the Hebrew Immigrant Aid Society (HIAS) that they should quit the Islamic Republic.
        The campaign to convince Iran's 25,000 Jews to flee for their lives has stalled. According to statistics compiled by HIAS, only 152 Jews left Iran in the period between October 2005 and September 2006, down 40 percent from the number of Jews who had fled the Islamic Republic in the same period in 2004-5. The year before that only 183 Jews left Iran.

  3. EINIGE AKTUELLE LINK-EMPFEHLUNGEN AUS DEM COP NEWSLETTER...


    1. News Resources - North America, Europe, and Asia:  
       

      1. U.S. Troops Raid Iranian Targets in Iraq - Robin Wright and Nancy Trejos
        U.S. troops launched two raids on Iranian targets in Irbil, a Kurdish city in northern Iraq, on Thursday, following through on President Bush's vow to confront and break up Tehran's networks inside Iraq. Six Iranians were detained, and vast amounts of documents and computer data were confiscated. The U.S. is trying to identify and detain top officials of the Iranian Revolutionary Guards' al-Quds Brigade operating in Iraq. The al-Quds Brigade is active in arming, training, and funding militant movements, such as Lebanon's Hizbullah, throughout the Middle East.
            While the public focus is on Iraq, the administration is now spending as much time on plans to contain Iran as on a strategy to end Iraq's violence, U.S. officials said. Marine Gen. Peter Pace, the Joint Chiefs of Staff chairman, said Thursday, "We will do all we need to do to defend our troops in Iraq by going after the entire network regardless of where those people come from."  (Washington Post)
            See also
        U.S. Forces Detain Six Iranian Envoys - Molly Hennessy-Fiske (Los Angeles Times) 
         

      2. Rice Rejects Dialogue with Iran, Syria
        Secretary of State Condoleezza Rice told the Senate Foreign Relations Committee Thursday: "We have to base our regional strategy on the substantially changed realities of the Middle East. This is a different Middle East. This Middle East is a Middle East in which there really is a new alignment of forces. On one side are reformers and responsible leaders who seek to advance their interests peacefully, politically, and diplomatically. On the other side are extremists of every sect and ethnicity who use violence to spread chaos, to undermine democratic governments, and to impose agendas of hatred and intolerance."
            "On one side of that divide, the Gulf countries, including Saudi Arabia and the other countries of the Gulf, Egypt, Jordan, the young democracies of Lebanon, of the Palestinian territory led by Mahmoud Abbas and in Iraq. But on the other side of that divide are Iran, Syria, and Hizbullah and Hamas. And I think we have to understand that that is a fundamental divide. Iran and Syria have made their choice and their choice is to destabilize, not to stabilize."
            "And so with all respect to those who talk about engagement with Syria and Iran, I think we need to recognize that if Iran and Syria wish to play a stabilizing role for their own interests, then they will do so. If on the other hand, they intend to offer a stabilizing role because they believe that in our current situation in Iraq we are willing to pay a price, that's not diplomacy, that's extortion." (State Department) 
         

      3. Rice Trip: A Renewed Push for Middle East Peace? - Glenn Kessler
        Secretary of State Condoleezza Rice departs Friday on another difficult sales mission: winning the support of Arabs for President Bush's plan to boost troops in Iraq and seeking momentum for a renewed push on Middle East peace. Analysts and administration officials acknowledged that the moment is not auspicious for any sort of breakthrough. Abbas is battling against Hamas, which won legislative elections a year ago and refuses to renounce its goal of eliminating Israel. Abbas has suggested he will call elections to end the political crisis, but there is no guarantee that he will win. "The moon, the sun and stars are not in auspicious alignment," said Aaron David Miller, a fellow at the Woodrow Wilson Center and longtime peace negotiator. "With due respect to anyone who wants to deal with this, it has 'loser' written all over it."  (Washington Post) 
         

      4. Fourteen Carter Center Advisors Resign Over Book - Ernie Suggs
        Fourteen members of a Carter Center advisory board quit Thursday in protest of Jimmy Carter's latest book. In a letter to Carter, the members of the Board of Councilors wrote that the former president had "clearly abandoned your historic role of broker, in favor of becoming an advocate for one side." (Atlanta Journal-Constitution) 
         

      5. Rocket Attack on U.S. Embassy in Athens - Nicholas Paphitis
        An anti-tank rocket was fired at the U.S. Embassy in Athens early Friday, striking the third floor at the front of the building but causing no injuries. A senior police official said the blast was an act of terrorism. (AP/Washington Post)

         
    2. News Resources - Israel and the Mideast:  
       

      1. IDF Keeps a Wary Eye on Egypt - Yaakov Katz
        There is growing anxiety within the Israeli defense establishment regarding the stability of Egyptian President Hosni Mubarak's regime and the possibility that an Islamic takeover there could lead to war with Israel. The IDF's work plan for 2007 includes a section dedicated to "finding answers to counter Western military equipment in the region." High-ranking officers warned this week that while certain countries in the region might appear to be stable, they could easily collapse.
            What is most troubling for Israel is that Egypt has built up a powerful and massive, Westernized military force. Egypt recently increased its defense expenditures by 30% and has ballistic missiles from North Korea and missile patrol boats from Germany, as well as F-16 combat jets, Abrams tanks, and Apache helicopters. Egypt has 450,000 regular troops as compared to Israel's tens of thousands. As long as Mubarak remains in power, a defense official said, Israel doesn't need to worry. "But the moment he falls and the Muslim Brotherhood takes over we could find ourselves facing a new front," he warned. (Jerusalem Post)
            See also
        Mubarak: "Muslim Brotherhood Is Danger to Egyptian Security" - Roee Nahmias
        In an interview with the Egyptian weekly al-Osboa Thursday, Egyptian President Hosni Mubarak warned against the establishment of a religious Islamic state in Egypt, and against the ascendance of the Muslim Brotherhood to power. "The Muslim Brotherhood is a danger to the security of Egypt because it is walking in a religious path....We support a secular country in which citizens can enjoy civil rights." (Ynet News) 
         

      2. Palestinian Rocket Fire at Israel Continues
        Palestinians in Gaza fired a Kassam rocket that landed in the western Negev Thursday night. (Jerusalem Post) 
         

      3. Hamas vs. Fatah: The Execution of Mohammed Gharib - Avi Issacharoff
        Last Thursday Hamas militants killed Sufian Abu Zeida's neighbor and fellow Fatah member Mohammed Gharib, head of Preventive Security in Gaza, in a raid on his home in Jabalya. The same force also blew up Abu Zeida's home. Abu Zeida, a senior Fatah official and former PA cabinet minister, said: "Mohammed Gharib had been my friend since childhood....The Hamas activists executed him with smiles, with pleasure. They laughed and joked among themselves and then shot him to death. Afterwards they tied up his nephew and held him for several hours, a boy of 16. At one point he asked for water. They returned a few minutes later with a suspicious-looking liquid and the boy understood that he shouldn't drink it. Then they poured it on his hands. Do you know what it was? Acid. Do you understand the depths of the hatred?"
            G., a member of Gharib's family, joined one of the processions of unarmed civilians that were organized in an attempt to create a human barrier between the Hamas gunmen and the house. Then the gunmen opened fire at the marchers, wounding dozens. "Three of them pushed [Mohammed] Gharib into the wall and shot him in the legs, before our eyes....Three more came. They approached Gharib and shot him in the legs again....They took Thar, the teenaged nephew who used to escort him around, sat him next to his Uncle Mohammed, who was still conscious, and shot Thar dead."
            "In the end they shot him in the head and the back and killed him," G. concluded. At that point, the other occupants of the house began to surrender as well. The gunmen waited for them outside, and each man who emerged was shot in the knees. (Ha'aretz) 
         

      4. When Palestinians Kill Palestinian Children - Ze'ev Schiff
        In recent Hamas-Fatah clashes, children have been deliberately killed. Last month, the three small children of Fatah General Intelligence officer Baha Balusha were murdered while traveling to school in their father's car. Last week, Hamas attacked the home of a senior official in Fatah's Preventive Security Service, Mohammed Gharib. The officer begged the assailants to spare him and his young daughters; however, they killed him and four of his bodyguards, and seriously wounded his daughters.
            A few months ago, the earth shook when Palestinian civilians were killed by the IDF's misguided artillery fire on Beit Hanun. Tempers ran high in the UN, and some in Israel demanded that an international commission of inquiry be established. When Palestinians kill Palestinian children - and not by accident - no criticism is heard. Perhaps the professional critics consider such incidents too minor. (Ha'aretz)


         
    3. Global Commentary and Think-Tank Analysis (Best of U.S., UK, and Israel):  
       


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Sat Jan 13, 2007 7:33 pm

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Z U R E R I N N E R U N G . . . Honestly Concerned e.V. ist seit kurzem ein gemeinnütziger Verein, der Spendenquittungen ausstellen kann. Wir sind auf die...
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Mar 14, 2007
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Apr 6, 2007
10:08 pm

HC ist ein gemeinnütziger Verein und wir können Spendenquittungen ausstellen!!! Mehr Informationen über die Möglichkeiten uns zu unterstützen, erfahren...
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May 17, 2007
10:47 pm

HC ist ein gemeinnütziger Verein und wir können Spendenquittungen ausstellen!!! Mehr Informationen über die Möglichkeiten uns zu unterstützen, erfahren...
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May 20, 2007
3:39 pm

HC ist ein gemeinnütziger Verein und wir können Spendenquittungen ausstellen!!! Mehr Informationen über die Möglichkeiten uns zu unterstützen, erfahren...
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May 23, 2007
10:02 pm

HC ist ein gemeinnütziger Verein und wir können Spendenquittungen ausstellen!!! Mehr Informationen über die Möglichkeiten uns zu unterstützen, erfahren...
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May 25, 2007
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HC ist ein gemeinnütziger Verein und wir können Spendenquittungen ausstellen!!! Mehr Informationen über die Möglichkeiten uns zu unterstützen, erfahren...
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May 26, 2007
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